Gentechnikfreiheit für Oberösterreich - das Bündnis der Regionen
Oberösterreich fordert die Selbstbestimmung der Regionen im Zusammenhang mit Gentechnikfreiheit und gründete deshalb gemeinsam mit Toskana das "Netzwerk der gentechnikfreien Regionen Europas".
Neben dem eigentlichen Ziel der generellen Gentechnikfreiheit geht es Oberösterreich vor allem um die Grundsatzentscheidung, ob eine Region in Europa eigenständig entscheiden kann, gentechnikfrei zu bleiben oder nicht.
Gentechnikfreiheit ist heute ein Prädikat, das sowohl die Vermarktbarkeit der Produkte steigert, als auch bei der Ansiedlung neuer Verarbeitungsbetriebe ein Mitentscheidungsgrund sein kann. Oberösterreich ist hier als Standort interessant und steht hoch im Kurs.
Oberösterreich will mittelfristig eine Spezialregion für sensible und hochsensible Lebensmittel werden, wie für Babynahrung, Nahrungsmittel für Allergiker und selbstverständlich für den gesamten Biobereich.
Oberösterreich ist mit diesem Wunsch nicht alleine in Europa und hat daher 2003 auf Betreiben Oberösterreichs und der Toskana das "Netzwerk der gentechnikfreien Regionen Europas" gegründet. Ziel dieses Netzwerkes ist es, Druck auf die EU-Kommission zur Entscheidungsfreiheit der Anwendung von Gentechnik in den Regionen auszuüben und das Thema europaweit immer wieder in die Diskussion einzubringen.

