Abgerissene Kalenderblätter und ein neuer Kalenderblock für 2012 (Foto: Mytho - Fotolia)

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Landeskorrespondenz Nr. 67 vom 22. März 2010


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Landeskorrespondenz:

Pressekonferenz:


LH Pühringer zu Aussagen der Medizinuniversitäts-Rektoren: Faktenlage ist deutliches Plädoyer für eine Medizinuniversität in Linz

Brief an Konferenz-Präsident Sünkel legt wichtigste Pro-Argumente dar

 

(LK) "Die Faktenlage ist ein deutliches Plädoyer für eine eigene Medizinuniversität in Linz", widerspricht heute Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer den Aussagen der Medizinuniversitäts-Rektoren.

 

In einem Brief an den Präsidenten Rektor Dr. Hans Sünkel listet der Landeshauptmann nochmals die wichtigsten Pro-Argumente für eine Medizinuniversität in Linz auf:

  • Eine Machbarkeitsstudie der medizinischen Gesellschaft für Oberösterreich  belegt fachlich fundiert den erhöhten Mehrbedarf von Ärztinnen und Ärzten in  den nächsten Jahren.
  • Notwendig wird das durch die Steigerung des Bevölkerungswachstums, die  demographische und technologische Entwicklung, die Altersstrukturen  innerhalb der Ärzteschaft, die zunehmende Feminisierung der Medizin, die  steigenden Teilzeit- und Karenzansprüche, die Zunahme der Spezialisierung  des medizinischen Leistungsangebots und durch die Notwendigkeit des  Ausbaus der Präventivmedizin.
  • Daraus ergibt sich ein jährlicher Bedarf von zirka 1.600 Medizinabsolventinnen  und Absolventen in Österreich. Auf Grund der begrenzten Medizinausbildungs¬ plätze unter hohen drop out Raten sowie der vollen Ausnutzung der für  ausländische Studierende zur Verfügung stehenden Plätze werden jährlich  mehr als 800 Absolventinnen und Absolventen zur Deckung des inländischen  Bedarfs fehlen.
  • Weiters ist bekannt, dass die bestehenden Medizinuniversitäten in Wien,  Innsbruck und Graz ihre Kapazitätsgrenzen weitgehend erreicht haben.

 

Im beiliegenden Brief stellte Pühringer der Universitätenkonferenz auch ein Exemplar der erstellten Machbarkeitsstudie zur Verfügung, um den Rektoren die Möglichkeit einzuräumen, sich selbst ein objektives Bild des oberösterreichischen Anliegens verschaffen zu können.





Baustart für "Welios" = Startschuss für erstes naturwissenschaftliches Erlebniszentrum in Österreich

Oberösterreich baut Position in Sachen erneuerbarer Energie weiter aus

 

(LK) Am Samstag, den 20. März 2010, fand mit dem Baubeginn des "Welios" in Wels auch der Startschuss für das erste Science Center für erneuerbare Energie in Österreich statt.

 

Im Jahr 2005 haben sich das Land Oberösterreich und die Stadt Wels auf die Realisierung des Science Centers in Wels mit dem Schwerpunkt Energie geeinigt. "Eine inhaltliche Ausrichtung, die sowohl die Bemühungen der Stadt Wels unterstreicht, sich als Stadt der Energie zu positionieren, als auch die des Landes Oberösterreich, das in Sachen erneuerbarer Energieträger bekanntlich eine Vorzeigeregion in Europa ist", so Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer anlässlich der Spatenstichfeier. Von den Gesamtkosten von 22 Millionen Euro bringen das Land Oberösterreich und die Stadt Wels je zehn Millionen Euro auf. Mit dem Bau beauftragt wurde das Architekturbüro "Archinauten - Architekten Dworschak-Mühlbachler ZT-OEG" aus Linz, das als Sieger des europaweit ausgeschriebenen Wettbewerbs hervorging. Für die Konzeptentwicklung der Ausstellung zeigt sich die Petri und Tiemann GmbH zuständig.

 

Die Idee eines Science Center umfasst ein einzigartiges Ausstellungskonzept, in dem versucht wird, den Besucherinnen und Besuchern mittels "Learning by doing", das heißt durch eigenständiges, spielerisches Experimentieren in "Mitmachausstellungen" technische und naturwissenschaftliche Zusammenhänge und Phänomene nahe zu bringen. Die Exponate in einem Science Center erfordern Mittun, statt "Berühren verboten" gilt "Anfassen erwünscht". "Ein Konzept, das auch die strategischen Bildungsziele unseres Bundeslandes verfolgt und Oberösterreich als das Land der Technik weiter positioniert", begrüßt auch Bildungslandesrätin Mag. Doris Hummer dieses Vorzeigeprojekt. "Denn im Science Center werden auf einer Gesamtfläche von 5.500 qm naturwissenschaftliche Phänomene und Grundlagen spielerisch vermittelt und das Lernen mit allen Sinnen bewusst gemacht." 

 

Mit dem Beginn der Bauarbeiten ist auch der Zeitplan auf Schiene: Die Fertigstellung ist bis Februar 2011 und die Eröffnung des ersten österreichischen Science Centers für Frühjahr 2011 vorgesehen.

 

Das Projekt wird von Seiten des Landes Oberösterreich auch aus den Ressorts der Landesräte Viktor Sigl und Rudolf Anschober unterstützt.





Gmundner Milch unter World Champions 2010 - "Gmundner Berg Premium"-Käse wird Gesamt-Dritter bei Käse-WM

(LK) Unter 2.213 Käsen aus 20 Ländern, die in 80 Kategorien angetreten sind, hat sich ein "Oberösterreicher" besonders hervorgetan. Im Meisterklassebewerb "World Champion 2010", wo die besten aus den Siegerkäsen aller Kategorien bewertet wurden, wurde der "Gmundner Berg Premium" von Gmundner Milch als "Meister aller Klassen" mit der Bronze-Medaille ausgezeichnet und gehört damit zu den besten der Welt.

 

Agrar-Landesrat Dr. Josef Stockinger gratulierte den Spitzen der Gmundner Molkerei Geschäftsführer Mag. Michael Waidacher und dem neuen Obmann Josef Fürtbauer zu dieser Qualitätsleistung, die ein österreichisches Produkt weltweit auf den Stockerlplatz gebracht hat. "Oberösterreichischer Käse ist damit als Qualitätsprodukt höchster Güte weltweit in aller Munde. Der von den oberösterreichischen Betrieben eingeschlagene Weg mit hoher Qualität, Tradition und Innovation hat sich damit bezahlt gemacht. Ich gratuliere allen oberösterreichischen Gewinnern", so Landesrat Stockinger.
Insgesamt gab es für österreichischen Käse drei Mal Gold, vier Mal Silber und zwei Mal Bronze bei der Käse-WM in Wisconsin in den USA. Vier der neuen Siegersorten kommen von oberösterreichischen Molkereien: Landfrischkäse mit Schnittlauch von Bergland Wels (Silber), Schärdinger Rauchkäse (Silber) und Österkron (Bronze) sowie als Top-Produkte Gmundner Berg Premium der Gmundner Molkerei, der neben einer Goldenen auch Bronze beim Worlds Championsship Zusatzbewerb holte.





Ja zu regionaler Biogasstrategie - Pilotprojekt: Biogas für die ganze Region

LR Stockinger: Das Zukunftsprojekt Biogaseinspeisung in Engerwitzdorf ist in ein regionales Energiekonzept eingebettet. Das Schulzentrum in Gallneukirchen ist Teil dieser Biogasstrategie

 

(LK) Biogas aus nachwachsenden Rohstoffen aus der Region zum Heizen und Tanken wird es bereits ab Herbst in Engerwitzdorf (Bezirk Perg) geben. Die OÖ. Gas-Wärme und die Naturgas Engerwitzdorf GmbH - bestehend aus 4 Landwirten - errichten eine Biogasanlage mit Aufbereitung und Einspeisung in das Erdgasnetz. Als Teil einer regionalen Energiestrategie wird das Biogaseinspeiseprojekt von Agrarlandesrat Dr. Josef Stockinger und Umweltlandesrat Rudi Anschober als gemeinsames Pilotprojekt gefördert.

 

"Die Kooperation mit den Landwirten/innen als Betreiber/innen der Biogasanlage ist eine weitere klare Entscheidung für Biogas", sagt Agrar-Landesrat Dr. Josef Stockinger und zieht damit einen Schlussstrich unter die Diskussion über die künftige Beheizung des Schulzentrums in Gallneukirchen, nachdem die Grünen die Errichtung einer Biomasse-Nahwärmeanlage gefordert hatten. "Im Sinne der Einbettung in die regionale Energiestrategie ist das der einzig logische und gangbare Weg. In diesem Sinne wird beim Schulbau eine andere Heizung als aus dem Biogasnetz nicht anerkannt werden", so Stockinger

 

Landesrat Stockinger zur bäuerlichen Energiestrategie: "Dieses Konzept baut ausschließlich auf Biogas auf. Wir sind seit 20 Jahren bei Wärme erfolgreich und wollen es bei Strom werden. Das soll mit viel Engagement auch mit Biogas umgesetzt werden: Eine Idee, die wir erstmals in Pucking in einer Kleinanlage umgesetzt haben, steht jetzt in einer Großanlage in Engerwitzdorf vor der Realisierung - die Direkteinspeisung von Biogas in das bestehende Erdgasnetz."

 

Bereits seit 2006 wird an diesem beispielgebenden Biogasprojekt, welches von Beginn an in einem regionalen Energiekonzept eingebettet war, gearbeitet. Heuer ging das Projekt in die Bauphase über.

 

Pro Jahr werden in der neuen Anlage rund 10 Millionen kWh Biogas produziert werden, die für die Versorgung von rund 4.000 Einfamilienhäusern mit Bio- und Erdgas ausreichen. Mit dem in Engerwitzdorf gewonnenen Biogas werden dann mindestens 2.000 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart. Bereits im Herbst kann das von der Biogasaufbreitungsanlage eingespeiste Biogas mit höchster Effizienz bei den Endkunden/innen für alle Anwendungen genutzt werden - vom Heizen bis zum Auto fahren. Zusätzlich zum Umweltgedanken bringt die Anlage, in die über 4 Millionen Euro investiert werden, eine hohe regionale Wertschöpfung.

 

OÖ. Gas-Wärme-Geschäftsführer Klaus Dorninger und Gottfried Reichinger als Sprecher der Naturgas Engerwitzdorf GmbH. setzen das zukunftsorientierte Projekt gemeinsam um: "Die Biogasanlage steht nicht nur für einen Durchbruch zur Produktion von erneuerbarer Energie, sondern ist auch ein Meilenstein für die regionale Wertschöpfung. Die Kooperation zwischen dem heimischen Erdgasunternehmen OÖ. Gas-Wärme, OÖ. Ferngas und den Landwirten/innen als Energiewirte/innen ist eine neue Chance zur wirtschaftlichen Absicherung der heimischen Landwirtschaft."





Abschluss der Bezirksjägertage: Guter Status für Wald und Wild

Jagdreferent LR Stockinger: Jagdlicher Friede viel Wert

 

(LK) Mit dem Bezirksjägertag in Wolfern für den Bezirk Steyr enden die traditionellen Bezirksjägertage in Oberösterreich. Ein Rückblick auf diese "Vollversammlungen" der oberösterreichischen Jäger zeigt für den zuständigen Jagdreferent Landesrat Dr. Josef Stockinger: "Alle wesentlichen Fragen im Jagdbereich sind in Oberösterreich mit Verstand gelöst, der Waldzustand und die Wildpopulation sind in Ordnung. Dieser jagdliche Friede ist insgesamt viel Wert."

 

Die Oö. Abschussplanverordnung schreibt seit dem Jahr 1994 die jährlichen Begehungen der Vergleichs- und Weiserflächen in den oberösterreichischen Waldgebieten vor. Landesweit gut bewährt hat sich die Zusammenarbeit zwischen Grundeigentümern, Jägern und Forstbehörden. Der daraus resultierende Abschussplan steht außer Streit, dessen Erfüllung ist für eine ausgeglichene Balance in der Wald-Wild-Frage wesentlich. Für das Frühjahr 2010 zeichnet sich ein Normaljahr ab, so der Grundtenor bei allen 15 Bezirksjägertagen in Oberösterreich.

 

"Auch bei der Umsetzung der EU-Richtlinie geht Oberösterreich mit unbürokratischen Lösungen gemeinsam mit dem Landesjagdverband voran. Alle wesentlichen Fragen sind mit Hausverstand gelöst", sagt Landesrat Stockinger. Im Blickpunkt der Öffentlichkeit stand vor allem der Umgang mit Schnepfen, Auerwild und Birkwild sowie Krähen.





LR Hummer: Zertifikat "OÖ Schule Innovativ" voller Erfolg für Schulstandort Oberösterreich

13 Anmeldungen innerhalb einer Woche für neues Zertifikat, obwohl noch keine Anmeldeformulare an Schulen - Neue mutige Wege und frischer Wind in der Bildungspolitik zahlen sich aus

 

(LK) Von einem "vollen Erfolg für den Schulstandort Oberösterreich", spricht Bildungs-Landesrätin Mag.a Doris Hummer in Zusammenhang mit den bisherigen Anmeldungen für das Zertifikat " Schule Innovativ". "Binnen einer Woche haben sich bereits 13 Schulen für unser Zertifikat angemeldet, obwohl wir noch keinerlei Anmeldeformulare an die Schulen geschickt haben. Diese werden nächste Woche in den Schulen eintreffen", betont Landesrätin Hummer. Unter den Anmeldungen seien nicht nur abgelehnte "Neue Mittelschulen", sondern bereits auch alternative Schulstandorte, die ihre Leistungen und pädagogischen Konzepte vor den Vorhang holen möchten. "Das freiwillige Angebot richtet sich grundsätzlich an alle 244 Hauptschulen und ist bei Interesse auch für andere Schultypen in Oberösterreich, wie beispielsweise die AHS, denkbar", so die Bildungs-Landesrätin.

 

Mit der Zertifizierung " Schule Innovativ" begibt sich das gesamte Schulteam auf einen Innovationsprozess und es wird für Schulen leichter nach außen zu transportieren, "dass sie nach neuesten und innovativen pädagogischen Konzepten arbeiten", stellt Hummer weiters klar. Jede Schule soll "zur weiteren Profilschärfung ihren eigenen Schwerpunkt - wie etwa Berufsorientierung, Sprachen, soziale Kompetenz, Kreativität, etc. - setzen und den Unterricht mit neuesten Methoden zur individuellen Förderung und zur Stärkung der Lernkompetenz der Kinder und Jugendlichen ausrichten", so Hummer weiter.

 

"Reformen benötigen das Selbstvertrauen und die Sicherheit aller Beteiligten, die bevorstehenden Aufgaben erfolgreich meistern zu können. Dabei möchten wir unsere Schulen in Oberösterreich unterstützen", so die zuständige Bildungs-Landesrätin.

 

"Dieser Erfolg nach so wenigen Tagen zeigt: Es war richtig, dass wir in Oberösterreich selbst zur Tat geschritten sind und ein alternatives Angebot für jene Schulen entwickelt haben, die als Neue Mittelschulen vom Bund abgelehnt wurden", stellt die Bildungs-Landesrätin klar. Und weiter: "Immer mehr Schulen sollen angesprochen werden, die Initiative zu ergreifen und die Zukunft selbst in die Hand zu nehmen. Neue mutige Wege und ein frischer Wind in der Bildungspolitik zahlen sich aus", schließt Hummer.





Aktion "Für unser Trinkwasser unterwegs"

(LK) Wasser-Landesrat Rudi Anschober gibt im Vorfeld des Weltwassertages den Start für die Hausbrunnenberatung mit dem Laborbus bekannt. Der 22. März 2010, der Tag des Wassers, heuer unter dem Motto "Clear water for a healthy world - sauberes Wasser für eine gesunde Welt" passt treffsicher auf die Aktion "Für unser Trinkwasser unterwegs". Er soll das Bewusstsein für die Wasserqualität stärken.

 

Ziele:

  • Information und Beratung über die Qualität des verwendeten Trinkwassers
  • Bewusster Umgang mit Trinkwasser in der Eigenwasserversorgung (Hausbrunnen, Hausquellen)
  • Bewusstseinsbildung für Wasserqualität und Grundwasserschutz
  • Fachgerechte Beratung zur Verbesserung der Trinkwasserqualität
  • Sanierung durch lokale Brunnenbaufachbetriebe

 

Umfeld, Idee und Konzeption:

Durch die intensive öffentliche Diskussion über Grund- und Trinkwasserqualität begannen um 1990 verschiedene Institutionen (Zeitungen, Vereine, NGO's, Kammern) mit dem sogenannten "Streiferltest" Nitratgehalt im Trinkwasser zu untersuchen und mit diesen ungenauen Einzelergebnissen in unzulässiger Weise auf die Gesamtheit der Trinkwasser¬qualität zu schließen. Dies führte zu massiven Angeboten und Kauf von meist ungeeigneten Aufbereitungsgeräten und damit auch zusätzlichen Gefahren für die Trinkwasserqualität.

 

Um den verunsicherten oö. Hausbrunnenbesitzern eine von Verkaufsinteressen unabhängige Hilfestellung anzubieten, entwickelte Dipl.-Ing. Aichlseder mit seinem Team bei WASSER 1991 das Laborbuskonzept.

 

Die Landesstrategie "Zukunft Trinkwasser" sieht vor, den über 90.000 Einzelwasserversorgungen in Oberösterreich, für die keine unabhängige Beratung und Kontrolle vorgesehen ist, Informationen über ihre Trinkwasserqualität und Beratung für Sicherung bzw. Verbesserung der Brunnen und Quellen zur Verfügung zu stellen.

Über Antrag der Gemeinde kommt der Laborbus mit einem zertifizierten Wassermeister, der Wassergewinnungsstelle und Umfeld begutachtet und die Wasserprobe nimmt, und einem Chemiker, der sofort einen Teil der chemischen Analyse im Laborbus durchführt. Aufgrund dieses Ergebnisses erfolgt ein Beratungsgespräch.
2009 kamen zu den 41 routinemäßig untersuchten Parametern auch Uran und Radon hinzu. Letzteres ist Teil eines Projekts zur Messung von natürlichen Radionukliden im Trinkwasser in Oberösterreich. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit der Abteilung Umweltschutz des Landes Oberösterreich und der Universität für Bodenkultur durchgeführt.  Die Analysen dieser Proben werden im Landeslabor durchgeführt und die Ergebnisse den Auftraggebern in Form eines Gesamtberichtes zugeschickt.

 

Mit der bakteriologischen Untersuchung, die in einem Labor durchgeführt wird, und den Analyseergebnissen des Laborbusses sowie den Ergebnissen aus dem Landeslabor, erhalten die Hausbrunnenbesitzer eine umfangreiche Information über ihr Trinkwasser.

 

Das Interesse am Laborbus ist auch nach fast 20 Jahren noch immer sehr hoch und so sind für 2010 alle Einsatztage an die Gemeinden vergeben. Bitte melden Sie sich schon jetzt für 2011 über Ihre Wohnsitzgemeinde bei Oö. Wasser an.

 

Anmeldung:

Sollten Sie Interesse an der vom Land Oberösterreich geförderten Untersuchungs- und Beratungsaktion haben, dann kontaktieren Sie uns unter

 

Amt der Oö. Landesregierung
Direktion Umwelt und Wasserwirtschaft
Abteilung Grund- und Trinkwasserwirtschaft
Dienststelle Oö. Wasser
Kärntnerstraße 10-12
4021 Linz

Tel:: (+43 732) 77 20-140 30
Fax: (+43 732) 77 20-140 08
E-Mail: ooewasser@ooe.gv.at

 

Kosten:

Es erfolgt eine Kostenteilung, weil einerseits der Brunnenbesitzer Beratung und Trinkwasserbefund erhält, und andererseits das Land Oberösterreich notwendige Informationen über Trink- und Grundwasserqualität bekommt und so auch einen aktiven Beitrag zur Hebung der Versorgungsqualität leistet.

 

Eine Wasserprobe mit Beratung kostet dem Brunnenbesitzer 1/3 der Gesamtkosten (das sind ca. 44 Euro).

 

Was wurde bisher erreicht!

In den letzten 19 Jahren war der  Laborbus in 310 der 444 oö. Gemeinden mit 2.000 Einsatztagen unterwegs. Besonders in Gemeinden mit hohem Hausbrunnenanteil ist das Interesse groß. Gemeinden mit einer zentralen Wasserversorgung machen von dieser Aktion noch nicht Gebrauch. 
Besonders viele Fragen werden dem Laborbusteam bei den jedes Jahr besuchten Messen und Umweltveranstaltungen gestellt und die Hausbrunnenbroschüre informiert umfassend.

 

28.000 Proben und Beratungen wurden seit 1991 durchgeführt. Einige Gemeinden nützen diese Untersuchungsaktion auch in regelmäßigen Abständen, um den Bürgern ein optimales Service bezüglich Trinkwassersicherheit anzubieten.

 

Zur Qualitätssicherung werden Gemeinden und Brunnenbesitzer befragt. Diese bescheinigen eine große Zufriedenheit über die erbrachten Leistungen, durch diese in Österreich einzigartige Untersuchungsaktion.

 

Die Aktion "Für unser Trinkwasser unterwegs" findet nach wie vor hohes Interesse und sie ist auch noch nach 28.000 Proben ein gelungenes Beispiel für die Zusammenarbeit von Land mit WASSER und Gewässerschutz, den oberösterreichischen Labors und der Innung der oberösterreichschen Brunnenbauer.

 

Aktuelle Situation:

Siehe Beilagen! (Regionale Verteilung der 90.000 Hausbrunnen, Art und mengenmäßige Verteilung der Wasserversorgung, Qualität von Bauwerken und Wasser bei Einzellwasserversorgungsanlagen)





Lawinenlagebericht des Amtes der Oö. Landesregierung vom 22. März 2010

(LK) Heute Montag ist es im Bergland überwiegend bewölkt mit einzelnen Regenschauern. Am Nachmittag lockert es etwas auf. In 1500m Höhe hat es plus 2 Grad und der Wind ist nur schwach. Morgen Dienstag ist es zeitweise sonnig, stellenweise kann es auch kurz regnen. Die Temperatur in 1500m Höhe liegt bei plus 3 Grad und der Wind wird am Nachmittag lebhaft.

 

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Die Schneedecke hat sich durch die etwas zurückgegangenen Temperaturen vor allem in den höheren Lagen etwas festigen können, ist ansonsten aber ist  durch die fehlende nächtliche Ausstrahlung, milde Temperaturen der letzten Tage und gestern etwas Regen bis in die höheren Lagen feucht bzw. durchnässt. Vereinzelt liegen in den Hochlagen ältere Triebschneeablagerungen auf einer verharschten Altschneedecke oder überdecktem Oberflächenreif und sind teils noch störanfällig. Ab den mittleren Höhenlagen schwächen vor allem schattseitig stark aufbauend umgewandelte Schichten sowie immer noch Schwimmschnee das Schneedeckenfundament. Tiefe, teils sonnseitige mittlere Lagen apern zunehmend aus.

 

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr wird überwiegend als erheblich eingestuft. In den tiefen und mittleren Höhenlagen sind aus noch nicht entladenen Abbruchgebieten Nass- oder Feuchtschneelawinen, die teils bis zum Grund abgehen können weiterhin möglich. Vereinzelt sind vor allem in den Hochlagen schattseitig kammnahe Steilhängen sowie verfüllte steile Mulden und Rinnen noch zu beachten. Eine Auslösung von Schneebrettlawinen ist insbesondere bei großer Zusatzbelastung hier möglich. Daneben ist vor allem in den höheren Lagen auch auf den allgemein ungünstigen Schneedeckenaufbau durch bodennahen Schwimmschnee zu achten.

 

Gefahrenbeurteilung nach der fünfteiligen europäischen Lawinengefahrenskala

  • Gefahrenstufe: 3
  • Tendenz der Gefahr: Keine wesentlich Änderung der Lawinensituation. Auf die Frühjahrsbedingungen ist beim Tourengehen zu achten..

 

Europäische Lawinengefahrenskala:
1 gering
2 mäßig
3 erheblich
4 groß
5 sehr groß

 

Achtung Redaktionen!
Auf der Landeshomepage finden Sie den Amtlichen Lawinenwarndienst unter der Internetadresse: http://www.land-oberoesterreich.gv.at/lawinenwarndienst





Termine der Beratungsstellen

Antidiskriminierungsstelle des Landes

 

(LK) Der Aufgabenbereich der Antidiskriminierungsstelle erstreckt sich auf alle Angelegenheiten des Landes, der Städte und der Gemeinden, sofern diese Angelegenheiten in die Gesetzgebungskompetenz des Landes fallen. Aufgabe der Antidiskriminierungsstelle ist unter anderem die Förderung und die Verwirklichung der Gleichbehandlung.
Personen, die diskriminiert oder belästigt werden, wurden oder dies vermuten können sich zur Wahrung ihrer Rechte kostenlos anonym und vertraulich an die Antidiskriminierungsstelle des Landes wenden:
Antidiskriminierungsstelle beim Amt der Oberösterreichischen Landesregierung
Klosterstraße 7
4021 Linz
Tel.: (+43 732) 77 20-114 46
Fax.: (+43 732) 77 20-116 21
E-Mail: as.post@ooe.gv.at

Mo, Di, Do: 09:00 - 12:00 Uhr und 14:00 - 16:00 Uhr
Mi, Fr: 09:00 - 12:00 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung
Um Voranmeldung wird gebeten!

 

Oberösterreichische Kinder- und Jugendanwaltschaft/KiJA

 

Kinderrechtliche Beratungen der KiJA OÖ.
Psychosoziale und juristische Beratung und Begleitung für Kinder, Jugendliche und deren Bezugspersonen.
Auskünfte und Informationsmaterialien zu Kinder- und Jugendrechten.
Vertraulich und kostenlos.
Tel. (+43 732) 77 97 77
Telefonische und persönliche Beratungszeiten:
MO - FR 10:00 Uhr - 12:00 Uhr
MO, DI und DO 14:00 Uhr - 16:00 Uhr und nach Vereinbarung.
E-Mail: kija@ooe.gv.at
Mobbing- und Gewaltpräventionsstelle der KiJA OÖ.
Das Angebot der Mobbing- und Gewaltpräventionsstelle der Kinder- und Jugendanwaltschaft OÖ. ist für Kinder und Jugendliche kostenlos und umfasst Workshops mit Schulklassen, Mobbingberatung für Mobbingopfer, -täter und deren Eltern, Lehrer/innen-Fortbildungen und schulbegleitende Projekte.
Tel. (+43 664) 15 21 824
Telefonische Beratungszeiten:
MO 7:30 Uhr - 16:00 Uhr
DI - DO 7:30 Uhr - 13:00 Uhr
E-Mail: mobbingstelle.kija@a1.net

Kinder- und Jugendanwaltschaft Oberösterreich/KiJA OÖ.
Kärntnerstraße 10
4021 Linz
Icon Externer Link www.kija-ooe.at

 

O.Ö. Energiesparverband

 

(LK) Produktunabhängige Energieberatung für Haushalte, Unternehmen und Gemeinden erhalten Sie beim O.Ö. Energiesparverband.
Montag bis Donnerstag von 08:00 bis 17:00 Uhr, Freitag von 08:00 bis 13:00 Uhr
Landstraße 45, 4020 Linz
Energiesparhotline:
(+43) 800 205 206 oder (+43 732) 77 20-148 60
E-Mail: office@esv.or.at, Icon Externer Link www.energiesparverband.at

 

EU-Auskünfte

 

(LK) Kostenlose Auskünfte zum Themenbereich Europäische Union gibt es im Europa-Büro des Landes , Amt der Oö. Landesregierung, Altstadt 30, 4021 Linz, Tel. (+43 732) 77 20-140 20, Fax: (+43 732) 77 20-140 22.

 

ABO - Alkoholberatung Land Oberösterreich

 

(LK) Die Alkoholberatung des Landes Oberösterreich bietet in den Bezirken Information, Beratung und Betreuung für Betroffene und Angehörige an. Telefonische Anmeldungen und Anfragen werden Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 08:00 bis 12:30 Uhr unter der Telefonnummer (+43 664) 600 72 895 63 entgegen genommen.

 

Erziehungs- und Familienberatungszentrum Ried im Innkreis,
Riedholzstraße 17, 4910 Ried im Innkreis

 

(LK) Familienberatungsstelle

  • nur nach telefonischer Terminvereinbarung
  • Telefon: (+43 7752) 912-361
  • jeden Donnerstag von 17:30 bis 19:30 Uhr

Erziehungsberatungsstelle

  • Parkgasse 1, 4910 Ried
  • nur nach telefonischer Terminvereinbarung
  • Telefon: (+43 7752) 912-361

Familientherapeutische Beratungsstelle

  • nur nach telefonischer Terminvereinbarung
  • Telefon: (+43 732) 66 64 12

Mutterberatung

  • Dienstag von 09:00 bis 12:00 Uhr, Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr

Männerberatungsstelle

  • nur nach telefonischer Terminvereinbarung
  • (+43 732) 66 64 12

 

Jugendberatung und Jugendinformation

 

(LK) Beratung, Infos und Tipps für junge Leute zu verschiedenen Fragen und Anliegen. Vertraulich, kostenlos  und persönlich.

  • Jugendservice des Landes Oberösterreich, Linz, Bahnhofplatz 1, 4021 Linz, Tel. (+43 732) 17 99: Montag  bis  Freitag von 13:00 bis 18:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice@ooe.gv.at, Icon Externer Link www.jugendservice.at
  • Jugendservice Eferding, Stadtplatz 4, 4070 Eferding, Tel. (+43 7272) 758 23, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-eferding@ooe.gv.at
  • Jugendservice Schärding, Linzer Straße 22, 4780 Schärding, Tel. (+43 7712) 357 07, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-schaerding@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Ried im Innkreis, Roßmarkt 9, 4910 Ried/I., Tel. (+43 7752) 715 15, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: Jugendservice-Ried@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Freistadt, Hauptplatz 12, 4240 Freistadt, Tel. (+43 7942) 725 72, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-freistadt@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Gmunden, Kirchengasse 9, 4810 Gmunden, Tel. +43 7612/17 99, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-gmunden@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Grieskirchen, Roßmarkt 10, 4710 Grieskirchen, Tel. +43 7248/644 64, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-grieskirchen@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Perg, Johann-Paur Straße 1, 4320 Perg, Tel. (+43 7262) 581 86, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservicestelle-perg@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Rohrbach, Pfarrplatz 1, 4150 Rohrbach, Tel. (+43 7289) 17 99, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-rohrbach@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Steyr, Bahnhofstraße 1, 4400 Steyr, Tel. (+43 7252) 17 99, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-steyr@ooe.gv.at
  • Jugendservice Wels, Vogelweiderstraße 5, 4600 Wels, Tel. (+43 7242) 21 14-11, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-wels@ooe.gv.at
  • Jugendservice Braunau, Salzburger Vorstadt 13, 5280 Braunau, Tel. (+43 7722) 222 33, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-braunau@ooe.gv.at
  • Jugendservice Vöcklabruck, Parkstraße 2a, 4840 Vöcklabruck, Tel. (+43 7672) 757 00, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mailjugendservice-voecklabruck@ooe.gv.at

Termine außerhalb der Öffnungszeiten sind möglich. Auf Wunsch wird auch gerne zurückgerufen.





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PRESSEINFORMATION

Information zur Pressekonferenz mit

Wirtschafts-Landesrat KommR Viktor Sigl, Ludwig Hobl (Geschäftsführer von NEURA Electronics Technische Anlagen GmbH), Johann Erler (Prokurist der Pöttinger Entsorgungstechnik GmbH & Co KG), Mag. Christoph Weiermayer (Geschäftsführer von Weiermayer Industrial Design) und Mag. Regina Leutgeb (Leiterin des Netzwerks Design & Medien)


am 22. März 2010 zum Thema

"Netzwerk-Kooperationsprojekt: Acht Unternehmen erobern mit neuem Produkt- und Kommunikationsdesign internationale Märkte"


Weitere Gesprächsteilnehmer:

DI (FH) Werner Pamminger, MBA, GF Clusterland Oberösterreich GmbH




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PRESSEINFORMATION

Information zur Pressekonferenz mit

Präsident des Oö. Landtags Friedrich Bernhofer und Präsident des ÖAMTC Dr. Martin Helml


am 22. März 2010 zum Thema

"Danke Radhelm - ich lebe! Land und ÖAMTC starten große Sicherheitsinitiative für Radfahrer/innen"


Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • Ing. Josef Thurnhofer, Direktor des ÖAMTC Oberösterreich
  • Edeltraud Pühringer, Assistentin ÖAMTC-Rechtsservice