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Land Oberösterreich

Landeskorrespondenz Nr. 75 vom 29. März 2006

Landeskorrespondenz:


Goldenes Ehrenzeichen des Landes Oberösterreich für Peter Schröcksnadel

(LK) ÖSV-Präsident Prof. Peter Schröcksnadel wurde gestern, Dienstag, 28. März 2006, von Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer mit dem Goldenen Ehrenzeichen des Landes Oberösterreich ausgezeichnet. Schröcksnadel startete 1964 als Unternehmer. Heute ist die "Sitour Austria" ein weltweit tätiges Unternehmen, das mit seinen Panoramatafeln, Pistenmarkierungstafeln, Pistenleitsystemen, etc. in Übersee genauso stark vertreten ist wie in Europa.

 

Schröcksnadel gilt darüber hinaus als "Erfinder" der Gipfelkameras, die täglich aus diversen Schigebieten zeigen, wie Wetter, Temperatur und Schneelage sind. Panoramawetter und TW1 sind für den Tourismus heute eine nicht mehr wegzudenkende Notwendigkeit. Die Sitour-Gruppe macht heute weltweit rund 500 Millionen Euro Umsatz.

 

Zu den sechs Liftunternehmen, die im Eigentum der Gruppe von Präsident Schröcksnadel sind, gehören auch die oberösterreichischen Schigebiete Hinterstoder, Wurzeralm-Bergbahnen AG sowie die Hochficht-Schiliftgesellschaft. Im Schigebiet Wurzeralm sind 43 Personen ganzjährig beschäftigt, während der Saison sind es 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Investitionen von Präsident Schröcksnadel betrugen rund 24,5 Millionen Euro und die Besucherzahlen konnten in beiden Gebieten um 15 % gesteigert werden.

 

Im Schigebiet Hochficht gibt es rund 12 Ganzjahresarbeitsplätze und eine Maximalbeschäftigung in der Saison von rund 100 Personen. Rund 11 Millionen Euro wurden am Hochficht investiert. Zwischen 2000/2001 und 2004/2005 haben sich die Gästezahlen mehr als verdoppelt.

 
Von seiner professionellen Arbeit als Präsident des ÖSV profitiert naturgemäß auch der oberösterreichische Schiverband. Oberösterreich stellt innerhalb des ÖSV den zweitgrößten Landesverband. In die Zeit der Präsidentschaft von Peter Schröcksnadel fallen auch die großen Erfolge von Olympiasieger Christian Hoffmann, Weltmeister Hannes Trinkl und Olympiamedaillengewinner Andreas Goldberger, aber auch von Paralympics-Medaillengewinnerin Sabine Gasteiger.

 

Die guten Kontakte von Schröcksnadel zur FIS ermöglichten auch die Einrichtung der "Hannes-Trinkl-Weltcupstrecke" in Hinterstoder, auf der bereits im kommenden Dezember eine Weltcupveranstaltung durchgeführt wird, womit Oberösterreich wieder zu den großen Veranstaltungszentren im alpinen Schizirkus aufgestiegen ist.



Andreas Hörtenhuber (+43 732) 77 20-116 17
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Bildtext: v.li.n.re.: LH Dr. Josef Pühringer und ÖSV-Präsident Prof. Peter Schröcksnadel (Foto: Landespresse/Kraml) 300 KB

Oö. Landesregierung entsendet Präsident a.D. Dr. Johannes Riedl in den Hochschulrat der Pädagogischen Hochschule

(LK) Einstimmig beschlossen hat die Oö. Landesregierung in ihrer Sitzung von heute Mittwoch, 29. März 2006, dass der frühere Landesschulratspräsident Dr. Johannes Riedl als Vertreter des Landes in den Hochschulrat der Pädagogischen Hochschule des Bundes am Standort Linz entsandt wird, berichtet Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer.

 

Dem Hochschulrat fallen in Zukunft ganz wesentliche Entscheidungen zu, zum Beispiel die Rektorswahl. Dem Gremium gehören laut Bundesgesetz die jeweils amtierenden Amtsführenden Präsidenten des Landesschulrates an, für Oberösterreich also Präsident Fritz Enzenhofer. Ein weiteres Mitglied, laut heutigem Beschluss Präsident a.D. Dr. Johannes Riedl, wird von der Landesregierung entsandt. Weitere drei Mitglieder nominiert die Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur.

 

"Ich freue mich, dass neben Landesschulratspräsident Fritz Enzenhofer mit Präsident a.D. Johannes Riedl eine in der Welt der Pädagogik äußerst anerkannte Persönlichkeit gefunden werden konnte und Oberösterreich damit über ausgezeichnete Vertreter im Hochschulrat verfügt. Präsident Riedl hat nicht nur die optimale Berufserfahrung, sondern ist in der Fachwelt auch als exzellenter Wissenschaftler ausgewiesen", betont Landeshauptmann Pühringer.



Mag.ª Karin Speidl (+43 732) 77 20-114 07

Goldenes Verdienstzeichen des Landes Oberösterreich für Schwester Sigharda Leitner

(LK) Schwester Sigharda Leitner, Vorstand im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern, wurde am 28. März 2006 von Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer mit dem Goldenen Verdienstzeichen des Landes Oberösterreich ausgezeichnet. Schwester Sigharda trat 1957 in den Konvent der Barmherzigen Schwestern vom Hl. Vinzenz von Paul in Linz ein, wo sie 1960 Profess feierte.

 

Nach fünfjähriger Tätigkeit in Wien kam sie 1965 nach Linz zurück, besuchte die Arbeitermittelschule und maturierte mit Auszeichnung. Daneben wirkte sie bereits in der Krankenhausverwaltung bei ihrer Vorgängerin, Schwester Rudolfine, aktiv mit.

 

1978 wurde sie von der Generaloberin als Verwalterin des Krankenhauses der Barmherzigen Schwestern in Linz eingesetzt. Schwester Sigharda absolvierte die Ausbildung zum „Diplom-Krankenhaus-Betriebswirt“ und hatte von 1999 bis 2004 auch die Geschäftsführung der Krankenhaus Barmherzigen Schwestern Betriebs GesmbH inne.

 

Nach der Abtretung ihrer Funktion als Geschäftsführerin und Verwaltungsdirektorin ist sie als Vorstandsmitglied im Krankenhaus für die Bereiche Bau, Technik und Werte verantwortlich.

 

In ihre Zeit als Verwaltungsleiterin des Krankenhauses in Linz fallen unzählige bauliche Maßnahmen. Das letzte Großbau-Projekt war die Errichtung des Operationsbaus, der ein sichtbares Zeichen der Zusammenarbeit zwischen Barmherzigen Brüdern und Barmherzigen Schwestern in Linz ist.

 
Weitere wichtige Projekte unter ihrer Federführung: Die Erneuerung der bislang einzigen strahlentherapeutischen Abteilung Oberösterreichs sowie die Einrichtung der einzigen plastisch-chirurgischen Fachabteilung unseres Bundeslandes. 1997 wurde die erste Remobilisations-Station eröffnet. Im Jahr 2000 wurde, ein besonderes Herzensanliegen von Schwester Sigharda, die Palliativ-Station eingerichtet.

 

Heute hat das Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern 713 Betten und fast 1.900 Beschäftigte. Mehr als 40.000 stationäre Patientinnen und Patienten und ungefähr 60.000 ambulante Patientinnen und Patienten wurden 2005 behandelt.



Andreas Hörtenhuber (+43 732) 77 20-116 17
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Bildtext: v.li.n.re: LH Dr. Josef Pühringer, Dr. Andreas Krauter, Schwester Sigharda Leitner, LR Dr. Silvia Stöger, MMag. Walter Kneidinger und Rosa Schwarzbauer (Foto: Landespresse/Kraml) 315 KB

Landeshauptmann Pühringer: Erste "Rampe" des Jahres 2006 stellt Literaturpreisträger/innen des Landes in den Mittelpunkt

(LK) Es ist soweit: Die erste Rampe des Jahres 2006 liegt druckfrisch vor, gibt Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer bekannt. Neben den Kulturpreisträgern des Landes 2005, Univ. Prof. Dr. Alois Brandstetter (Stifterpreis), Hans Eichhorn (Landeskulturpreis für Literatur) und Clemens Prinz (Talentförderungsprämie), sind Anna Mitgutsch und Leopold Federmair mit in Arbeit befindlichen Texten vertreten, für die von der Jury jeweils ein Stifter-Stipendium zuerkannt wurde.

 

Das Heft ist zum Preis von 6,20 Euro im gut sortierten Buchhandel oder direkt beim Trauner Verlag erhältlich. Ein Rampe-Abonnement kostet 24,80 Euro jährlich.

 

"Die erste Rampe eines Jahres rückt immer die Literaturpreisträger/innen des Landes in den Mittelpunkt und gibt so einen Einblick in die gegenwärtige Arbeit der Autorinnen und Autoren. Sie ist aber auch ein Beweis für die Vielfalt und die Qualität des literarischen Lebens in Oberösterreich", betont Pühringer.

 

Die im StifterHaus befindliche Redaktion der Rampe (StifterHaus, Stifter-Platz 1, 4020 Linz) bereitet bereits die nächsten Ausgaben des heurigen Jahres vor:

  • "Unter Tag" – ein Rampe-Sonderheft zur Landesausstellung "Kohle und Dampf" in Ampflwang ist literarischen Texten gewidmet, die vom Themenfeld "Unter Tag" ausgehen. Texte können noch bis 30. März 2006 an die Redaktion der Rampe eingesandt werden.
  • "Rampe für Kinder": Im Rahmen der Leseoffensive des Landes Oberösterreich wird eine Rampe speziell für acht- bis zwölfjährige Kinder veröffentlicht. Bisher unveröffentlichte Texte für diese Rampe können bis 30. April 2006 unter dem Kennwort "Rampe für Kinder" an die Redaktion der Rampe gesendet werden. Über die Auswahl entscheidet eine Jury, in der auch Kinder vertreten sind.
  • Für die "Offene Numme"" der Rampe können noch bis 30. Mai 2006 Beiträge ohne thematische und gattungsmäßige Einschränkung eingesandt werden.
  • Das Rampe-Porträt 2006 ist Elfriede Czurda gewidmet. Das Heft wird von Christian Steinbacher und Florian Neuner betreut.


Dr. Elisabeth Mayr-Kern (+43 732) 77 20-154 91

Landeshauptmann Pühringer: Einigung mit Bundesminister Platter - Truppenübungsplatz Oberfeld in Obertraun wird auch 2007 ganzjährig beschickt

(LK) Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer hat in Verhandlungen mit Bundesminister Günther Platter vereinbart, dass der Truppenübungsplatz Oberfeld in Obertraun auch im Jahr 2007 ganzjährig beschickt wird. Diese Ausbildungsstätte des Bundesheeres ist im Rahmen der Bundesheerreform zur Schließung vorgesehen. Derzeit arbeitet man an einem Zukunftskonzept bzw. an einer anderen Verwendung der Einrichtung am Dachstein. Die Verhandlungen werden intensiv geführt, vor allem mit dem Ziel, die bestehenden Einrichtungen auch in Zukunft arbeitsplatzsichernd zu nützen. Nachdem sich die Verhandlungen aber umfangreich und intensiv gestalten und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesheeres Sicherheit haben sollen, hat Landeshauptmann Pühringer den Verteidigungsminister ersucht, die Einrichtung durch das Bundesheer vorerst bis 2007 in vollem Umfang weiter zu betreiben.

 

Diesem Vorschlag hat Bundesminister Platter zugestimmt, ohne damit grundsätzlich die Ergebnisse der Heeresreform in Bezug auf die Einrichtung Oberfeld in Frage zu stellen.

 

"Ich freue mich über diese Einigung, denn damit haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wieder ein Stück Sicherheit, was ihre berufliche Tätigkeit anlangt. Ich hoffe, dass es gelingt, im Zuge der Planungen für das Oberfeld eine zukunftsorientierte Dauerverwendung zu finden. Denn gerade im Inneren Salzkammergut, einer arbeitsmarktpolitisch sehr sensiblen Region, brauchen wir eine gute Lösung", unterstreicht Pühringer.



Mag.ª Karin Speidl (+43 732) 77 20-114 07

Goldenes Verdienstzeichen des Landes für Monsignore Reinhold Kern und Pater Paul Mühlberger

(LK) Der Pfarrmoderator der Stadtpfarre Linz sowie Verbandsseelsorger des Oö. Altherren-Landesbundes des Österreichischen Cartellverbandes, Monsignore Kons.Rat Reg.Rat Reinhold Kern wurde kürzlich von Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer mit dem "Goldenen Verdienstzeichen des Landes Oberösterreich" ausgezeichnet.

 

Kern studierte in Linz und Innsbruck Theologie und wurde am 29. Juni 1960 zum Priester geweiht. 1977 bis 2000 wirkte er als Fachinspektor für den katholischen Religionsunterricht an den Berufsschulen bzw. allgemeinen Pflichtschulen. Seit September 2000 ist er Pfarrmoderator der Stadtpfarre Linz.

 

Der Geehrte war nicht nur hauptamtlich Religionslehrer sondern führte bis 1970 als Präses das Kolpinghaus Urfahr. Bis 1992 leitete er in der Pfarre St. Leopold die gesamte Kinder- und Jugendseelsorge.

 

Sein Einsatz für die Jugend bestätigt auch seine Tätigkeit als Dekanatsjugendseelsorger in Linz und seine Tätigkeit als Verbandsseelsorger der K.Ö.St.V. Severina von 1989 bis 2004. Seit 1998 ist Reinhold Kern Verbandsseelsorger des Oö. Altherrenlandesbundes des Cartellverbandes.

 

Mit dem "Goldenen Verdienstzeichen des Landes Oberösterreich" wurde Oberstudienrat Pater MMag. Paul Mühlberger kürzlich von Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer ausgezeichnet.

 

Mühlberger wirkte von 1970 bis 2000 als Religions- und Musikpädagoge bzw. als Schulseelsorger im Aloisianum. Seit 2000 ist er Verbandsseelsorger des Oö. Landesverbandes des MKV, Verbindungsseelsorger der K.Ö.St.V. Nibelungia und der K.Ö.St.V. Amelungia in Linz.
 
Weiters ist er Seelsorger im Krankenhaus der Elisabethinen in Linz, betreut die Pfarre Hellmonsödt und ist Seelsorger im alten Dom von Linz. Darüber hinaus ist der Geehrte auch als Erwachsenenbildner im Zentrum für Erwachsenenbildung "Oase" am Freinberg tätig und wirkt als Lehrer an der Gesundheits- und Krankenpflegeschule in Linz.



Andreas Hörtenhuber (+43 732) 77 20-116 17

LR Ackerl: "Sehe keine Notwendigkeit für ausgeweitetes Saisonier- und Erntehelferkontingent!"

Neuer Verordnungsentwurf aus dem Wirtschaftsministerium möglicherweise nicht gesetzeskonform, jedenfalls nicht notwendig

 

(LK) "Ich sehe keinen Bedarf an befristet beschäftigten Fremden, der eine Ausweitung der Kontingente über das gesetzliche Maß hinaus rechtfertigt!" meint Oberösterreichs Sozial-Landesrat Josef Ackerl angesichts einer neuen Verordnung aus dem Wirtschaftsministerium. "Diese Verordnung erklärt außerdem wieder einmal Arbeitskräfte aus dem Ausland zur seelenlosen Manövriermasse, während die Situation inländischer, arbeitssuchender Hilfskräfte erfolgreich ignoriert wird!" Die Überschreitung der gesetzlichen Norm, noch dazu ohne Berücksichtigung des Bedarfs im Tourismus, wirft auch die Frage nach der Gesetzeskonformität des Entwurfs auf.

 

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit hat einen Verordnungsentwurf gemäß § 5 Ausländerbeschäftigungsgesetz (AuslBG) in Begutachtung geschickt, gegen den seitens der Polizeiabteilung des Landes schwere Bedenken erhoben werden. Per Verordnung vom 13. Jänner 2006 wurde gerade ein Kontingent von 4.540 Saisoniers im Bereich der Land- und Forstwirtschaft bewilligt - mit dieser neuen Verordnung soll nun ein weiteres Kontingent von 6.150 Saisoniers für die Land- und Forstwirtschaft und weiteren 6.315 Erntehelfer bewilligt werden. "Damit wird die laut Niederlassungsverordnung 2006 (NLV 2006) vorgegebene Zahl von bis zu 7.500 Bewilligungen für befristet beschäftigte Fremde erheblich überschritten!" so Ackerl. "Noch dazu geschieht dies nur im Bereich der Land- und Forstwirtschaft, also ohne Berücksichtigung der Kontingente für den Sommer- und Wintertourismus!" Durch diese Vorgehensweise stellt sich auch die Frage der Gesetzeskonformität dieses Verordnungsentwurfs, da laut §1a AuslBG die in der NLV festgelegte Höchstzahl im gewichteten Jahresdurchschnitt nicht überschritten werden darf. "Im Übrigen bezweifle ich angesichts der derzeitigen Arbeitsmarktsituation, dass eine derart starke Rekrutierung von Saisonbeschäftigten aus dem Ausland wirklich sinnvoll und notwendig ist!" schließt Ackerl.



Peter Binder (+43 732) 77 20-151 12

Landesrat Kepplinger besichtigt gemeinsam mit AK-Präsident Kalliauer Winterbaustellen der GWG und der WAG

Mit Wohnbauförderungsmitteln Winterarbeitslosigkeit am Bau reduzieren

 

(LK) Das Wohnbauressort unter der Leitung von Landesrat Dr. Hermann Kepplinger hat zur Bekämpfung der Winterarbeitslosigkeit eine Initiative gesetzt und die Zusammenarbeit mit den Bauträgern bezüglich der Einrichtung von "Winterbaustellen" verstärkt.

 

Die Bauträger sahen bei Ihren Planungen sogenannte "Winterbaustellen" vor, wobei die Errichtung der Kellergeschosse in vielen Fällen noch im Herbst erfolgte, sodass bereits im Februar eine Fortsetzung der Rohbauarbeiten möglich war.

 

Landesrat Kepplinger und AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer überzeugten sich nun vor Ort von dem Baufortschritt auf zwei Linzer Winterbaustellen der GWG und der WAG.

 

Das Bauvorhaben Spindelbaumweg der GWG umfasst 68 Mietwohnungen, die im Sommer 2007 übergeben werden sollen. Dieses Projekt weist mit 33 kWh/ und Jahr eine sehr ambitionierte Energiekennzahl auf und wird vom Land mit etwas über 4,4 Mio. Euro gefördert. Insgesamt konnten in den Wintermonaten rund 25 Arbeiter beschäftigt werden.

 

Das Bauvorhaben der WAG in Linz-Oed umfasst 41 Eigentumswohnungen und 16 Tiefgaragenabstellplätze. Etwa 10 Arbeiter wurden in den vergangenen Monaten beschäftigt. Momentan arbeiten rund 20 Leute auf der Baustelle, wobei der Rohbau nun zu 80 % fertiggestellt ist. Auch hier wird eine gute Energiekennzahl von 44 kWh/ erreicht und eine Förderung von knapp unter 3 Mio. Euro seitens des Landes gewährt.



Mag.ª Sabrina Hebenstreit (+43 732) 77 20-120 43

Aus der Sitzung der Oö. Landesregierung: Landesbeihilfe für Kulturhauptstadt

(LK) Für die Durchführung des Projektes "Linz - Kulturhauptstadt 2009" beschloss die Oö. Landesregierung in ihrer Sitzung am 29. März 2006, eine weitere Rate in Höhe von 200.000 Euro freizugeben.

 

Der OÖ. Energiesparverband erhält zur Weiterführung des Ökoenergie-Clusters für das heurige Jahr einen einmaligen, nicht rückzahlbaren Beitrag in Höhe von 246.500 Euro. Als Schlüsselprojekt im "Strategischen Programm 2000+" wurden die Aktivitäten des Ökoenergie-Clusters zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit aufgenommen. Seither wurde ein Netzwerk gebildet, dem mittlerweile über 140 Unternehmen angehören.

 

Zur Durchführung der "Salzkammergut Mountainbike Trophy 2006" wurde dem Tourismusverband Salzkammergut ein einmaliger Beitrag von 30.000 Euro zur Verfügung gestellt.

 

Für die Anschaffung eines Generators für das Bezirksspital in Dahane Djarf/Afghanistan wurde im Rahmen der Entwicklungshilfe ein Landesbeitrag von 30.000 Euro bewilligt.

 

Einmalige Beihilfen von insgesamt 955.000 Euro wurden für den Zu- und Umbau des Bezirksalten- und Pflegeheimes in Braunau, für die Errichtung des Bezirksalten- und Pflegeheimes in Unterweißenbach sowie in Ried im Innkreis gewährt.

 

Für die Durchführung eines gemeinnützigen Beschäftigungsprojekts RENO TOP im heurigen Jahr in Wels wurden 185.332 Euro zur Verfügung gestellt. Für die Finanzierung des mehrjährigen Konkurrenzbauvorhabens an der Donau, UVP-Verfahren und Detailprojektierung der Hochwasserschutzmaßnahme wurde in dieser Sitzung eine halbe Million Euro freigegeben.
 
Im Rahmen der Förderung nach dem Ökostromprogramm wurde zur Errichtung einer Photovoltaikanlage in Hohenzell ein einmaliger Beitrag in Höhe von 54.300 Euro genehmigt. Zum Einbau einer kontrollierten Raumlüftung mit Wärmerückgewinnung in Perg wurde ebenfalls ein nicht rückzahlbarer Beitrag von 26.280 Euro gewährt.



Waltraud Eder (+43 732) 77 20-114 96

Hochwasserbericht vom 29.03.2006 09:00 Uhr

Die oö. Donau, der Inn und die Traun weisen weiterhin steigende Tendenzen auf. Die Enns weist eine gleichbleibende Wasserführung auf. Bis heute Mittag ist mit keiner Änderung dieser Hochwassersituation zu rechnen.

 

Fluss  Pegelstelle  Uhrzeit  Pegelstand  Tendenz 
Donau  Hofkirchen  09:00  555 cm  l.steigend 
Salzach  Salzburg  09:00  478 cm  gleichbleibend 
Inn  Braunau  09:00  624 cm  steigend 
Inn  Schärding  09:00  463 cm  steigend 

 

Vorhersage: heute Mittag 480 cm

 

Fluss  Pegelstelle  Uhrzeit  Pegelstand  Tendenz 
Donau  Achleiten 09:00  608 cm  steigend
Donau  Engelhartszell 09:00  685 cm steigend 
Donau Linz   09:00  622 cm steigend 

 

Vorhersage: heute Mittag 650 cm

 

Fluss  Pegelstelle  Uhrzeit  Pegelstand  Tendenz 
Traun  Gmunden 09:00  351 cm l.steigend
Vöckla Vöcklabruck  09:00  288 cm steigend 
Traun  Wels   09:00  424 cm steigend 

 

Vorhersage: heute Mittag 670 cm

 

Fluss  Pegelstelle  Uhrzeit  Pegelstand  Tendenz 
Donau  Grein 09:00  1007 cm  steigend

 

Tonbanddienste mit den aktuellen Wasserständen und Vorhersagen:

  • Raum Oberösterreich: 0732 / 1558
  • Raum Niederösterreich / Wien: 02742 / 1558

Hydrografischer Dienst Linz:



Hydrografischer Dienst Linz (+43 732) 65 40 48

Pollenwarndienst für Oberösterreich 29. März bis 5. April 2006

(LK) Im Alpenvorland und Donauraum hat die Vollblüte von Erle und Hasel eingesetzt. Durch die witterungsbedingte Verzögerung ist mit einer verkürzten aber dennoch intensiven Blühphase zu rechnen. Die unbeständige Witterung führt bei Temperaturanstieg zu kurzen aber starken Belastungsschüben.

 

Tonbanddienste:

  • AKH Linz: 0732/7806-6919
  • LKH Freistadt: 050/554-76-28400
  • LKH Vöcklabruck: 050/554-71-49900


Roland Schmidt (+43 6232) 35 81

Lawinenlagebericht des Amtes der Oö. Landesregierung vom 29. bis 31. März 2006

Heute Mittwoch gibt es am Vormittag noch Schneeschauer, dann lockert es im Tagesverlauf etwas auf, es sind aber weiterhin Schauer möglich. Die Schneefallgrenze steigt von 700 m auf 1100 m Höhe. Der Wind aus westlicher Richtung ist lebhaft bis stürmisch und in 1500 m Höhe hat es minus 1 Grad. Der Donnerstag ist wechselhaft, am Abend sind Regenschauer möglich. Die Schneefallgrenze steigt gegen 2.000 m Höhe. Der Wind um West ist stark und in 1.500 m Höhe hat es plus 4 Grad.

 

Schneedeckenaufbau:

 

In den letzten 24- Stunden gab es in tiefen Lagen Regen darüber bis zu 30 cm Neuschneezuwachs, der teils durch Wind aus west- bis nördlicher Richtung verfrachtet wurde und vorallem in den höheren Lagen neue Triebschneeablagerungen bildete. Ansonsten ist die Schneedecke bis rund 2.000 m Höhe durchfeuchtet bzw. in tieferen Lagen auch durchnässt und weich.

 

Gefahrenbeurteilung:

 

Die Lawinengefahr wird weiterhin als erheblich eingestuft. Die Schneedecke ist bis in die höheren Lagen durchfeuchtet bzw. durchnässt und somit sind aus noch nicht entladenen Abbruchgebieten Nassschnee- oder Feuchtschneelawinen, die in den tiefen bis mittleren Höhenlagen auch vom Grund abgehen können, noch möglich. In den höheren Lagen ist bei Sonneneinstrahlung einerseits mit Selbstauslösungen von Feuchtschneelawinen zu rechnen und durch neue Triebschneeablagerungen vorallem ost- bis südseitig besteht eine erhebliche Schneebrettgefahr.

 

Gefahreneinstufung nach der fünfteiligen europäischen Lawinengefahrenskala:

  • Gefahrenstufe: 3
  • Tendenz der Gefahr: gleichbleibend 

Europäische Lawinengefahrenskala:

 

1 gering
2 mäßig
3 erheblich
4 groß
5 sehr groß


Auf der Landeshomepage finden Sie den Amtlichen Lawinenwarndienst unter der Internetadresse: http://www.land-oberoesterreich.gv.at/lawinenwarndienst



Dipl.-Ing. Florian Stifter (+43 732) 77 20-124 92

Termine der Beratungsstellen

Jugendinformation und Jugendberatung

 

(LK) Infos, Tipps und Beratung für junge Leute zu verschiedenen Fragen und Anliegen. Vertraulich, persönlich und kostenlos.

 

Jugendservice des Landes Oberösterreich:

  • Jugendservice des Landes Oberösterreich, Linz, Bahnhofplatz 1, 4021 Linz, Tel. (+43 732) 17 99, Montag  bis  Freitag von 13:00 bis 18:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice@ooe.gv.at, Icon Externer Linkhttp://www.jugendservice.at/
  • Jugendservice Eferding, Stadtplatz 4, 4070 Eferding, Tel. (+43 7272) 758 23, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-eferding@ooe.gv.at
  • Jugendservice Ried im Innkreis, Roßmarkt 9, 4910 Ried/I., Tel. (+43 7752) 715 15, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-Ried@ooe.gv.at
  • Jugendservice Rohrbach, Pfarrplatz 1, 4150 Rohrbach, Tel. (+43 7289) 17 99, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-rohrbach@ooe.gv.at
  • Jugendservice Steyr, Pfarrgasse 6, 4400 Steyr, Tel. (+43 7252) 17 99, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-steyr@ooe.gv.at
  • Jugendservice Wels,  Rablstraße 16, 4600 Wels, Tel. (+43 7242) 21 14-11, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-wels@ooe.gv.at
  • Jugendservice Braunau, Salzburger Vorstadt 13, 5280 Braunau, Tel. (+43 7722) 222 33, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-braunau@ooe.gv.at
  • Jugendservice Freistadt, Hauptplatz 12, 4240 Freistadt, Tel. (+43 7942) 725 72, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-freistadt@ooe.gv.at
  • Jugendservice Gmunden, Kirchengasse 18, 4810 Gmunden, Tel. (+43 7612) 17 99, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-gmunden@ooe.gv.at
  • Jugendservice Grieskirchen, Roßmarkt 10, 4710 Grieskirchen, Tel. (+43 7248) 644 64, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-grieskirchen@ooe.gv.at
  • Jugendservice Kirchdorf an der Krems, Kirchengasse 6, 4560 Kirchdorf, Tel. (+43 7582) 604 16, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-kirchdorf@ooe.gv.at
  • Jugendservice Perg, Johann-Paur Straße 1, 4320 Perg, Tel. (+43 7262) 581 86, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr
    E-Mail: jugendservice-perg@ooe.gv.at
  • Jugendservice Schärding, Tummelplatzstr. 9, 4780 Schärding, Tel. (+43 7712) 357 07, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-schaerding@ooe.gv.at
  • Jugendservice Vöcklabruck, Parkstraße 2a, 4840 Vöcklabruck, Tel. (+43 7672) 757 00, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-voecklabruck@ooe.gv.at
  • Jugendservice Wels, Rablstraße 16, 4600 Wels, Tel. (+43 7242) 21 14 11, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-wels@ooe.gv.at

Termine außerhalb der Öffnungszeiten sind möglich. Auf Wunsch wird auch gerne zurückgerufen.

 

Sozialmedizinische Beratung bei Alkoholproblemen

 

(LK) Sprech- und Beratungsstunden für Alkoholkranke und deren Angehörige finden am Freitag, 31. März 2006, in der Bezirkshauptmannschaft Gmunden, Außenstelle Bad Ischl, Bahnhofstraße 10, von 09:00 bis 12:00 Uhr sowie für den Bezirk Urfahr-Umgebung im PSZ "Exit" Sozial, Böhmerstraße 3, 4190 Bad Leonfelden, von 09:00 bis 12:00 Uhr, statt

 

Weiters finden therapeutische Zusammenkünfte von Selbsthilfegruppen für Alkoholkranke und deren Angehörige am Freitag, 31. März 2006, für den Bezirk Gmunden, Außenstelle Bad Ischl, Sozialzentrum, Bahnhofstraße 14, ab 18:30 Uhr, statt.