Landeskorrespondenz Nr. 103 vom 31. Mai 2012

Landeskorrespondenz:
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Landeshauptmann Dr. Pühringer überreichte Univ. Prof. Dr. Friedrich Schneider hohe Bundesauszeichnung
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Land OÖ und Caritas unterstützen Vorzeigeprojekte im Kongo
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Verdiente Pädagoginnen und Pädagogen ausgezeichnet
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LH-Stv. Ackerl: "Nachhaltige und sozial gerechte Pflegefinanzierung erfordert echte Solidarität!"
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Landesrat Hiegelsberger: Zur Erhaltung der Almen – Einforstungsrechte auch künftig abgesichert
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Kongresse, Firmentagungen und Seminare in Oberösterreich boomen
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Landesrechnungshof-Direktoren tagen in Linz
Pressekonferenz:
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Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Landeshauptmann-Stellvertreter und Familienreferent Franz Hiesl zum Thema "Demografische Initiative - Familie - Zusammenleben der Generationen"
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Landesrat Rudi Anschober und Mag. Norbert Rainer (Klimabündnis OÖ) zum Thema "Klimaschutz genießen - Der Umwelt-Landesrat kocht für die Medien und präsentiert das Programm der Klimagenusswochen"
Landeshauptmann Dr. Pühringer überreichte Univ. Prof. Dr. Friedrich Schneider hohe Bundesauszeichnung
(LK) Am 29. Mai 2012 überreichte Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer dem Linzer Universtitätsprofesser Dr. Friedrich Schneider das "Große Silberne Ehrenzeichen für die Verdienste um die Republik Österreich" im Linzer Landhaus. "Prof. Friedrich Schneider ist eine Größe unseres Landes und er hat sich auf dem Gebiet der Volkswirtschaftslehre nachhaltige Verdienste erworben", so LH Pühringer in seiner Laudatio.
Die Forschungsschwerpunkte von Prof. Dr. Friedrich Schneider liegen auf den Gebieten der ökonomischen Theorie der Politik, der Finanzwissenschaft, der Wirtschafts-, Umwelt- und Agrarpolitik. Im Vordergrund steht dabei die Analyse staatlicher Aktivitäten und deren Konsequenzen auf das wirtschaftliche Geschehen. Darüber hinaus gilt Professor Schneider als Fachgröße für den Forschungsbereich der Schattenwirtschaft.
"Prof. Schneider gilt nicht nur in österreichischen bzw. deutschsprachigen Medien als Experte für Wirtschaftsthemen, sondern ist auch international ein gefragter Mann. Darüber hinaus hilft seine mediale Präsenz, die Leistungen der JKU-Volkswirte einem breiteren Publikum bekannt zu machen und so zählt das Volkswirtschaftslehreinstitut immerhin zu den forschungsstärksten Instituten im deutschsprachigen Raum", so LH Pühringer weiter.
Prof. Schneider ist in renommierten Volkswirtschaftslehre-Rankings des Handelsblatts und der Research Papers of Economics stets in Top-Positionen zu finden. Ferner wurden ihm aufgrund seiner hervorragenden Leistungen zahlreiche Ehrendoktorrate an Universitäten in Peru und Deutschland verliehen.
Unter anderem fungierte Prof. Schneider von 2004 bis 2010 als Präsident des Verbandes Österreichischer Wirtschaftsakademiker und war jahrelang Vorsitzender des Vereines für Sozialpolitik.
Leiter der Caritas Kongo Dr. Bruno Miteyo Nyenge auf Österreichbesuch bei LH Dr. Josef Pühringer
(LK) "Die Zusammenarbeit der Caritas Oberösterreich mit dem Land OÖ im Bereich der Entwicklungshilfe ist beispielhaft. In der Demokratischen Republik Kongo, dem laut Human Development Index ärmsten Land der Welt werden gemeinsam seit Jahren einzigartige Vorzeigeprojekte umgesetzt", bedankte sich Landeshauptmann und Entwicklungshilfereferent Dr. Josef Pühringer bei Dr. Bruno Miteyo Nyenge, dem Leiter der Caritas der DR Kongo bei seinem Österreichbesuch in Linz für seinen Einsatz. Miteyo koordiniert die gemeinsamen Hilfsprojekte vor Ort.
Die Caritas Oberösterreich ist seit 1999 im Kongo aktiv. Zu den wichtigsten Schwerpunkten der Arbeit zählen Projekte zur Ernährungssicherung sowie Hilfe für Kinder in Form von Ausbildung, der Betreuung von Straßenkindern etc. Mit dem Programm "Sicherung der Lebensgrundlagen" trägt die Caritas dazu bei, dass Menschen mehr als nur das Existenzlimit haben: saubere Trinkwasserversorgung, ausreichend zu Essen und ein Einkommen, von dem die ganze Familie leben kann.
Mit Hilfe des Landes Oberösterreich wurden folgende Projekte investiert: Frauenförderungsprogramme, eine Schule sowie das Ausbildungsprojekt 'Konditorei' für Straßenkinder, Ernährungsprogramme für arme Bauern, die Versorgung von Kriegsflüchtlingen, der Bau einer Berufsschule, die Errichtung eines Schlafsaales für Schüler/innen einer Gehörlosenschule sowie die Anschaffung eines Krankenwagens für ein Gesundheitszentrum.
Seit 25 Jahren ist der Kongolese Miteyo für die Caritas in seinem Heimatland tätig. Er ist auch Mitglied des Administration Councils der Caritas Internationalis, im Nothilfeteam der Caritas Afrika sowie Vizepräsident der Caritas Afrika und Koordinator der ACEAC (Vereinigung der Bischofskonferenzen Zentralafrikas). Miteyo hat Agrartechnik und Veterinärmedizin studiert.
Dr. Bruno Miteyo Nyenge wird nach seinem Besuch in Oberösterreich am 1. und 2. Juni beim Caritas-Kongress 'Zukunft ohne Hunger' in Wien gemeinsam mit vielen weiteren internationalen Expert/innen wirksame Strategien gegen den Hunger in der Welt beraten.
"Wir bitten auch die OberösterreicherInnen weiterhin um ihre Mithilfe, um die Menschen in der DR Kongo und anderen Ländern der Welt dabei zu unterstützen, dem Hunger zu entkommen", so Mathias Mühlberger, Direktor der Caritas in Oberösterreich. Im Sommer sammelt die Caritas wieder für die Hilfe in den ärmsten Ländern der Welt.
(LK) Am 30. Mai 2012 überreichten Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und der Amtsführende Präsident des OÖ. Landesschulrates Fritz Enzenhofer an verdiente Pädagoginnen und Pädagogen Berufstitel-Dekrete. Der Festakt fand in feierlichem Rahmen im Steinernen Saal des Linzer Landhauses statt.
Hinweis: Die Fotos zu dieser Veranstaltung stehen ab 1. Juni, mittags, auf der Homepage des Landes (Aktuell > Foto- und Video-Galerie > Event-Fotos) zum Download zur Verfügung.
"HOFRÄTIN – HOFRAT" wurden:
- Dir. Mag. Herbert ARZT, BG/BRG Wels
- Prov. Leiter Mag. Franz ASANGER, Bischöfliches Gymnasium Petrinum
- Prov. Leiterin Dr.in Agnes HOCHGERNER, Schule f. Sozialbetreuungsberufe d. Caritas Linz
- Prov. Leiter Mag. Herbert LUNGLMAYR, SOB Linz
"REGIERUNGSRAT" wurde:
- AV i.R. OStR DI Dr. Reinhard LEITNER, HTBLA Linz 2
"OBERSTUDIENRÄTIN/OBERSTUDIENRAT" wurden:
- AV DI Peter AUER, HTBLA Leonding
- Prof.in Mag.a Barbara BECK, HBLW Steyr
- Prof.in Mag.a Gisela DAUCHER, BG/BRG Gmunden
- Prof.in Mag.a Hermine DERNDORFER, BHAK/BHAS Linz-Auhof
- Prof.in Mag.a Hildegund DOBUSCH, BRG/wkdl. BRG Schloss Traunsee
- Prof.in Mag.a Irmgard FRITZER, BHAK/BHAS Linz-Auhof
- Prof.in Mag.a Gertrude HAUER, BG/BRG Rohrbach
- Prof.in Mag.a Gabriele HOLZWEBER, Stiftsgymnasium Wilhering
- Prof.in Mag.a Getrude HUBMANN, BHAK/BHAS Braunau
- Prof. Mag. Dr. Karl KAISER, BG/BRG Rohrbach
- Prof. Mag. Konrad KARRER, HBLW Steyr
- Prof.in Mag.a Susanne KROBATH, BG/BRG Wels
- Prof. Mag. Dr. Wolgang LADIN, BHAK/BHAS Vöcklabruck
- Prof.in Mag.a Francoise LIBORA, BHAK/BHAS Braunau
- Prof.in Mag.a Dr.in Irmgard LÖFLER, BHAK/BHAS Linz-Auhof
- Prof.in Mag.a Christine MOSER, BAKIP d. Schulvereins d. Kreuzschwestern Linz
- VI.in Mag.a Walpurga MOSER, BRG/wkdl. BRG Schloss Traunsee Gmunden
- Prof.in Mag.a Astrid NEUDORFER, HBLW Wels
- Prof.in Mag.a Astrid OBERMAIR, BHAK/BHAS Vöcklabruck
- Prof.in Mag.a Erika PIXNER, BHAK/BHAS Vöcklabruck
- Prof. Mag. Ernst ROSENKRANZ, BG/BRG Wels, Anton-Bruckner-Straße
- Prof.in Mag.a Dr.in Sylvia SANGO, BRG Linz, Fadingerstraße
- Prof. Mag. Norbert SCHALLMEINER, BHAK/BHAS Vöcklabruck
- Prof. Mag. Wolfgang SCHNEIDER, G. u. RG d. Schulvereins d. Kollegium Aloisianum
- Prof.in Mag.a Roswitha SCHWAB, BG/BRG Wels
- Prof. Mag. Erich SCHWARZ, BG/BRG Rohrbach
- Prof. Mag. Gerhard SCHWARZGRUBER, HBLW Braunau
- Prof. Mag. Alfred SEILINGER, BHAK/BHAS Linz-Auhof
- Pof. Mag. Heimo TIEFENTHALLER, BHAK/BHAS Vöcklabruck
- Prof.in Mag.a Daniela WALCH, BG/BRG Wels
- Prof. Mag. Christian WALTER, BG/BRG Wels
- Prof.in Mag.a Renate WURMITSCH, HBLW Braunau
- Prof.in Mag.a Michaela ZIPPERMAYR, Öffentliches Stiftsgymnasium d. Benediktiner Kremsmünster
"STUDIENRAT" wurde:
- FOL Ing. Gerhard HUBER, HTBLA Leonding
"OBERSCHULRAT" wurden:
- VD i.R. Rudolf NESSER, VS 50 Linz
- VI i.R. Dipl.-Päd. Ernst OFNER, HTBLA Leonding
- VD SR Alfred WIESINGER, VS Haid
"SCHULRÄTIN/SCHULRAT" wurden:
- HOL Wolfgang BACHMAYR, HS Andorf
- ROL i.R. Josef BAUERNBERGER, HS St. Martin/Traun
- VOLin Johanna BIRKLBAUER, VS 2 Enns
- BOL Dipl.-Päd. Karl BURGSTALLER, BS Linz 2
- VOLin Johanna ECKMAYR, VS 2 Enns
- VOLin Dipl.-Päd.in Karin Maria ERTL, VS Hörsching
- VOLin Dipl.-Päd.in Adelheid FALK, VS Langholzfeld
- BOL Ing. Ludwig HEINISCH, BS 1 Steyr
- HOL Dipl.-Päd. Alois HEINZL, HS Raab
- HOLin Anna HUBER, HS Pasching
- HOLin Dipl-Päd.in Ulrike Elisabeth KARLINGER, HS St. Florian
- HOLin Vera KASTENHUBER, HS 1 Enns
- HOLin Monika KIESL, HS 2 Traun
- OLin f. WE Ingrid KIRCHMAIR, VS 2 Enns
- HOLin Hermine KLINGER, HS Gaspoltshofen
- OLin f. WE Anna Maria KNOGLER, HS St. Martin/Traun
- HOL Gottfried LÄNGLACHER, HS 2 Enns
- HOLin Brigitta MAYRHOFER, HS 1 Enns
- BOLin Monika MICHALIK, BS Linz 7
- BOLin Ulrike PATERNO, BS Linz 7
- VOLin Claudia SCHNAUDER, VS Neuhofen
- OL f. LÜ Josef SEIDL, HS St. Martin/Traun
- HOLLin Renate SIGMUND, HS Pasching
- VOLin Veronika SPENLINGWIMMER, VS 2 Enns
- VOLin Dipl.-Päd.in Gertrude STAUDINGER, VS Ansfelden
- VDin Dipl.-Päd.in Gabriele STÜTZ, VS Ansfelden
- VOLin Dipl.-Päd.in Brigitte Tauber, VS Traun – St. Dionysen
- VOLin Dipl.-Päd.in Edith VIERHAUSER, VS Hörsching
- HOLin Angela WEIFERT, HS 2 Traun
- VOLin Dipl-Päd.in Gabriele WEINBAUER, VS Traun – St. Dionysen
Folgende Personen erhalten ihr Dekret per Post:
"OBERSTUDIENRÄTIN"
- Prof.in Mag.a Ulrike KATZLBERGER, BG/BRG Braunau
"SCHULRÄTIN"
- OLin f. WE Rita HOFER, HS St. Martin/Traun
- VOLin Michaela HÖGLHAMMER, VS Langhholzfeld
Daher: Millionärssteuer statt Zugriff auf Löhne, Gehälter und die kleinen Vermögen der Betroffenen
(LK) Oberösterreichs Sozial-Referent, Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Ackerl, stellt am 30. Mai 2012 zur Diskussion um Finanzierungsmodelle der Pflegeleistungen fest: "Eine Pflegeversicherung (wie immer sie auch genannt wird) ist keine ideale Herangehensweise an eine langfristig gesicherte und sozial gerechte Finanzierung der Pflegeangebote!" Ackerl fordert daher erneut die Einführung einer Millionärssteuer: "Mit diesen zusätzlichen Einnahmen – die den Pflegefonds speisen oder durch einen neuen, aufgabenorientierten Finanzausgleich gerecht auf Länder und Gemeinden verteilt werden - ließen sich die Pflegeangebote finanzieren, ohne dass ständig über neue Belastungen für die Betroffenen, deren Angehörige oder die übrige erwerbstätige Bevölkerung nachgedacht werden müsste!"
Ackerl hat sich auch in der Vergangenheit schon mehrmals konstruktiv für Veränderungen in der Systematik der Pflegefinanzierung ausgesprochen. "Wir brauchen echte Solidarität in der Bewältigung dieser Herausforderung!" so Ackerl. Für ein echt solidarisch finanziertes System fehlt aber noch Geld, und zwar von jenen Teilen der Bevölkerung, die wie alle anderen Nutznießer der hohen sozialen Sicherheit und Stabilität unseres Landes sind, aber trotz großer Vermögen keine Verantwortung für deren Aufrechterhaltung übernehmen. "Darum fehlt es an Leistungen, darum gibt es immer noch individuelle Zugriffe auf die viel kleineren Vermögen der Betroffenen und teilweise ihrer Angehörigen!" so Ackerl weiter. Weder diese Vermögenszugriffe noch irgendwie geartete Pflegeversicherungslösungen sind aber der letzten Weisheit Schluss, denn: "In Wahrheit handelt es sich dabei doch nur um einen Griff in die Geldbörsen der Arbeiter und Angestellten, die weniger oder keinen Gestaltungsspielraum bei der Darstellung ihrer Vermögens- und Einkommenssituation haben!" so der Sozialreferent.
"Wenn sich die öffentliche Hand zu ihrer Aufgabe bekennt, Pflege- und Betreuungsangebote für möglichst alle leistbar zu gestalten, brauchen wir ein solidarisches Finanzierungsmodell, das über den individuell Betroffenen hinausgeht!" so Ackerl. "Der einzig denkbare Weg ist für mich daher die Einführung einer Millionärssteuer, durch die auch jene wirklich Reichen in der Gesellschaft endlich auch Verantwortung für die Erbringung der gesellschaftlichen Aufgaben übernehmen!" Nur so könne über die ganze Gesellschaft hinweg eine solidarische Mitfinanzierung der Pflege- und Betreuungsleistungen erreicht werden, ohne dass auf die viel kleineren Vermögen der einzelnen Betroffenen zurückgegriffen oder den Leistungsbringern der Gesellschaft, nämlich den Arbeiter/innen und Angestellten, noch etwas vom mühsam erarbeiteten Lohn bzw. Gehalt oder der Pension abgezwickt werden müsste. "Die zusätzlichen Einnahmen aus einer Millionärssteuer könnten einen dann ausreichend dotierten Pflegefonds für die Finanzierung der Pflegeangebote speisen, oder aber über einen aufgabenorientierten Finanzausgleich so auf Länder und Gemeinden aufgeteilt werden, damit diese weiterhin für die Angebote und deren notwendigen Ausbau aufkommen könnten!" so Ackerl abschließend.
(LK) Im Raum Gmunden soll es auch in Zukunft eine Außenstelle der Fachabteilung Ländliche Neuordnung (LNO) als Nachfolger der früheren Agrarbezirksbehörde (ABB) geben.
Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger sichert Vertretern des Einforstungsverbandes im Bereich der Einforstungsrechte und Almen auch mit der Agrarbezirksbehörde NEU der LNO – Betreuungsumfang und –qualität in unverändertem Ausmaß zu. "Unsere Almen sind ein Stück Kulturgut und Identität in Oberösterreich. Damit sie auch für die Zukunft erhalten bleiben, brauchen die Bewirtschafterinnen und Bewirtschafter die Möglichkeit, daraus ein Einkommen zu erzielen. Das gilt vor allem auch für die Eingeforsteten – sie brauchen Planungssicherheit, die sie auch mit der LNO finden werden."
Vor allem im Salzkammergut aber auch in der Region Pyhrn-Eisenwurzen schöpfen 4.000 Eingeforstete einen Teil ihres Einkommens aus agrarischen Nutzungsrechten und leisten mit der Ausübung dieser Holz-, Weide- und Almnutzungsrechte auf heute bundesforstlichen Grundflächen wertvolle Beiträge zur Erhaltung der Almen und eines attraktiven Landschaftsbildes. Im südlichen Teil Oberösterreichs hatte sich der damalige Grundherr im Jahr 1848 die Almen und Waldungen zurückbehalten und an dessen Stelle den Bewohner/innen und Bäuerinnen und Bauern Alm- und Holznutzungsrechte urkundlich verbrieft. Wegen dieser agrarstrukturellen Besonderheit wurde im Jahr 1911 in Gmunden, quasi "am Tor zur Oö. Alm- und Einforstungsregion" die frühere Agrarbezirksbehörde angesiedelt.
Befürchtungen der 4.000 im Einforstungsverband zusammengeschlossenen Eingeforsteten, die Struktur- und Aufgabenänderung der Agrarbezirksbehörde zur heutigen LNO würde nachteilig für die Bewirtschaftung der Almen sein, konnte Agrar-Landesrat Max Hiegelberger zerstreuen. "Der Einforstungsverband hat sich schon im Frühjahr 2011 für die Erhaltung der Arbeitsqualität und des Standortes der Agrarbehörde vor Ort eingesetzt. Betreuungsumfang und Betreuungsqualität im Bereich der Einforstungsrechte und der Almen werden vom Land Oberösterreich auch von der neuen Fachabteilung "Ländliche Neuordnung" erhalten bleiben", so Hiegelsberger. "Eine Dienststelle der LNO wird auch über das Jahr 2014 – in diesem Jahr wird der Reformprozess der LNO abgeschlossen sein - hinaus im Raum Gmunden, also im Nahbereich der Almbauern und Eingeforsteten erhalten bleiben."
Um eine zeitgemäße Almbewirtschaftung und Almenentwicklung in Oberösterreich abzusichern, will Landesrat Hiegelsberger die Almnutzungsberechtigten auch beim Abbau der Bewirtschaftungshemmnisse, denen sich Einforstungsalmbewirtschafter im Gegensatz zu ihren Eigentumsalmen besitzenden Standeskollegen gegenüber sehen, unterstützen.
Eine wichtige Forderung des Einforstungsverbandes ist für Obmann Fritz Amering somit von Agrar-Landesrat Hiegelsberger gewährleistet: "Der Erhalt einer Außenstelle der der LNO im Raum Gmunden ist für die 4.000 Almbewirtschafter/innen und Eingeforsteten Oberösterreichs eine wesentliche Erleichterung und unverzichtbar."
(LK) 1.068 Kongresse, Firmentagungen und Seminare wurden im Jahr 2011 in Oberösterreich erfasst. Oberösterreich liegt hinter Wien, Salzburg und Tirol auf den vorderen Plätzen der bundesweiten Kongressstatistik und belegt damit die Bedeutung der Tagungsindustrie für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Oberösterreich. 114.000 der gut 1,3 Millionen Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Kongressen, Tagungen und Seminaren in Österreich gehen auf das Konto von Oberösterreich. Sie sorgten für knapp 150.000 Nächtigungen in den heimischen Betrieben. "Diesen Anteil", so Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Viktor Sigl, "wollen wir in den nächsten Jahren steigern und künftig noch mehr internationale Veranstaltungen für Oberösterreich gewinnen."
Im Vergleich zum Jahr 2010 ist die Anzahl der Kongresse, der Kongressteilnehmer/innen sowie der Nächtigungen um jeweils ein Viertel gestiegen. Neben der stärkeren Meldemoral der Betriebe - viele Veranstalter haben den Nutzen der österreichweiten Kongressstatistik für sich erkannt und melden nun häufiger - lässt sich aus diesen Zuwächsen ein Aufschwung der Wirtschaft orten. "Geht's den heimischen Betrieben gut, wird auch wieder mehr in den Wissensaustausch und die Fortbildung investiert, das spüren die Seminar- und Tagungshäuser meist unmittelbar" ist Sigl überzeugt. Gleichzeitig sind die Zuwächse sichtbares Zeichen der erfolgreichen Zusammenarbeit im Convention Bureau Oberösterreich. Hier werden unter Federführung des OÖ. Tourismus heimische Kongress-, Tagungs- und Seminaranbieter optimal vernetzt und aktiv in Werbung und Akquise unterstützt. Gleichzeitig bietet das Convention Bureau professionelle Unterstützung für internationale Firmen und wissenschaftliche Einrichtungen, die ihre Tagung in Oberösterreich abhalten wollen. "Die Kongressstatistik demonstriert unsere Kompetenz als Kongressdestination, damit können wir Trends und Entwicklungen einschätzen und so unsere Position am internationalen Kongressmarkt gezielt vorantreiben" ergänzt Mag. Karl Pramendorfer, Vorstand des OÖ. Tourismus.
Details am Rande:
- Jeder vierte Kongress in Österreich wird dem Thema Humanmedizin gewidmet.
- Der beliebteste Monat für Kongresse ist November.
- 93 % der Kongresse haben 10 bis 500 Teilnehmer/innen.
- 35 % der Kongresse entfielen auf Wien, 65 % auf die restlichen Bundesländer.
- Statistisch betrachtet finden jeden Tag 1,8 Kongresse in Oberösterreich statt.
54 Partner im Convention Bureau Oberösterreich
Design Center Linz
scalaria – the eventresort
Palais Kaufmännischer Verein Linz
KongressTheaterHaus Bad Ischl
Tourismusverband Linz
Business Touristik Wels
Business Class Steyr
Forte Fortbildungszentrum Linz
Museum Arbeitswelt Steyr
Rieder Messe
Robinson Club Ampflwang
Seminarhaus Wesenufer
Tagungsavenue
Messe Wels
Toscana Congress Gmunden
Hotel am Domplatz Linz
AVIVA St. Stefan
Atrium Bad Schallerbach
ALFA – Steyrermühl
Congress Wolfgangsee
Schloss Steyregg
Lachstatthof
OÖ Landesmuseen
Amedia Wels
Hotel Courtyard by Marriott
Hotel Kolping
Lebensspuren Museum
Oberösterreich Touristik
Eventwerkstatt Ilk
Schloss Eggenberg
Hotel Villa Sonnwend
Hotel Schloss Mondsee
Therme Geinberg
Hochberghaus
TUK Haslch
Kulturhaus Römerfeld
Iris Porsche Mondsee
La Muhr Catering
Seminarhotel Weiss
Stift St. Florian
Schloss Parz
Kulturquartier Linz
Hotel Sonnenhof
Stockinger Ansfelden
Rosenberger Ansfelden
Eventcatering
Kitzmantelfabrik
Villa Seilern Bad Ischl
Höss Halle Hinterstoder
Seminarhof Kletzmayr
Paperimacherzentrum
Hotel Mader
Hotel Dillys
Stadlerhof Wilhering
(LK) Landtagspräsident Friedrich Bernhofer konnte am 30. Mai 2012 gemeinsam mit dem oö. LRH-Direktor Dr. Helmut Brückner die acht österreichischen Landesrechnungshof-Direktorinnen und -Direktoren und vier Kollegen aus Deutschland und Südtirol zu ihrer Arbeitstagung in Linz willkommen heißen. In einer abendlichen Talkrunde legten die Landtagspräsidenten von Salzburg (Simon Illmer) und Oberösterreich im Sinne des Föderalismus ein klares Bekenntnis zu den Landesrechnungshöfen als regionale Prüforgane der österreichischen Landtage ab.
An der Abendveranstaltung nahmen auch die Klubobmänner Mag. Thomas Stelzer, Mag. Günther Steinkellner und Dipl-Päd. Gottfried Hirz teil.

Information zur Pressekonferenz mit
Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Landeshauptmann-Stellvertreter und Familienreferent Franz Hiesl
am 31. Mai 2012 zum Thema
- • Dr.in Dagmar Fetz-Lugmayr, Abteilung Statistik Land OÖ

