Landeskorrespondenz Nr. 209 vom 8. September 2005

Landeskorrespondenz:
(LK) Durch die Tatsache, dass der Rohölpreis seit 2002 um 150 Prozent gestiegen und kein Absinken des aktuellen Wertes zu erwarten ist, wird heuer ein Heizkostenzuschuss notwendig, erklärt Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer.
Zur Finanzierung schlägt Pühringer eine Bund-Länder-Regelung vor. Die Kosten sollen demnach im gleichen Verhältnis zwischen Bund und Länder aufgeteilt werden wie die Mineralölsteuer. Das wäre fair, denn die Mineralölsteuer ist ein wesentlicher Teil der erhöhten Heizkosten. Fest steht, das wir den sozial Schwachen in den Wintermonaten helfen müssen. Die Kosten dafür müssen aber all jene Gebietskörperschaften tragen, die von der Mineralölsteuer profitieren.
Andreas Hörtenhuber (+43 732) 77 20-116 17
"Gemeinsam mit der Abteilung Wohnbauförderung wurde auch in diesem Jahr wieder ein Wohnbaubericht für das Jahr 2004 erstellt. Dieser enthält eine aktuelle und detaillierte Zusammenstellung von Zahlen und Fakten über die Situation der Wohnungs- und Siedlungspolitik in Oberösterreich", so Wohnbau-Landesrat Dr. Hermann Kepplinger über das Nachschlagewerk, welches jedes Jahr veröffentlicht wird.
Dieser Wohnbaubericht wird vor allem den Bauträgern, sowohl den Gemeinnützigen, als auch den Gewerblichen, aber auch Banken zur Verfügung gestellt, um diese über die Bausituation des jeweiligen Vorjahres zu informieren. Mit der Förderung von 1.686 Wohnungen, 2.541 Eigenheimen, 654 Heimplätzen, 341 Wohnungsfertigstellungen, 13.982 Wohnungssanierungen und 4.158 sanierten Wohnungen mit Lifteinbauten konnte die oberösterreichische Wohnbauförderung im Vorjahr wichtige und notwendige Impulse setzen.
Aber auch heuer wird schon im ersten Halbjahr klar, dass die Wohnbauförderung Neu bereits jetzt deutliche Spuren im Bereich der Neubautätigkeit und des Klimaschutzes hinterlässt.
So konnten im Zeitraum Jänner bis Juni insgesamt 934 Eigenheime bewilligt werden, wobei davon 27 Niedrigstenergiesparhäuser (bis 30 kWh) und 27 Passivhäuser (bis 10 kWh) sind. Im Vergleich dazu wurden im Vorjahr im selben Zeitraum nur 18 Einheiten unter 30 kWh bewilligt, was deutlich zeigt, dass das Klima- und Umweltbewusstsein der BürgerInnen beim Eigenheimbau durch die Wohnbauförderung NEU eine verstärkte Ausprägung erfährt.
Auch im mehrgeschoßigen Wohnbau wurden bis Juni dieses Jahres bereits 727 Wohneinheiten bewilligt, davon entfallen 471 Einheiten auf Miete, 111 auf betreubare Wohnungen und 145 auf Eigentumswohnungen.
Alle interessierten Förderwerber/innen können sich auch weiterhin auf der Homepage
www.wohnbaufoerderung-neu.at über die Möglichkeiten einer Förderung informieren bzw. auch die Berater der Abteilung Wohnbauförderung unter (+43 732) 77 20-141 43, 141 44 um Rat fragen.
Mag.ª Sabrina Hebenstreit (+43 732) 77 20-120 43
LR Stockinger: Heimische Energie ist Top-Thema bei Rieder Messe
(LK) Die Sorge um die Energiezukunft ist momentan das Gesprächthema Nummer 1. Agrar-Landesrat Dr. Josef Stockinger, der in diesen Tagen sein Büro zur Internationalen Landwirtschaftsmesse in Ried/I. verlagert hat, präsentiert die neuen Möglichkeiten des Einstiegs der Landwirtschaft in die Energiezukunft. Messebesucher und Aussteller bestätigen im Gespräch mit Landesrat Stockinger die große Nachfrage nach dem Einstieg der Landwirtschaft in die Zeit nach dem Erdöl. Auch angesichts der hohen Spritpreise wird Biotreibstoff interessant. Landesrat Stockinger: "Die heimische Landwirtschaft ist in der Lage, die Energiezukunft in die Hand zu nehmen. Neben Wärme aus Biomasseheizwerken, Strom aus Biogaskraftwerken, Biogas für die Erdgasnetzeinspeisung liefert die Landwirtschaft ab Oktober auch Treibstoff für den Tank."
Österreich setzt im Sinne des Klimaschutzes und der international vereinbarten CO2-Reduktion die Biotreibstoffrichtlinie konsequent um. Neben Umwelteffekten gibt es dadurch auch einen positiven Impuls durch zusätzliche Nachfrage für landwirtschaftliche Produkte. Die Bauern sind ab 1. Oktober 2005 auch Sprit-Lieferanten. In drei Stufen müssen bis zum 1. Oktober 2008 5,75 Prozent Biotreibstoffe in allen Treibstoffen beigemischt sein. Die Rohstoffgrundlage für Biotreibstoffe ist eine Zukunftschance für die heimische Landwirtschaft. Biosprit aus Getreide zur Benzinbeimischung und Biodiesel aus Raps zur Dieselbeimischung sind ein wesentlicher Beitrag zur Reduktion der Treibhausgase und der CO2-Belastung. Agrarlandesrat Stockinger: "Die Klimaveränderung und dadurch auftretende Naturkatastrophen sind gerade im heurigen Sommer weltweit ein deutlicher Fingerzeig, dass man auch für den Klimaschutz etwas tun muss. Die Landwirtschaft ist hier gerüstet. Angesichts der zu Ende gehenden Erdölreserven und der explodierenden Rohölpreise kann die Bioenergie als echte Alternative auftreten".
Walter Silber (+43 732) 77 20-111 17 oder (+43 664) 829 89 99
LR Stockinger: Bauern profilieren sich als Energielieferant (Foto: Land OÖ./Silber) 1 MB
Jugendinformation und Jugendberatung
(LK) Infos, Tipps und Beratung für junge Leute zu verschiedenen Fragen und Anliegen. Vertraulich, persönlich und kostenlos.
Jugendservice des Landes Oberösterreich:
- Jugendservice des Landes Oberösterreich, Linz, Bahnhofplatz 1, 4021 Linz, Tel. (+43 732) 117 99, Montag bis Freitag von 13:00 bis 18:00 Uhr.
E-Mail: jugendservice@ooe.gv.at,
http://www.jugendservice.at/ - Jugendservice Eferding, Stadtplatz 4, 4070 Eferding, Tel. (+43 7272) 758 23, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
E-Mail: jugendservice-eferding@ooe.gv.at - Jugendservice Freistadt, Hauptplatz 12, 4240 Freistadt, Tel. (+43 7942) 725 72, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
E-Mail: jugendservice-freistadt@ooe.gv.at - Jugendservice Grieskirchen, Roßmarkt 10, 4710 Grieskirchen, Tel. (+43 7248) 644 64, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
E-Mail: jugendservice-grieskirchen@ooe.gv.at - Jugendservice Kirchdorf, Kirchengasse 6, 4560 Kirchdorf, Tel. (+43 7582) 604 16, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
E-Mail: jugendservice-kirchdorf@ooe.gv.at - Jugendservice Perg, Johann-Paur Straße 1, 4320 Perg, Tel. (+43 7262) 581 86, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
E-mail: jugendservice-perg@ooe.gv.at - Jugendservice Ried, Roßmarkt 9, 4910 Ried/I., Tel. (+43 7752) 715 15, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
E-Mail: Jugendservice-Ried@ooe.gv.at - Jugendservice Rohrbach, Pfarrplatz 1, 4150 Rohrbach, Tel. (+43 7289) 17 99, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
E-Mail: jugendservice-rohrbach@ooe.gv.at - Jugendservice Schärding, Tummelplatzstr. 9, 4780 Schärding, Tel. (+43 7712) 357 07, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
E-Mail: jugendservice-schaerding@ooe.gv.at - Jugendservice Steyr, Pfarrgasse 6, 4400 Steyr, Tel. (+43 7252) 17 99, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
E-Mail: jugendservice-steyr@ooe.gv.at - Jugendservice Wels, Rablstr. 16, 4600 Wels, Tel. (+43 7242) 21 14 11, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
E-Mail: jugendservice-wels@ooe.gv.at - Jugendservice Gmunden, Kirchengasse 18, 4810 Gmunden, Tel. (+43 7612) 17 99, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr
E-Mail: jugendservice-gmunden@ooe.gv.at - Jugenservice Vöcklabruck, Parkstraße 2a, 4840 Vöcklabruck, Tel. (+43 7672) 757 00, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr
E-Mail: jugendservice-voecklabruck@ooe.gv.at - Jugendservice Braunau, Salzburger Vorstadt 13, 5280 Braunau, Tel. (+43 7722) 222 33, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
E-Mail: jugendservice-braunau@ooe.gv.at
Termine außerhalb der Öffnungszeiten sind möglich. Auf Wunsch wird auch gerne zurückgerufen
Sozialmedizinische Beratung bei Alkoholproblemen
(LK) Am Samstag, 10. September 2005 findet für den Bezirk Gmunden, Landeskrankenhaus Gmunden, Miller v. Aichholzstr. 49, eine therapeutische Zusammenkunft der Zielgruppe, von 18:00 bis 20:00 Uhr, statt.
Familien-Servicestelle
(LK) Das Familienservice beim Amt der Oö. Landesregierung in Linz, Bahnhofsplatz 1 erteilt Auskunft über alle familiären Belange. Telefonische Anmeldungen und Anfragen werden am Montag und Dienstag von 7:30 bis 12:30 Uhr und von 13:30 bis 17:00 Uhr, am Mittwoch und Donnerstag von 7:30 bis 12:30 Uhr und von 13:30 bis 17:00 Uhr sowie am Freitag von 7:30 bis 12:30 Uhr unter der Telefonnummer (+43 732) 77 20-118 31, 118 32 entgegen genommen.
Jugend- und Drogenberatung für kommende Woche
(LK) "POINT" - Beratungsstelle für Suchtfragen, Linz, Starhembergstraße 11/2:
- nach telefonischer Vereinbarung: (+43 732) 77 08 95
Jugend- und Drogenberatung "CIRCLE", Wels, Richard-Wagner-Straße 3:
- nach telefonischer Vereinbarung: (+43 7242) 452 74
Jugend-, Drogen- und Alkoholberatung "EGO", Braunau, Ringstraße 45:
- nach telefonischer Vereinbarung: (+43 7722) 846 78
"X-DREAM" - Beratungsstelle für Jugend- und Suchtfragen, Steyr, Bahnhofstraße 8/2:
- nach telefonischer Vereinbarung: (+43 7252) 534 13
"IKARUS" - Beratungsstelle für Jugend- und Suchtfragen, Vöcklabruck, Dr. Alois-Scherer-Straße 17/1:
- nach telefonischer Vereinbarung: (+43 7672) 224 99
Gmunden, Kößlmühlgasse 4:
- nach telefonischer Vereinbarung: (+43 7612) 770 66

Information zur Pressekonferenz mit
Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, Bürgermeister Johann Grasl und Vizebürgermeister Harald Schöndorfer
am 8. September 2005 zum Thema
Geschäftsführer Dr.Klaus Hubatka, Tassilo Kurbetriebe Bad Hall Hofrat Dr.Dieter Widera, Finanzabteilung
Land gibt grünes Licht in die Gesundheits- und Thermenentwicklung in Bad Hall in Höhe von 19 Millionen Euro
Die Haller waren zu allen Zeiten stolz darauf, dass ihr Kurangebot für alle Bürger ausgerichtet ist. Obwohl sich in den Kurlisten vergangener Tage bekannte Namen finden, steht fest, dass von Anfang an die breiten Volksschichten den Hauptanteil der Kurgäste ausmachen.
Heute hat auch in Bad Hall der Begriff "Kur" eine neue Dimension - weg von der Krankheit - hin zur kompetenten Gesundheitsvorsorge.
Sie ist zunehmend Teil eines Ganzen, das durch eine reiche Palette von Aktivitäten, wie Kultur, Sport, Freizeit und ein wirksames Gesundheitsservice geprägt wird. Im traditionellen Kurbereich hat sich Bad Hall als der "Augenkurort" Mitteleuropas profiliert.
Die Tassilo Kurbetriebe sind einer der wenigen "Vollsortimenter" im Gesundheitstourismus und in vier operativen Geschäftsfeldern tätig, wobei zukünftig verstärkt innovative Programme im Mittelpunkt der Angebotsentwicklung stehen.
Tassilo Gesundheitszentrum
Einzigartig sind die in Bad Hall entwickelten Augenbehandlungen, Augenbäder und Augenbesprühungen, die bei Sehnerverkrankungen und trockenen Augen besonders wirksam sind.
Das Tassilo Gesundheitszentrum bietet eine breite Palette von Behandlungen, die ausschließlich von bestens ausgebildeten Therapeuten und unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden.
Neben den Jodsoleanwendungen werden außerdem von Physiotherapeuten individuell abgestimmte Massagen, Heilgymnastik und Bewegungs-programme angeboten.
Tassilo Therme
Die wichtigsten Meilensteine der letzten Jahrzehnte:
- Am 31. Mai 1975 wurde aus Anlass des 120-jährigen Jubiläums der Landeskuranstalt das Thermal-Mineralhallenbad feierlich eröffnet.
- Am 10. Februar 1984 konnte der 1 Millionste Badegast begrüßt werden.
- Am 31. Dezember 1991 startete der Baubeginn des Ausbaus der Tassilo-Therme.
- Ende 1992 konnte der Badebetrieb der neuen Tassilo-Therme gestartet werden und der 2 Millionste Badegast begrüßt werden.
- 2003 - Großinvestition Kurhotel.
Die Tassilo Therme bietet mit seinem Panorama-Thermalbecken einen einzigartigen Badegenuss, Entspannung mit seinen Whirlpools und Dampfbädern und wurde mit seiner neu ausgebauten Sauna-Welt international ausgezeichnet.
Paracelsus-Institut
Das Kurheim Paracelsus-Institut bildet den medizinischen Mittelpunkt der Bad Haller Jodsole-Anwendungen. Zwei klinische Institute, interne Medizin und Augenheilkunde bieten für ihre Besucher optimale Gesundheitsprogramme.
Die Forschung im Paracelsus-Institut hat seit vielen Jahren das Behandlungsangebot von Bad Hall geprägt und ist international herausragend in der Kurmedizin. Ein umfangreiches Angebot an medizinischen Programmen mit den Schwerpunkten Augener-krankungen, Stoffwechselbeschwerden und Herz-Kreislaufprobleme kann von Versicherungsgästen und Privatpersonen im Haus genutzt werden.
Herzog Tassilo-Kurhotel
Das Herzog Tassilo-Kurhotel stellt eine einzigartige Vitaloase inmitten einer der schönsten Parkanlagen Österreichs dar. Es wurde im "Relax Guide 2005" zum besten Kur/Wellnesshotel Österreichs gewählt. Der neu ausgebaute Relax- und Wellnessbereich in Kombination mit den wirksamen Kurbehandlungen bietet eine einzigartige Positionierung dieses Hauses und findet bei in- und ausländischen Gästen großen Anklang.
Eigentümerposition
Das Land Oberösterreich bekennt sich als Eigentümer zu den Tassilo Kurbetrieben Bad Hall und den weiteren Thermenstandorten in Oberösterreich.
Investoffensive - Thermenoffensive
Es wird daher eine umfassende Investitionsoffensive in diesem Bereich geben. Neben Bad Schallerbach, das im Dezember fertig wird, wird auch in Bad Hall und Bad Ischl kräftig investiert werden.
Die Vorstellungen und Konzepte liegen vor - das Land Oberösterreich wird in die Gesundheits- und Thermenentwicklung von Bad Hall etwa 19 Millionen Euro investieren.
Das Land Oberösterreich gibt dafür grünes Licht und startet damit die Detailplanungen für die Konzeption der Projekte.
Nach Vorliegen der Detailplanungen wird die konkrete Projekt-entscheidung getroffen und mit der Realisierung der Projekte begonnen. (Voraussichtlicher Baubeginn: Herbst 2006 oder Frühjahr 2007 - je nach Verlauf der Planungsphase).
Impuls für gesamte Region
Die Investitionen in die touristische Infrastruktur werden einen Impuls für die Region Bad Hall bringen und Oberösterreich dem im Kursbuch Tourismus festgelegten Ziel "Gesundheitsland Nummer 1 in Österreich" zu werden, einen entscheidenden Schritt näher bringen.
Thermenholding
Eine weitere wichtige Maßnahme zum Erreichen dieses Ziels ist die Gründung der Oö. Thermenholding GmbH. Sie bedeutet den Start des gemeinsamen Projekts: Gesamtkonzeption und strategische Gesamtsteuerung der Landes-Thermengesellschaften.
Projektziel
Know-how-Transfer aus den Erfahrungen bezüglich
- Marktpositionierung
- Investitionsplanung
- Investitionsdurchführung
- Controlling
- Marketing und
Nutzung von Synergien
Weiteres Ziel ist die fachspezifische Entwicklung der Führungskompetenz durch Best-Practice-Transfer.

