Landeskorrespondenz Nr. 226 vom 28. September 2005

Landeskorrespondenz:
Pressekonferenz:
(LK) Am 29. September 2005 übergibt Landesrat Dr. Hermann Kepplinger 17 Mietwohnungen und ebenso viele Tiefgaragenplätze an die zukünftigen Bewohner/innen in Luftenberg.
Diese Wohneinheiten und Tiefgaragenplätze wurden durch die Erste Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft 'Heimstätte' Ges.m.b.H. errichtet.
Dieses Bauvorhaben befindet sich im Ortsteil Abwinden in Luftenberg. Die 17 Mietwohnungen sind in insgesamt zwei Häusern untergebracht, die über Laubengänge und außenliegende Stiegenhäuser erschlossen sind. Die Mieter/innen verfügen über Loggien, Balkone oder Terrassen, wobei die Wohnräume ausschließlich nach Süden ausgerichtet sind.
Die Außenanlagen wurden mit großzügigen Grünflächen, Spielplätzen und Sitzgelegenheiten gestaltet.
Das Land Oberösterreich förderte dieses Bauvorhaben mit etwas über 1,4 Millionen Euro bei Gesamtbaukosten von rund 1,9 Millionen Euro.
Mag.ª Sabrina Hebenstreit (+43 732) 77 20-120 43
Jugendinformation und Jugendberatung
(LK) Infos, Tipps und Beratung für junge Leute zu verschiedenen Fragen und Anliegen. Vertraulich, persönlich und kostenlos.
Jugendservice des Landes Oberösterreich:
- Jugendservice des Landes Oberösterreich, Linz, Bahnhofplatz 1, 4021 Linz, Tel. (+43 732) 17 99, Montag bis Freitag von 13:00 bis 18:00 Uhr.
E-Mail: jugendservice@ooe.gv.at, http://www.jugendservice.at/ - Jugendservice Eferding, Stadtplatz 4, 4070 Eferding, Tel. (+43 7272) 758 23, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
E-Mail: jugendservice-eferding@ooe.gv.at - Jugendservice Ried, Roßmarkt 9, 4910 Ried/I., Tel. (+43 7752) 715 15, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
E-Mail: jugendservice-Ried@ooe.gv.at - Jugendservice Rohrbach, Pfarrplatz 1, 4150 Rohrbach, Tel. (+43 7289) 17 99, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
E-Mail: jugendservice-rohrbach@ooe.gv.at - Jugendservice Steyr, Pfarrgasse 6, 4400 Steyr, Tel. (+43 7252) 17 99, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
E-Mail: jugendservice-steyr@ooe.gv.at - Jugendservice Wels, Rablstraße 16, 4600 Wels, Tel. (+43 7242) 21 14 11, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
E-Mail: jugendservice-wels@ooe.gv.at - Jugendservice Braunau, Salzburger Vorstadt 13, 5280 Braunau, Tel. (+43 7722) 222 33, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
E-Mail: jugendservice-braunau@ooe.gv.at - Jugendservice Freistadt, Hauptplatz 12, 4240 Freistadt, Tel. (+43 7942) 725 72, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
E-Mail: jugendservice-freistadt@ooe.gv.at - Jugendservice Gmunden, Kirchengasse 18, 4810 Gmunden, Tel. (+43 7612) 17 99, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
E-Mail: jugendservice-gmunden@ooe.gv.at - Jugendservice Grieskirchen, Roßmarkt 10, 4710 Grieskirchen, Tel. (+43 7248) 644 64, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
E-Mail: jugendservice-grieskirchen@ooe.gv.at - Jugendservice Kirchdorf, Kirchengasse 6, 4560 Kirchdorf, Tel. (+43 7582) 604 16, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
E-Mail: jugendservice-kirchdorf@ooe.gv.at - Jugendservice Perg, Johann-Paur Straße 1, 4320 Perg, Tel. (+43 7262) 581 86, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr
E-Mail: jugendservice-perg@ooe.gv.at - Jugendservice Schärding, Tummelplatzstr. 9, 4780 Schärding, Tel. (+43 7712) 357 07, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
E-Mail: jugendservice-schaerding@ooe.gv.at - Jugendservice Vöcklabruck, Parkstraße 2a, 4840 Vöcklabruck, Tel. (+43 7672) 757 00, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
E-Mail: jugendservice-voecklabruck@ooe.gv.at - Jugendservice Wels, Rablstraße 16, 4600 Wels, Tel. (+43 7242) 21 14 11, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
E-Mail: jugendservice-wels@ooe.gv.at
Termine außerhalb der Öffnungszeiten sind möglich. Auf Wunsch wird auch gerne zurückgerufen.
Sozialmedizinische Beratung bei Alkoholproblemen
(LK) Sprech- und Beratungsstunden für Alkoholkranke und deren Angehörige finden am Freitag, 30. September 2005, in der Bezirkshauptmannschaft Gmunden, Außenstelle Bad Ischl, Bahnhofstraße 10, von 9:00 bis 12:00 Uhr; in der Bezirkshauptmannschaft Vöcklabruck, Außenstelle, Jungmairgasse 1 von 8:00 bis 12:00 Uhr sowie für den Bezirk Urfahr-Umgebung im PSZ Exit Sozial, Böhmerstraße 3, 4190 Bad Leonfelden, von 09:00 bis 12:00 Uhr, statt
Weiters finden therapeutische Zusammenkünfte von Selbsthilfegruppen für Alkoholkranke und deren Angehörige am Freitag, 30. September 2005, für den Bezirk Gmunden, Außenstelle Bad Ischl, Sozialzentrum, Bahnhofstraße 14, ab 18:30 Uhr, statt.

Information zur Pressekonferenz mit
Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl
am 28. September 2005 zum Thema
Das Straßenbaubudget beläuft sich 2005 in Oberösterreich auf rund 332 Mio. Euro. 168 Mio. Euro davon entfallen auf die Auto-bahnen und 164,63 Mio. Euro auf den Bereich der Landesstraßen, informiert Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl.
Highlights 2005:
- Freigabe A 7 Bindermichl am 26.11.2005
- Freigabe A 1 Generalerneuerung Haid-Sattledt am 1.10.2005
- Freigabe Umfahrung Altheim West am 5.11.2005
- Start für Vollausbau A 9 Pyhrnautobahn
- Bau bzw. Fertigstellung wichtiger Ortsumfahrungen wie Dietachdorf, Grünburg, Traunkirchen, Enns, St. Georgen.
Derzeit läuft die größte Straßenbauinfrastrukturoffensive in der Geschichte unseres Bundeslandes. Denn gut ausgebaute Straßen sind die Wohlstandsachsen der Zukunft. Durch die Infrastrukturoffensive wollen wir den Wirtschaftsstandort Oberösterreich noch attraktiver gestalten und damit zusätzliche Arbeitsplätze schaffen bzw. die Voraussetzungen für die tausenden Pendler in Oberösterreich spürbar verbessern.
A 26 Westring Linz wird ab 2009 in Etappen errichtet
Der Westring Linz wird in drei Etappen ab dem Jahr 2009 errichtet. Den Startschuss bildet die 4. Donaubrücke inklusive Tunnel bis zum Bahnhof. Wir werden mit aller Vehemenz die Realisierung dieses wichtigsten Straßenbauvorhabens im Zentralraum vom Bund und von der ASFINAG einfordern.
Seitens der ASFINAG wurde die Projektsteuerung während der Planungsphase bereits ausgeschrieben.
In folgenden Abschnitten soll die A 26 ab 2009 realisiert werden:
- Abschnitt: Donaubrücke + Tunnel bis zum Bahnhof
- Unterflurtrasse Waldeggstraße
- Nordteil (Ringschluss mit A 7 Mühlkreisautobahn)
Die A 26 Westring Linz wurde im Zuge der Verländerung der Bundesstraßen mit 1.4.2002 im Generalverkehrsplan erstmals als ASFI-NAG-Projekt gereiht. Derzeit wird für das Projekt die § 14 Verordnung, die eigentliche "Geburtsurkunde", erarbeitet. Anschließend soll die UVP-Prüfung eingereicht werden, nennt Hiesl die weiteren Schritte.
B 38 Böhmerwald Straße "Umfahrung Peilstein"
Gemeinde: Peilstein
Baukosten (Abschn. 1 und 2): ca. 5,5 Mio. Euro
Zur Ausschaltung der engen und steilen Ortsdurchfahrt ist eine Umfahrung des Ortes in zwei Bauabschnitten in Planung.
Mit den Detailplanungsarbeiten für den 1. Bauabschnitt (von der 1551 Hinterschlager Straße bis zur B 38 Böhmerwald Straße) wurde begonnen, eine erste Anrainerbesprechung fand im Juli 2005 statt. Der Bauabschnitt 2 (von der B 38 Böhmerwald Straße bis zur 1551 Hinterschlager Straße) liegt entlang der kleinen Mühl im Natura 2000 Gebiet. Mit den Voruntersuchungen und der Naturraumskartierung wurde begonnen.
B 38 Böhmerwald Straße "Umfahrung Kollerschlag"
Gemeinde: Kollerschlag
Zur Ausschaltung der engen und steilen Ortsdurchfahrt ist eine Umfahrung im Süden des Ortes in Planung.
Voruntersuchung wurde abgeschlossen, Detailplanung wird begonnen sobald ein Realisierungszeitraum absehbar ist.
B 38 Böhmerwald Straße "Sauedt"
Gemeinden: Peilstein und Kollerschlag
Bestandsausbau mit Linienkorrektur
Der 1. Bauabschnitt wurde Ende August dem Verkehr freigegeben.
Weiterführung und Fertigstellung 2006 und 2007.
B 38 Böhmerwald Straße "Sauedt III"
Gemeinde: Kollerschlag
Bestandsausbau mit Linienkorrektur
Das Detailprojekt befindet sich derzeit in Ausarbeitung.
Voraussichtliche Baudurchführung: ab 2008 und 2009
B 127 Rohrbacher Straße "Arnreit"
Gemeinde: Arnreit
Baukosten: ca. 2,8 Mio. Euro
In Bau. Verkehrsfreigabe voraussichtlich Ende November 2005, Gesamtfertigstellung voraussichtlich Juni 2006.
B 127 Rohrbacher Straße "Umfahrung Getzing"
Gemeinde: Arnreit
Baukosten: ca. 6,7 Mio. Euro
In Fortsetzung der Umfahrung Arnreit ist eine Umfahrung des Ortes Getzing im Westen vorgesehen (Verbesserung der unzureichenden Anlageverhältnisse).
B 127 Rohrbacher Straße "Knoten Kleinzell"
Gemeinde: St. Martin/M.
Baukosten: ca. 0,4 Mio. Euro
Zur Entschärfung der Unfallhäufungsstelle soll die Kreuzung mit Linksabbiegestreifen und einer Querungshilfe für Fußgänger versehen werden. Das Projekt soll im Zuge der Beseitigung von Unfallhäufungs- und Gefahrenstellen auf der B 127 weiterverfolgt werden.
B 127 Rohrbacher Straße "Umfahrung Schlägl"
Gemeinde: Schlägl
Baukosten: ca. 3,7 Mio. Euro
Das Baulos Umfahrung Schlägl stellt die Fortsetzung des Bauloses Aigen dar. Es soll eine Verkehrsberuhigung im Bereich des Stiftes und der Schule erreicht werden. Ein Baubeginn ist in der zweiten Jahreshälfte 2007 vorgesehen.
B 127 Rohrbacher Straße "Kreisverkehr Altenfelden"
Gemeinde: Altenfelden
Errichtung eines Kreisplatzes bei der Kreuzung B 127 Rohrbacher Straße / L 584 Falkenstein Straße.
Voraussichtliche Baudurchführung: 2008
B 127 Rohrbacher Straße "Kreisverkehr Stapfenedt"
Gemeinde: St. Martin im Mühlkreis
Errichtung eines Kreisplatzes bei der Kreuzung B 127 Rohrbacher Straße / L 1512 Haslacher Straße / L 1516 Untermühl Straße.
Voraussichtliche Baudurchführung: 2006
B 127 Rohrbacher Straße "Überführung Allersdorf"
Gemeinde: St. Martin im Mühlkreis
Entschärfung der B 127 - Abzweigung L 1509 St. Martiner Straße
Überführung für den Verkehr, der in das St. Martiner Ortsgebiet gelangen will
Auftraggeber: Marktgemeinde St. Martin im Mühlkreis,
Gesamtkosten: 820.000,00. Euro, Beitrag Land OÖ: 330.000,00 Euro. Derzeit in Bau, Fertigstellung noch heuer.
B 127 Rohrbacher Straße "Kreuzung Velden"
Gemeinde: Neufelden
Errichtung von Fahrbahnteilern bei der Kreuzung B 127 Rohrbacher Straße/Veldener Gemeindestraße zur Beseitigung einer Unfallhäufungsstelle.
Die Planungen sind abgeschlossen. Die Gesamtkosten von ca. 112.000,00 Euro werden vom Land Oberösterreich und der Gemeinde Neufelden zu je 50 % getragen.
Baudurchführung voraussichtlich 2005.
B 127 Rohrbacher Straße "Fahrbahnteiler Altenfelden"
Gemeinde: Altenfelden
Errichtung von Fahrbahnteilern bei der Kreuzung B 127 Rohrbacher Straße/L 585 Obermühler Straße zur Beseitigung einer Unfallhäufungsstelle.
Die Planungen sind abgeschlossen. Die Gesamtkosten von ca. 81.000 Euro werden vom Land Oberösterreich und der Gemeinde Altenfelden zu je 50 % getragen. Baudurchführung 2005
B 127 Rohrbacher Straße "Kreisverkehr Shell-Tankstelle"
Gemeinde: Rohrbach
Zur Hebung der Verkehrssicherheit im Kreuzungsbereich der B 127 mit der B 38 (Shell Kreuzung) wird eine Kreisverkehrsanlage mit Bypass geplant. Im Zuge dieser Planungsarbeiten wird auch die Kreuzung B 38 / L 588 (Zufahrt Krankenhaus Rohrbach) mitüberlegt. Um diese Unfallhäufungsstelle zu entschärfen, wird seitens des Landesstraßenverwaltung die Errichtung eines Fahrbahnteilers angedacht.
L 584 Falkenstein Straße "Scharten"
Gemeinde: Hofkirchen, Pfarrkirchen
Das geg. Straßenstück entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen des Verkehrs (enge Kehre), außerdem ist die Fahrbahn desolat. Baudurchführung voraussichtlich ab 2010.
L 589 Dreisesselberg Straße "Umfahrung Klaffer"
Gemeinde: Klaffer
Baukosten: ca. 1,8 Mio. Euro
Von der Gemeinde Klaffer wird befürchtet, dass durch den Beitritt zur EU bzw. durch die Erweiterung der Freizeitanlagen am Hochficht der Verkehr längerfristig ansteigen wird.
Ein Umfahrungsprojekt wurde im Rohentwurf ausgearbeitet und der Oö. Umweltanwaltschaft zur Stellungnahme übermittelt.
Die Fertigstellung des Rohentwurfes erfolgt, sobald ein entsprechender Realisierungszeitraum absehbar ist.
L 1514 Wimberg Straße, "Keplinger Wirt"
Gemeinde: St. Johann am Wimberg
Die unübersichtliche Ortseinfahrt führt immer wieder zur Behinderung des Verkehrs. Durch eine Änderung der Linienführung (Einlösung eines leerstehenden Objektes) kann die Verkehrssituation verbessert werden. Das Projekt ist fertiggestellt, die Behördenverfahren sind im Gange.
Baubeginn: voraussichtlich 2006
L 1527 Hanrieder Straße "Lämmersdorf"
Gemeinde: Sarleinsbach
Bestandsausbau mit Liniekorrektur
Die Planungen sind abgeschlossen. Wasser- und naturschutzrechtliches Bewilligungsverfahren sind bereits durchgeführt. Die Grundeinlösung und das straßenrechtliche Bewilligungsverfahren sind noch ausständig.
Etappenweiser Ausbau ab 2009 bis 2012
L 1531 Amesedter Straße "Umfahrung Putzleinsdorf"
Gemeinde: Putzleinsdorf
Baukosten: ca. 2,2 Mio. Euro
Auf Grund der Verkehrsfreigabe der Variante V kommt es zu Verkehrsumlagerungen. Auf Wunsch der Gemeinde wurde die Umfahrung von Putzleinsdorf als Rohentwurf geplant. Die Planungen werden fortgesetzt, sobald eine Akzeptanz durch die Grundanrainer und der Oö. Umweltanwaltschaft (geringe Verkehrsfrequenz) vorliegt und ein Realisierungszeitraum absehbar ist.
L 1547 Ödenkirchener Straße "Julbach"
Gemeinde: Julbach
Die Planungen sind bereits abgeschlossen und die naturschutzrechtliche Bewilligung liegt bereits vor. Die Grundeinlösung ist noch erforderlich.
Baudurchführung ab 2010.
L 1552 Ulrichsberger Straße "Ulrichsberg, Vorstudie"
Gemeinde: Ulrichsberg
Die Gemeinde Ulrichsberg wünscht im Zuge der 1552 Ulrichsberger Straße eine Umfahrung des Ortes. Es wurde gemeinsam mit der Gemeinde und dem Naturschutz eine Vorstudie mit mehreren Varianten zur Trassenfreihaltung ausgearbeitet.
B 127 Rohrbacher Straße - Überführung Allersdorf
Gemeinde: St. Martin im Mühlkreis
Überführungsbauwerk
Auftraggeber: Marktgemeinde St. Martin im Mühlkreis
Kosten: rd. 400.000 Euro
Beitrag Land OÖ: 255.000 Euro
Fertigstellung: Ende Oktober 2005
B 127 Rohrbacher Straße, Baulos Arnreit
Gemeinde: Arnreit
Überführungsbauwerk
Kosten: rd. 300.000,00 Euro
Fertigstellung: 31.10.2005
B 127 Rohrbacher Straße, Talübergang Große Mühl
Gemeinde: Kleinzell/Mühlkreis und Altenfelden
Austausch der Fahrbahnübergangskonstruktionen
Kosten: rd. 200.000,00 Euro
Durchführung: 2006
L 1518 Neufeldener Straße, Goldene Brücke über die Große Mühl
Gemeinde: Neufelden
Teilsanierung und Tausch der Übergangskonstruktionen
Kosten: rd. 150.000,00 Euro
Durchführung: 2006
L 1540 Rannatalstraße Rannasperre
Gemeinde: Neustift im Mühlkreis
Sanierung
Kosten: rd. 150.000,00 Euro
Durchführung: 2006

Information zur Pressekonferenz mit
Umwelt-Landesrat Rudi Anschober und Agrar-Landesrat Dr. Josef Stockinger
am 28. September 2005 zum Thema
Ing. Walter Silber, Büro LR Stockinger, (+43 732) 77 20-111 17
Energiezukunft in die Hand nehmen
Die hohen Erdölpreise machen die Sorge um die Energiezukunft zum Gesprächsthema Nummer 1. Auf der Suche nach markttauglichen Ersatzlösungen für die Zeit nach dem Erdöl ist Oberösterreich führend. Erfolgreiche Projekte, innovative Technologie und nachwachsende Rohstoffe aus der Region machen ein echtes Umdenken bei der Energienutzung möglich. Mehr Unabhängigkeit vom Öl muss das energiepolitische Kernziel aus wirtschaftlicher, klimaschutzpolitischer und sozialer Sicht sein.
Die heimische Landwirtschaft ist in der Lage, die Energiezukunft in die Hand zu nehmen. Neben Wärme aus Biomasseheizwerken, Strom aus Biogaskraftwerken, Biogas für die Erdgasnetzeinspeisung liefert die Landwirtschaft ab 1. Oktober 2005 auch Treibstoff für den Tank. Österreich wird mit diesem Zeitpunkt im Sinne des Klimaschutzes und der international vereinbarten CO2-Reduktion die Biotreibstoffrichtlinie konsequent umsetzen.
Biotreibstoff ab 1. Oktober 2005 verpflichtend im Tank
Mit der Biotreibstoffbeimengung steigt die Landwirtschaft verstärkt in den Energiebereich ein. Angesichts des dramatisch steigenden Erdölpreises ist das eine echte Zukunftsschiene. In drei Stufen müssen bis zum 1. Oktober 2008 dann 5,75 % Biotreibstoffe in allen Treibstoffsorten beigemischt sein. Die Rohstoffgrundlage für Biotreibstoffe sind Getreide, Zuckerrüben oder Mais für die Erzeugung von Bioethanol zur Benzinbeimischung sowie Raps (als Rapsmethylester), Sojapflanzen oder Sonnenblumenpflanzen zur Erzeugung von Biodiesel zur Dieselbeimengung.
Laut Biotreibstoffrichtlinie gibt es folgende Beimischverpflichtung:
Ab 1. Oktober 2005 2,5 % Biotreibstoffe
Ab 1. Oktober 2007 4,3 % Biotreibstoffe
Ab 1. Oktober 2008 5,75 % Biotreibstoffe
Neben positiven Umwelteffekten gibt es durch die Biotreibstoffbeimengung auch einen echten Impuls durch zusätzliche Nachfrage für landwirtschaftliche Produkte. Die Rohstoffgrundlage für Biosprit ist eine Zukunftschance für die heimische Landwirtschaft und ein wesentlicher Beitrag zur Reduktion der Treibhausgase und der CO2-Belastung. Die Klimaveränderung und dadurch auftretende Naturkatastrophen sind gerade im heurigen Sommer weltweit ein deutlicher Fingerzeig, dass man auch etwas für den Klimaschutz tun muss. Die Landwirtschaft ist hier gerüstet. Angesichts der zu Ende gehenden Erdölreserven und der gestiegenen Rohölpreise kann die Bioenergie als echte Alternative gelten. Umgelegt auf den österreichischen Spritverbrauch bedeuten 5,75 % Beimischung in der Endausbaustufe 2008 eine Biotreibstoffmenge von 500.000 Tonnen pro Jahr. Für die Produktion dafür sind je nach Pflanzenart Ackerflächen von 300.000 Hektar in Summe erforderlich.
Nationale Antwort auf steigende Energiepreise
Oberösterreich ist die Nummer 1 bei Biomasseheizungen. Derzeit bestehen 265 Biomasse-Gemeinschaftsanlagen in Oberösterreich. Die Hälfte davon werden von bäuerlichen Gemeinschaften betrieben. In Summe werden damit 2.700 Wohnobjekte und öffentliche Gebäude mit Nahwärme versorgt. Zudem gibt es in Oberösterreich bereits 14.500 Biomasse-Einzelanlagen. Mehr als ein Drittel aller in Österreich installierten Hackschnitzelanlagen befinden sich in Oberösterreich. Jährlich werden 1 Million Schüttraummeter Biomasse zu Heizenergie veredelt. Dadurch können jährlich 75 Millionen Liter Heizöl eingespart werden und so 187 Millionen Kilogramm fossiles CO2 ersetzt werden.
Erfolgreiche Ökoenergiebilanz
Im Schwarz-Grünen Regierungskoalitionsprogramm 2003 wurde eine Offensive für erneuerbare Energie vereinbart. Das ehrgeizige Ziel ist übertroffen. Bereits zwei Jahre nach dieser Vereinbarung zeichnet sich im Jahr 2005 ein gewaltiger Zuwachs bei der Stromerzeugung und Wärmeversorgung aus umweltschonenden heimischen Energiequellen ab.
- 41 neue Biogasanlagen und 6 Biogasanlagenerweiterungen bringen Strom für ca. 20.000 Haushalte und nutzen Energiepflanzen von 5.500 Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche.
- 11 neue Holzkraftwerke mit Hackschnitzel als Energielieferant werden Strom für 71.000 Haushalte liefern.
- 2.033 neue Biomasse-Einzelanlagen wurden im Vorjahr errichtet (Hackschnitzel, Pellets und Scheitholzanlagen), dazu kommen 6 neue Biomasse-Nahwärmenetze im Jahr 2004.
- 580 neue Photovoltaikanlagen liefern Strom für ca. 1.000 Haushalte und 6 neue Windkrafträder (Projekt "Sternwind") liefern Strom für 7.800 Haushalte.
- 132 Kleinwasserkraft-Anlagenbetreiber haben in ihre Anlagen investiert und dadurch die Stromerzeugung um 33 % gesteigert. Zusätzlich wurden 6 neue Kleinwasserkraftanlagen genehmigt.
Die im Regierungsprogramm vereinbarte Offensive zeigt eine erfolgreiche Bilanz für die Ökoenergie: Insgesamt sind 780 neue Energieanlagen genehmigt, in Bau oder bereits in Betrieb und bringen einen Investitionsschub von 175 Millionen Euro. Das schützt die Umwelt, hilft dem Klima, schafft neue Arbeit und macht unser Land ein Stück unabhängiger und sicherer in der Energieaufbringung.
Nationales Programm für Biomasseprojekte gefordert
Agrar-Landesrat Dr. Josef Stockinger verhandelt mit Landwirtschafts- und Umweltminister Dipl.-Ing. Josef Pröll ein nationales Impulsprogramm für Biomasseprojekte im Energiebereich. Die Forderung nach diesem Sofortprogramm soll helfen, dass Bund und Länder gemeinsam und kofinanziert die finanzielle EU-Durststrecke bei Investitionen im Energiebereich überbrücken können. Durch dieses nationale Sonderprogramm könnten die planungsfertigen und baureifen Biomasseprojekte sehr rasch in Betrieb gehen und kostengünstig sowie klimafreundlich Energie aus der Region liefern. In Oberösterreich sind derzeit 32 Biomasse-Nahwärmeprojekte mit einem Investitionsvolumen von 10 Millionen Euro unmittelbar vor der Verwirklichung. Das vorgeschlagene nationale Impulsprogramm ist auch eine Konjunkturhilfe für die Wirtschaft und die Arbeitsplätze, weil bei Biomasseprojekten die heimischen Firmen Technologieführer sind.

