Abgerissene Kalenderblätter und ein neuer Kalenderblock für 2012 (Foto: Mytho - Fotolia)

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Landeskorrespondenz Nr. 53 vom 5. März 2010


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Landeskorrespondenz:

Pressekonferenzen


LH Pühringer: Bankensteuer darf nicht jene Banken bestrafen, die im risikoarmen Geschäft ihren Schwerpunkt setzen

(LK) "Grundsätzlich bekenne ich mich zur Sinnhaftigkeit einer Bankensteuer zur Finanzierung der aktuellen Wirtschaftskrise. Jetzt geht es aber um das Wie", erklärt heute Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer.

 

So dürfe es nicht dazu kommen, dass diese Bankensteuer jene Banken benachteiligt, die im risikoarmen Geschäft ihren Schwerpunkt setzen. Diese Gefahr ist insbesondere dann gegeben, wenn als Bemessungsgrundlage die Bilanzsumme herangezogen wird.

 

"Es ist oft geübte Praxis, dass risikoreiche und spekulative Geschäfte außerhalb der Bilanz abgewickelt werden - und damit in die Ermessung einer Bankensteuer gar nicht eingerechnet werden würden.

 

Wichtiges Ziel aus meiner Sicht ist aber, mit dieser Steuer spekulatives Handeln zu verteuern.

 

Dort, wo Banken ihrer Kernaufgabe nachkommen - also im risikoarmen Kundengeschäft - wie etwa bei der Finanzierung des Wohnbaus, dürfen jene Banken, die sich darauf konzentrieren, nicht von dieser Steuer überdurchschnittlich bestraft werden", betonte Pühringer.





LH Pühringer: Landeswettbewerb "prima la musica 2010" nächste Woche in Wels

Preisträgerkonzert am Freitag, 19. März 2010 um 17.00 Uhr im Brucknerhaus Linz

 

(LK) Am Dienstag, 9. März 2010 beginnt der heurige Landeswettbewerb prima la musica in Wels. Der Wettbewerb ist mit 720 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der bisher größte in Oberösterreich, gibt Landeshauptmannn Dr. Josef Pühringer bekannt. Er dauert bis einschließlich 17. März 2010 und wird in der neuen Landesmusikschule Wels, im Dreiklang Herminenhof, sowie im Stadtsaal und der Herz Jesu Kirche stattfinden.

 

"prima la musica ist ein wichtiger Gradmesser für junge Musikschülerinnen und Musikschüler. Sie können sich beweisen und ihr Können im Vergleich mit anderen messen", so Pühringer, der sich besonders über die hohe Anzahl an Teilnehmerinnen und Teilnehmern freut: "Das zeigt, dass die Ausbildung in unseren Landesmusikschulen nach wie vor bei jungen Menschen in Oberösterreich gut ankommt, dass sie sich hier aufgehoben und gut ausgebildet fühlen."

 

Wels steht heuer übrigens erstmals ganz im Zeichen des musikalischen Großereignisses für den musikbegeisterten Nachwuchs beim Landeswettbewerb prima la musica. Dieses Jahr findet der Landeswettbewerb bereits zum dritten Mal dezentral statt. Die Durchführung und Konzentration auf einen Hauptstandort innerhalb einer Stadt bringt für die Teilnehmer/innen erhebliche Vorteile und ermöglicht eine angenehme, entspannte Wettbewerbsatmosphäre.

 

Die Teilnehmer/innen und Kategorien
Beim diesjährigen Landeswettbewerb prima la musica werden Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 19 Jahren in 361 Wertungen ihr Können fachkundigen Jurys unter Beweis stellen. Der Wettbewerb ist heuer solistisch für Streicher, Tasteninstrumente (Klavier, Orgel und Akkordeon) sowie für Zupfinstrumente (Gitarre, Harfe, Hackbrett, Zither) und Sänger/innen ausgeschrieben.
 
In den Kammermusikkategorien sind die Holzblas-, Blechblas- und Schlaginstrumente zum Wettbewerb eingeladen, ebenso wie offene Formationen, die in der Kammermusik für offene Besetzungen das gemeinschaftliche Musizieren unter Beweis stellen. Mit diesem Angebot soll das Ensemblespiel bereits in ganz jungen Jahren noch intensiver gefördert werden.
Mit knapp 100 Anmeldungen sind die Streicher die größte Gruppe vor den Tasteninstrumenten mit 77 solistischen Teilnehmer/innen. Besonders stark vertreten sind in diesem Jahr die Wertungskategorie Klavier mit insgesamt 57 Musiker/innen. Unglaublich expandiert ist die Wertungskategorie der Violoncelli, die mit 39 Teilnehmer/innen knapp an die Zahl der Geiger mit 44 Teilnehmer/innen herangerückt ist. Bei der Kammermusik sind die Holzbläser-Ensembles mit 36 Ensembles, die am besten vertretene Gruppe, gefolgt von den 25 Ensembles in offenen Besetzungen, den 22 Blechbläser-Ensembles, 17 Blockflöten-Ensembles und 12 Schlagwerkensembles. 2010 werden insgesamt zwölf jugendliche Begleiter/innen beim Wettbewerb aktiv sein, die ebenso gewertet werden, wenn sie das überwiegende Programm einer Teilnehmerin oder eines Teilnehmers begleiten.

 

Videoaufnahmen als pädagogischer Mehrwert
Bereits zum zweiten Mal werden im Rahmen des oö. Landeswettbewerbes prima la musica in Wels alle Auftritte bzw. Wertungsspiele auf Video aufgezeichnet. Die Teilnehmer/innen erhalten im Anschluss an den Wettbewerb eine DVD ihrer eigenen Darbietung zu ihrer persönlichen Verwendung. Dieses Service des Landeswettbewerbes ist eine wichtige pädagogische und nachhaltige Maßnahme, die es den Teilnehmer/innen ermöglicht, den Auftritt im Anschluss an den Wettbewerb gemeinsam mit den Lehrer/innen reflektieren zu können. Damit wird das Spektrum des Wettbewerbes neben den Beratungsgesprächen um ein weiteres Qualitätskriterium erweitert.

 

Ergebnisse und Beratungsgespräche
Die Ergebnisse des Tages werden täglich auf Icon Externer Link www.musikderjugend.at veröffentlicht, und hängen an den Veranstaltungsorten aus und werden nach Ende einer Wertungskategorie vom jeweiligen Juryvorsitzenden öffentlich verkündet.

 
Preisträgerkonzert und Preisverleihung
Alle Preisträgerinnen und Preisträger sind am Freitag, 19. März 2010, um 17.00 Uhr, zum Preisträgerkonzert in das Brucknerhaus Linz eingeladen, gemeinsam mit ihren Familien, Lehrerinnen und Lehrern sowie Freunden die erbrachten Leistungen zu feiern und an der Preisverleihung teilzunehmen. Im Rahmen dieses Konzertes präsentieren die besten Preisträger/innen des Landeswettbewerbes, die von der Jury für einen Auftritt vorgeschlagen wurden, einen Teil ihres Wettbewerbsprogramms. Das Konzert wird vom Studio Weinberg mitgeschnitten und in einer CD vervielfältigt.

 

Neben den Preisen locken weitere Sonderpreise, die u. a. von der oö. Raiffeisenlandesbank, Steinway in Austria, dem Verein Tonart, der Streichervereinigung, dem Blasmusikverband sowie der Stadt Wels mit einem Preisträgerkonzert am 16. April 2010 in der Stadtpfarrkirche Wels gestiftet werden.

 

Ziel: Bundeswettbewerb prima la musica in Feldkirch
Alle ersten Preisträger/innen, die von der Jury zum Bundeswettbewerb entsandt werden, nehmen in der Zeit von 13. bis 22. Mai 2010 am Bundeswettbewerb prima la musica in Feldkirch in Vorarlberg teil und werden sich dort der Konkurrenz der übrigen österreichischen Bundesländer stellen.


Weitere Informationen zum Wettbewerb:
Wettbewerbsbüro in der Landesmusikschule Wels
Telefonnummer: (+43 72 42) 441 85-85 25, Mobil: (+43 681)10 20 83 73
Österreichische Jugendmusikwettbewerbe MUSIK DER JUGEND
Amt der Oö. Landesregierung, Direktion Kultur
Geschäftsstelle MUSIK DER JUGEND
Promenade 37, 4021 Linz
Kontakt: Mag. Natalie N. Glanzmann, Mobil: (+43 664) 600 72 154 83
musikderjugend@ooe.gv.at
Icon Externer Link www.musikderjugend.at





LH Pühringer: "Meduni in Oberösterreich sichert beste medizinische Versorgung der Menschen"

(LK) "Ich bedanke mich an dieser Stelle sehr herzlich, dass der Oö. Landtag heute eine gemeinsame Erklärung für die Errichtung einer medizinischen Universität am Standort Linz abgibt", betonte Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer im Rahmen der heutigen Sitzung des Oö. Landtags am 4. März 2010. "Das Land Oberösterreich wird mit diesem Schulterschluss über alle Parteigrenzen hinweg gemeinsam für dieses Zukunftsprojekt für Oberösterreich auftreten."

 

Denn zukunftsgerichtete Gesundheitspolitik sichert nicht nur einen der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren des 21. Jahrhunderts, sondern auch den Anspruch der Menschen einerseits auf eine breite allgemeine Versorgung und andererseits auf spitzenmedizinische Behandlung. "Eine ausreichende Anzahl an Ärztinnen und Ärzten ist die zentrale Voraussetzung zur Gewährleistung dieser Versorgung", so der Landeshauptmann in seiner Rede. "Mit der Schaffung einer medizinischen Universität in Oberösterreich können wir auf die demographische Entwicklung reagieren. Denn die Lebenserwartung wird erfreulicherweise weiterhin steigen. Das Verhältnis zwischen der Zahl der Personen bis 64 Jahre und jener, die 65 und älter sind, wird sich derzeit von 4 zu 1 auf 2 zu 1 im Jahr 2030 verschieben."

 

Aber auch unsere Ärztinnen und Ärzte sind davon nicht ausgenommen. "Wir werden zukünftig auch einen Altersüberhang bei den Ärztinnen und Ärzten haben. Weiters verschärfen sich die arbeitsrechtlichen Bedingungen insbesondere in den Spitälern", so Pühringer. Die sehr erfreuliche zunehmende Feminisierung in der Medizin führt zusätzlich zu einer steigenden Teilzeitbeschäftigung und mehr Karenz, was wiederum ein Mehr an medizinischem Personal bedeutet. Auch der Ausbau der Präventivmedizin, deren Bedeutung zunimmt, erfordert Personal.

 

"Diese Tendenzen hat auch die Bundesregierung erkannt und im Regierungsprogramm fixiert", so Pühringer. "Dieses ambitionierte Ziel ist aber nur realisierbar, wenn es neue Standorte für ein Medizinstudium gibt."

 

Oberösterreich ist nach Wien der bedeutendste Wirtschaftsraum der Republik. "Wir haben daher auch ein Anrecht auf eine Volluniversität in Oberösterreich, zu der eine medizinische Universität selbstverständlich dazugehört", so der Landeshauptmann. "Unser langfristiges Ziel ist daher klar: Oberösterreich braucht eine Volluniversität."

 

"Natürlich bringt eine solche Universität auch viele positive Nebeneffekte mit sich: Sie schafft regionales Wirtschaftswachstum und regionale Arbeitsplätze. Ein um rund 63 Millionen höheres oberösterreichisches Bruttoinlandsprodukt, knappe 45 Millionen Euro mehr Einkommen für die Bevölkerung und rund 560 neu geschaffene bzw. gesicherte Arbeitsplätze würde laut einer Studie die Errichtung einer öffentlichen Medizin-Universität in Linz allein in den nächsten fünf  Jahren bringen.

 

"Eine Meduni ist zugegeben auch die teuerste Uni. Wir - Land und Stadt Linz - werden daher einen Beitrag dazu leisten", bestätigt Pühringer. "Wir werden gemeinsam ein vernünftiges Angebot an den Bund stellen." Oberösterreich hat letztlich auch viele Trümpfe in der Hand, denn "wir haben hoch qualifiziertes Personal: über 140 Professorinnen und Professoren, die mehr als 40 Sonderfächer abdecken. Das ist ein großes Potential. Weiters haben wir 21 Krankenhäuser, die den letzten Stand aufweisen und insgesamt 1,8 Milliarden Euro in die Spitalsoffensive investiert. Das kann kein anderes Bundesland in Österreich aufweisen", so Pühringer.

 

"Eine Medizinische Universität ist eine Profilierungschance für unser Land. Denn im Bereich 'Bildung' wird sich die Zukunftsfähigkeit eines Landes entscheiden", so Pühringer abschließend.





Kommunalzentrum als "neue Mitte" in Peilstein

LR Stockinger: Um Ressourcen besser nutzbar zu machen, entsteht in Peilstein ein neues Haus für gleich sechs Verwendungen

 

(LK) Peilstein bekommt ein neues Kommunalhaus. Für Bauhof, Feuerwehrhaus, Rot Kreuz-Dienststelle, Musikschule samt Musikprobenlokal und Polizei bietet es als zeitgemäße Unterkunft viel Raum für gleich sechs Verwendungen.
Die bisherigen Gebäude waren in schlechtem baulichem Zustand und entsprachen nicht mehr den aktuellen Ansprüchen.

 

"Durch den Bau des neuen zeitgemäßen Kommunalzentrums erhält Peilstein eine 'neue Mitte'", sagte Landesrat Dr. Josef Stockinger bei der Besichtigung der Baustelle. "Kooperationen helfen nicht nur über Gemeindegrenzen hinweg zu sparen. Auch in der Gemeinde ist es von Vorteil, Ressourcen gemeinsam zu nutzen."
Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf mehr als 4 Millionen Euro, die zu einem großen Teil aus dem Gemeinderessort von Landesrat Stockinger finanziert werden. Durch die gute Zusammenarbeit in der Gemeinde und der engagierten Mitarbeit der Bürgerinnen und Bürger war es möglich, das Projekt in der 1.700 Einwohner-Gemeinde zu verwirklichen.





LR Hummer zu Eurostat-Daten: Faire Einkommen für Frauen - Ungerechtigkeiten bei Einkommensunterschieden zwischen Frauen und Männern schließen

Rahmenbedingungen, um Familie und Beruf vereinbaren zu können - Mädchen ermutigen, Berufswahl jenseits alter Klischees zu treffen

 

(LK) "Wir müssen alles daran setzen, die Ungerechtigkeiten der  Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männer zu schließen", betont Frauen-Landesrätin Mag.a Doris Hummer zur am 4. März 2010 veröffentlichten Studie, die einen Einkommensunterschied von rund 25 Prozent zwischen Männern und Frauen in Österreich aufzeigt. Die Einkommensschere tue sich nämlich auch genau dann auf, wenn Frauen Kinder bekommen und sie schließt sich danach nicht mehr. Das lasse sich mit Zahlen belegen: "Die Einkommensschere beträgt bei den 15 bis 19-jährigen rund 17,6 Prozent und bei Frauen über 60 Jahren rund 34,7 Prozent", stellt die Frauen-Landesrätin klar.

 

Frauen seien "in vielen Bereichen noch immer benachteiligt - vor allem durch die Doppelbelastung von Familie und Beruf oder dem schwierigen Aufstieg in Führungspositionen", so Hummer. "Daher brauchen Frauen besondere Angebote und flexible Rahmenbedingungen, um Familie und Beruf vereinbaren zu können. Nötig sind dazu passende Karenzmanagementsysteme sowie flexible und qualitativ hochwertige Kinderberteuungseinrichtungen", so die Frauen-Landesrätin.

 

"Ich will Mädchen auch dazu ermutigen, ihre Berufswahl jenseits alter Klischees zu treffen, und auch in besser bezahlte, technisch orientierte Berufe zu gehen. Am Girl´s Day haben Mädchen die Gelegenheit, in solche Berufe zu schnuppern und damit ihre Zukunft in die Hand zu nehmen."

 

Es ist wichtig, mehr Frauen in Entscheidungs- und Führungspositionen - etwa in Aufsichtsräte oder politische Funktionen - zu bringen. Denn dort werden die Entscheidungen getroffen", betont Hummer, und schließt: "Es geht hier um die Zukunft - um Fairness und Chancengleichheit für uns Frauen!"





LR Hummer lädt anlässlich des "Internationalen Frauentages" zum "Frauen-Talk" ein

"Tag der offenen Tür" mit LR Hummer

 

(LK) Frauen-Landesrätin Mag.a Doris Hummer lädt anlässlich des "Internationalen Frauentages" am 8. März 2010 zum "Frauen-Talk" in das Linzer Landhaus ein:

 

Ort: Büro Landesrätin Hummer,
 4021 Linz, Klosterstraße 7, 1. Stock

 

Uhrzeit: 12:00 - 14:00 Uhr

 

"Ich freue mich auf einen offenen Dialog, wo Frauen ihre Wünsche und Anregungen an die Politik richten können", betont Frauen-Landesrätin Mag.ª Doris Hummer. Im Vordergrund sollen dabei neue Ideen für mehr Fairness und Chancengleichheit für Frauen in unserer Gesellschaft stehen.

 

"Mit diesem 'Frauen-Talk' möchte ich allen interessierten Frauen die Möglichkeit bieten, ihre Wünsche und Anregungen für die Frauenpolitik zu artikulieren und sich aktiv in die Diskussion einzubringen", schließt Frauen-Landesrätin Hummer.





LR Haimbuchner: "Sanieren und Sparen, statt übertriebener Energiekennzahlen!"

Schwerpunkte der Wohnbauförderung bei der Energiesparmesse in Wels

 

(LK) "Laut der 15 a Vereinbarung zwischen Bund und Ländern gilt ab 1. Jänner 2012 eine Mindesterfordernis bei den Energiekennwerten für eine Förderung von 36 KW/h. Die oberösterreichische Eigenheimverordnung, welche mit 1. Jänner 2011 in Kraft treten wird, überbietet dieses Erfordernis sogar mit einem Energiekennwert von 30 KW/h. Dieser Wert kann lediglich über kontrollierte Wohnraumlüftung, also Niedrigstenergiestandard, erreicht werden. Bisher galten 45 KW/h, welche ohnehin schon einen Niedrigenergiestandard darstellt," erklärte Wohnbau-Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner im Zuge der offiziellen Eröffnung der Energiesparmesse in Wels.
"Die 15 a Vereinbarung und die Eigenheimverordnung würden einem Produkt eine Monopolstellung einräumen und andere energiesparende Typen benachteiligen. Dagegen sprechen sich sowohl die Bauwirtschaft als auch die Wohnbauförderung aus. Die Bürgerinnen und Bürger müssen weiterhin die Wahlfreiheit haben, sich für verschiedene Arten des Energiesparens entscheiden zu können. Natürlich auch für den geförderten Niedrigstenergiestandard, also 30 oder 36 KW/h, wenn dies gewünscht und leistbar ist. Aber auch der Niedrigenergiestandard, also 45 KW/h, müssen weiterhin gefördert werden. Wir dürfen nicht päpstlicher sein, als der Papst. Dahingehend werden auf Initiative der Wohnbauförderung hin politische Verhandlungen geführt werden," so der Landesrat weiter.
"In Bezug auf Maßnahmen zur Verringerung von Energiekosten darf auch der Bereich der thermischen Sanierung nicht übersehen werden. Hier liegt ein viel größeres Potential als bei übertriebenen Kennzahlen. Durch thermische Sanierungen können die Kennwerte von 200 KW/h auf 50 KW/h verringert werden. Damit werden Einsparungen in Höhe von 150 KW/h erzielt, anstatt 15 KW/h bei einer Senkung der Vorgaben von 45 auf 30.Das spiegelt auch die Interesse der Bauwirtschaft und der Bürgerinnen und Bürger wider und für diese müssen wir die Rahmenbedingungen schaffen," bekräftigte Haimbuchner abschließend.





Sprechtage für die Woche vom 8. bis 12. März 2010

  • Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Ackerl
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-151 10, Altstadt 30
  • Landesrat Viktor Sigl
    nur gegen Voranmeldung, Donnerstag, 11. März 2010 von 9:30 Uhr bis 11:00 Uhr
    (+43 732) 77 20- 151 00, Altstadt 17
  • Landesrat Dr. Josef Stockinger
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 11, Landhaus
  • Landesrat Rudi Anschober
    nur gegen Voranmeldung, Mittwoch, 10. März 2010 von 13:00 Uhr bis 14:00 Uhr
    (+43 732) 77 20-120 73, Promenade 37
  • Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-171 50, Altstadt 30
  • 2. Landtagspräsidentin Gerda Weichsler-Hauer
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 52, Landhaus
  • 3. Landtagspräsident Dipl.-Ing. Dr. Adalbert Cramer
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 54, Landhaus




Lawinenlagebericht des Amtes der Oö. Landesregierung vom 5. März 2010

(LK) Heute Freitag ist es im Bergland nebelig, stark bewölkt mit Schneeschauern und kalt. In 1.500 m Höhe hat es minus 11 Grad und der Wind um Nordwest ist mäßig teils stark bis stürmisch. Morgen Samstag bleibt es stark bewölkt, zeitweise schneit es, am Vormittag mitunter auch kräftig. Der Wind um West ist stark und in 1.500 m Höhe hat es minus 9 Grad.

 

SCHNEEDECKENAUFBAU:
In den letzten 24 Stunden gab es 10 bis 15 cm Neuschnee mit nur schwachen bis mäßigen Wind. Dieser und der letzte Neuschnee liegen meist auf einer verharschten tragfähigen oder auch windgepressten Altschneedecke und überdecken vor allem in den höheren Lagen ältere Triebschneeablagerungen. Bodennaher verschieden mächtiger Schwimmschnee ist ab den mittleren Lagen weiterhin vorhanden und schwächt das Schneedeckenfundament der Altschneedecke.

 

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr wird als mäßig eingestuft, steigt aber im Tagesverlauf auf erheblich. Durch zunehmenden starken bis stürmischen Wind um Nordwest entstehen heute über der Waldgrenze neue störanfällige Triebschneeablagerungen. In den höheren Lagen sind vereinzelt ältere vom Neuschnee überdeckte teils störanfällige Verfrachtungen sowie im Nordsektor steile Mulden, Rinnen und kammnahe Steilhängen zu beachten. Eine Auslösung von Schneebrettlawinen ist insbesondere bei großer, dann auch bei geringer Zusatzbelastung möglich. Steile Schattlagen sind vor allem in den Hochlagen auf Grund des schlechten Schneedeckenaufbaus weiterhin zu beachten.

Gefahrenbeurteilung nach der fünfteiligen europäischen Lawinengefahrenskala

  • Gefahrenstufe: 2-3
  • Tendenz der Gefahr: Durch weiteren Schneefall und störanfällige Verfrachtungen bleibt die Schneebrettgefahr auf erheblich.

Europäische Lawinengefahrenskala:
1 gering
2 mäßig
3 erheblich
4 groß
5 sehr groß

 

Achtung Redaktionen!
Auf der Landeshomepage finden Sie den Amtlichen Lawinenwarndienst unter der Internetadresse: http://www.land-oberoesterreich.gv.at/lawinenwarndienst





Termine der Beratungsstellen

Oberösterreichische Kinder- und Jugendanwaltschaft/KiJA

Kinderrechtliche Beratungen der KiJA OÖ.

Psychosoziale und juristische Beratung und Begleitung für Kinder, Jugendliche und deren Bezugspersonen.
Auskünfte und Informationsmaterialien zu Kinder- und Jugendrechten.
Vertraulich und kostenlos.
Tel. (+43 732) 77 97 77
Telefonische und persönliche Beratungszeiten:
MO - FR 10:00 Uhr - 12:00 Uhr
MO, DI und DO 14:00 Uhr - 16:00 Uhr und nach Vereinbarung.
E-Mail: kija@ooe.gv.at

 

Mobbing- und Gewaltpräventionsstelle der KiJA OÖ.
Das Angebot der Mobbing- und Gewaltpräventionsstelle der Kinder- und Jugendanwaltschaft OÖ. ist für Kinder und Jugendliche kostenlos und umfasst Workshops mit Schulklassen, Mobbingberatung für Mobbingopfer, -täter und deren Eltern, Lehrer/innen-Fortbildungen und schulbegleitende Projekte.
Tel. (+43 664) 15 21 824
Telefonische Beratungszeiten:
MO 7:30 Uhr - 16:00 Uhr
DI - DO 7:30 Uhr - 13:00 Uhr
E-Mail: mobbingstelle.kija@a1.net

Kinder- und Jugendanwaltschaft Oberösterreich/KiJA OÖ.
Kärntnerstraße 10
4021 Linz
Icon Externer Link http://www.kija-ooe.at


Antidiskriminierungsstelle des Landes

(LK) Der Aufgabenbereich der Antidiskriminierungsstelle erstreckt sich auf alle Angelegenheiten des Landes, der Städte und der Gemeinden, sofern diese Angelegenheiten in die Gesetzgebungskompetenz des Landes fallen. Aufgabe der Antidiskriminierungsstelle ist unter anderem die Förderung und die Verwirklichung der Gleichbehandlung.
Personen, die diskriminiert oder belästigt werden, wurden oder dies vermuten können sich zur Wahrung ihrer Rechte kostenlos anonym und vertraulich an die Antidiskriminierungsstelle des Landes wenden:
Antidiskriminierungsstelle beim Amt der Oberösterreichischen Landesregierung
Klosterstraße 7
4021 Linz
Tel.: (+43 732) 77 20-114 46
Fax.: (+43 732) 77 20-116 21
E-Mail: as.post@ooe.gv.at

Mo, Di, Do: 09:00 - 12:00 Uhr und 14:00 - 16:00 Uhr
Mi, Fr: 09:00 - 12:00 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung
Um Voranmeldung wird gebeten!


Reisemedizinische Beratungs- und Impfstelle des Landes

(LK) Um möglichen gefährlichen Erkrankungen bei Fernreisen vorbeugen zu können, hat die Abteilung Gesundheit Linz, Bahnhofsplatz 1, Montag bis Freitag von 10:00 bis 13:00 Uhr sowie Dienstag zusätzlich von 15:00 bis 18:00 Uhr eine "Reisemedizinische Beratungs- und Impfstelle" eingerichtet, die über wichtige Vorsorge-Impfungen bei Reisen in ferne Länder informiert und Impfungen durchführt. Info-Telefon: (+43 732) 77 20-141 07.


Oö. Schulservice

(LK) In der Schulservicestelle des Landesschulrates für Oberösterreich können sich Schüler, Eltern und Lehrer informieren und beraten lassen. Rat und Hilfe in allen Schulfragen erteilen jeweils Montag bis Freitag Mag. Elisabeth Messner, Tel. (+43 732) 70 71-10 51, und Mag. Gertraud Schwarzmair, Tel. (+43 732) 70 71-22 51.

 

Oö. Patienten- und Pflegevertretung

(LK) Das Büro der Oö. Patienten- und Pflegevertretung in Linz, Bahnhofsplatz 1, Tel. (+43 732) 77 20-142 15, ist am Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 07:30 bis 17:00 Uhr sowie am Freitag von 07:30 bis 13:00 Uhr besetzt. In diesem Büro hält ein/e Oö. Patientenvertreter/in gegen telefonische Voranmeldung einen Sprechtag ab. 

 

Therapiezentrum Traun für Medikamenten- und Alkoholabhängige

(LK) Das Therapiezentrum Traun  für Medikamenten- und Alkoholabhängige in 4050 Traun, Oberer Flötzerweg 1 bietet Erstkontakte für eine ambulante oder stationäre Therapie, Beratung für Angehörige, Psychotherapie sowie nachstationäre Behandlung. Telefonische Terminvereinbarungen von Montag bis Freitag in der Zeit von 09:00 bis 12:00 Uhr unter der Telefonnummer (+43 050) 554 62-395 71 erbeten.

 

Beratungen im Eltern-Kind-Zentrum Ried

(LK) Das Eltern-Kind-Zentrum Ried im Innkreis., Riedholzstraße 17, Bezirksalten- und Pflegeheim Haus 1 bietet folgende Beratungen an:

Elternsprechstunde:

  • jeden Donnerstag von 13:00 bis 17:00 Uhr, Tel. (+43 7752) 912-361

Beratung von Eltern mit behinderten Kindern:

  • jeden 3. Dienstag im Monat von 09:30 bis 11:00 Uhr, Tel. (+43 7752) 912-361

O.Ö. Energiesparverband

(LK) Produktunabhängige Energieberatung für Haushalte, Unternehmen und Gemeinden erhalten Sie beim O.Ö. Energiesparverband.
Montag bis Donnerstag von 08:00 bis 17:00 Uhr, Freitag von 08:00 bis 13:00 Uhr
Landstraße 45, 4020 Linz
Energiesparhotline:
(+43) 800 205 206 oder (+43 732) 77 20-148 60
E-Mail: office@esv.or.at, Icon Externer Link www.energiesparverband.at

 

EU-Auskünfte

(LK) Kostenlose Auskünfte zum Themenbereich Europäische Union gibt es im Europa-Büro des Landes , Amt der Oö. Landesregierung, Altstadt 30, 4021 Linz, Tel. (+43 732) 77 20-140 20, Fax: (+43 732) 77 20-140 22.

 

ABO - Alkoholberatung Land Oberösterreich

(LK) Die Alkoholberatung des Landes Oberösterreich bietet in den Bezirken Information, Beratung und Betreuung für Betroffene und Angehörige an. Telefonische Anmeldungen und Anfragen werden Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 08:00 bis 12:30 Uhr unter der Telefonnummer (+43 664) 600 72 895 63 entgegen genommen.





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PRESSEINFORMATION

Information zur Pressekonferenz mit

Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl


am 5. März 2010 zum Thema

5. Oö. Gemeindefamilientag in Linz Handbuch "Regionale Familienpolitik"


Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Mazal, Institut für Arbeits- und Sozialrecht der Uni Wien;
  • Mag. Elisabeth Kumpl-Frommel, SPES Familien-Akademie;
  • Mag. Franz Schützeneder, Leiter Oö. Familienreferat



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PRESSEINFORMATION

Information zur Pressekonferenz mit

Wirtschafts- und Sport-Landesrat Viktor Sigl und Messedirektor Helmut Slezak


am 5. März 2010 zum Thema

Sport & Vital 2010 Die Aktivmesse für Fitness, Sport & Bewegung


Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • Johannes Wipplinger, Bobsport
  • Peter Scharinger, Judo



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PRESSEINFORMATION

Information zur Pressekonferenz mit

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer Aufsichtsratsvorsitzender der Thermenholding GmbH und Dir. Markus Achleitner Geschäftsführer der Thermenholding GmbH

 

 


am 4. März 2010 zum Thema

"2009 - Rekordjahr für die EurothermenResorts"