Landeskorrespondenz Nr. 57 vom 7. März 2008

Landeskorrespondenz:
-
LH Pühringer gratulierte Franziska Jägerstätter zum 95.Geburtstag
-
Startschuss für Kreuzung Götzendorf in Kopfing
-
Wohnbau-Landesrat Kepplinger: "Detaillierte Studien zur Evaluierung des Passivhaus-Standards im Wohnbau in Auftrag gegeben"
-
Anschober: Energie STARS 2008 verliehen
-
Anschober anlässlich der Eröffnung der Energiesparmesse Wels: Abhängigkeit von Öl führt Millionen Menschen in die Armutsfalle, ist Preistreiber Nr. 1 und Klimakiller
-
Anschober: "Passivhausstandard in Oberösterreich wird verbindlich ab 2012/2013 eingeführt, sofern Evaluierung positiv ist"
-
Sprechtage für die Woche vom 10. bis 14. März 2008
-
Lawinenlagebericht des Amtes der Oö. Landesregierung vom 7. und 8. März 2008
-
Termine der Beratungsstellen
(LK) In die breite Gratulantenschar für Franziska Jägerstätter anlässlich ihres 95. Geburtstages reihte sich auch Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer ein.
"Franziska Jägerstätter hat in den vergangenen Jahren maßgeblich dazu beigetragen, dass die Erinnerung an ihren im letzten Jahr selig gesprochenen Gatten hochgehalten wird. Sie hat damit das Andenken an diese starke, außerordentliche Persönlichkeit geprägt, deren Botschaft heute noch aktuell ist. Dafür danke ich im Namen aller Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher herzlich", so Pühringer.
Franziska Jägerstätter führte nach der Hinrichtung ihres Mannes den Hof in St. Radegund weiter. Nachdem sie ihn an ihre älteste Tochter übergeben hatte, übernahm sie Aufgaben in der Pfarre St. Radegund. Sie leitete die Frauenbewegung und war mehr als 30 Jahre lang Mesnerin. Auch heute noch ist sie Ansprechpartnerin für Menschen aus allen Teilen der Welt, die sich für ihren Mann interessieren.
(LK) Noch vor Ostern wird mit dem Umbau der Kreuzung Götzendorf im Zuge der L 1173 Kopfinger Straße und L 1139 Sighartinger Straße in Kopfing begonnen werden, gibt heute Landeshauptman-Stellvertreter Franz Hiesl bekannt. Das Baulos hat eine Länge von 400 m, die Gesamtbaukosten werden sich auf rund 300.000 Euro belaufen.
Mit den Bauarbeiten für den Kreuzungsumbau in Götzendorf soll noch vor Ostern durch die Landesstraßenverwaltung (Straßenmeisterei Engelhartszell) begonnen werden. Ein Hausobjekt wurde schon früher eingelöst und wurde bereits abgerissen. Dadurch ist genügend Platz für den Umbau der Kreuzung zwischen der Kopfinger- und Sighartinger Landesstraße.
Durch den Umbau können die derzeit teilweise geringen Sichtweiten verbessert und die Straßensteigungen wesentlich reduziert werden. Zur weiteren Erhöhung der Verkehrssicherheit werden im Zusammenhang mit dem Straßenumbau auch beiderseits der Fahrbahn durchgehend Gehsteige errichtet, zeigt Hiesl auf.
Auf der Sighartinger Straße ist zudem bei der Ortseinfahrt ein Fahrbahnteiler als Tempobremse geplant. Da sich die Marktgemeinde Kopfing hiezu aber an den Kosten beteiligen muss, ist eine Realisierung dieses Abschnittes erst im Jahr 2009 möglich.
Für das gesamte Bauvorhaben sind 300.000 Euro beim Land OÖ veranschlagt. Die Bauarbeiten für den heurigen größeren Abschnitt werden voraussichtlich bis Juli andauern. In dieser Zeit muss mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Während den Asphaltierungsarbeiten wird die Straße gänzlich gesperrt und muss der Verkehr lokal umgeleitet werden, ersucht Hiesl um Verständnis.
Wohnbau-Landesrat Kepplinger: "Detaillierte Studien zur Evaluierung des Passivhaus-Standards im Wohnbau in Auftrag gegeben"
(LK) Am Rande der Eröffnung der Energiespar-Messe in Wels geben Wohnbau-Landesrat Dr. Hermann Kepplinger und Umwelt-Landesrat Rudolf Anschober bekannt, dass sich die Verhandlungsparteien im Zuge der Novellierung der Wohnbauförderung auf eine Zusatzvereinbarung zur Überprüfung des Passivhaus-Standards geeinigt haben.
Die Einigung, die von Kepplinger, Anschober und den Landtagsabgeordneten Stelzer, Wageneder und Kapeller unterzeichnet wurde, besagt, dass vor Einführung der Passivhaus-Bauweise als Mindeststandard im Wohnbau ein Vergleich der Energiestufen "NiedrigSTenergiehaus" und "Passivhaus" durchgeführt werden soll. Diese Überprüfung, die sich auf die technische Machbarkeit, die Benutzer/innenakzeptanz und den ökologischen Nutzen des Passivhauses in Relation zum NiedrigSTenergiehaus bezieht, soll Voraussetzung für die mögliche Einführung der Passivhaus-Bauweise im mehrgeschoßigen Wohnbau ab 2012 und im Bereich der Eigenheime ab 2013 sein.
Eine erste Studie widmet sich den Baukörpern in der Solar-City Pichling, wo bereits im Zuge der Errichtung ein Forschungsauftrag zur Evaluierung der dortigen Bauweisen in Auftrag gegeben wurde. Besonders für den Bereich der Eigenheim wurde vereinbart, dass das Wohnbauressort in Abstimmung mit dem Umweltressort eigene Untersuchungen vornehmen wird, sollte die Datengrundlage aus der Solar-City nicht ausreichend sein.
Besonders folgende Punkte müssen, so die Vereinbarung, Vorteile für das Passivhaus aufweisen und seine Machbarkeit sicherstellen:
- Ökobilanz bei angemessener Raumtemperatur
- CO2-Bilanz des Gesamtenergieverbrauchs (Wärme und Strom)
- Benutzer/innenakzeptanz
- Akzeptable Relation zum finanziellen Mehraufwand der Errichtung
Die Unterzeichner/innen verständigten sich darauf, dass wenn die Evaluierung gegenteilige Ergebnisse hervorbringen sollte, in Bezug auf die Einführung als Mindeststandard weitere Gespräche geführt werden.
Wohnbau-Landesrat Dr. Hermann Kepplinger zur Einigung: "Diese Vereinbarung der Verhandlungsparteien zeigt, dass wir nicht dogmatisch an möglichen Standards festhalten, sonder offen einen Evaluierungsprozess starten, der auch das Bewohner/innen-Verhalten und deren Akzeptanz beinhält. Auch die Berücksichtigung der wirtschaftlichen Dimension ist wichtig, da es sich bei den Fördergeldern um öffentliche Mittel handelt. Insgesamt bin ich über die Vereinbarung sehr erfreut und bin mir sicher, dass sie Voraussetzung für eine fundierte Diskussion über zukünftige Baustandards in der Wohnbauförderung sein wird."
Landes-Energiepreis für herausragende Ökoenergie-Projekte
(LK) Vor großem internationalem Publikum wurden heute Abend in den Minoriten Wels die "Energie-Stars 2008" ausgezeichnet. Dieser Preis, der von Energie-Landesrat Rudi Anschober überreicht und vom Land Oberösterreich und dem O.Ö. Energiesparverband vergeben wurde, zeichnet herausragende Projekte in den Bereichen Energie-Effizienz und erneuerbare Energie aus. "Auch heuer war die Beteiligung am Energie STAR wieder enorm mit über 100 eingereichten Projekten aus Oberösterreich", freuen sich Landesrat Rudi Anschober und Dr. Gerhard Dell, Landesenergiebeauftragter und Geschäftsführer des Energiesparverbandes.
Die Energie STARS 2008 gingen an:
In der Kategorie Gemeinden:
Messezentrum Wels
Das neue Messezentrum in Wels ist das erste Österreichs in Passivhaus-Standard und wurde unter Verwendung von nachhaltigen Materialien errichtet. Ein riesiges Dach aus Holz wurde von drei über 90 Metern frei spannenden Bogentragwerken abgehängt, so wurde eine stützenfreie 160 x 90 Meter große Ausstellungsfläche geschaffen. Ein Teil des Gebäudes, der sogenannte "Turm" mit Restaurants, Seminarräumen und Büros wurde in Passivhausstandard errichtet, der gesamte Hallenkomplex in Niedrigstenergiebauweise. Neben den haustechnischen Innovationen - so z.B. die stromsparende Kühlung mittels Direktkühlung über die Fluchttunnel - ist auf dem Hallendach die Errichtung der größten österreichischen Solaranlage mit 3.600 Quadratmetern Kollektorfläche herausragend.
Kategorie Ausbildung:
Sparen beim Fahren - Lokomotivausbildung
Die Triebfahrzeuge der Logistik Service GmbH verbrauchen jährlich etwa 10 Millionen Kilowattstunden an Strom und 1,8 Millionen Liter Diesel. Damit die Lokführer die Energiesparpotentiale kennen lernen und diese auch nutzen, sind seit einigen Monaten vier Lokomotivsimulatoren im Einsatz. Damit trainieren die Studenten von Beginn an - neben den betrieblichen Situationen - auch an eine energiesparende Fahrweise. Durch diese Ausbildung werden etwa sieben Prozent an Energie eingespart. Die Bahnakademie bietet inzwischen diese Spezialtrainings auch für andere Eisenbahnverkehrsunternehmen an.
Kategorie Unternehmen:
Energieeffizienzprojekt MIBA Gleitlager - Millionen eingespart
Kategorie Ökostrom:
Biowärme Spitz
Kategorie Wohnen:
Dreigeschossiges Passivhaus in Holzbauweise
Die WAG Wohnungsanlagen GesmbH hat in Linz das erste dreigeschossige Passiv-Wohnhaus in Holzbauweise in Oberösterreich errichtet. Der Baukörper besteht aus drei Flügeln, pro Geschoß wurden vier Wohneinheiten - in Summe zwölf Wohneinheiten mit 937 m2 - errichtet. Durch eine Energiekennzahl von 10 kWh pro Quadratmeter werden 10,8 Tonnen CO2 pro Jahr vermieden, eine Komfortlüftung sorgt für effiziente Frischluft, zur Warmwasserbereitung wurde ein Solaranlage installiert. Die Holzrahmenbauweise der Fassade beinhaltet zumindest 26 Zentimeter Dämmung, die Dachkonstruktion 42 Zentimeter. Ein Gründach rundet das Gebäude ab.
Gemeinde-Wettbewerb - Gute und energieeffiziente Beleuchtung
Gesucht waren Gemeinde-Projekte rund um gute und energieeffiziente Beleuchtung.
Eingereicht wurden von über 30 Gemeinden z.B. Informationskampagnen für Bürger/innen und örtliche Unternehmen, Lampentausch-Aktionen, Analysen und Maßnahmen bei öffentlichen Einrichtungen, Erhebungen & Fragebogen-Aktionen rund um Energie-Einsatz für Beleuchtung, Schulprojekte, Aktionen mit dem örtlichen Elektro-Handel, Informationsveranstaltungen und vieles mehr!
Gewonnen hat:
Aschach/Steyr
Die Gemeinde Aschach/Steyr hat etwa 2.200 Einwohner/innen und ist eine "richtig helle" Gemeinde. Die alte Strassenbeleuchtung verursachte hohe Wartungskosten, hohe Energiekosten und war einfach veraltet und nicht mehr dem lichttechnischen Standard entsprechend. 163 Straßenleuchten wurden ausgetauscht, 88 Lichtmaste erneuert sowie Verteiler und Tragwerke umgebaut. Die Wartungskosten und die Energiekosten wurden dadurch deutlich gesenkt und die Ausleuchtung und damit die Sicherheit erhöht. Neben der Strassenbeleuchtung wurden in den öffentlichen Gebäuden (Gemeindeamt, Schule, Kindergarten, etc.) 251 Glühbirnen gegen Energiesparlampen getauscht und sogar im Fasching haben sich die Aschacher als energieeffiziente Leuchten verkleidet.
Anschober anlässlich der Eröffnung der Energiesparmesse Wels: Abhängigkeit von Öl führt Millionen Menschen in die Armutsfalle, ist Preistreiber Nr. 1 und Klimakiller
(LK) Der Ölpreis hat sich in den vergangenen fünf Jahren beinahe verfünffacht, seit 1999 verzehnfacht. Durch dadurch dramatisch steigende Betriebskosten und stark steigende Preise der Grundversorgungsmittel geraten immer mehr Menschen in eine verheerende soziale Falle - die Abhängigkeit von Öl wird immer mehr zur wichtigsten Armutsfalle und zum Klimakiller Nummer 1.
Landesrat Anschober: "Wir müssen daher schrittweise die Abhängigkeit von Öl beenden, die Energiewende hin zu erneuerbaren Energieträgern und zur Energieeinsparung durch mehr Energieeffizienz ist der Schlüssel dafür. Oberösterreich hat diese Energiewende als erste Region als Landesziel beschlossen und wird bis 2030 sich bei Wärme und Strom zu 100% durch erneuerbare Energie versorgen".
In den letzten Wochen wurden erste wichtige Umsetzungsberichte beschlossen: die Förderoffensive für Pellets, die neue Bauordnung und das neue Bautechnikgesetz und die neue Wohnbauförderung. Diese bringt erstmals die Solarpflicht und einen Etappenplan zur umfassenden Absenkung der Energiekennzahl von derzeit 50 kWh/m2 auf 45 im Jahr 2009 und ab 2010/2011 auf 30 kWh/m2 (mehrgeschossiger Wohnbau/Einfamilienhaus).
Paktiert wurde von den Regierungsparteien auch, dass ab 2012/2013 der Passivhausstandard Fördervoraussetzung in Oberösterreich werden wird, sofern eine Evaluierungsstudie die technische Machbarkeit und die soziale Verträglichkeit belegt.
Anschober: "Passivhausstandard in Oberösterreich wird verbindlich ab 2012/2013 eingeführt, sofern Evaluierung positiv ist"
(LK) Am Rande der Eröffnung der Energiespar-Messe in Wels geben Wohnbau-Landesrat Dr. Hermann Kepplinger und Umwelt-Landesrat Rudolf Anschober bekannt, dass sich die Verhandlungsparteien im Zuge der Novellierung der Wohnbauförderung auf eine Zusatzvereinbarung zur Überprüfung des Passivhaus-Standards geeinigt haben.
Die Einigung, die von Kepplinger, Anschober und den Landtagsabgeordneten Stelzer, Wageneder und Kapeller unterzeichnet wurde, besagt, dass Oberösterreich nach der aktuellen Absenkung der Energiekennzahl als Fördervoraussetzung, die in der neuen Wohnbauförderung bereits festgeschrieben ist, auf Niedrigstenergiestandard ab 2010/2011 als nächsten Schritt Passivhausstandard einführen wird, falls eine Evaluierung positiv ausfällt.
Eine erste Studie widmet sich den Baukörpern in der Solar-City Pichling, wo bereits im Zuge der Errichtung ein Forschungsauftrag zur Evaluierung der dortigen Bauweisen in Auftrag gegeben wurde. Besonders für den Bereich der Eigenheim wurde vereinbart, dass das Wohnbauressort in Abstimmung mit dem Umweltressort eigene Untersuchungen vornehmen wird, sollte die Datengrundlage aus der Solar-City nicht ausreichend sein.
Besonders folgende Punkte müssen, so die Vereinbarung, Vorteile für das Passivhaus aufweisen und seine Machbarkeit sicherstellen:
- Ökobilanz bei angemessener Raumtemperatur
- CO2-Bilanz des Gesamtenergieverbrauchs (Wärme und Strom)
- Benutzer/innenakzeptanz
- Akzeptable Relation zum finanziellen Mehraufwand der Errichtung
Die Unterzeichner/innen verständigten sich darauf, dass wenn die Evaluierung gegenteilige Ergebnisse hervorbringen sollte, in Bezug auf die Einführung als Mindeststandard weitere Gespräche geführt werden.
Umwelt-Landesrat Rudi Anschober: " Es war mein Ziel, die engagierte Absenkung des Energieverbrauches festzuschreiben und die Etappenschritte bereits jetzt für die nächsten Jahre festzulegen - Ziel ist das Passivhaus. Ich bin froh darüber, dass für diese wichtige Maßnahme für Energieeffizienz und Klimaschutz Einvernehmen erzielt werden konnte und Oberösterreich auf meinen Vorschlag hin sein Engagement weiter verstärkt".
- Landeshauptmann Dr. Pühringer
nur gegen Voranmeldung, Dienstag, 11. März 2008, von 8:00 Uhr bis 11:30 Uhr (+43 732) 77 20-116 24, Landhaus - Landesrat Dr. Josef Stockinger
nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 11, Landhaus - Landesrat Josef Ackerl
nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-151 10, Altstadt 30 - Landesrätin Dr. Silvia Stöger
nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 20, Altstadt 30 - Landtagspräsidentin Angela Orthner
nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 50, Landhaus - 2. Landtagspräsidentin Gerda Weichsler
nur gegen telefonischer Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 52, Landhaus - 3. Landtagspräsidentin Doris Eisenriegler
nur gegen Voranmeldung, (+43 732 ) 77 20- 111 54, Landhaus
(LK) Heute Freitag ist es im Bergland anfangs noch sonnig. Während des Tages ziehen dann immer mehr Wolken auf. In 1.500 m Höhe steigt die Temperatur aus plus 3 Grad und der Wind um Südost ist mäßig, teils bis stark.
Morgen Samstag ist es stark bewölkt und es kann etwas schneien. In 1.500 m Höhe hat es minus 2 Grad und der Wind um Nordwest bleibt mäßig bis kräftig.
SCHNEEDECKENAUFBAU:
Durch die mildere Temperatur wird die Schneedecke in den Hochlagen sich zu setzen beginnen und in die mittleren Lagen oberflächlich angefeuchtet. Der letzte Neuschnee ist auf einer verharschten Altschneedecke zu liegen gekommen und wurde lokal in den Hochlagen durch teils starken Wind um Nordwest kleinräumig verfrachtet. Eine bis zu mehrere Zentimeter dicke Graupelschicht bildet teils bis rund 2.000 m Höhe eine Schwachschicht. Schattseitig ist der letzte Neuschnee auch noch pulvrig. In den mittleren Lagen ist die Altschneedecke unter der Harschschicht durchnässt, in den hohen ist sie feucht.
GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr wird über 1.800 m Höhe als erheblich, darunter überwiegend als mäßig eingestuft. Ältere Verfrachtungen in den Hochlagen, die durch teils starken Wind um Nordwest gebildet wurden, kammnahe Bereiche, sowie verfüllte Mulden und Rinnen sind unbedingt zu beachten. Eine Auslösung von Schneebrettlawinen ist hier bereits bei geringer Zusatzbelastung möglich. Für Schitouren ist Erfahrung in der Lawinenbeurteilung erforderlich.
Gefahreneinstufung nach der fünfteiligen europäischen Lawinengefahrenskala
- Gefahrenstufe: 2, oberhalb von 1.800 m Höhe Stufe 3
- Tendenz der Gefahr: gleichbleibend
Europäische Lawinengefahrenskala:
1 gering
2 mäßig
3 erheblich
4 groß
5 sehr groß
Achtung Redaktionen!
Auf der Landeshomepage finden Sie den Amtlichen Lawinenwarndienst unter der Internetadresse:
http://www.land-oberoesterreich.gv.at/lawinenwarndienst
Reisemedizinische Beratungsstelle
(LK) Um möglichen gefährlichen Erkrankungen bei Fernreisen vorbeugen zu können, hat die Landes-Sanitätsdienstabteilung Linz, Bahnhofsplatz 1, Montag bis Freitag von 10:00 bis 13:00 Uhr sowie Dienstag zusätzlich von 15:00 bis 18:00 Uhr eine "Reisemedizinische Beratungsstelle" eingerichtet, die über wichtige Vorsorge-Impfungen bei Reisen in ferne Länder informiert und Impfungen durchführt. Info-Telefon: (+43 732) 77 20-141 07.
Oö. Schulservice
(LK) In der Schulservicestelle des Landesschulrates für Oberösterreich können sich Schüler, Eltern und Lehrer informieren und beraten lassen. Rat und Hilfe in allen Schulfragen erteilen jeweils Montag bis Freitag Elisabeth Messner, Tel. (+43 732) 70 71-91 21, und Mag. Gertraud Schwarzmair, Tel. (+43 732) 70 71-91 22.
Oö. Patienten- und Pflegevertretung
(LK) Das Büro der Oö. Patienten- und Pflegevertretung in Linz, Bahnhofsplatz 1, Tel. (+43 732) 77 20-142 15, ist am Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 07:30 bis 17:00 Uhr sowie am Freitag von 07:30 bis 13:00 Uhr besetzt. In diesem Büro hält ein Oö. Patientenvertreter einmal pro Woche gegen telefonische Voranmeldung einen Sprechtag ab.
Therapiezentrum Traun für Medikamenten- und Alkoholabhängige
(LK) Das Therapiezentrum Traun für Medikamenten- und Alkoholabhängige in 4050 Traun, Oberer Flötzerweg 1 bietet Erstkontakte für eine ambulante oder stationäre Therapie, Beratung für Angehörige, Psychotherapie sowie nachstationäre Behandlung. Telefonische Terminvereinbarungen von Montag bis Freitag in der Zeit von 09:00 bis 12:00 Uhr unter der Telefonnummer (+43 7229) 644 36-36 erbeten.
Sozialmedizinische Beratung bei Alkoholproblemen
(LK) Sprech- und Beratungsstunden für Alkoholkranke und deren Angehörige finden am Montag, 10. März 2008, in der Bezirkshauptmannschaft Grieskirchen, Manglburg 16, 4710 Grieskirchen, von 09:00 bis 12:00 Uhr und von 14:00 bis 17:00 Uhr, im Bezirk Vöcklabruck, Dr. Anton-Bruckner-Straße 17, 4840 Vöcklabruck, von 08:00 bis 12:00 Uhr, im Bezirk Linz-Land, Landesdienstleistungszentrum, Kärntnerstraße 1, 4021 Linz, von 09:00 bis 12:00 Uhr; im Bezirk Schärding, Bezirksaltenheim Schärding, Tummelplatzstraße 7, 4780 Schärding, von 08:00 bis 13:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Gmunden, Esplanade 10, 4810 Gmunden, von 08:00 bis 12:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Freistadt, Promenade 5, 4240 Freistadt, von 08:30 bis 12:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Ried, Parkgasse 1, 4910 Ried, von 08:00 bis 13:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Steyr, Spitalskystraße 10a, 4400 Steyr, von 09:00 bis 13:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Kirchdorf an der Krems, Familienberatungszentrum, Pernsteinerstraße 32, 4560 Kirchdorf, von 9:00 bis 12:00, in der Bezirkshauptmannschaft Wels-Land, Herrengasse 8, 4600 Wels, von 08:30 bis 12:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Urfahr-Umgebung, Peuerbachstraße 26, 4040 Urfahr, von 08:00 bis 12:00 Uhr, sowie im Bezirk Eferding, Stadtplatz 1 (Sparkassengebäude, 2. Stock), 4070 Eferding von 08:00 bis 12:00 Uhr statt.
(LK) Am Montag, 10. März 2008, findet für den Bezirk Gmunden, StART-Gruppe, im Gebäude des Roten Kreuzes, 4655 Vorchdorf, ab 19:00 Uhr, eine therapeutische Zusammenkunft der Selbsthilfegruppen für Alkoholkranke und deren Angehörige statt.
Zivildienst-Beratung
(LK) Beratungen und aktuelle Infos für künftige und aktive Zivildienstleistende sowie Zivildiensteinrichtungen in Linz, Amt der Oö. Landesregierung, LandesJugendReferat, Bahnhofplatz 1, Tel. (+43 732) 77 20-152 65. Beratungen finden montags von 14:00 - 17:00 Uhr statt.
Beratungen im Eltern-Kind-Zentrum Ried
(LK) Das Eltern-Kind-Zentrum Ried im Innkreis., Riedholzstraße 17, Eingang Nord bietet folgende Beratungen an:
Elternsprechstunde:
- jeden Donnerstag von 13:00 bis 17:00 Uhr, Tel. (+43 7752) 912-361
Beratung von Eltern mit behinderten Kindern:
- jeden 3. Dienstag im Monat von 09:30 bis 11:00 Uhr, Tel. (+43 7752) 912-361
OÖ. Energiesparverband
(LK) Produktunabhängige Energieberatung für Haushalte, Unternehmen und Gemeinden erhalten Sie beim OÖ Energiesparverband.
Montag bis Freitag von 08:00 bis 17:00 Uhr,
Landstraße 45, 4020 Linz
Energiesparhotline:
(+43) 800 205 206 oder (+43 732) 77 20-148 60
office@esv.or.at,
www.energiesparverband.at
EU-Auskünfte
(LK) Kostenlose Auskünfte zum Themenbereich EU und EWR gibt es im Europa-Büro des Landes OÖ, Amt der Oö. Landesregierung, Altstadt 30, 4021 Linz, Tel. (+43 732) 77 20-140 20, Fax: (+43 732) 77 20-140 22.
Oberösterreichische Kinder- und Jugendanwaltschaft/KiJA
Kinderrechtliche Beratungen der KiJA OÖ.
Psychosoziale und juristische Beratung und Begleitung für Kinder, Jugendliche und deren Bezugspersonen.Auskünfte und Informationsmaterialien zu Kinder- und Jugendrechten.
Vertraulich und kostenlos.
Tel. (+43 732) 77 97 77
Telefonische und persönliche Beratungszeiten:
MO - FR 10:00 Uhr - 12:00 Uhr
MO, DI und DO 14:00 Uhr - 16:00 Uhr und nach Vereinbarung.
Mail: kija@ooe.gv.at
Mobbing- und Gewaltpräventionsstelle der KiJA OÖ.
Das Angebot der Mobbing- und Gewaltpräventionsstelle der Kinder- und Jugendanwaltschaft OÖ. ist für Kinder und Jugendliche kostenlos und umfasst Workshops mit Schulklassen, Mobbingberatung für Mobbingopfer, -täter und deren Eltern, LehrerInnen-Fortbildungen
und schulbegleitende Projekte.
Tel. (+43 664) 15 21 824
Telefonische Beratungszeiten:
MO 7:30 Uhr - 16:00 Uhr
DI - DO 7:30 Uhr - 13:00 Uhr
Mail: mobbingstelle.kija@a1.net
Kinder- und Jugendanwaltschaft Oberösterreich/KiJA OÖ.
Promenade 37,
4021 Linz
www.kija-ooe.at
Antidiskriminierungsstelle des Landes
(LK) Der Aufgabenbereich der Antidiskriminierungsstelle erstreckt sich auf alle Angelegenheiten des Landes, der Städte und der Gemeinden, sofern diese Angelegenheiten in die Gesetzgebungskompetenz des Landes fallen. Aufgabe der Antidiskriminierungsstelle ist unter anderem die Förderung und die Verwirklichung der Gleichbehandlung.
Personen, die diskriminiert oder belästigt werden, wurden oder dies vermuten können sich zur Wahrung ihrer Rechte kostenlos anonym und vertraulich an die Antidiskriminierungsstelle des Landes wenden:
Antidiskriminierungsstelle beim Amt der Oberösterreichischen Landesregierung
Altstadt 30 (Eingang Theatergasse)
4021 Linz
Tel.: (+43 732) 77 20-114 46
Fax.: (+43 732) 77 20-116 21
E-Mail: as.post@ooe.gv.at
Mo, Di, Do: 09:00 - 12:00 Uhr und 14:00 - 16:00 Uhr
Mi, Fr: 09:00 - 12:00 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung
Um Voranmeldung wird gebeten!

