Landeskorrespondenz Nr. 271 vom 20. November 2008

Landeskorrespondenz:
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LH Pühringer überreichte Rettungsdienst-Medaillen
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Landesrat Kepplinger: Ergebnisse der 21. Sitzung des Wohnbau-Qualitätsbeirats vom 17. November 2008
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Gesundheit beginnt schon im Kindergarten
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LR Ackerl: "Integrationsleitbild von Landesregierung beschlossen - rasche Umsetzung soll folgen!"
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HS Gunskirchen: Elterninitiative umgesetzt
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Termine der Beratungsstellen
Pressekonferenz:
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Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, Sicherheitsdirektor Dr. Alois Lißl, LAbg. Anton Hüttmayr (Präsident OÖ. Zivilschutzverband), Direktor Wolfgang Pfeil (OÖ. Versicherung) und Mag. Gerhard Obermüller (Hypo OÖ) zum Thema "Weniger Chancen für Einbrecher - Landeskampagne 'Sicher zu Hause - Sicher in OÖ' sorgt für professionelle Unterstützung der Bevölkerung"
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Landesrat Rudi Anschober zum Thema "Millionen Euro weniger Energiekosten durch Tausende neue Heizungspumpen - Neues Förderprogramm für neue effiziente Heizungspumpen in OÖ"
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Landesrat Dr. Josef Stockinger zum Thema "Gemeindefinanzen 2009 - Budgetvorschau"
(LK) Am 19. November 2008 überreichte Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer an verdiente Mitarbeiter/innen des Österreichischen Roten Kreuzes (Landesverband Oberösterreich) Rettungsdienstmedaillen. Der Festakt fand in feierlichem Rahmen im Steinernen Saal des Linzer Landhauses statt.
Die "OÖ. RETTUNGS-DIENSTMEDAILLE IN GOLD" erhielt:
- Hauptzugsführerin Inge WERNER aus Thalheim
Die "OÖ. RETTUNGS-DIENSTMEDAILLE IN SILBER" erhielten:
- Kolonnenkommandant Roman BAUER aus Marchtrenk
- Hauptsanitätsmeisterin Marianne BURGSTALLER aus Schärding
- Oberrettungsrat Johann DUMFARTH aus Gallneukirchen
- Kolonnenkommandant Herbert FRIEDL aus Steyr
- Haupthelferin Cäcilia GRÖMER aus Kopfing
- Hauptsanitätsmeister Hubert JANKO aus St. Georgen an der Gusen
- Direktor Siegfried KÜHHAS aus Kirchdorf an der Krems
- Haupthelfer Rudolf LEITNER aus St. Georgen an der Gusen
- Abteilungskommandant Friedrich MANETZGRUBER aus Krenglbach
- Rudolf REDL aus Lambach
- Hauptsanitätsmeister Gottfried SCHWABEGGER aus St. Georgen an der Gusen
- Haupthelferin Therese WABRO aus St. Georgen an der Gusen
Die "OÖ. RETTUNGS-DIENSTMEDAILLE IN BRONZE" erhielten:
- Rettungsrätin Dr. Edith AHRER aus Katsdorf
- Haupthelfer Alois AUER aus Schörfling
- Haupthelferin Johanna BEER aus Unterach
- Haupthelfer Wolfgang BUCHINGER aus St. Wolfgang
- Abteilungskommandantin Felicitas DEUTSCH aus Linz
- Abteilungskommandant Siegfried DONABAUER aus Altenberg
- Haupthelferin Johanna DÖRSIEB aus Grein
- Bereitschaftskommandant Ewald EBNER aus Steeg
- Haupthelfer Rudolf EISEN aus Aigen-Voglhub
- Obersanitätsmeister Christian GÄRNER aus Ried im Innkreis
- Haupthelferin Maria Theresia GREUL aus Neufelden
- Kolonnenkommandant Josef GRÖMER aus Steegen
- Haupthelferin Maria GÜRTLER aus Eferding
- Obersanitätsmeister Andreas HAHM aus Feldkirchen
- Kolonnenkommandant Michael Werner HARRER aus Stadl-Paura
- Abteilungskommandantin Susanne HANNEDER-HEGER aus Marchtrenk
- Bereitschaftskommandant Günter HOLZINGER aus Edt bei Lambach
- Abteilungskommandant Robert JEDLICZKA aus Efeding
- Sanitätsmeister Bruno KALISCHKO aus Laakirchen
- Hauptzugsführer Ernst KAPELLER aus Perg
- Zugsführerin Efriede KLINGINGER aus Altmünster
- Obersanitätsmeister Dipl.-Ing. (FH) Manfred KURITKO aus Linz
- Dr. Michael LEIFER, Rot-Kreuz-Arzt aus St. Wolfgang
- Haupthelfer Max LIPPERT aus St. Wolfgang
- Obersanitätsmeister Franz MEISRIEMLER aus Ried/Innkreis
- Abteilungskommandant Mag. Andreas NEUGEBAUER aus Bad Goisern
- Sanitätsmeister Werner PETZ aus Enns
- Rettungsrat Dr. Peter PFARL aus St. Wolfgang
- Oberrettungsrat Franz PUTTINGER aus Linz
- Gertrud RABLBAUER aus Wels
- Haupthelferin Doris REDL aus Ebensee
- Oberzugsführerin Elfriede REINDL aus Bad Kreuzen
- Bereitschaftskommandant Herbert RESCH aus Hofkirchen
- Haupthelferin Elfriede RIEDLER aus St. Wolfgang
- Sanitätsmeisterin Erika SCHNEIDER aus Neuzeug
- Haupthelfer Peter SKRIPAC aus Mauerkirchen
- Hauptzugsführer Oswald SOBOLA aus Steyr
- Haupthelfer Mag. Kurt VOGLHUBER aus Neukirchen an der Vöckla
- Hauptsanitätsmeister Ralf ZEHETHOFER aus Schwertberg
- Haupthelfer Alfred ZIEHESBERGER aus Schiedlberg
(LK) Qualität im Wohnbau ist erklärtes Ziel des Beirates
Vom Wohnbauressort des Landes wurde auf Initiative von Landesrat Dr. Hermann Kepplinger der Qualitätsbeirat eingerichtet, der für Gemeinden und Bauträger die Qua-lität von Wohnprojekten mit mehr als 25 Wohneinheiten prüft. Die breite Prüfung funkti-onaler, sozialer, gestalterischer und ökologischer Aspekte gibt den Auftraggeber/innen Sicherheit und ermöglicht ein problemloseres Umsetzen ihrer Projekte.
In seiner 21. Sitzung, der bereits fünften im Jahr 2008, behandelte der Qualitätsbeirat drei Projekte. Davon wurde ein Projekt einstimmig zur Förderung empfohlen. Zwei Pro-jekte wurden vom Qualitätsbeirat abgelehnt und können in überarbeiteter Form wieder vorgelegt werden.
Ergebnisse der eingereichten Projekte
Als förderungswürdig befundenes Projekt
- Bauträger "Heimstätte", Bauvorhaben in St. Georgen/Gusen (Zimmerplatz) mit 25 Mietkaufwohnungen im 1. Bauabschnitt (gesamt 50 Mietkaufwohnungen) und 73 Tiefgaragenstellplätzen;
Das Projekt in St. Georgen/Gusen besteht aus vier viergeschoßigen Trakten mit zu-rückgesetzten Dachgeschoßen. Besonders attraktiv ist die Anordnung der Baukörper um einen großzügigen Freiraum und die interessant gestaltete Fassade. Auch die Grundrisse und die Rücksichtnahme auf die umliegende Bebauung wurden vom Beirat positiv hervorgehoben. Aus energetischer Sicht entspricht das Projekt einem Niedrigst-energiehaus, dessen Beheizung durch die örtliche Biomasse-Nahwärme erfolgen soll.
Änderungswünsche für die Fertigplanung des Projektes wurden hinsichtlich der Au-ßengestaltung, der Barrierefreiheit und einiger Details im Bereich der Sanitärräumlich-keiten ausgesprochen. Vorbehaltlich der Berücksichtigung dieser Änderungen wurde das Projekt einstimmig als förderwürdig beurteilt.
Abgelehnte Projekte:
Ein Projekt in Unterweitersdorf mit 66 Mietwohnungen und ebenso vielen Tiefgaragen-plätzen der "Lebensräume" wurde abschlägig beurteilt. Begründet wurde dies mit pla-nerischen Mängeln im Bereich der Wohnungen, der Tiefgaragen, der Erschließung von Nebenräumlichkeiten und der Anordnung einzelner Anlagenteile. Bei der Art der ge-wählten Beheizung wird weiters gefordert, dass eine Wirtschaftlichkeitsrechnung den Vergleich Erdgas zu Biomasse herstellen soll. Das Projekt kann in überarbeiteter Form dem Qualitätsbeirat in einer der kommenden Sitzungen wieder vorgelegt werden.
Als zweites Projekt wurde ein Bauvorhaben mit 45 Mietwohnungen und 45 Tiefgara-genplätzen in Laakirchen, eingereicht vom Bauträger "Baureform-Wohnstätte", nach Wiedervorlage erneut vom Qualitätsbeirat abgelehnt. Im Zuge der Sitzung wurden vom Bauträger umfangreiche Zusagen zu den einzelnen Kritikpunkten gemacht. Daraus resultiert, dass ein Teil der Anlage nicht errichtet werden soll, womit die Anordnung der verbleibenden drei Baukörper optimal ans Grundstück angepasst werden kann. Auch die Tiefgarage wird modifiziert. Als besonders positiv wurde vom Beirat die gelungene Planung des Spielplatzes hervorgehoben. Angesichts der Zusagen des Bauträgers wurde übereinstimmend festgehalten, dass Beratung und Beschlussfassung im Beirat zu diesem Projekt im Umlaufwege erfolgen kann. Ein Mitglied der Archi-tekt/innenkammer wird den Rundlauf in der Abteilung Wohnbauförderung vidieren. Damit sollte ein Baubeginn im Jahr 2009 möglich sein.
LR Stöger und LR Sigl unterstützen Vorsorgeprojekt für 3- bis 6-Jährige
(LK) Mangelnde Bewegung und ungesunde Ernährung führen bereits im Kindesalter zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen. "Daher soll gesundheitsbewusstes Denken und Handeln bereits bei den Jüngsten verankert werden", unterstützen Gesundheits-Landesrätin Dr.in Silvia Stöger und Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl, zuständig für Kindergärten in OÖ, ein neues Präventionsprojekt für Drei- bis Sechsjährige. Die Direktion Soziales und Gesundheit des Landes Oberösterreich wird dieses in Kooperation mit der Direktion Bildung und Gesellschaft und dem Fonds Gesundes Österreich durchführen. Die Vorarbeiten sind im Laufen, sodass im kommenden Frühjahr mit einem dreijährigen Pilotprojekt in 19 Kindergärten im Bezirk Rohrbach und im Kindergarten Steinerkirchen/Traun (Bezirk Wels-Land) gestartet werden kann.
Essen und Bewegung sollen Genuss bereiten, Spaß machen und dabei noch gesundheitsfördernd sein. Heute ist das Angebot an Lebensmitteln riesig - und nicht alles, was in den Supermarktregalen liegt, trägt zu einer genussreichen und vollwertigen Ernährung bei. Zudem sind die Angebote, welche Inaktivität fördern (Computerspiele, Fernsehen) im Zunehmen. Deshalb ist es wichtig, diese Bereiche von vornherein auf eine gesunde Basis zu stellen. "Hinsichtlich der Gesundheitsförderung kommt dem Kindergarten eine besondere Aufgabe zu. Ein Großteil der Kinder im vorschulischen Alter und deren Familien können über diese Institution erreicht werden. So kann eine effektive Verbesserung des Gesundheitsbewusstseins und Gesundheitsverhaltens erreicht werden", betonen Stöger und Sigl.
Das Projekt "Genuss- & Bewegungsentdecker" wird den Kindern mit einem systemischen Ansatz die ganze Vielfalt an Lebensmitteln und den Spaß und die Möglichkeit von Alltagsbewegung nahe bringen. Bei den "Genuss- & Bewegungsentdeckern"
- erhalten die beteiligten Kinder - unabhängig vom sozialen Status - die Chance, sich optimal zu entwickeln.
- wird nicht nur mit einer Risikogruppe gearbeitet, sondern mit allen Kindern einer Kindergartengruppe und deren sozialen Umfeld.
- wird der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlene integrierte Ansatz zur Prävention bei Übergewicht angewendet.
Vorteile für Kindergärten
- Das Projekt bietet professionell gestaltete Materialien, die von Experten/Expertinnen entwickelt und in der Praxis getestet wurden.
- Die Kindergartenpädagog/innen bekommen neue Anregungen und praktische Tipps für die tägliche Arbeit.
- Das Projekt sorgt für Abwechslung im Kindergarten-Alltag.
- Im Rahmen des Projektes eröffnen sich für die Kindergartenpädagog/innen auch Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch.
- Das Projekt stärkt das Profil des Kindergartens.
- Das Projekt sorgt für gesündere, fittere und ausgeglichene Kinder.
Zielgruppen: Die 4 Säulen des Projektes sind
1. Kindergartenpädagog/innen
Für das Kindergartenteam werden Schulungen zu Ernährung und Bewegung, Konzeptarbeit und Coachings bzw. Supervisionen angeboten.
2. Kindergartenkinder
Es wird versucht, durch spielerische Vermittlung von Basiswissen, Eltern/Kind-Kochabenteuern und Bewegungsangeboten die Themen Ernährung und Bewegung in den Kindergartenalltag zu integrieren.
3. Eltern und Bezugspersonen
Die Einbeziehung der Eltern und Bezugspersonen mittels Eltern/Kind-Kochabenteuern, Infobroschüren und Elternabende ist ein wichtiger Pfeiler des Projektes.
4. Gemeinschaftsverpflegungsbetriebe
Das Projekt "Gesunde Küche" wird in den Gemeinschaftsverpflegungsbetrieben der teilnehmenden Kindergärten etabliert.
Teilnehmende Kindergärten/Gemeinde Aigen, Altenfelden, Arnreit, Auberg, Berg bei Rohrbach, Helfenberg, Julbach, Kleinzell, Kollerschlag, Neufelden, Niederwaldkirchen, Oberkappel, Oepping, Schönegg/Afiesl, St. Oswald, St. Peter/Wimberg, St. Stefan, St. Veit, Ulrichsberg, Steinerkirchen/Traun.
(LK) Am Montag hat auch die Landesregierung das bereits von einem gesellschaftlich breit aufgestellten Lenkungsausschuss beschlossene, in einem mehr als zweijährigen Prozess erarbeitete Integrationsleitbild für Oberösterreich beschlossen. "In meinem Zuständigkeitsbereich wurde bereits jetzt intensiv an der Umsetzung der Empfehlungen und der Präsentation des Leitbildes bei allen betroffenen Zielgruppen gearbeitet!" so Sozial-Landesrat Josef Ackerl. "Der Beschluss der Landesregierung bedeutet aber endlich auch die Anerkennung der Tatsache, dass Integration eine Querschnittsmaterie ist, die alle Politikbereiche betrifft!"
1991 verabschiedete der Landtag eine Resolution, in der die Notwendigkeit von Maßnahmen zur Integration von Migrantinnen und Migranten sowie zur Bekämpfung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit festgehalten wurde, aber erst 2001 wurde mit der Integrationsbeauftragten ein entsprechender Dienstposten in der Landesverwaltung geschaffen. 2003 fasste die Landesregierung schließlich den Beschluss, ein Integrationsleitbild erarbeiten zu lassen. Die Umsetzung dieses Beschlusses begann 2005 mit der Konstituierung des wohl umfangreichsten - weil notwendigerweise gesellschaftlich besonders breit aufgestellten - Lenkungsausschusses in Oberösterreich.
Drei Jahre, einen Integrationsbericht der Universität Linz, eine Gemeindestudie, eine Fachtagung, mehrere Regionalveranstaltungen und zahlreiche Sitzungen des Lenkungsausschusses und der eingerichteten sieben Arbeitskreise später war das Integrationsleitbild, in dessen Entwicklungsprozess über 1.000 Personen eingebunden waren, fertig. Am Montag, dem 17. November 2008 passierte es schließlich die Landesregierung. "Integration funktioniert nur als Querschnittsmaterie - sie muss in allen Politikbereichen gelebt werden, wenn wir sie erfolgreich gestalten wollen!" betont Ackerl die Bedeutung dieses Beschlusses der Landesregierung.
Das Integrationsleitbild für Oberösterreich selbst gliedert sich in zwei Teile, einen programmatisch-inhaltlichen Teil und in konkrete strategische Maßnahmen-empfehlungen. Im programmatisch-inhaltlichen Teil sind die Ergebnisse der Studien und der Fachtagung und die Erkenntnisse, die aus der Zusammenarbeit der zahlreichen Akteurinnen und Akteure im Entwicklungsprozess gewonnen werden konnten, zusammengefasst. Außerdem werden die vier integrationspolitischen Leitlinien vorgestellt, nämlich
- Vielfalt leben - heißt, Vielfalt als Chance erkennen, aber trotz der Anerkennung der Vielfalt auch Klarheit über die gemeinsamen Grundlagen erlangen
- Teilhabe sichern - bedingt einen gleichberechtigten Zugang zu den gesellschaftlichen Ressourcen wie Bildung, Arbeit, Gesundheit etc. für alle (also zum Beispiel auch Sprachförderung für Kinder ohne Migrationshintergrund), nur so lassen sich faire Teilhabechancen für alle an der Gesellschaft gewährleisten
- Zusammenhalt stärken - weil Gesellschaften umso stärker sind, je mehr die Freiheit, die Vielfalt und das Miteinander im Vordergrund stehen
- Gemeinsam Verantwortung tragen - bedeutet schlussendlich, dass jeder Mensch, egal ob zugewandert oder nicht, seine Fähigkeiten mit Umsicht und Weitsicht für ein gelingendes Zusammenleben einbringen und einsetzen muss.
Im zweiten Teil wurden die insgesamt 36 konkreten Maßnahmenempfehlungen zu den sieben Handlungsfeldern, die den sieben Arbeitskreisen des Entwicklungsprozesses entsprechen, festgeschrieben:
- Bildung, Schule, Erziehung
- Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Ausbildung
- Verwaltung, Gleichstellung, Partizipation, Sicherheit
- Gesundheit, Pflege, Versorgung
- Wohnen, Wohnumfeld, Zusammenleben
- Kultur, Religion
- Freizeit, Sport
Sprache ist kein eigenes Handlungsfeld, sondern findet in allen Bereichen eine wesentliche Berücksichtigung in den jeweiligen Maßnahmenempfehlungen.
"Erfolgreich gestaltete und gelebte Integration ist der Schlüssel zu einer positiven Entwicklung in der Zukunft!" so Ackerl abschließend. "Daher hoffe ich, dass die Umsetzung der Maßnahmenempfehlungen in den jeweiligen Stellen rasch erfolgt!"
(LK) Zu einer Sachverhaltsdarstellung sieht sich der Amtsführende Präsident des Landesschulrates für OÖ Fritz Enzenhofer angesichts der hochgehenden öffentlichen Diskussion über eine in der Hauptschule Gunskirchen verfügten Maßnahmen zu richtigem Benehmen veranlasst.
Der lebhaft diskutierte Elternbrief, mit dem diese Maßnahme einer qualifizierten Öffentlichkeit zur Kenntnis gebracht wurde, beruht auf einem Beschluss des Schulforums, dem durch Gesetz legitimierten demokratischen Gremium der Schulautonomie. Inniges Küssen der Schülerinnen bei Begrüßungen und Verabschiedungen vor und nach fast jeder Unterrichtseinheit hatte dazu geführt, dass sich bereits mehrere Mädchen belästigt fühlten und dies auch ihren Eltern mitteilten.
Der von Elternvertreter/innenn initiierten Diskussion im Schulforum folgte ein einstimmig gefasster Beschluss. Der Direktor wurde beauftragt, den Beschluss in einem Brief allen Eltern mitzuteilen, damit diese als Erziehungsberechtigte auf ihre Kinder einwirken.
Bezirksschulinspektor Franz Heilinger begrüßt diese Maßnahme von Eltern und Schule sowie eine zu diesem Thema in der Schule gestartete Aktion "Da ist meine Freiheit - da ist deine Grenze / da ist deine Freiheit - da ist meine Grenze" ausdrücklich. Heilinger betont, dass die getroffene Maßnahme im zuständigen Gremium, nämlich dem Schulforum zu diskutieren ist. Einmischung von außen hält er für entbehrlich.
Der Amtsführende Präsident des Landesschulrats für OÖ Fritz Enzenhofer stärkt Eltern und Lehrern in dieser Frage den Rücken: "Die Handlungsweise ist richtig. Erziehen heißt Eingreifen. Die Schule ist auch da, um Erziehungsarbeit zu leisten und die Eltern darin zu unterstützen. In der Erziehungsarbeit müssen manchmal Grenzen gesetzt und deren Einhaltung konsequent eingefordert werden."
Jugendinformation und Jugendberatung
(LK) Infos, Tipps und Beratung für junge Leute zu verschiedenen Fragen und Anliegen. Vertraulich, persönlich und kostenlos.
Jugendservice des Landes Oberösterreich:
- Jugendservice des Landes Oberösterreich, Linz, Bahnhofplatz 1, 4021 Linz, Tel. (+43 732) 117 99, Montag bis Freitag von 13:00 bis 18:00 Uhr.
E-Mail: jugendservice@ooe.gv.at,
www.jugendservice.at - Jugendservice Eferding, Stadtplatz 4, 4070 Eferding, Tel. (+43 7272) 758 23, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
E-Mail: jugendservice-eferding@ooe.gv.at - Jugendservice Freistadt, Hauptplatz 12, 4240 Freistadt, Tel. (+43 7942) 725 72, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
E-Mail: jugendservice-freistadt@ooe.gv.at - Jugendservice Grieskirchen, Roßmarkt 10, 4710 Grieskirchen, Tel. (+43 7248) 644 64, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
E-Mail: jugendservice-grieskirchen@ooe.gv.at - Jugendservice Kirchdorf an der Krems, Kirchengasse 6, 4560 Kirchdorf, Tel. (+43 7582) 604 16, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
E-Mail: jugendservice-kirchdorf@ooe.gv.at - Jugendservice Perg, Johann-Paur Straße 1, 4320 Perg, Tel. (+43 7262) 581 86, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
E-mail: jugendservice-perg@ooe.gv.at - Jugendservice Ried im Innkreis, Roßmarkt 9, 4910 Ried/I., Tel. (+43 7752) 715 15, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
E-Mail: Jugendservice-Ried@ooe.gv.at - Jugendservice Rohrbach, Pfarrplatz 1, 4150 Rohrbach, Tel. (+43 7289) 17 99, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
E-Mail: jugendservice-rohrbach@ooe.gv.at - Jugendservice Schärding, Linzer Straße 22, 4780 Schärding, Tel. (+43 7712) 357 07, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
E-Mail: jugendservice-schaerding@ooe.gv.at - Jugendservice Steyr, Bahnhofstraße 1, 4400 Steyr, Tel. (+43 7252) 17 99, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
E-Mail: jugendservice-steyr@ooe.gv.at - Jugendservice Wels, Rablstr. 16, 4600 Wels, Tel. (+43 7242) 21 14-11, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
E-Mail: jugendservice-wels@ooe.gv.at - Jugendservice Gmunden, Kirchengasse 9, 4810 Gmunden, Tel. (+43 7612) 17 99, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
E-Mail: jugendservice-gmunden@ooe.gv.at - Jugendservice Vöcklabruck, Parkstraße 2a, 4840 Vöcklabruck, Tel. (+43 7672) 757 00, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
E-Mail: jugendservice-voecklabruck@ooe.gv.at - Jugendservice Braunau, Salzburger Vorstadt 13, 5280 Braunau, Tel. (+43 7722) 222 33, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
E-Mail: jugendservice-braunau@ooe.gv.at
Termine außerhalb der Öffnungszeiten sind möglich. Auf Wunsch wird auch gerne zurückgerufen.
Familien-Referat
(LK) Das Familien-Referat beim Amt der Oö. Landesregierung in Linz, Bahnhofsplatz 1 erteilt Auskunft über alle familiären Belange. Telefonische Anmeldungen und Anfragen werden am Montag und Dienstag von 07:30 bis 12:00 Uhr und von 13:30 bis 17:00 Uhr, am Mittwoch und Donnerstag von 07:30 bis 12:00 Uhr und von 13:30 bis 17:00 Uhr sowie am Freitag von 07:30 bis 12:00 Uhr unter der Telefonnummer (+43 732) 77 20-118 31, 118 32 entgegen genommen.
Jugend- und Drogenberatung für kommende Woche
(LK) "POINT" - Beratungsstelle für Suchtfragen, Linz, Starhembergstraße 11/2:
- nach telefonischer Vereinbarung: Tel. (+43 732) 77 08-95
Jugend- und Drogenberatung "CIRCLE", Wels, Richard-Wagner-Straße 3:
- nach telefonischer Vereinbarung: Tel. (+43 7242) 452 74
Jugend-, Drogen- und Alkoholberatung "EGO", Braunau, Ringstraße 45:
- nach telefonischer Vereinbarung: (+43 7722) 846 78
"X-DREAM" - Beratungsstelle für Jugend- und Suchtfragen, Steyr, Bahnhofstraße 8/2:
- nach telefonischer Vereinbarung: (+43 7252) 534 13
"IKARUS" - Beratungsstelle für Jugend- und Suchtfragen, Vöcklabruck, Dr. Alois-Scherer-Straße 17/1:
- nach telefonischer Vereinbarung: (+43 7672) 224 99
Gmunden, Kößlmühlgasse 4:
- nach telefonischer Vereinbarung: (+43 7612) 770 66
Sozialmedizinische Beratung bei Alkoholproblemen
(LK) Eine therapeutische Zusammenkunft von Selbsthilfegruppen für Alkoholkranke und deren Angehörige findet am Samstag, 22. November 2008, für den Bezirk Gmunden, Landeskrankenhaus Gmunden, Miller v. Aichholzstr. 49, 4810 Gmunden, von 18:00 bis 20:00 Uhr, statt.
O.Ö. Energiesparverband
(LK) Produktunabhängige Energieberatung für Haushalte, Unternehmen und Gemeinden erhalten Sie beim O.Ö. Energiesparverband.
Montag bis Freitag von 08:00 bis 17:00 Uhr,
Landstraße 45, 4020 Linz
Energiesparhotline:
(+43) 800 205 206 oder (+43 732) 77 20-148 60
E-Mail: office@esv.or.at,
www.energiesparverband.at
EU-Auskünfte
(LK) Kostenlose Auskünfte zum Themenbereich EU und EWR gibt es im Europa-Büro des Landes OÖ, Amt der Oö. Landesregierung, Altstadt 30, 4021 Linz, Tel. (+43 732) 77 20-140 20, Fax: (+43 732) 77 20-140 22.

Information zur Pressekonferenz mit
Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, Sicherheitsdirektor Dr. Alois Lißl, LAbg. Anton Hüttmayr (Präsident OÖ. Zivilschutzverband), Direktor Wolfgang Pfeil (OÖ. Versicherung) und Mag. Gerhard Obermüller (Hypo OÖ)
am 20. November 2008 zum Thema
"Weniger Chancen für Einbrecher - Landeskampagne 'Sicher zu Hause - Sicher in OÖ' sorgt für professionelle Unterstützung der Bevölkerung"

Information zur Pressekonferenz mit
Landesrat Rudi Anschober zum Thema "Millionen Euro weniger Energiekosten durch Tausende neue Heizungspumpen - Neues Förderprogramm für neue effiziente Heizungspumpen in OÖ"
am 20. November 2008 zum Thema
Landesrat Rudi Anschober zum Thema "Millionen Euro weniger Energiekosten durch Tausende neue Heizungspumpen - Neues Förderprogramm für neue effiziente Heizungspumpen in OÖ"
- Dr. Gerhard Dell, Landesenergiebeauftragter, GF O.Ö. Energiesparverband
- Kurt Haider, Direktion Umwelt, Kundenbüro und Förderung

Information zur Pressekonferenz mit
Landesrat Dr. Josef Stockinger
am 19. November 2008 zum Thema

