Abgerissene Kalenderblätter und ein neuer Kalenderblock für 2012 (Foto: Mytho - Fotolia)

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Landeskorrespondenz Nr. 154 vom 9. Juli 2010


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Landeskorrespondenz:

Pressekonferenzen


Qualitätsoffensive der Jugendwohlfahrt kann fortgesetzt werden

LH Dr. Pühringer und LH-Stv. Ackerl bringen im Landtag Fortsetzung der Fachhochschul-Leitausbildung für die Jugendwohlfahrt auf den Weg

 

(LK) An die 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind im Bereich der sozialpädagogischen Jugendarbeit in Oberösterreich tätig. Seit 2008 gibt es mit dem Oö. Sozialberufegesetz die rechtliche Basis für eine qualitativ hochwertige und einheitliche Leitausbildung, 2009 konnte in Kooperation mit der Fachhochschule Oberösterreich der erste Lehrgang für "Sozialpädagogische Fachbetreuer/innen" starten. Am 8. Juli 2010 beschloss der Oö. Landtag eine Regierungsvorlage, durch die auf gemeinsame Initiative des zuständigen Fachreferenten, Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Ackerl, und des Finanzreferenten, Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, die Finanzierung dieser Leitausbildung in der Fachhochschule bis 2014 gesichert ist.

 

In Heimen, Wohngemeinschaften, ambulant und mobil, bei Streetwork und vielem mehr wird sozialpädagogische Jugendarbeit geleistet. Was lange fehlte, war ein einheitliches Berufsbild, da die Ausbildung für sozialpädagogische Fachkräfte im Bereich der Jugendwohlfahrt nicht einheitlich geregelt und daher von unterschiedlichen Qualifikationsniveaus - sowohl Umfang als auch Inhalte der Ausbildung betreffend - gekennzeichnet war. Auf Anregung des Fachreferenten, dem damaligen Sozial-Landesrat und jetzigen Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Ackerl hat die Abteilung Jugendwohlfahrt die Möglichkeit ergriffen, das Berufsbild "Sozialpädagogische/r Fachbetreuer/in" über das Oö. Sozialberufegesetz (Oö. SBG), das am 8. Mai 2008 im Oö. Landtag beschlossen wurde, erstmals auf eine gesetzliche Grundlage zu stellen und Regelungen zu Berufsbild, Tätigkeitsbereich, Berufsausübung und Berufsausbildung gesetzlich zu verankern.

 

Mit dem/der "Sozialpädagogischen Fachbetreuer/in" wurde ab dem Sommersemester 2009 an der Fakultät für Gesundheit und Soziales der FH Oberösterreich in Linz ein Lehrgang eingerichtet, der zur neuen "Leitausbildung" im Arbeitsfeld der Sozialpädagogen/innen in der Jugendwohlfahrt werden sollte. Mit der Finanzierung dieser Ausbildung stellte das Land damals erstmalig die Weichen für ein einheitliches Qualitätsniveau, das im Arbeitsfeld der Jugendwohlfahrt gefordert ist - allerdings vorerst befristet.

 

Auf gemeinsame Initiative von Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Ackerl wurde nun gestern im Landtag die Fortsetzung dieser Qualitätsoffensive in der Arbeit der Jugendwohlfahrt beschlossen. "Mit der bis 2014 beschlossenen Finanzierung dieses Angebots an der Fachhochschule stellen wir sicher, dass für die künftigen Anforderungen in der Jugendwohlfahrt ausreichend und bestens gerüstete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung stehen!" halten Landeshauptmann Dr. Pühringer und Landeshauptmann-Stellvertreter Ackerl die Bedeutung des gestrigen Beschlusses fest. "Da neben dem kontinuierlichen Ausbildungsstandort Linz der Lehrgang zusätzlich auch an anderen Standorten angeboten werden soll, schaffen wir auch eine regionale Flächendeckung bei der Ausbildung!" Einer dieser alternierenden zusätzlichen Standorte ist Ried, womit für das Innviertel wenigstens halbwegs ein Ausgleich für den durch den Fachhochschulrat in Wien zu verantwortenden Verlust der Sozialakademie geschaffen und weiterhin auch in dieser Region eine hochwertige Ausbildung im Sozialbereich angeboten wird.

 

Zielgruppe des fünfsemestrigen Ausbildungsangebots zum/zur Sozialpädagogischen Fachbetreuer/in sind gleichermaßen Maturant/innen im Sinne einer Berufsausbildung, Berufsum- und -wiedereinsteiger/innen sowie bereits im sozialpädagogischen Feld tätige Personen im Sinne einer Nachqualifizierung. Die Ausbildung berechtigt zur beruflichen Ausübung einer Tätigkeit im Bereich der sozialpädagogischen Betreuung in sämtlichen Handlungsfeldern der Jugendwohlfahrt. Die sozialpädagogische Betreuung umfasst qualifizierte Hilfestellungen für  Kinder und Jugendliche beispielsweise in Heimen und Wohngemeinschaften oder mobile und ambulante Hilfen für Kinder, Jugendliche und deren Familien sowie sonstige Formen der sozialpädagogischen Individual- und Gruppenbetreuung.





Pferdeland Nationalpark Kalkalpen Qualifizierung stärkt touristisches Angebot

(LK) Vom Nationalpark Kalkalpen als aufstrebendes Pferdeland konnte sich Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Viktor Sigl kürzlich am Reiterhof "Moar in Baumgarten" in Grünburg überzeugen. Als einer von 30 Reitbetrieben der Region hat der Hof am Qualifizierungsprojekt "Reit- und Fahrkompetenzzentrum Nationalpark Kalkalpen" teilgenommen. "Die Qualifizierung hilft dabei, die Reit-  und Kutschenfahrprodukte zu professionalisieren und touristische Angebote zu entwickeln", weist Landesrat Sigl auf große Bedeutung qualitätsvoller Angebote hin. Durch die unterschiedlichen Facetten wie Wanderreiten, Reiten lernen, Therapiereiten, Westernreiten, Pferdezucht und Kutschenfahren soll das Reiten und Fahren im Pferdeland Nationalpark Kalkalpen noch professioneller vermarktet und für den Gast erlebbar werden. Der Qualifizierungslehrgang wurde vom Regionalmanagement initiiert und vom OÖ. Tourismus begleitet. Finanziert wurde die Weiterbildung über ein Leader Projekt zusammen mit den betroffenen Tourismusverbänden.





Novelle zum Kinderbetreuungsgesetz im Landtag

Kinderbetreuungs-Landesrat Stockinger: Betreuungsqualität abgesichert, flexiblere Lösungen ermöglicht

 

(LK) Seit Herbst 2009 ist die Verantwortung für alle Kinderbetreuungseinrichtungen erstmals in einem Ressort zusammengeführt. Landesrat Dr. Josef Stockinger ist zuständig für Krabbelstuben, Kindergärten, Horte sowie Tagesmütter und Tagesväter.

 

"Ärmeln hochkrempeln", sagte sich Landesrat Stockinger und hat als erstes Arbeitsziel einheitliche Standards für die Bewilligung, den Betrieb und die Aufsicht von Kinderbetreuungseinrichtungen festgelegt. Mit der am 8. Juli 2010 im Oö. Landtag beschlossenen Novelle zum Oö. Kinderbetreuungsgesetz hat Landesrat Stockinger mit seiner Initiative sogar eine Vier-Parteien-Einigung erreicht.

 

Das sind die wichtigen Eckpunkte des neuen Kinderbetreuungsgesetzes:

  • Der elternbeitragsfreie Kindergarten ab Vollendung des 30. Lebensmonat ist abgesichert.
  • Flexible Lösungen bei der Nutzung von Kinderbetreuungseinrichtungen anderer Gemeinden
    Fix geregelt sind die Gastbeiträge: Beim Besuch einer Kinderbetreuungs-einrichtung in einer anderen Gemeinde ist die Herkunftsgemeinde verpflichtet, den Gastbeitrag zu entrichten, sofern sie selber kein bedarfsgerechtes Angebot zur Verfügung stellen kann oder die familiäre Situation den Besuch einer gemeindefremden Einrichtung erfordert. Ein familienfreundliches Ziel ist damit erreicht.
  • Werkbeiträge und Veranstaltungsbeiträge sind ausdrücklich erlaubt
    Diese Regelung soll entstehende Kosten abgelten und dient auch zur Sicherstellung der Vorsteuerabzugsberechtigung, für die Mindesteinnahmen von 2.900 Euro pro Jahr notwendig sind. Keinesfalls wird am elternbeitragsfreien Kindergarten gerüttelt!
  • Elternbeiträge bei unentschuldigtem Fernbleiben
    Bei regelmäßigem und unentschuldigtem Fernbleiben können Elternbeiträge eingehoben werden, weil die Träger durch die Fehlanmeldung Kindergartenkapazität vorbereitet haben. Sinn und Ziel sind hier die bessere Planungsmöglichkeiten bei den Öffnungszeiten und beim Kindergartenpersonal.
  • Einheitliches Finanzierungsmodell
    Die Novelle fixiert ein transparentes und einheitliches Finanzierungsmodell für alle Rechtsträger.

 

Für Kinderbetreuungs-Landesrat Josef Stockinger ist das Kinderbetreuungsgesetz in Oberösterreich eine echte Qualitätsausweitung. "So wie die Pflichtschule ist in Oberösterreich auch der Kindergarten als erste Bildungseinrichtung beitragsfrei. Oberösterreich ist bei der Kinderbetreuung vorne. In 1.100 Kinderbetreuungs-einrichtungen (Krabbelstuben, Kindergärten und Horte) werden 52.840 Kinder im Alter von 0 bis 10 Jahren betreut.

 

Für den kommenden Herbst 2010 wird nochmals mit einer Zunahme von 130 Kinderbetreuungsgruppen gerechnet", gibt Landesrat Stockinger eine Vorschau.

 

Dass sich der beitragsfreie Kindergarten bewährt hat, zeigen die Anmeldezahlen: Seit Herbst 2009 werden in den oberösterreichischen Kinderbetreuungseinrichtungen 3.747 Kinder mehr betreut. Damit sind knapp 36 Prozent aller neuen Kindergartenplätze in Oberösterreich.





LR Hummer zum Schulschluss: "Ab in die Ferien! Allen Schülerinnen und Schülern viel Spaß und gute Erholung"

(LK) "Die Schülerinnen und Schüler in Oberösterreich können sich auf ihre Ferien freuen. Das Jahreszeugnis krönt ein Jahr voller Engagement und harter Arbeit", deshalb wünscht Bildungs-Landesrätin Mag.ª Doris Hummer allen Schülerinnen und Schülern schöne Ferien und gute Erholung. Für jene Schülerinnen und Schüler, die eine negative Note ins Jahreszeugnis bekommen haben, sei "auch zuerst einmal die Zeit der Erholung gekommen, um sich danach voll auf den Lernstoff und die Prüfung konzentrieren zu können", rät Hummer. Ein Fünfer sei "kein Weltuntergang und kein Grund zur Panik. Jetzt gilt es, die richtigen Schritte zu setzen, um die Wiederholungsprüfung erfolgreich bestehen zu können", betont die Landesrätin.

 

"Findet sich ein Fünfer im Zeugnis, bieten die Schulpsychologen des Landesschulrats oder die regionalen JugendService-Beratungsstellen, die das ganze Jahr über geöffnet haben, die notwendige Unterstützung. Sie sind Anlaufstellen für alle Kinder und Jugendlichen sowie deren Eltern", betont die Bildungs-Landesrätin.

 

Die Lernbörse des JugendService, der Informations- und Beratungsstelle des Landes , stellt "Lernen lernen" in den Vordergrund. Unter dem Motto "Schülerinnen und Schüler helfen Schülerinnen und Schülern" macht dieser kostenlose Service eine schnelle und unkomplizierte Vermittlung zwischen Nachhilfelehrerinnen und Nachhilfelehrern und Nachhilfesuchenden in ganz Oberösterreich möglich. So kann mit guter Planung und passender Unterstützung ein "Nicht Genügend" im Zeugnis mit einer positiven Prüfung im Herbst noch korrigiert werden. Wertvolle Tipps finden sich in der kostenlosen Broschüre "Pole Position - Lernlust statt Lernfrust".

 

Aber Ferien bedeuten nicht nur Erholung und Lernen, sondern auch aktive Freizeitgestaltung. "Über 20.000 Kinder und Jugendliche werden in den Ferienlagern der oö. Jugendorganisationen mitmachen", so die Jugend-Landesrätin weiter.

 

Weiters bieten über 350 oberösterreichische Gemeinden das "Servicepaket Ferienspiele" an. Damit wird den Kindern ein vielfältiges, abwechslungsreiches Programm mit Ausflügen, Workshops und weiteren spannenden Aktivitäten angeboten. Dieses Servicepaket umfasst Förderung, Beratung, Seminare und eine Ideenbörse.





LR Anschober: Preiskontrolle entlang der oö. Autobahnen

Gravierende Preisunterschiede in den unterschiedlichen Autobahnraststätten

 

(LK) Im Juni 2010 wurde auf Veranlassung von Konsument/innenschutz-Landesrat Rudi Anschober eine Preiskontrolle entlang der oö. Autobahnen A8 und A1 durchgeführt. Im Ergebnis ist eine leichte Verbesserung hinsichtlich der Einhaltung der Preisauszeichnung im Vergleich zum Kontrolljahr 2007 zu verzeichnen. Von 16 kontrollierten Betrieben wurden lediglich zwei wegen geringer Mängel ermahnt. Was die Höhe der Preise betrifft, mussten etliche gravierende Unterschiede zwischen Autobahnraststätten und Umlandbetrieben festgestellt werden.

 

So ergab die Preiserhebung vom 1. Juni 2010 sowohl bei Diesel als auch bei Benzin einen Preisunterschied von 0,17 Euro zwischen Autobahntankstellen und Umlandbetrieben.

 

Aber auch im Vergleich der Autobahnraststätten untereinander konnten teilweise erhebliche Preisunterschiede festgestellt werden: So liegt die Preisspanne beim "Riesenschnitzerl" in Autobahnrestaurants bei 9,50 Euro bis 14,95 Euro. Besonders auffällig sind die Unterschiede auch bei Gebäck: eine Semmel kostet im günstigsten Autobahnrestaurant 0,65 Euro, im teuersten 1,00 Euro.

 

Auch Restaurant-Shops und Tankstellenshops wurden unter die Lupe genommen. Die Preise in den Shops wurden im Vergleich zu 2007 um durchschnittlich etwa 20 Prozent erhöht. Auch in den Shops sind die Preisunterschiede von Betrieb zu Betrieb teilweise beträchtlich: so kostet eine Packung Kekse im günstigsten Fall 2,79 Euro, im teuersten 3,59 Euro.
Besonders augenfällig sind die Preisunterschiede aber zwischen Raststätten-Shops und Lebensmittelhandelsbetrieben im Umland: so sind die selben Kekse im Lebensmittelhandel um 69 Prozent günstiger, 0,5l Limonade um 103 Prozent, eine 100g-Tafel Schokolade gar um 104 Prozent.

 

"Vorausschauende Planung der Urlaubsreise zahlt sich also aus!", so Konsument/innenschutz-Landesrat Rudi Anschober. "Wer vor der Abreise die Jause einkauft und den Tank füllt, fährt mit Sicherheit um vieles günstiger. Wer vorausplant kann außerdem vom größeren Angebot des Lebensmittelhandels profitieren und zu Produkten greifen, die regional sind und überdies bekömmlicher als Limonade, Kekse und Schoko-Snacks!", so der Landesrat abschließend.





Sprechtage für die Woche vom 12. bis 16. Juli 2010

  • Landesrat Dr. Josef Stockinger
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 11, Landhaus
  • Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-171 50, Altstadt 30
  • 1. Landtagspräsident Friedrich Bernhofer
    nur gegen Voranmeldung, Montag, 12. Juli 2010 von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr
    (+43 732) 77 20-111 50, Landhaus
  • 2. Landtagspräsidentin Gerda Weichsler-Hauer
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 52, Landhaus
  • 3. Landtagspräsident Dipl.-Ing. Dr. Adalbert Cramer
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 54, Landhaus

 





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PRESSEINFORMATION

Information zur Pressekonferenz mit

Mag.a Doris Hummer, Landesrätin für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Dr. Gerald Reisinger, Geschäftsführer FH , Prof. (FH) Dr. Friedrich Starkl Leiter LOGISTIKUM.research, FH Campus Steyr und Johannes Hödlmayr, MBA, Stv. Sprecher des Vereins Netzwerk Logistik-Beirates


am 9. Juli 2010 zum Thema

"Trends in der Logistik bis 2030 - Internationale Logistikforschung als Jobmotor für OÖ"


Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • Prof. (FH) Dr. Johann Kastner, Leiter FH Forschungs- & Entwicklungs-GmbH



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PRESSEINFORMATION

Information zur Pressekonferenz mit

Landesrat Rudi Anschober und Dr. David Pfarrhofer (market Institut)


am 9. Juli 2010 zum Thema

"Ergebnisse der großen oö-weiten Umweltumfrage 2010"