Auf einer Windschutzscheibe hab jemand 'Winter' in den Schnee geschrieben (Foto: rupbilder - Fotolia)

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Biomasse Kraft-Wärme-Kopplung


Wer wird gefördert?

 

Sämtliche natürliche und juristische Personen, insbesondere 

  • Gewerbebetriebe oder gleichartige Betriebe 
  • Vereine 
  • konfessionelle Einrichtungen

Nicht gefördert werden natürliche und juristische Personen, soweit diese von anderen Förderungssystemen, insbesondere der Landwirtschaft oder Wohnbau, erfasst werden.
  

 

Was wird gefördert?

 

Forcierung der energetischen Nutzung erneuerbarer, alternativer Energien (Klimaschutz - Beitrag zur Erreichung des Kyoto-Zieles), insbesondere   

  • die Forcierung der umfassenden Nutzung der bei der Stromerzeugung anfallende Wärme

Förderungsrelevante Kosten (ohne MWSt.) sind:

  • Energiezentrale inkl. automatisch beschickte Biomassefeuerungsanlage (Beschickung, Feuerungsanlage, Rauchgasreinigung, Kamin)
  • Kessel (Dampfkessel, Thermoölkessel)
  • Verstromung (Dampfturbine, BHKW etc.)
  • Baumaßnahmen
  • die Kosten für die Umsetzung des Qualitätsmanagement-Systems für Heizwerke (qm-heizwerke)
      

 

Wie wird gefördert?

 

  • Förderungen als De-minimis Beihilfe:
    Der Landeszuschuss beträgt bis 60 Prozent der Bundesförderung, maximal jedoch 15 Prozent der umweltrelevanten Investitionskosten.
     
  • Förderungen über der De-minimis Grenze:
    bis 40 Prozent und allfällige Zuschläge (alle Förderungsstellen kumuliert) der von der Kommunalkredit Public Consulting GmbH anerkannten umweltrelevanten Mehrinvestitionskosten jedoch maximal 15 Prozent der umweltrelevanten Investitionskosten.

Hinweis: Das Land Oberösterreich kann nur Förderungen bis zu den beihilferechtlichen Höchstgrenzen gewähren! Sollten mit der gewährten Bundesförderung die beihilferechtlichen Höchstgrenzen bereits erreicht werden, so können keine zusätzlichen Landesförderungsmittel gewährt werden. 
  

 

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

 

  • Der Antrag auf zusätzliche Landesförderung muss vor Baubeginn bzw. Liefertermin  bei der Landesförderungstelle bzw. bei der Kommunalkredit Public Consulting GmbH  einlangen.
  • Das Ansuchen muss von der Kommunalkredit Public Consulting GmbH positiv beurteilt worden sein.
  • Die jeweilige vollinhaltliche Anerkennung und Einhaltung der Richtlinien zur Umweltförderung in Oberösterreich und Allgemeinen Förderungsrichtlinien des Landes Oberösterreich.
  • Im Übrigen gelten die Förderungsvoraussetzungen des Bundes. 
  • Über die behördlich vorgeschriebenen Emissionsauflagen hinaus sind folgende Grenzwerte für Staub und NOx dauerhaft einzuhalten und nach Projektumsetzung  mittels Messgutachten nachzuweisen. Für Anlagen unter 400 kW genügt der Nachweis der Einhaltung mittels Typenprüfung.

Diese Grenzwertbestimmungen gelten für alle ab dem 01.04.2012 neu einlangenden Förderungsanträge. Bitte beachten Sie auch die Veränderung beim Bezugs-Sauerstoffgehalt.

 Emissionsgrenzwerte für Biomasse
thermische Nennleistung < 400 kW ≥ 400
< 1.000 kW
≥ 1.000
< 2.000 kW
≥ 2.000
< 5.000 kW
≥ 5.000
< 10.000 kW
≥ 10.000 kW
11% O2 Grenzwert NOx [mg/Nm³] 250 250 250 200  200 100
Grenzwert Staub [mg/Nm³] 125 75 50 20 10 10
 Die Grenzwertbestimmungen gelten für holzartige Biomasse. Beim Einsatz von Sonderbrennstoffen wird auf brennstoffspezifischeEigenschaften und Bescheidgrenzwerte Rücksicht genommen.

 

Erforderliche Unterlagen:

  • Antragsformular Land (vollständig und in allen Punkten ausgefüllt)
  • Kopie der Antragszusammenfassung der Bundesförderungsstelle

Die im Rahmen der Antragstellung um Bundesförderung angeführten Formulare sind auch der Landesförderungsstelle (Kopie) vorzulegen:

  • Technisch-wirtschaftliches Datenblatt
  • Technische Beschreibung
  • Betriebsdatenblatt KWK
  • Kostenaufstellung
  • Genehmigungen, Bescheide - alle Genehmigungen bzw. Bescheide für den Bau und Betrieb der Anlage

Weitere Unterlagen sind bei Bedarf der Förderstelle vorzulegen.


Laufzeit: 1. Jänner 2012 bis 31. Dezember 2013 und Maßgabe der vorhandenen finanziellen Mittel.

 

 

Abwicklung/Antragstellung

 

Der Antrag ist mittels Formular gemeinsam mit allen erforderlichen Unterlagen an die Abteilung Umweltschutz zu richten.

 

Formular:

Wenn Sie Fragen dazu haben, wenden Sie sich bitte an:

Telefon (+43 732) 77 20-145 01
Fax (+43 732) 77 20-21 36 82
E-Mail: us-foerderungen.post@ooe.gv.at