In den Ottensheimer Streuobstwiesen wird die Ausweisung eines neuen Europaschutzgebietes (NATURA 2000) zum Schutz des Juchtenkäfers vorbereitet.
In den Ottensheimer Streuobstwiesen ist die Ausweisung eines weiteren Europaschutzgebietes geplant. Nicht nur das abwechslungsreiche Erscheinungsbild im Jahreslauf zeichnet diese Landschaft aus, sie beherbergt auch die oberösterreichweit beste Population des Juchtenkäfers. Dieser heimliche Käfer - auch Eremit genannt - bewohnt mulmgefüllte Höhlen in alten aber noch lebenden Obstbäumen, Kopfweiden und anderen Laubgehölzen.
In den vergangenen Monaten wurden in einem Fachausschuss viele Fragen diskutiert:
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Welche Folgen hat die Schutzgebietsausweisung für Grundeigentümer und Bewirtschafter?
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Welche Möglichkeiten gibt es für die Verwertung und Vermarktung des Obstes?
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Welche Förderungen gibt es? etc.
Mit mehreren Aktionen versuchte die Gemeinde Ottensheim, Interesse und Bewusstsein für die Erhaltung dieses besonderen Stückes Kulturlandschaft zu wecken. So wurden neue Obstbäume gepflanzt, Obst geklaubt und gepresst, Saft und Sturm am Freitagmarkt verkauft.
Im Rahmen von zwei Veranstaltungen konnten sich die Grundeigentümer und Bewirtschafter über das Vorhaben informieren. Nach diesen Vorarbeiten und einem Beschluss der Oö. Landesregierung kann das Europaschutzgebiet an die Europäische Kommission gemeldet werden.
Wenn Sie Fragen dazu haben, wenden Sie sich bitte an:
Amt der Oö. Landesregierung
Direktion für Landesplanung, wirtschaftliche und ländliche Entwicklung
Abteilung Naturschutz