Abgerissene Kalenderblätter und ein neuer Kalenderblock für 2012 (Foto: Mytho - Fotolia)

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Landeskorrespondenz Nr. 198 vom 9. September 2010


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Landeskorrespondenz:

Pressekonferenz:

Presseinformation:


Herbstzeit bei der OÖ. Landesausstellung in Parz - 150.000ste Besucherin geehrt

(LK) "Das sprichwörtliche Sommerloch ist ausgeblieben, in den vergangenen beiden Monaten waren es vor allem sehr viele Touristen, die die Landesausstellung besucht haben. Wir freuen uns schon auf den Herbst", mit diesen Worten ehrten Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Bürgermeisterin Maria Pachner Ursula Pöttinger aus Schlüßlberg als 150.000ste Besucherin der diesjährigen Landesausstellung "Renaissance und Reformation" auf Schloss Parz in Grieskirchen. Ursula Pöttinger besuchte die Landesausstellung mit ihrer Tochter Stefanie.

 

Gerade jetzt im Herbst ist ein Besuch bei der Landesausstellung übrigens doppelt lohnend. Denn mit dem Kometor in Peuerbach, dem Themenweg über den Geheimprotestantismus in Wallern, dem Evangelischen Museum Oberösterreich in Rutzenmoos und dem Zentrum 2010 in Grieskirchen mit einer Ausstellung über bedeutende Persönlichkeiten der Stadt bietet das "Landl" ideale Ziele für einen Ausflug. Zahlreiche Mostschenken und auch die Wirte 2010 lassen die Gäste außerdem zahlreiche Genüsse aus der Region kennenlernen.

 

Die Landesausstellung "Renaissance und Reformation" läuft noch bis 7. November!





LR Stockinger: Gemeinden brauchen Entlastung bei Pflege, Soziales und Spitalsfinanzierung. Bundespolitik muss Gemeindefinanzsituation ernst nehmen!

(LK) Der in dieser Woche (Donnerstag und Freitag) in Graz stattfindende Österreichische Gemeindetag ist ein letzter dramatischer Appell an die Bundespolitik, die schwierige Finanzsituation der Gemeinden ernst zu nehmen, fordert Oberösterreichs Gemeinde-Landesrat Josef Stockinger eine umgehend wirksame Entlastung der Kommunen im Bereich Pflege- und Spitalsbeiträge.

 

Ohne ein solches Entlastungssignal an die Gemeinden würden sich tausende Bürgermeister und Gemeindefunktionäre schwer tun, dass kommende bundespolitische notwendige Maßnahmenpaket mitzutragen und bei der Bevölkerung zu argumentieren, mahnt Stockinger die Berücksichtigung bei den bevorstehenden Steuer- und Finanzbeschlüsse ein.

 

Jeder dritte Gemeinde-Euro bereits für Pflege und Soziales
Der oberösterreichische Gemeindereferent untermauert die schwierige Finanzsituation der Kommunen anhand der aktuellen Entwicklung:
Im letzten Jahr mussten die 444 oberösterreichischen Städte und Gemeinden bereits 599 Millionen für die Aufgabenbereiche Pflege, Soziales und Spitalsfinanzierung aufwenden. Das bedeutet, dass bereits ein Drittel der Steuereinnahmen weggezahlt werden muss, ohne dass ein Euro vor Ort investiert und in der Gemeinde selbst eingesetzt werden kann.
Konkret nahmen Oberösterreichs Gemeinden im Vorjahr 1,8 Milliarden aus Ertragsanteilen und gemeindeeigenen Steuern ein. Für Soziales und Pflegeaufgaben betrug die Nettobelastung 345 Millionen Euro. Zusätzlich mussten die oö. Gemeinden 254 Millionen in die Krankenhausfinanzierung einbringen.

 

Neue Lastenverteilung und frisches Geld für Pflege und Spitäler
Seit dem Jahr 2000 haben sich diese Ausgaben beinahe verdoppelt. Weshalb es dringend notwendig ist, die Dynamik des Ausgabenwachstums im Pflege- und Sozialbereich einzubremsen und die Aufgaben gerechter auf Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen zu verteilen.
"Nur bei einer Neuverteilung der Lasten sind die Gemeinden in der Lage, weiterhin zu investieren und ihre wichtigen Zuständigkeiten im Bereich der Kinderbetreuung und der Infrastruktur zur Zufriedenheit der Bevölkerung wahrzunehmen", betont der Gemeinde-Landesrat und fordert, dass "frisches Geld" für den Bereich der Pflege- und Spitalfinanzierung ins Spiel kommt.

 

Entlastung, damit Gemeinden wieder investieren können
Ob dies durch einen Pflegefonds, die Einführung einer Pflegeversicherung oder eines Pflegesicherungsbeitrages geschieht, ist zweitrangig. Wichtig ist, dass es gelingt, die große Zukunftsaufgabe "Pflege" langfristig zu sichern und die Gemeinden soweit zu entlasten, dass sie wieder investieren und auch in anderen Bereichen ihre Verpflichtungen erfüllen können.





Erfolgreicher Start ins neue Schuljahr - JugendService Lernbörse

(LK) Kurz vor Schulanfang rückt das Thema Lernen wieder in den Vordergrund. Bei der Prüfungsvorbereitung oder beim Wiederholen des Lernstoffes kann Unterstützung beim Lernen hilfreich sein.  Unter dem Motto "Schüler/innen helfen Schüler/innen" wurde deshalb die Lernbörse des JugendService ins Leben gerufen. Dieses kostenlose Service macht eine schnelle und einfache Vermittlung zwischen jungen Nachhilfelehrer/innen und Nachhilfesuchenden in ganz Oberösterreich möglich. 

 

Gute Vorbereitung, ein genauer Zeitplan, Unterstützung bei Lernschwierigkeiten und Motivation sind wesentliche Faktoren für den Lernerfolg. Mit der Lernbörse wurde eine Plattform geschaffen, mit der sich Schüler/innen und auch Eltern Unterstützung holen können. Dabei steht richtiges Lernen im Vordergrund. Schüler/innen bzw. deren Eltern entscheiden individuell, ob sie sich für ein Nachhilfeinstitut entscheiden oder den Lernstoff mit Schüler/innen aus einer höheren Klasse bewältigen.

 

"Schüler/innen höherer Klassen bieten Unterstützung beim Lernen und geben ihr Wissen an ihre jungen Kolleg/innen weiter, diese profitieren von deren Erfahrungen und Lerntipps. Die Erklärungen eines Mitschülers können bei der Vorbereitung auf Prüfungen und Tests hilfreich sein," ist Jugend-Landesrätin Mag.a Doris Hummer überzeugt. 

 

"All jenen, die in den nächsten Tagen noch eine Nachprüfung zu absolvieren haben, wünsche ich viel Erfolg und einen guten Start ins neue Schuljahr," so Jugend-Landesrätin Mag.a Doris Hummer. Dazu kann auch die kostenlose Broschüre "Pole Position - Lernlust statt Lernfrust" positiv zum Lernerfolg beitragen. Denn die Broschüre vermittelt Basiswissen zum Thema "Lernen lernen", gibt Anregungen und Tipps zur Steigerung der Lernfähigkeit und zeigt viele hilfreiche Möglichkeiten vom Lernplan erstellen über das richtige Recherchieren bis zum E-Learning auf.

 

In der Lernbörse sind aktuell mehr als 300 Schüler/innen höherer Schulen sowie Student/innen der Pädaks, Unis und FHs erfasst. Wer ebenfalls sein Wissen an andere weitergeben will, kann sich jederzeit kostenfrei und einfach online eintragen.

 

Die Lernbörse ist online unter Icon Externer Link www.jugendservice.at/lernen zu finden, Auskünfte werden auch telefonisch unter (+43 732) 66 55 44 und persönlich in allen 14 JugendService Regional-Points erteilt.





LR Hummer setzt Initiative für ein besseres Schulsystem - Qualitätsdeterminanten des Bildungssystems systematisch bewerten und verbessern!

(LK) Bildungs-Landesrätin Mag.a Doris Hummer zu dem heute gemachten Vorschlag der Industriellenvereinigung und Arbeiterkammer, das österreichische Bildungssystem anhand von Best Practise Beispielen aus dem internationalen Umfeld weiter zu entwickeln:

 

"Es ist immer gut, über den Tellerrand zu schauen und zu sehen, was anderswo erfolgreich praktiziert wird." so die Landesrätin. Dabei sei es entscheidend, systematisch vorzugehen und die relevanten Einflussfaktoren zu analysieren, die die Qualität des Bildungssystems bestimmen. Diese seien bereits bekannt - die Landesrätin zählt dazu konkret auf:

 

1. Motivierte und engagierte Pädagoginnen und Pädagogen und Lehrernachwuchs, Aus- und Weiterbildung der Lehrkräfte

2. Effiziente Schulorganisation mit einer wesentlichen Stärkung der Schulautonomie um Eigeninitiativen und Führungsverantwortung vor Ort zu fördern

3. Schulpartnerschaft um zwischen Schüler/innen, Lehrkräften, Eltern aber auch Vereinen, Betrieben und Organisationen im Umfeld der Schule eine bestmögliche Kultur der Zusammenarbeit zu etablieren. Bildung ist Teamsport!

4. Übergänge zwischen den Schulstufen reibungsfrei und durchgängig gestalten

5. Systemische Qualitätssicherung und Feedbacksysteme zwischen den Schulpartnern, um sich immer wieder zu verbessern und weiter zu entwickeln

 

"Diese Faktoren sind es, die in Summe gute Bildung ausmachen, - sofern sie von einem zentralen Leitgedanken ausgehen: Die Begabungen und Talente der Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt zu stellen und diese zu entwickeln. Genau darum geht es beim Thema Bildung!" so die Bildungs-Landesrätin.

 

Damit wir hierzu ein starke und sichtbare Initiative aus Oberösterreich setzen, veranstalten wir zwischen September und Dezember insgesamt vier "Bildungsforen" bei denen diese Themen unter Einbindung hochkarätiger Experten erarbeitet werden. Ich lade die Arbeiterkammer und Industriellenvereinigung herzlich dazu ein," schließt Landesrätin Mag.a Doris Hummer.





profitiert von österreichischen Tourismus-Schwerpunkten

Minister Mitterlehner im Sommer vor Ort

 

(LK) Auf Einladung des "Donaufürsten" Landtagspräsident Friedrich Bernhofer versammelte sich eine Wandergruppe mit LAbg. Gernot Ecker und Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern aus den Gemeinden Neustift, Hofkirchen und Pfarrkirchen rund um Minister Dr. Reinhold Mitterlehner in dessen Heimatbezirk Rohrbach.

 

Mitterlehner, der sich verstärkt dem für Österreich so wichtigen Thema "Tourismus" annimmt, hat den Sommer dazu benützt, sich persönlich vor Ort von den verschiedensten touristischen Angeboten in ganz Österreich ein Bild zu machen und sich von der zum Großteil hervorragenden Qualität zu überzeugen.
In Oberösterreich hatte er vor, neben der Befahrung des Donauradweges auch den Donausteig zu begehen. Vom Angebot der gelungenen Start- Rast- und Panoramaplätze, von übersichtlichen Infotafeln, der neuen Beschilderung und der Ausstattung mit den eigens kreierten Donausteigmöbeln, war der Minister positiv überrascht. 

 

Oberösterreich profitiert von Tourismusstrategie Österreich
Die bundesweit neu ausgearbeitete Tourismusstrategie stärkt die oberösterreichischen Tourismusschwerpunkte. "Alpen, Donau & Seen sowie Städte & Kultur sind die neuen Tourismus-Marken, die weltweit stärker beworben werden. Oberösterreich wird von dieser bundesweiten Tourismus-Strategie des Ministers sicher profitieren", so der Vorsitzende der Werbegemeinschaft Donau , Bernhofer.

 

Neben dem Radtourismus hat die Donau mit dem Donausteig ein weiteres attraktives Tourismusangebot, das viele Wanderer nach Oberösterreich locken wird.

 

Mit einer Einkehr im Gasthof Weiß in der Gemeinde Neustift, einem der 64 qualifizierten Donausteigwirte, fand  die Wanderung einen gemütlichen Ausklang.





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PRESSEINFORMATION

Information zur Pressekonferenz mit

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer (Kulturreferent), Thomas Martetschläger (Sozialplattform OÖ), Mag. Monika Wagner (Geschäftsführung Hunger auf Kunst und Kultur, Wien) und Martin Schenk (Sozialexperte Diakonie, Mitarbeiter Armutskonferenz, Wien)


am 8. September 2010 zum Thema

"Drei Jahre Aktion 'Hunger auf Kunst und Kultur' in Oberösterreich - eine erste Bilanz"




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PRESSEINFORMATION

Information zur Pressekonferenz mit

LR Mag.a Doris Hummer (Landesrätin für Bildung), Dr. Christoph Jungwirth (Vorsitzender EB-Forum), Mag. Leander M. Duschl (Grundbildungszentrum VHS Linz), Dr. Wilhelm Achleitner (Bildungshaus Schloss Puchberg) und Mag. Günter Brandstetter (Bildungsabteilung Land OÖ)


am 8. September 2010 zum Thema

"Weltalphabetisierungstag 2010 - Kampf dem Analphabetismus in Oberösterreich"




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PRESSEINFORMATION

Landesschulratspräsident Fritz Enzenhofer zum Thema "Schulanfang in Oberösterreich"


Beilagen:
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