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Landeskorrespondenz Nr. 92 vom 11. Mai 2012


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Landeskorrespondenz:

Pressekonferenz:


Landeshauptmann Pühringer: Ärztebedarf wird in Oberösterreich durch Pensionierungswelle steigen

Maßnahmenpaket gegen Ärztemangel – gespag-Vorbereitungs¬kurse für Medizinstudenten/innen werden aufgrund des hohen Interesses ausgeweitet

 

(LK) "Oberösterreich muss sich auf eine deutliche Veränderung der Altersstruktur in der Ärzteschaft einstellen", erklärte am 10. Mai 2012 Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer im Oö. Landtag. Derzeit sind 28 % aller Fachärztinnen und Fachärzte zur allgemeinen Medizin über 55 Jahre alt, 2020 wird sich dieser Anteil auf über 50 % erhöhen. Diese Entwicklung und die zu erwartenden Pensionierungswelle im nächsten Jahrzehnt führt zu einer Verdreifachung des jährlich bestandserhaltenden Ärztebedarfs.

 

Um den gesamten Fachärzte/innenbestand (angestellte + niedergelassene) auf dem Niveau des Jahres 2009 zu halten, müsste die Zahl der jährlich neu eintretenden Fachärzte/innen von ca. 45 Personen im Jahr 2010, auf ca. 135 Personen im Jahr 2025 ansteigen. Bis zum Jahr 2025 beträgt der kumulierte Fachärztebedarf 1.500 Personen.

 

Um den gesamten Bestand an Allgemeinmediziner/innen auf dem Niveau des Jahres 2009 zu halten, müsste die Zahl der jährlich neu eintretenden Ärzte/innen für Allgemeinmedizin von ca. 18 Personen im Jahr 2010, auf 62 Personen im Jahr 2025 ansteigen. Bis zum Jahr 2025 beträgt der kumulierte Bedarf an Allgemeinmediziner/innen 700 Personen.

 

Verschärft wird die Situation noch dadurch, als oberösterreichische Studentinnen und Studenten häufig an ihren Studienorten verbleiben und nicht mehr in ihr Heimatbundesland zurückkehren.

 

Dadurch entsteht eine Differenz, die auch durch eine Reduzierung von Dienstposten von Ärztinnen und Ärzten durch die Spitalsreform nicht ausgeglichen werden kann.

Das Land Oberösterreich wird daher mit einem Maßnahmenpaket dem drohenden Ärztemangel entgegenwirken:

1. Schaffung einer medizinischen Fakultät in Linz

 

2. Vorbereitungslehrgang zum medizinischen Eignungstest
Um die Zahl der Medizinstudent/innen, die aus kommen, zu erhalten bzw. zu erhöhen, wurde in Oberösterreich auch im heurigen Jahr die Vorbereitung von Maturanten/innen auf die Eignungsprüfungen an den MedUnis Wien und Innsbruck gemeinsam mit der gespag organisiert und finanziell unterstützt.
Der nächste Vorbereitungskurs findet am 12 und 13. Mai 2012 in der Akademie für Gesundheitsberufe an der Landesnervenklinik Wagner Jauregg statt. Diese Vorbereitungskurse werden aufgrund des großen Interesses ausgeweitet. Entweder durch Aufstocken der Teilnehmerzahlen oder das Anbieten eines weiteren (vierten) Kurses.

 

3. Ärztegehaltspaket:
Oberösterreich rangierte bei den Ärztegehältern im Vergleich der öster¬reichischen Bundesländer aber auch im Vergleich zu anderen europäischen Ländern (Deutschland, nordische Länder) und der Schweiz zuletzt im hinteren Feld. Um die Attraktivität des Dienstortes Oberösterreich für angestellte Ärztinnen und Ärzte zu erhalten, wurden daher im letzen halben Jahr intensive Verhandlungen mit der Ärztekammer geführt, die zu einer Verbesserung der Gehaltssituation geführt haben. (Anhebung der Anfangsgehälter von Jungmediziner/innen, Anhebung der Sonn- und Feiertagszulagen, Maßnahmen im Bereich der Weiterbildung etc.).

 

4. Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Ärztinnen und Ärzte - Lebensphasenorientierte Arbeitsgestaltung
Bereits jetzt tätigen Ärztinnen und Ärzten soll es möglich gemacht werden,  bis zum gesetzlichen Höchstarbeitsalter zu arbeiten. Gerade die gespag hat dazu mit ihrem strategischen Schwerpunkt der lebensphasenorientierten Arbeitsgestaltung entsprechende Anreize geschaffen, um etwa die Zahl der Nachtdienste im höheren Lebensalter reduzieren zu können.

 

5. Feminisierung der Medizin
Auch Ärztinnen brauchen Angebote, um Familie und Beruf bestmöglich zu vereinbaren.
Oberösterreich hat dazu durch die Ausweitung der Kinderbetreuung seit 2009 einen wesentlichen Beitrag geschaffen. Dieser wird von den Spitalsträgern durch ein auf die jeweiligen Krankenhäuser abgestimmtes spezifisches Programm unterstützt. Dazu zählen beispielsweise die Betriebskindergärten an der Landes-Nervenklinik oder dem Landes-Krankenhaus Steyr.

 

Durch geänderte rechtliche Rahmenbedingung (Dienstrecht, Ärztegesetz) ist es Ärztinnen heute leichter möglich sowohl ihre Ausbildung als auch ihren Beruf in Teilzeit auszuüben.

 

6. Geplante KAG Novelle
Durch die geplante Novelle zum Oö. KAG verbunden mit der bereits vom Bund grundsätzlich festgelegten Regelung der ärztlichen Anwesenheit in der Nacht kann in den regionalen Standardkrankenhäusern der drohende Ärztemangel etwas entschärft werden, da seitens des Abteilungsleiters bzw. des Ärztlichen Direktors sehr konkret und bedarfsgerecht die ärztliche Anwesenheit bezogen auf die Organisations- und Betriebsform des Fachbereiches und Rücksicht nehmend auf die aktuelle Patientenbelegung festgelegt werden kann.





Landeshauptmann Pühringer: Zum Muttertag freier Eintritt für Mütter und Großmütter in der Oö. Landesausstellung 2012

(LK) Am diesjährigen Muttertag, dem 13. Mai 2012, können Mütter und Großmütter die Bayerisch-Oberösterreichische Landesausstellung 2012 "Verbündet – verfeindet – verschwägert" an den oberösterreichischen Ausstellungsorten im Kloster Ranshofen und im Schloss Mattighofen bei freiem Eintritt genießen.

 

"Mit dem freien Eintritt in die Oö. Landesausstellung wollen wir unseren Müttern und Großmüttern am Muttertag ein wenig Zeit, Erholung und Kultur schenken", so  Landeshauptmann Dr. Josef Pühriger.

 

"Denn die Mütter und Großmütter sind es, die unsere Kinder mit viel Zuwendung, Geduld und Fürsorge begleiten und tagtäglich Großartiges für die Familie leisten. Ihnen gebührt nicht nur einmal im Jahr unser Dank", erklärt der Landeshauptmann. "Der Muttertag ist aber ein wichtiger Anlass, einmal ein besonderes Danke zu sagen."

 

Für Umweltbewusste gibt es auch wieder ein spezielles Angebot der ÖBB:
Bei Anreise mit den ÖBB erhalten Sie gegen Vorlage Ihres ÖBB-Tickets den ermäßigten Eintritt - ein Erwachsener: 7,- Euro statt 9,- Euro. Einfach gültiges ÖBB-Ticket bei der Eintrittskasse vorweisen.

 

Weitere Attraktionen wie der Themenweg in Braunau oder die Krypta in Mattighofen, machen den Muttertagsausflug zum Erlebnis für die ganze Familie.

 

Ein buntes Programm bieten die Innwirtler während der Oö. Landesausstellung ihren Gästen. Gemeinsam mit regionalen Lieferanten möchten sie dem Gast die Schmankerln aus dem Bezirk Braunau näher bringen. Nicht nur durch kulinarische Akzente, sondern auch durch spezielle Freizeittipps, wollen die Innwirtler die Region für unsere Gäste erlebbar machen.

Infos und Führungsanmeldungen zur Landesausstellung:
Tel.: (+43 720) 300 305
Icon Externer Link www.landesausstellung.com

Icon Externer Link www.innwirtler.at





Landeshauptmann Pühringer und Landesrat Hiegelsberger: „Goldener Kochlöffel“: Beste Schulküchen Oberösterreichs gesucht!

Wettbewerb „Beste Schulküche“ für mehr Bewusstsein für Frische, Qualität und Regionalität: Ausgezeichnet werden jene Schul- bzw. Kindergartenküchen, die am bestmöglichen regionale und saisonale Produkte auswählen und zubereiten – im Sinne von gesunder Ernährung und Umweltschutz.

 

(LK) „Den wertvollen Umgang und die Begeisterung für gesunde, qualitativ hochwertige Nahrungsmittel lernen die Kinder bereits sehr früh im Leben. Umso wichtiger ist es, die Kinder und Jugendlichen früh für regelmäßiges, gesundes und nährstoffoptimiertes  Essen zu sensibilisieren“, betonen Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger zum zweiten Wettbewerb „Beste Schulküche“ Oberösterreichs, der gemeinsam von "Gesundes " und "Genussland " verliehen wird. Die Auszeichnung ‚Goldener Kochlöffel‘ soll mehr Mut für Frische, Qualität und Regionalität der Produkte an oö. Schulküchen schaffen.

 

„Wir holen jene vor den Vorhang, die abwechslungsreiches, ausgewogenes und an den Bedarf von Kindern angepasstes Essen zubereiten und anbieten. Denn Kinder sind von Anfang an Persönlichkeiten, die auch beim Essen ihre Vorlieben und Abneigungen haben“, sagt Agrar-Landesrat Hiegelsberger weiter.

 

Regionale Küche ist nicht automatisch teuer, aber Klima schonend
Zielsetzung des Wettbewerbs ist es auch, das Ernährungsbewusstsein- und Verhalten bei Kindern und Jugendlichen zu steigern. Die Atmosphäre beim Essen und die entsprechenden Rahmenbedingungen, wie zum Beispiel ein geeigneter Raum und die Zeitplanung, sollten so gestaltet sein, dass das Essen ein positives und gemütliches soziales Erlebnis wird. Die Gestaltung der Mahlzeiten eignet sich gut, um den Kindern eine Fülle an Handlungs- und Gestaltungsmöglichkeiten zu eröffnen.

 

„Im Sinne der gesunden Ernährung und des Umweltschutzes ist die Einbindung von Lebensmitteln aus regionaler Erzeugung und Biobetrieben ein wesentlicher Faktor. Saisonal eingesetzte heimische Lebensmittel sind nicht nur gesund, sondern schaffen auch Wertschöpfung für die Region“, so LH Pühringer und Landesrat Hiegelsberger. „Wir wissen, dass eine regionale Küche nicht automatisch teurer sein muss – dafür wollen wir werben und sensibilisieren!“

 

Im Mittelpunkt des neuen Qualitätsbewusstseins in Oberösterreich stehen die Küchenverantwortlichen, die täglich Kindergartenkinder, Schülerinnen und Schüler sowie Hortkinder mit einem Mittagessen versorgen. „Letztendlich sollen mit der Aktion ‚Beste Schulküche‘ und der Prämierung mit dem ‚Goldenen Kochlöffel‘ die Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen sowie die Köchinnen und Köche in den heimischen Schulküchen für die Wichtigkeit gesunder, regionaler Lebensmittel sensibilisiert werden“, betont Hiegelsberger.

 

Bereits 170 "Gesunde Küche"-Betriebe in Oberösterreich
Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer verweist auch auf die Aktion „Gesunde Küche“ des Landes : „Wir stellen derzeit Checklisten für eine gesunde Jause an Kindergärten sowie Schulen zur Verfügung und organisieren Fortbildungsreihen für Kindergarten- und Schulköchinnen in den oberösterreichischen Bezirken“, so der Landeshauptmann.

 

Von den 170 ausgezeichneten „Gesunde Küche“-Betrieben versorgen mehr als die Hälfte Kinder und Jugendliche. „Eine gesunde Ernährung ist zudem fixer Bestandteil des Projektes ‚Gesunder Kindergarten‘. Gerade in den frühen Jahren kann die Ernährungserziehung sehr gut in den Alltag integriert werden“, betont Pühringer.

 

„Eine ausgewogene Ernährung ist für das Wohlbefinden und für die Gesundheit unserer Jüngsten von großer Bedeutung. Auch eine positive Wandlung der Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit hat oftmals mit einer ausgewogenen und hochwertigen Ernährung zu tun. Dem muss der Mittagstisch in den Horten, Kindergärten und Schulen auch Rechnung tragen - gesundheitsbewusst und altersgerecht“, so Pühringer und Hiegelsberger weiter.





LR Anschober: Am Attersee entsteht Modellregion für sanfte Mobilität

Pilotprojekt verbindet Tourismus und Klimaschutz am Attersee und schafft mehr Lebensqualität für Anrainerinnen und Anrainer

 

(LK) "Tourismus und Klimaschutz verbinden, Verkehr beruhigen und Atterseeregion als Urlaubsregion für ein grünes Lebensgefühl positionieren," das ist das Kernziel eines Pilotprojektes, das von Umwelt-Landesrat Rudi Anschober mitfinanziert und nun schrittweise umgesetzt wird.

Der Grundgedanke des Projekts "attersee MOBIL" soll die Gäste mit dem Slogan "Auch Dein Auto macht Urlaub" dazu motivieren, während des gesamten Aufenthalts am Attersee das Auto stehen zu lassen. Mobil sind die Gäste trotzdem jederzeit, das garantieren verschiedene Angebote:

1. Attersee Schifffahrt: Die Intervalle werden verstärkt, speziell am Abend sowie mit neuen Veranstaltungsfahrten wie z. B. dem Piratenschiff oder der Themenrundfahrt "Auf den Spuren von Gustav Klimt".
2. E-Bikes: 32 Elektro-Fahrräder stehen rund um den Attersee zum Verleih zur Verfügung. Ausreichend Lade- und Akku-Verleih-Stationen sind vorhanden.
3. Attersee Wasser-Taxi: Acht Partner bringen den Gast mit Motorbooten auf dem Wasserweg schnell von A nach B, auch im Juli und August sowie in der Nacht.

Darüber hinaus stehen natürlich die klassischen Auto-Taxis von sieben Taxiunternehmen rund um den Attersee zur Verfügung. Weiters werden die Fahrpläne der Bus- und Bahnlinien besser aufeinander abgestimmt.

Anschober: "Die Umweltqualität ist eine unserer ganz großen Stärken - gerade auch in Oberösterreichs Tourismus. Sauberes Trinkwasser, gesunde Luft, intakte Lebensbedingungen sind für immer mehr Menschen Entscheidungsgrundlagen bei der Wahl ihrer Urlaubsdestination.

 

Die Ferienregion Attersee macht jetzt den richtigen Schritt und baut diese grüne Kompetenz aus. Mit der Finalisierung dieses sanften Tourismusprojektes, welches durch das Umweltressort im Zuge eines Calls für Pilotprojekte unterstützt wurde, zeigt die Ferienregion Attersee, wie entspannend ein Urlaub vom Auto sein kann und dass dies vollkommen neue Blickwinkel (wieder)entdecken lernt. Ich bin selbst im letzten Jahr bereits mit einem dieser E-Bikes um den Attersee gefahren und kann diese Erfahrung nur wärmstens empfehlen. Eine Kombination verschiedener klimafreundlicher Verkehrsmittel, wie dies hier am Attersee bereits umgesetzt wird, stellt die Zukunft der Mobilität dar."





Ausbau bundesfinanzierter Studienplätze in

Bildungs-Landesrätin Mag.a Doris Hummer: "Die Bundesmittel sind Investitionen in die Zukunft des Industrie- und Wirtschaftsbundeslandes Oberösterreich."

 

(LK) Die heute von Minister Töchterle präsentierten Ausbaupläne im Fachhochschulsektor bedeuten für in der ersten Etappe 65 neue bundesfinanzierte Studienplätze.

 

„Die FH Oberösterreich ist mit rund 4.700 Studierenden und über 8.800 Absolvent/innen die größte FH in Österreich. Die Konzeption der Studiengänge der FH Oberösterreich ist nicht nur eng mit der angewandten Wissenschaft und Forschung verknüpft, sondern sie erfolgt vor allem in Abstimmung mit der Wirtschaft und Industrie. Die Studien an der FH sind somit ständig am Puls der Zeit", so die zuständige Bildungs-Landesrätin Doris Hummer.

 

Konkret werden für die Studiengänge CRF (Controlling, Rechnungswesen und Finanzmanagment) und DBM (Digital Business Management) am Standort Steyr ab dem Wintersemester 65 zusätzliche Studienplätze vom Bund finanziert.

 

„Beim Studiengang Digital Business Management handelt sich um das erste FH/UNI-Masterstudium in Österreich, dass berufsbegleitend an der Johannes Kepler Universität Linz und der FH am Campus Steyr angeboten wird. Die Vorteile beider Hochschul-Systeme werden hier miteinander kombiniert, und zwar in einem besonders dynamischen zukunftsorientierten Themenfeld" , so Hummer.

 

Im nächsten Ausbauschritt sollen ab dem Wintersemester 2013 neue Studiengänge an der FH angeboten werden.

 

„In Abstimmung mit der Wirtschaft werden derzeit die Curricula für neue Studiengänge wie Lebensmittelverfahrenstechnik, Bautechnik und Bauökologie ausgearbeitet," so die Bildungs-Landesrätin





"Die Neue Mittelschule kommt, das Gymnasium bleibt!"

Bildungs-Landesrätin Mag.a Doris Hummer tritt für ein differenziertes Schulsystem ein und setzt auf standortbezogene Schulentwicklung

 

(LK) "Die AHS ist eine sehr bewährte Schulform, die erhalten und ausgebaut gehört und nicht zugunsten der Neuen Mittelschule (NMS) finanziell ausgedünnt werden darf", hält Bildungs-Landesrätin Doris Hummer fest. AHS und NMS dürfen sich nicht konkurrieren. Trotz gleicher Lehrpläne in der AHS-Unterstufe und der NMS soll Wahlfreiheit gegeben bleiben.

 

Entscheidend ist für beide Schularten, dass positive Schulentwicklung am Standort passiert. In Oberösterreich gibt es dazu seit 2010 das bundesweit einzigartige Schulentwicklungsprogramm " Schule Innovativ", an dem sowohl NMS wie auch Gymnasien teilnehmen. Es wurde von Bildungs-Landesrätin Doris Hummer gemeinsam mit dem Landesschulrat für und den Pädagogischen Hochschulen entwickelt.

 

Fokus der " Schule Innovativ" liegt auf der standortbezogenen Schulentwicklung, die der einzelnen Schule mehr Autonomie und Gestaltungsspielraum gibt. Dabei wird eine ganz neue Pädagogik entwickelt, die die Stärken und Talente der Schüler/innen in den Mittelpunkt stellt.

 

"Der stärkenorientierte Unterricht kombiniert mit standortbezogener Schulentwicklung garantiert positive Bildungs- und Berufskarrieren. Dazu müssen die Bildungs- und Schulstufen gut zusammenarbeiten und unser Bildungssystem durchlässig sein. Das gilt für NMS ebenso wie für Gymnasien", ist Hummer überzeugt.





Oö. Hochschulen erneuern gemeinsam Aus- und Weiterbildung der Lehrer/innen

(LK) "Gemeinsam erreichen wir mehr. Wie Erfolg versprechend die hochschulübergreifende Zusammenarbeit in Oberösterreich ist, zeigt beispielhaft das Projekt 'Open Physics', das die Aus- und Weiterbildung für Lehrer/innen innovativ voran treibt", freut sich Bildungs-Landesrätin Mag.a Doris Hummer.

 

In Kooperation mit beiden Pädagogischen Hochschulen, JKU, FH und Landesschulrat werden der fachdidaktische Austausch und die im Open Physics-Labor angebotenen Experimente weiterentwickelt. Das „Open Physics“-Labor wurde von der FH am Campus Wels im vergangen Jahr eröffnet und bietet für Lehrer/innen und Schüler/innen die Möglichkeit zum Selber-Experimentieren im Bereich Physik.

 

Hauptaufgabe der Hochschul-Kooperation ist neben der qualitativen Evaluierung des bereits bestehenden Angebots von „Open Physics“ die Erarbeitung von speziellen Konzepten für Begabtenförderung, Aus- und Fortbildung von Physiklehrer/innen und die ideale Integration in den Physikunterricht. Die Erstellung der Experimente erfolgt in enger Kooperation zwischen der FH / Campus Wels, Lehrer/innen des regionalen Netzwerks der Naturwissenschaften in an der PH-, der Privaten PH der Diözese Linz und der Johannes Kepler Universität. Die FH stellt neben dem Know-how auch die Laboratorien mit dem gesamten technischen Equipment zur Verfügung.

 

Interesse an Naturwissenschaften wecken
Es werden Unterrichtssequenzen entwickelt, die dem Lehrplan entsprechen und den Lehrer/innen die Möglichkeit bieten, an einem Halbtag mit ihren Schüler/innen Physik durch Selbst-Experimentieren hautnah zu erleben. Das Hauptaugenmerk liegt auf Themenbereichen, die auf Grund mangelnder finanzieller Ressourcen, mangelnder Zeit und fehlender Ausstattung (wie z.B. Quantenphysik) nicht in der Schule durchgeführt werden können.
„Es werden Versuchssequenzen erarbeitet, die den Schüler/innen ermöglichen, physikalische Zusammenhänge selbst zu entdecken und zu erforschen. Gleichzeitig
erleben Schüler/innen durch das Experimentieren in einem hervorragend ausgestatteten Labor an einer tertiären Bildungseinrichtung das forschende Experimentieren, das ‚Lust auf mehr machen‘ und somit das Interesse an naturwissenschaftlichen Studien wecken soll“, so Bildungs-Landesrätin Mag.a Doris Hummer.

 

Weiterbildung für Lehrer/innen
Fortbildungsveranstaltungen für Physik-Lehrer/innen im „Open Physics“ sollen den Lehrer/innen die entsprechenden Grundlagen für das Experimentieren mit ihren Schüler/innen in diesem Labor bieten und gleichzeitig die Möglichkeit eröffnen, durch Entwicklung von neuen Experimentier- und Unterrichtssequenzen den Physikunterricht das forschende Lernen attraktiver zu gestalten.
„Die Lehramtsstudent/innen für Physik sollen während ihrer Ausbildung bereits aktiv mit Schüler/innen im Labor experimentieren und diese entsprechend betreuen. Gleichzeitig soll damit auch ein Pool von Physikexperimenten für alle Alterstufen geschaffen werden“, erklärt Landesschulratspräsident Fritz Enzenhofer.
„Wir wollen die gemeinsame Verantwortung für die didaktische Weiterentwicklung jener Unterrichtsfächer, die in den jeweiligen Bildungseinrichtungen auch als volle Lehramtsstudien angeboten werden, weiter stärken“, sagt DDr. Herbert Kalb, JKU-Vizerektor für Lehre.
"Die Weiterentwicklung der Fachdidaktiken, insbesondere in den Naturwissenschaften, die die PH gemeinsam mit den tertiären Partnern am Standort betreibt, erfordert auch neue Wege des kreativen Experiments in der Unterrichtsentwicklung,“ sagt DDr.in Ulrike Greiner, Rektorin der Pädagogischen Hochschule OÖ.
„‘Open Physics‘ ist nicht nur eine sehr gute Zusammenführung von Schulpraxis und Hochschulen, sondern hat auch Beispielwirkung für die zukünftige Aus- und Weiterbildung der Lehrer/innen“, so Dr. Hans Schachl, Rektor der Privaten Pädagogischen Hochschule Linz.
„Nur, wenn wir uns alle gemeinsam um den naturwissenschaftlichen Nachwuchs bemühen, können wir der oberösterreichischen Wirtschaft in einigen Jahren experimentierfreudige, motivierte Techniker/innen übergeben und damit den Standort Oberösterreich absichern. Darum ist diese einzigartige Hochschulkooperation so wichtig für uns“, so FH Geschäftsführer Dr. Gerald Reisinger.





Aktion@Dialog: Senior/innen "surften" mit Jugendlichen

Jugend-Landesrätin Mag.a Doris Hummer: "Die Aktion@Dialog baut eine Brücke zwischen den Generationen!"

 

(LK) Am 10. und 11. Mai beteiligten sich über 110 Schulen, Gemeinden und Jugendzentren in allen Bezirken Oberösterreichs an der Aktion@Dialog des Jugendreferats des Landes OÖ. Bei dieser Aktion erklärten Jugendliche älteren Erwachsenen ab 55 Jahren und Senior/innen in kostenlosen Kursen das World Wide Web.

 

Rund 1.100 lerneifrige Senior/innen nutzten die Chance, sich im Rahmen der Aktion@Dialog von – eben so vielen - Jugendlichen in die faszinierende Welt des Internets einführen zu lassen. Die jugendlichen "Lehrmeister/innen" verrieten Tipps und Tricks für die erfolgreiche Nutzung von Computer und Internet im Alltag.

 

„Immer mehr Senior/innen entdecken die Vorteile des Internets. Dank dieser Starthilfe steht dem Surfvergnügen nichts mehr im Weg“, freut sich Jugend-Landesrätin Doris Hummer mit allen Beteiligten über den großartigen Erfolg der Aktion@Dialog.

 

"Die Aktion@Dialog ist jedes Jahr aufs Neue ein voller Erfolg. Sie baut eine Brücke zwischen den Generationen. Jung und Alt lernen und profitieren voneinander. Dadurch wird soziales Engagement und Toleranz gefördert", sagt Hummer.

Besonderes Anliegen des JugendReferats ist es, den teilnehmenden Senior/innen die vielfältigen Möglichkeiten des Internets zur Erleichterung des Alltags näher zu bringen.
Informationen suchen und finden, mit Familie und Bekannten kommunizieren, einkaufen sowie Bank- und Amtsgeschäfte erledigen – das alles ist nun auch bequem von zu Hause aus möglich.

 

Mehr Informationen unter: Icon Externer Link www.ooe-jugend.at/aktiondialog





Bildungs-Landesrätin Mag.a Doris Hummer: Stärkung der Schulautonomie erhält die Zustimmung aller Parteien!

(LK) Hocherfreut ist Bildungs-Landesrätin Doris Hummer über die Zustimmung aller Parteien zur von ihr vorgelegten Novelle des Oö. Landeslehrer-Diensthoheitsgesetzes (LDHG) in der Landtagssitzung vom 10. Mai 2012. "Der einstimmige Beschluss im Landtag ist eine schöne Bestätigung der standortbezogenen Schulentwicklung!" so Hummer.

 

Die Gesetzesnovelle verankert erstmals den Rechtsanspruch von Schulleiterinnen und Schulleitern, bei der Auswahl von Lehrerinnen und Lehrern unter voller Wahrung der Objektivierungsrichtlinien mit zu entscheiden.

 

Dazu Bildungs-Landesrätin Doris Hummer: "Jeder Direktor, jede Direktorin, kann nun in der Zusammensetzung des Lehrerteams mitwirken. Damit ist eine ganz wichtige Voraussetzung für mehr Verantwortung und Autonomie am Schulstandort gegeben." Und hebt hervor: "Der Rechtsanspruch der Schulleitung auf Mitsprache schafft eine neue Qualität und stärkt das Prinzip der Schulautonomie!"

 

BM Schmied erklärte dazu bereits öffentlich, sie halte das Modell aus für so gut, dass sie es nun in ganz Österreich umsetzen wolle.





K3-Expertenforum "Karenzmanagement macht Karriere!"

(LK) Am Mittwoch, 9. Mai 2012 fand das Expertenforum "Karenzmanagement macht Karriere!" des "K3 – Kompetenzzentrum für Karenz und Karriere" in der Energie AG in Linz statt. Rund 70 Personalverantwortliche informierten sich bei dieser Veranstaltung, warum sich der genaue Blick auf die Familienfreundlichkeit im Unternehmen auch betriebswirtschaftlich rechnet und welche Umsetzungsmaßnahmen es gibt, um Mitarbeiter/innen bei der Entscheidung für Kind und Beruf aktiv zu unterstützen

 

Das K3 – Kompetenzzentrum für Karenz und Karriere ist eine Initiative von Frauen-Landesrätin Mag.a Doris Hummer. Beim K3-Expertenforum berichteten Unternehmensvertreter von erprobten Arbeitszeitmodellen und deren Nutzen für Unternehmen, Eltern und Kinder.
"Wichtig ist, dass Frauen sich schon sehr früh informieren und sich darüber klar sind, ob und wann Sie in den Beruf zurückkehren wollen. Besonders in Kleinstunternehmen zählt jede Arbeitskraft und wer mit Klarheit plant, ist im Vorsprung", betont Hummer.

 

Attraktivität als Arbeitgeber erhöhen
Zwei Drittel aller Arbeitnehmer/innen und Arbeitgeber/innen stehen täglich im Spannungsfeld der Vereinbarkeit von Familien- und Berufsleben. Nach der Geburt eines Kindes ist für Mütter und Väter die Karenzzeit Anlass für die Bestandsaufnahme der beruflichen Chancen und oftmals – in erster Linie für die Mütter – der Zeitpunkt zur Neuorientierung am Arbeitsmarkt. Erst recht, wenn sich Familie und Beruf am bestehenden Arbeitsplatz, aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr reibungslos vereinbaren lassen.
"Es ist ein zeitgemäßes Karenzmanagement gefragt. Innovativ agierende Unternehmen, die ihre Mitarbeiter/innen bei der Entscheidung für Familie und Beruf aktiv unterstützen, erhöhen ihre Attraktivität als Arbeitgeber", ist Hummer überzeugt.
Durch ein gutes Karenzmanagement können Unternehmen die Personalfluktuation reduzieren, einen schnelleren Wiedereinstieg ermöglichen und die Rückkehrquoten erhöhen.

Beispiele, wie Karenzmanagement erfolgreich in der Praxis umgesetzt wird:

 

Kooperation ist gefragt
Mit einem Männeranteil von 82 Prozent ist die Brau Union Österreich AG auf den ersten Blick nicht das erste Unternehmen an das man beim Thema Karenzmanagement denkt. Doch das Unternehmen hat die Wichtigkeit und Notwendigkeit sich damit auseinanderzusetzen erkannt und sich zum Ziel gesetzt, ein standardisiertes Karenzmanagement zu entwickeln und einzuführen. Barbara Walter-Leisch MSc, Organisational Development Specialist, Brau Union Österreich AG: „Wir würden uns freuen, wenn sich uns noch andere oö. Unternehme anschließen und wir unser Vorhaben gemeinsam im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit K3-Unterstützung im Netzwerk Humanressourcen umsetzen könnten.“

 

Väterkarenz als Standard
Dr. Walter Haslinger, Area Manager von bioenergy 2020+ GmbH in Wieselburg, war selbst – und 100% seiner männlichen Kollegen ebenfalls - einige Monate in Väterkarenz, um Zeit mit dem Nachwuchs verbringen zu können. bioenergy 2020+ unterstützt die Väterkarenz durch einen strukturierten Prozess der automatisch startet sobald eine Schwangerschaft bekannt gegeben wird. Wichtig ist die Vorbildwirklung. „Chancengleichheit kann nur gelingen, wenn es von den Führungskräften vorgelebt wird und die volle Unterstützung in der Geschäftsführung erfährt“, ist Dr. Haslinger überzeugt.

 

Krabbelstube mit PS
„Ready To Race“ lautet der Leitspruch bei KTM-Sportmotorcycle AG in Mattighofen und der meint damit nicht nur den Rennsport. Basierend auf einer gründlichen Analyse der Belegschaftsstruktur (25 % Frauen bei einem Motorrad-Hersteller!) und der Altersverteilung der im Unternehmen vorhandenen Kinder wurde die Entscheidung gefällt, eine Krabbelstube zu errichten. In sechs Monaten wurde das Projekt realisiert und die Krabbelstube wird extrem gut angenommen. Interessant: bei einer vorhergehenden Umfrage wurde der Bedarf relativ niedrig eingeschätzt – sobald die Mitarbeiter/innen aber von Qualität und Vorteilen der KTM-Krabbelstube überzeugt waren, kamen auch die Kinder. KTM bietet derzeit 10 Plätze an – für alle Mitarbeiter/innen – egal ob Schicht, Verwaltung, Teilzeit oder Vollzeit.

Kompetenzzentrum für Karenz und Karriere
K3, das Kompetenzzentrum für Karenz und Karriere, unterstützt oö. Betriebe von der Informationssammlung rund um das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf bis zur Begleitung in Kooperationsprojekten. Die strategische und operative Prämisse von K3 lautet: Sensibilisierung und Unterstützung von Unternehmen beim aktiven Karenz- und Karrieremanagement. Dieses Projekt ist eine Initiative von Frauen-Landesrätin Mag.a Doris Hummer. Es wird vom Frauenreferat des Landes , dem Netzwerk Humanressourcen der Clusterland GmbH und den Sozialpartner IV , WKOÖ, AK gemeineinsam durchgeführt.

Icon Externer Link www.netzwerk-hr.at
Icon Externer Link www.k3-ooe.at





Sprechtage für die Woche vom 14. bis 18. Mai 2012

  • Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer
    nur gegen Voranmeldung, Freitag, 18. Mai 2012, von 7:30 Uhr bis
    9:00 Uhr, (+43 732) 77 20-111 00, Landhaus
  • Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Ackerl
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-151 10, Altstadt 30
  • Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-171 50, Altstadt 30
  • Landesrat Max Hiegelsberger
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 10, Landhaus
  • Landesrat Viktor Sigl
    nur gegen Voranmeldung, Montag, 14. Mai 2012, von 8:00 Uhr bis 10:00 Uhr,
    (+43 732) 77 20-151 00, Altstadt 17
  • 1. Landtagspräsident Friedrich Bernhofer
    nur gegen Voranmeldung, Montag, 14. Mai 2012, von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr
    (+43 732) 77 20-111 50, Landhaus
  • 2. Landtagspräsidentin Gerda Weichsler-Hauer
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 52, Landhaus
  • 3. Landtagspräsident Dipl.-Ing. Dr. Adalbert Cramer
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 54, Landhaus




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PRESSEINFORMATION

Information zur Pressekonferenz mit

Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl und Direktor der Caritas Mathias Mühlberger


am 11. Mai 2012 zum Thema

"Familientandem - Gemeinsam geht vieles leichter"


Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • Mag. Franz Schützeneder, Leiter Familienreferat
  • Mag.ª Eva Kienast, Freiwilligenkoordinatorin Caritas
  • Maria Hutter, Freiwillige Familientandem-Partnerin