
Landeskorrespondenz:
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LH-Stv. Hiesl gibt klares Bekenntnis zu einer Linzer Ostumfahrung im Oberösterreichischen Landtag ab - Realisierung des Linzer Westrings hat jedoch oberste Priorität
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LRin Hummer zum Bildungsbenchmarking der Bundesländer: Ausbau der Kinderbetreuung zur ersten Bildungseinrichtung ist ein zentraler Schwerpunkt
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LR Anschober: Rückenwind für Oberösterreichs Kampf - im Entscheidungsjahr über Gentechnik auf den Feldern wächst das von OÖ gegründete Netzwerk der GVO-freien Regionen auf 54 Regionen - mit Nordrhein-Westfalen erstmals großes deutsches Bundesland dabei
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Bernhofer: Auch der Oö. Landtag zollt dem Ehrenamt Respekt
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Sprechtage für die Woche vom 31. Jänner bis 4. Februar 2011
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Lawinenlagebericht des Amtes der Oö. Landesregierung vom 28. Jänner 2011
LH-Stv. Hiesl gibt klares Bekenntnis zu einer Linzer Ostumfahrung im Oberösterreichischen Landtag ab - Realisierung des Linzer Westrings hat jedoch oberste Priorität
(LK) "Bereits in Kürze werde ich eine Korridoruntersuchung für eine Linzer Ostumfahrung in Auftrag geben", sagte Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl heute im Oberösterreichischen Landtag. Eine Linzer Ostumfahrung sei mittelfristig sehr wichtig um die Mühlkreisautobahn mit der Westautobahn zu verbinden.
Jetzt habe die rasche Realisierung des Linzer Westrings und damit die Entlastung des westlichen Linzer Großraumes oberste Priorität. Aber bereits jetzt werde man keine Widmungen mehr zulassen, die eine Realisierung einer Linzer Ostumfahrung erschweren könnten. Ein möglicher Baubeginn sei aufgrund der Dimension des Projektes nicht vor dem Jahr 2020 zu erwarten. "Ein derart großes Projekt hat eine sehr lange Planungsphase und mir ist wichtig, dass bereits bei der Korridoruntersuchung und in weiterer Folge bei der Festlegung des Trassenverlaufs ein möglichst breiter Konsens auf politischer Ebene besteht. Diesen Weg möchte ich auch gemeinsam mit den Bürgern der betroffenen Gemeinden gehen", sagt LH-Stv. Hiesl. Mit Korridoruntersuchungen habe man bereits in der Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht, da die beteiligten Behörden bereits in dieser Phase aktiv eingebunden sind.
LRin Hummer zum Bildungsbenchmarking der Bundesländer: Ausbau der Kinderbetreuung zur ersten Bildungseinrichtung ist ein zentraler Schwerpunkt
Eine Gesellschaft braucht ein ausgewogenen Mix verschiedener Bildungsangebote und 100prozentige Durchlässigkeit der Bildungswege
(LK) "OÖ hat sich in der Bildungslandschaft mit dem Schwerpunkt der berufsorientierten Bildung positioniert und weist in einer Vielzahl von Bereichen besondere Stärken auf", stellt Bildungs-Landesrätin Mag.a Doris Hummer zum heute präsentierten Bildungsbenchmarking fest.
Einige besonders erfreuliche Faktoren, die in dieser Studie festgestellt wurden:
- Berufsreifeprüfung - 40 Prozent aller Teilnehmer/innen bundesweit
- effizienter Mitteleinsatz
- sehr geringe Drop Out Quote an den Fachhochschulen - lediglich 4 Prozent bei Vollzeit-Studierenden
Rund die Hälfte aller Jugendlichen absolviert eine Lehre. OÖ befindet sich damit im Spitzenfeld der Bundesländer – nur Salzburg, Tirol und Vorarlberg weisen einen ähnlich hohen Wert auf - entsprechend geringer ist der Anteil der Schüler/innen, die eine AHS oder BHS Oberstufe besuchen und die Reifeprüfung ablegen. "Allerdings hat OÖ in diesen Schulformen überdurchschnittlich hinzugewonnen und sich der Abstand zum Bundesdurchschnitt verringert - dieser Trend ist insbesondere auf die hohe Frauenquote in AHS und BHS zurück zu führen."
"Dabei weist der überdurchschnittlich hohe Wert an positiven Abschlüssen, die oö. Jugendliche an Höheren Schulen bzw. Hochschulen im Vergleich zu ihren Kolleg/innen anderer Bundesländer erwerben darauf hin, dass in OÖ die Schul- bzw. Studienwahl sorgsamer getroffen wird als in anderen Bundesländern", so Hummer.
Weiters begrüßt die Bildungs-Landesrätin die Initiative zur "Frühkindlichen Bildung" der IVOÖ, AKOÖ und der JKU. "Der Ausbau der Kinderbetreuung zur ersten Bildungseinrichtung ist ein zentraler Schwerpunkt unserer Politik", betont die Bildungs-Landesrätin weiter. Mit der Einführung des verpflichtenden Kindergartenjahres und dem bundesländerübergreifenden Bildungsrahmenplan wird der Schwerpunkt zunehmend auf die Qualität früher Bildungsarbeit gelegt.
"Den ersten Lebensjahren kommt große Bedeutung für die Lernprozesse zu, daher müssen wir unseren Kindern bereits im Elementarbereich die besten Startbedingungen ermöglichen", bekräftigt Bildungs-Landesrätin Hummer. Bei der Betreuung der 3- bis 5-jährigen liegt Oberösterreich mit 90,9 % der Kinder über dem Österreichschnitt (89,3 %). Nachholbedarf besteht bei den unter 3-jährigen, hier arbeiten wir aber laufend an Verbesserungen des Betreuungsangebotes.
"Insgesamt ist der Bildungsmix in OÖ gut. Eine Gesellschaft braucht, um gut zu funktionieren, einen ausgewogenen Mix verschiedener Bildungen und Fähigkeiten – Lehrlinge, Maturanten und Akademiker!", stellt die Landesrätin weiters klar.
Entscheidend sei dabei, dass jeder die Möglichkeit hat, jene Ausbildung zu machen und jenen Beruf zu erlernen, womit sie/er sich wohlfühlt, und was den eigenen Talenten und Begabungen entspricht. "OÖ bekennt sich dazu, ein Lehrlingsland zu sein. In diesem Bereich sind wir weltspitze, was die zahlreichen internationalen Preise, die oö. Lehrlinge jedes Jahr gewinnen, beweisen", so Hummer.
"Deshalb setzen wir alles daran, in der Kinderbetreuung, in der Schule ("OÖ Schule Innovativ", Anm.) aber auch in der Studienberatung und Bildungsberatung für Erwachsene alles zu unternehmen, um den Menschen unseres Landes dabei zu helfen, sich ihrer Potenziale und Talente bewusst zu werden und diese durch Bildung gezielt zu fördern. Das ist das eigentliche Ziel jeder Bildung!", schließt Hummer.
LR Anschober: Rückenwind für Oberösterreichs Kampf - im Entscheidungsjahr über Gentechnik auf den Feldern wächst das von OÖ gegründete Netzwerk der GVO-freien Regionen auf 54 Regionen - mit Nordrhein-Westfalen erstmals großes deutsches Bundesland dabei
Bereits 121 Millionen EU-Bürger/innen im Europäischen Netzwerk vertreten - der Druck für ein Selbstbestimmungsrecht in Sachen GVO-Freiheit wird damit immer größer
(LK) Im November 2003 wurde auf Initiative Oberösterreichs und der Toskana das "Netzwerk GVO-freier Regionen" gegründet. Ziel: Ein Selbstbestimmungsrecht der Regionen in der EU durchzusetzen, damit das flächendeckende Verbot von GVO-Aussaat in einer Region möglich wird. Damit sollen GVOs in der Landwirtschaft endgültig ausgeschlossen werden.
Am 19. Jänner 2011 hat nun der Landtag von Nordrhein-Westfalen die Landesregierung aufgefordert, dem europäischen Netzwerk der gentechnikfreien Regionen beizutreten. Damit ist es nur mehr eine Frage der Zeit, bis das seit kurzem rot-grün regierte Nordrhein-Westfalen das 54. Mitglied im Netzwerk ist. Anschober: "Damit ist erstmals ein großes Bundesland aus Deutschland vertreten - das bringt massiven Rückenwind für unser Anliegen. NRW mit seinen rund 18 Millionen Einwohnern stärkt unsere Allianz massiv. Weitere deutsche Bundesländer sollen nun nach Thüringern und NRW folgen - in Frankreich und Italien ist das Netzwerk bereits sehr eng geknüpft."
Mittlerweile ist diese Allianz in Europa eine politische Macht, repräsentieren diese 54 Regionen und Länder Europas doch mit rund. 121 Millionen EU-Bürger/innen fast 25 Prozent der EU-Bevölkerung. Oberösterreich hat derzeit als Vorreiter beim Thema GVO-Freiheit die Vizepräsidentschaft im Netzwerk inne.
Das Netzwerk verfolgt aktuell zwei Hauptziele:
1. Die Durchsetzung des Selbstbestimmungsrechts: Jede Region muss selbst entscheiden können, ob sie GVO-Saatgut zulässt oder verbietet. Dann ist Oberösterreich langfristig und endgültig geschützt.
2. Durchsetzen einer europaweit verbindlichen Kennzeichnung GVO-freier Lebensmittel, damit sich Konsument/innen bewusst und gezielt entscheiden können und ihre Macht für gesunde, GVO-freie Lebensmittel nutzen können.
Das Jahr 2011 gilt als Entscheidungsjahr im Kampf gegen die Gentechnik. Denn über den Vorschlag der Europäischen Kommission für ein nationales Selbstbestimmungsrecht wird heuer endgültig entschieden - ob eine Mehrheit der Mitgliedstaaten dafür stimmt, ist noch nicht gesichert. "Umso wichtiger ist die starke Allianz im Netzwerk der GVO-freien Regionen. Die Bürger/innen wollen keine Gentechnik im Lebensmittelbereich, wir werden daher unseren GVO-freien Weg konsequent fortsetzen und den Druck weiter verstärken", so der für die Anti-Gentechniklinie zuständige Umwelt-Landesrat Rudi Anschober.
(LK) "Freiwilligenarbeit bzw. Ehrenamt ist das Thema des Jahre 2011 in Europa. Mit einer aktuellen Stunde zum Thema "Freiwillige vor! Oberösterreich ehrt das Ehrenamt" trägt der Oö. Landtag dem europäischen Jahr der Freiwilligenarbeit Rechnung," betont Landtagspräsident Friedrich Bernhofer.
In diesem europäischen Jahr der Freiwilligenarbeit sollten wir unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern immer wieder vor Augen halten: Gar nichts ist selbstverständlich, vor allem nicht, dass Menschen heute noch bereit sind, ihre kostbare Zeit als Ehrenamtliche zur Verfügung zu stellen.
- Daher lautet unsere Aufforderung "Freiwillige vor", nützt die einmalige Chance eure Organisationen mit all ihren Leistungen öffentlich zu präsentieren.
- Schreckt nicht davor zurück, auch andere anzureden und um ihre Mitarbeit und Unterstützung zu bitten.
- Wir brauchen künftig noch mehr junge Mitbürgerinnen und Mitbürger für unsere Vereine und Körperschaften, weil die dramatisch sinkenden Geburtenzahlen diese Generation stark dezimieren.
- Wir brauchen aber auch dringend unsere jung gebliebenen Pensionistinnen und Pensionisten, ohne die schon heute viele Organisationen nicht mehr existieren könnten.
- Sie alle brauchen aber uns, nämlich unsere besondere Wertschätzung, unsere Zeit für motivierende Gespräche und vor allem unsere Unterstützung.
Unsere engsten Partner dabei sind die Gemeinden, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister und alle unsere Gemeinderäte als erste Anlaufstelle bzw. Kontaktpersonen für die vielen Ehrenamtlichen im Lande. Ihnen danke ich besonders für die bürgernahe und großartige Unterstützung der Ehrenamtlichen vor Ort.
Ehrenamt ist ein "Geben und Nehmen"
In Richtung Freiwilligenarbeit sollten wir alle auch überlegen, wie wir mithelfen könnten, neue Ehrenamtliche zu gewinnen. Ein gutes Argument dabei könnte der Hinweis sein, dass eine ehrenamtliche Tätigkeit ein Geben und Nehmen ist. Unsere Idealisten im Lande geben zum Beispiel Werte, wie ihre Zeit, ihre Hilfe, ihre Zuwendung, ihre Kraft, ihre Erfahrung.
Sie erhalten dafür aber auch Werte, wie zum Beispiel Dankbarkeit, Freundschaft, neue Lebenserfahrungen, positive Beispiele der Zusammenarbeit, Toleranz, Partnerschaft unter Generationen, Zufriedenheit.
Das Ehrenamt ist also wertvoll im wahrsten Sinn des Wortes, sowohl für die, die Nehmen, als auch für die, die Geben.
- Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Ackerl
nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-151 10, Altstadt 30 - Landesrat Viktor Sigl
nur gegen Voranmeldung, Donnerstag, 3. Februar 2011 von 15:30 Uhr bis 17:30 Uhr
(+43 732) 77 20-151 00, Altstadt 17 - Landesrat Max Hiegelsberger
nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 10, Landhaus - Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner
nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-171 50, Altstadt 30 - 1. Landtagspräsident Friedrich Bernhofer
nur gegen Voranmeldung, Montag, 31. Jänner 2011 von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr
(+43 732) 77 20-111 50, Landhaus - 2. Landtagspräsidentin Gerda Weichsler-Hauer
nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 52, Landhaus - 3. Landtagspräsident Dipl.-Ing. Dr. Adalbert Cramer
nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 54, Landhaus
(LK) Heute Freitag gibt es im Bergland in der Früh Nebel und Hochnebel, dann wird es rasch sonnig. Der Wind um Süd ist teils stark, und in 1.500 m Höhe hat es minus 6 Grad, in 2.000 m Höhe minus 8 Grad. Morgen Samstag herrscht ruhiges Hochdruckwetter mit viel Sonne. Die Temperatur in 1.500 m Höhe liegt bei minus 5 Grad bzw. bei minus 6 Grad in 2.000 m Höhe.
Schneedeckenaufbau:
Der Neuschnee der vergangen Tage hat sich gesetzt und schreitet weiter voran. Neben frischen Verfrachtungen liegen die älteren Triebschneeablagerungen teils schlecht gebunden auf der Altschneedecke und sind störanfällig. Die Schneedecke ist oberflächig pulvrig und locker, an windexponierten Stellen etwas gebunden. Die Altschneedecke enthält neben eingeschneiten Oberflächenreif, eine ausgeprägte Harschschicht und aufbauend umgewandelte Schichten.
Gefahrenbeurteilung:
Die Lawinengefahr wird überwiegend als mäßig, über rund 1.600 m Höhe lokal als erheblich eingestuft. Neben teils frischem störanfälligen Triebschnee durch starken Südost- bis Südwind sind vereinzelt ältere überdeckte Verfrachtungen vorwiegend ost- bis südseitig noch vorhanden. Vor allem kammnahe Bereiche sowie verfüllte steile Mulden und Rinnen sind hier unbedingt zu beachten. Eine Auslösung von Schneebrettlawinen ist bereits bei geringer Zusatzbelastung hier noch möglich. Für Skitouren ist Erfahrung in der Lawinenbeurteilung erforderlich. Aus besonnten Steilgelände sind heute vereinzelt Selbstauslösungen von Schneebrett- und Lockerschneelawinen möglich.
Gefahrenbeurteilung nach der fünfteiligen europäischen Lawinengefahrenskala
- Gefahrenstufe: 2-3
- Tendenz: Die Schneebrettgefahr wird sich weiter entspannen. Auf Selbstauslösungen durch mildere Temperaturen und Sonneneinstrahlung ist zu achten.
Europäische Lawinengefahrenskala:
1 gering
2 mäßig
3 erheblich
4 groß
5 sehr groß
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