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Stapell von Zeitungen (Foto: Erwin Wodicka/Fotolia.com)

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Landeskorrespondenz Nr. 98 vom 22. Mai 2012


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Landeskorrespondenz:

Pressekonferenz:


LH Dr. Josef Pühringer: Oberösterreicherin Flora Geißelbrecht gewinnt bei "Jugend komponiert"

(LK) Eine Oberösterreicherin hat den bundesweiten Kompositionswettbewerb "Jugend komponiert" gewonnen: Flora Geißelbrecht aus Eferding erreichte mit ihrer Komposition "Entwicklungen" beim Wettbewerb in Salzburg den ersten Platz, den sie sich mit Anastasia Daria Welitschko aus Salzburg teilte.

 

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer gratuliert Flora Geißelbrecht, die die Kompositionsklasse von Helmut Schmidinger im oö. Landesmusikschulwerk besucht: "Der Erfolg von Flora Geißelbrecht zeigt die Vielfalt und die hohe Qualität der Arbeit in unseren Musikschulen. Ein Beleg dafür ist auch, dass unter den sechs Finalistinnen und Finalisten des Wettbewerbs insgesamt drei Oberösterreicher waren. Neben Flora Geißelbrecht haben sich auch Tanja Glinsner und Paul Schuberth für das Finale qualifiziert."

 

Der im Rahmen von "prima la musica" stattfindende bundesweite Kompositionswettbewerb "Jugend komponiert" ist eine Kooperation zwischen MUSIK DER JUGEND, dem österreichischen Komponistenbund ÖKB und dem Festival "Aspekte". Die anspruchsvollen Preisträgerstücke wurden im unmittelbar an den Wettbewerb anschließenden Konzert des Festivals "Aspekte" im Solitär der Universität Salzburg präsentiert. Sowohl die Kompositionen als auch die hervorragende Interpretation der Musikerinnen Ardita Statovci (Klavier), Anja Kronreif (Saxofon) und Brita Bürgschwendtner (Kontrabass) ernteten großen Beifallsstürme.

 

Die Siegerin Flora Geißelbrecht wurde am 18. August 1994 geboren und ist Schülerin der 8. Klasse am Gymnasium Dachsberg. Sie lebt in Eferding. Flora Geißelbrecht spielt Violine, Viola und Klavier, wobei ihr Schwerpunkt bei der Viola liegt. Alle drei Instrumente lernt sie an der Landesmusikschule Eferding, besonders gerne spielt sie im Orchester und macht Kammermusik. Sie ist u.a. Mitglied im OÖ. Jugendsinfonieorchester und beim Ensemble "Gleis Neundreiviertel". Im Alter von zehn Jahren machte sie erste Kompositionsversuche, und seit 2008 nimmt sie Unterricht bei Helmut Schmidinger.





LR Anschober: Ausbau Temelins wird an Kostenexplosion scheitern

Nur Milliardensubvention kann geplante Neubauten von Atomreaktoren in Europa retten - Petition gestartet

 

(LK) "Der Ausbau Temelins wird an der zunehmenden Unwirtschaftlichkeit des Projektes scheitern," ist Oberösterreichs Umwelt-Landesrat Rudi Anschober sicher. Dafür gibt es zwei Hauptursachen:
Einerseits sinken die Preise auf den internationalen Strombörsen immer stärker. Hauptgrund ist das hohe Wachstum des Ausbaus von Solarstrom in Deutschland, der zunehmend die teuren Verbrauchsspitzen zu Mittag abdeckt. Alleine die Strombörse Leipzig fiel in den letzten zwölf Monaten um 13,5 Prozent. Der Preis auf den Strombörsen müsste jedoch um zumindest 20 Prozent steigen, um auch nur in die Nähe der wirtschaftlichen Darstellbarkeit zu kommen.
Dazu kommt: Die Kosten für aktuelle Neubauten in der EU explodieren: Die beiden einzigen aktuellen Neubauprojekte im französischen Flamanville und dem finnischen Olkiluoto liegen um vier bzw. fünf Jahre hinter ihren Zeitplänen, die Kosten pro kW haben sich von einst prognostizierten 2,000 Euro auf 3,600 bzw. 4,125 Euro erhöht. Und in Großbritannien wird das Neubauprojekt Hinkley Point aktuell auf 8,6 Milliarden Euro je Reaktorblock geschätzt (plus 40 Prozent). Dies zeigt, wie unrealistisch die offiziellen Kostenprognosen von 8 Milliarden Euro für beide Temelinreaktoren insgesamt sind.
Anschober: "Damit sind die realen Kosten nach Expertenmeinung um zumindest 50 Prozent unterschätzt."
Anschober sieht daher nur mehr eine einzige Chance für AKW-Neubauten in der EU: Ohne hohe Subventionen wird nichts mehr gehen: "Damit stellt der EU-Ratsgipfel Ende Juni mit der Entscheidung für oder gegen die Ermöglichung der Subvention durch Nationalstaaten auch die Weichen für die Zukunft der Atomenergie in der EU und den Ausbau Temelins. Die Bundesregierung muss dagegen eine Allianz schmieden."

 

Anschober startet nun auch eine Online-Petition gegen die Subvention von Atomstrom: Icon Externer Link www.anschober.at. Dass die fehlende Wirtschaftlichkeit Temelins immer offensichtlicher wird, zeigte am vergangenen Samstag auch die Titelzeile der tschechischen Zeitung MF DNES: "Die Sonne bedroht Temelin."





LR Anschober: Listerienverseuchter Schafskäse aus dem Verkehr gezogen

Kontroll- und Frühwarnsystem in hat funktioniert – Rückholaktion fast lückenlos – Weiterverkauf gestoppt

 

(LK) In der Vorwoche wurde in Deutschland Schafskäse der Marke "Manouri" wegen einer möglichen Verunreinigung mit Listerien zurückgerufen. Betroffen ist das Produkt mit der Bezeichnung Molkeneiweißkäse, Doppelrahmstufe in der 200-Gramm-Packung mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 21.9. 2012.

 

24 Packungen des Schafkäses sind auch nach Oberösterreich geliefert worden. Konsument/innenschutz-Landesrat Rudi Anschober: "Dank bester Rückverfolgbarkeit sowohl des Groß- als auch des Zwischenhändlers konnten die Abnehmer/innen fast zur Gänze ausgeforscht und vor dem Verzehr direkt gewarnt werden. Der Großteil der Packungen wurde entsorgt." Der größte Teil der 24 Packungen konnte also zurückgeholt und deren Weiterverkauf gestoppt werden.

 

Listerien sind Bakterien, die grippeähnliche Symptome oder Durchfall verursachen, bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem wie Schwangeren, Säuglingen oder Älteren sind auch schwere Verläufe möglich.





LR Anschober: Mit der Solarrallye e-mobil durch Oberösterreich

Klimabündnis und Land laden von 22. bis 24. Juni zum Mitfahren ein

 

(LK) Von 22. bis 24. Juni 2012 steht bei der oberösterreichischen Solarrallye die Elektromobilität im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Das Klimabündnis Oberösterreich organisiert im Auftrag des Umweltressorts des Landes das im Rahmen von REZIPE geförderte EU-Projekt. Die teilnehmenden Gemeinden entlang der Rallye-Strecke zeigen mit Leistungsschauen und verschiedenen Aktivitäten, dass E-Mobilität auf dem Weg ist zu einem festen Bestandteil in der privaten Mobilität. Der Termin der Tour in diesem Jahr ist speziell auf Pendlerinnen und Pendler abgestimmt. Damit können dieser wichtigen Zielgruppe die Vorzüge der Elektromobilität und des Modal-Split einfach und direkt näher gebracht werden.  Im Zuge der Solarrallye 2012 werden die Regionen Eferding, Donau-Böhmerwald, Hansbergland, Urfahr-West und Freistadt e-mobil durchquert.

 

E-Mobilität als CO2- sparender Zubringer zu Öffis
"Gerade für kürzere Distanzen, insbesondere auch als Zubringer zu öffentlichen Verkehrsmitteln, hat die Elektromobilität große Vorteile", betont Mag. Norbert Rainer vom Klimabündnis .  Besonders ländliche Gemeinden profitieren davon, wenn Elektromobilität gezielt mit öffentlichem Verkehr kombiniert wird. Hier bietet das Mobitipp Perg Auskunft für die persönliche Fahrtgestaltung im Mühlviertler Raum. Für die Elektromobilität spricht auch die Tatsache, dass der Großteil der täglich gefahrenen Distanzen leicht mit einem Elektrofahrzeug bewältigt werden kann. Der Klimaschutzbeauftragte des Landes , DI Andreas Drack, betont weitere Vorzüge der E-Mobilität: "Bei Verwendung von erneuerbaren Energien, wie im Projekt REZIPE vorgesehen, leistet E-Mobilität einen wichtigen Beitrag zur Reduktion von CO2-Emissionen." Umwelt-Landesrat Rudi Anschober: "Der Elektromobilität gehört die Zukunft – sie bringt mehr Effizienz, Kostenstabilität, Klimaschutz und Unabhängigkeit vom Öl. Daher muss sie in jeder Form – als öffentliches Verkehrsmittel und private Elektromobilität – rasch ausgebaut werden und mit Sonnenstrom betrieben werden. Dafür wirbt die Solarrallye – sie bringt die Zukunft der Mobilität nach Oberösterreich."

 

E-Fahrzeuge selbst testen
Die Energie AG und Unternehmen wie das Autohaus Sonnleitner aus Linz- Urfahr, Moving Power aus Mauthausen und EF 24 aus Eferding stellen für die gesamte Solarrallye E-Cars und Motorräder zum Testen zur Verfügung. Wer selbst ein E-Fahrzeug testen möchte, kann sich beim Klimabündnis anmelden. Bei der Solarrallye oder bei einzelnen Staffelabschnitten dürfen alle mitfahren, die klimafreundlich unterwegs sind. "Besonders freuen wir uns natürlich über Elektrofahrzeuge", lädt Mag. Norbert Rainer alle zur Teilnahme ein, die bereits e-mobil unterwegs sind. Fixstarter ist zum Beispiel wieder Walter Wimmer aus Schlüßlberg, der mit seinem Tesla Roadster zeigen wird, dass E-Mobilität und sportliche Fahrweise keine Gegensätze sind.

 

Gemeinden sind mit vollem E-lan dabei
Bei jeder Station der Solarrallye gibt es neben interessanter Information über E-Mobilität und Testmöglichkeit auch ein unterhaltsames Programm, Gewinnspiele und „Klimaschutz zum Essen“ von regionalen Anbieterinnen und Anbietern. Die Solarrallye 2012 startet in Eferding. Am 22. Juni von 13.00 bis 17.00 Uhr können Elektrofahrzeuge wie Segways, Scooter und Autos  getestet werden. Helme und (Moped)-Führerschein bitte mitnehmen.

 

Danach führt der Streckenverlauf nach Lembach im Mühlkreis, wo der erste Tag der Rallye mit einer Abendveranstaltung beschlossen wird. Am 23. Juni ab 9.30 Uhr lädt die Gemeinde Niederwaldkirchen zur Eröffnung ihrer neuen 60 kWp Photovoltaikanlage mit LAbg. Ulrike Schwarz, zur Ausstellung rund um energiesparende Technik, E-Mobilität und zum Testen von Elektrofahrzeugen ein. Die Fahrt geht weiter durch das malerische „Hansbergland“  nach St. Peter am Wimberg, Haslach und St. Johann am Wimberg. Den Abschluss dieses Tages bildet Ottensheim ab 17.30 Uhr mit einer Abendveranstaltung.

 

Am Sonntag den 24. Juni startet die Rallye mit der Fahrt von Ottensheim nach Neumarkt im Mühlkreis, wo die neue PV-Anlage im Rahmen des HELIOS- Bürger/innenbeteiligungsmodells eröffnet wird. Dazu gibt es Elektrofahrzeuge zum Testen und kulinarische Schmankerl. Den Abschluss der Rallye bildet Schönau im Mühlkreis.

 

Infos zur Solarrallye und Anmeldung für Testfahrt:
Klimabündnis , Südtirolerstraße 28/5, 4020 Linz
Ansprechpartner: Klaus Grininger, Tel.: (+43 732) 772652-17
E-Mail: klaus.grininger@klimabuendnis.at, Web: www.klimabuendnis.at

 

Journalistinnen und Journalisten haben in diesem Rahmen die Chance, selbst E-Cars zu testen. Anmeldung beim Klimabündnis , Südtirolerstraße 28/5, 4020 Linz; Ansprechpartner: Klaus Grininger, Tel.: (+43 664) 88 44 76 86, E-Mail: klaus.grininger@klimabuendnis.at, Web: www.klimabuendnis.at.




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Aus der Sitzung der Oö. Landesregierung

Förderung von Musik- und Kulturvereinen:
(LK) Landesbeiträge in der Höhe von insgesamt 530.000 Euro wurden verschiedenen oberösterreichischen Musik- und Kulturvereinen zuerkannt. Damit sollen unter anderem Proberäumlichkeiten eingerichtet und ausgestattet werden. Das hat die Oö. Landesregierung in ihrer Sitzung vom 21. Mai 2012 beschlossen.

 

Pakt für Arbeit und Qualifizierung - Arbeitsmarktförderung:
Mit diesem Pakt fördert das Land gemeinsam mit dem AMS gemeinnützige Beschäftigungsprojekte und sozialökonomische Betriebe. Für verschiedene Maßnahmen und Projekte in diesem Pakt wurden nun von der Oö. Landesregierung Förderungen in der Höhe von insgesamt 459.249 Euro gewährt.

 

Hochwasserschutz:
Für die Finanzierung des mehrjährigen Bauvorhabens "Hochwasserschutz DONAU Machland-Nord" wurde eine Beitragsrate in der Höhe von 2 Millionen Euro freigegeben.

 

Altstoffsammelzentrum in Unterweitersdorf:
Ziel dieses Altstoffsammelzentrums ist es, die umweltgerechte Sammlung und Entsorgung der anfallenden Altstoffe im Gemeindegebiet von Unterweitersdorf zu optimieren. Daher wird diese Einrichtung mit einem Betrag in der Höhe von 30.672 Euro gefördert.

 

Naturraumkartierung Oberösterreich:
Diese Biotopkartierungen in Naturschutzgebieten dienen für die unmittelbare Sicherung und Entwicklung von hochwertigen Lebensräumen und Pflanzenarten. Dafür wurden nun Landesmittel in der Höhe von 278.671 Euro zur Verfügung gestellt.

 

Investitionen in oö. Gemeinden:
Bedarfszuweisungsmittel in der Höhe von insgesamt rund 2,3 Millionen Euro wurden verschiedenen oberösterreichischen Gemeinden zur Durchführung ihrer kommunalen Aufgaben gewährt. Damit werden unter anderem der ordentliche Haushalt ausgeglichen, die Volksschulen in Perg und Diersbach saniert sowie die Volksschule in Weyer neugebaut.





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PRESSEINFORMATION

Information zur Pressekonferenz mit

Wirtschaftsminister Dr. Reinhold MITTERLEHNER, Wirtschafts-Landesrat KommR Viktor SIGL, Dr. Peter MERAVIGLIA-CRIVELLI, Wilhelm BERGSLEITNER, Josef HACKL, Mag. Hermann BASCHINGER, DI Dr. Paul LASSACHER und DI Gerhard ENZENBERGER (Firma Synthesa)


am 22. Mai 2012 zum Thema

"Dalmatherm Dämmtechnik – Spatenstich für neues Dämmstoffwerk der Synthesa Gruppe im neuen Wirtschaftspark Perg-Machland"




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PRESSEINFORMATION

Information zur Pressekonferenz mit

Landtagspräsident Friedrich Bernhofer


am 22. Mai 2012 zum Thema

"Ergebnisse der Beratungen zu den aktuellen Themen aus der Landtagspräsidentenkonferenz"


Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • Landtagsdirektor Dr. Wolfgang Steiner



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PRESSEINFORMATION

Information zur Pressekonferenz mit

Oö. Umweltanwalt Dr. Martin Donat


am 22. Mai 2012 zum Thema

"Woche der Artenvielfalt – Naturschutz-light für Oberösterreich: Naturschutzgesetz-Novelle - Ein Schritt nach vor, zwei Schritte zurück"