DCSIMG
Stapell von Zeitungen (Foto: Erwin Wodicka/Fotolia.com)

Zurück zum Beginn der Seite

Grösse und Kontrast

 
 
 
 
 
 

Zurück zum Beginn der Seite

Landeskorrespondenz Nr. 83 vom 27. April 2012


Logo Landeskorrespondenz

Landeskorrespondenz:

Pressekonferenzen


LH-Stv. Hiesl: Sanierungsarbeiten an der Simbacher Straße abgeschlossen

(LK) Die L-502 Simbacher Straße wird im Bereich der Stadtgemeinde Braunau am Inn täglich von über 14.000 Fahrzeugen befahren. Dadurch entstanden im Bereich des ÖAMTC bis zur Feuerwehrausfahrt bereits erhebliche Spurrinnen und Straßenschäden. "Nach der Sanierung des rund 750 Meter langen Straßenabschnittes mit Gesamtkosten von 200.000 Euro erwartet die Verkehrsteilnehmer/innen wieder mehr Verkehrssicherheit auf der Simbacher Straße", freut sich LH-Stv. Hiesl.

 

Als erste Maßnahme wurden bei beiden Kreisverkehrsanlagen die Pflasterungen im Fahrbahnbereich entfernt und mit Bitukies aufgebaut. Weiters wurden die bestehenden Spitzgräben und Leistensteine saniert. Die Fahrbahn wurde auf der gesamten Fläche abgefräst und anschließend mit einem Feinbelag aufgebaut.

 

Gemeinde:  Braunau am Inn
Kosten:  200.000 Euro
Bauloslänge:  0,75 km
Verkehrsdaten: 14.000 Kfz/24 Std.





LR Anschober: Österreich muss Interventionspläne für Atomkatastrophen verschärfen

Derzeit keine Evakuierungen geplant – Fukushima-Unfallszenario nicht berücksichtigt

 

(LK) Derzeit regeln in Österreich die Interventionsverordnung 2007 und der Interventionsplan 2009 das Verhalten im Fall nuklearer Unfallkatastrophen. Evakuierungen sind dabei nicht vorgesehen. Auf Basis der untersuchten Unfallszenarien gehen die beiden Konzepte davon aus, dass mit Maßnahmen wie Jodblockade und dem Verbleib in Häusern das Auslangen gefunden werden kann. Umwelt-Landesrat Rudi Anschober: "Aus meiner Sicht ein massives Unterschätzen einer schwersten Unfallkatastrophe wie etwa in Temelin oder deutschen AKWs."
Nach Fukushima sollte auf jeden Fall unbestritten sein, dass die Alarmschutzkonzepte massiv überarbeitet und verschärft werden müssen - denn dem derzeitigen Interventionsplan und der Interventionsverordnung liegt eine Kontaminierungsphase von maximal sieben Tagen zugrunde.
"Fukushima hat dramatisch bewiesen, dass Atomkatastrophen viel dramatischere Auswirkungen haben können, längerfristigere Freisetzungen von radioaktiven Substanzen möglich sind und daher eine massive Verschärfung der Alarmpläne notwendig ist", fordert Anschober von Umweltminister Berlakovich in einem Schreiben eine umfassende Überarbeitung und Verschärfung.
Deutschland setzt dies bereits um: Nach Fukushima wurde vom deutschen Bundesamt für Strahlenschutz in einer Studie untersucht, ob die deutschen Strahlenschutzregelungen auf einen Unfall wie in Fukushima mit langfristigen Freisetzungen vorbereitet sind. Nun liegt das Ergebnis vor - eine umfassende Verbesserung des anlagenexternen Notfallschutzes wird für notwendig erachtet:
- für viele der in dieser Studie betrachteten Unfallszenarien kann eine Ausweitung der Notfallschutz-Maßnahmen "Aufenthalt in Gebäuden" und "Evakuierung" sowie "Einnahme von Jodtabletten" auf deutlich größere Gebiete nötig werden, als in der Planung vorgesehen ist,
- die nach der Katastrophe von Fukushima verwirklichten deutlich geringeren Richtwerte für Umsiedlungen ("späte Evakuierung") könnten zu einer Diskussion des
deutschen Richtwertes für Umsiedlung führen. Eine Absenkung des deutschen Richtwertes kann die Größe vervielfachen.
(BfS-Bericht zu den Störfallberechnungen:
Icon Externer Link http://doris.bfs.de/jspui/bitstream/urn:nbn:de:0221-201204128010/3/BfS_2012_SW-11-12.pdf)
Anschober abschließend: "Die Bundesregierung muss sich der Tatsache stellen, dass Atomkatastrophen viel dramatischere Auswirkungen haben können als von den österreichischen Regelungen bisher angenommen. Daher muss jetzt sofort gehandelt werden."





Veranstaltung K3 – Expertenforum "Karenzmanagement macht Karriere!"

Mittwoch, 9. Mai 2012, 8.30 - 13.00 Uhr, Energie AG, Linz

 

Frauen-Landesrätin Mag.a Doris Hummer:
"Unternehmen, die Ihre Mitarbeiter/innen bei der Entscheidung für Familie und Beruf aktiv unterstützen, erhöhen Ihre Attraktivität als Arbeitgeber."

 

(LK) Karenz und Karriere – Ein Widerspruch?
Das "K3 – Kompetenzzentrum für Karenz und Karriere" ist ein Projekt von Frauen-Landesrätin Mag.a Doris Hummer.
In der modernen Arbeitswelt stellt sich besonders für Frauen die Frage nach der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Für Unternehmen ist die Karenzzeit ein wichtiger Zeitraum für eine zukunftsgerichtete Personalplanung. Sie ist Ansatzpunkt eines familiengerechten Personalmanagements. Für Mütter und Väter ist die Karenzzeit Anlass für eine Bestandsaufnahme von beruflich und außerberuflich erworbenen Kompetenzen und zur Neuausrichtung beruflicher Zielvorstellungen. Daher: Erfolgreiches Karenzmanagement ist für alle Beteiligten Angelpunkt einer langfristigen und nachhaltig erfolgreichen Zusammenarbeit.
Das K3-Kompetenzzentrum für Karenz und Karriere ist Drehscheibe der Beratungs- und Informationsstellen für Eltern. Unternehmen werden durch das K3 im Netzwerk Humanressourcen bei der Entwicklung und Implementierung von innovativen Karenz- und Auszeitenmanagement-Tools begleitet und unterstützt.

Was Unternehmen tun können
Warum die Vereinbarkeit von Familie und Beruf unter anderem auch aus wirtschaftlicher Perspektive Sinn macht, erfahren Interessierte beim Expertenforum am 9. Mai 2012 in der Energie AG OÖ. Unternehmensvertreter erzählen von ihrer Herangehensweise an dieses Thema, über den Nutzen und über die Erfolge! Details unter: Icon Externer Link www.k3-ooe.at


 
Anmeldung zum K3-Expertenforum am 9. Mai

Termin:
Mittwoch, 9. Mai 2012
8:30 – 12:30 Uhr

 

Veranstaltungsort:
Energie AG Oberösterreich
Böhmerwaldstraße 3
4020 Linz

 

Anmeldung & Infos:
Netzwerk Humanressourcen
Hafenstraße 47-51, 4020 Linz
netzwerk-hr@clusterland.at
Petra Thaller, petra.thaller@clusterland.at, Tel: (+43 732)-798 10-51 68, Fax: (+43 732)-798 10-51 60
Mag.a Romana Steinmetz, romana.steinmetz@clusterland.at, Tel. (+43 732) 798 10-51 68

 

Teilnahmebeitrag: € 135,- Normalpreis, € 72,- ermäßigter Preis für Partner im Netzwerk Humanressourcen

Anmeldeschluss: 2. Mai 2012

 

Bitte beachten Sie auch das beigefügte Anmeldeformular (pdf-Datei).




Bild/er zum Download:
K3-Logo_CMYK.jpg 806 KB

Lehrerbildung an eigenständige pädagogische Universitäten!

(LK) Die Einrichtung eigenständiger pädagogischer Universitäten fordert der oberösterreichische Landesschulratspräsident Fritz Enzenhofer: "Die Ankündigung der TU-Wien, vier wichtige Lehramtsstudien ab Herbst zu streichen, führt uns drastisch vor Augen, was es heißt, wenn man sich im wichtigen Bereich der Lehrerausbildung in Abhängigkeit begibt." Enzenhofer verlangt deshalb, dass der gesamte Bereich der Ausbildung von Lehrern, der Fortbildung sowie der pädagogischen Forschung und Entwicklung an pädagogische Universitäten verlagert wird, da dort die Lehrerbildung zentrales Anliegen ist und nicht als kostenintensives und manchmal lästiges Anhängsel betrachtet wird. "Wie in der Medizin sollten eigenständige Universitäten auch ein eigenes Selbstverständnis bewirken. Das ist wichtig für Forschung und Lehre.", meint Enzenhofer.

 

Die heimischen Betriebe suchen derzeit gerade eine Vielzahl an Technikern. Für Enzenhofer ist es befremdlich und unverantwortlich, dass just in dieser Phase die TU-Wien laut Medienberichten ankündigt, die Lehrerausbildung in den Fächern Physik, Chemie, Mathematik und Informatik aufzugeben. Der Umstand, dass gerade in der Lehrerausbildung, in der pädagogischen Forschung und Entwicklung Planbarkeit und ein hohes Maß an Verlässlichkeit unabdingbar sind, untermauert Enzenhofers Forderung, dass diese Aufgaben an neu zu schaffende eigenständige pädagogische Universitäten übertragen werden. "Bildung ist eine der wesentlichen Aufgaben des Staates.", schließt Enzenhofer.





Sprechtage für die Woche vom 30. April bis 4. Mai 2012

  •  Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer
     nur gegen Voranmeldung, Montag, 30. April 2012, von 14:30 Uhr bis
     16:00 Uhr, (+43 732) 77 20-111 00, Landhaus
  •  Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Ackerl
     nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-151 10, Altstadt 30
  •  Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner 
     nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-171 50, Altstadt 30
  • Landesrat Max Hiegelsberger
     nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 10, Landhaus
  • Landesrat Viktor Sigl
     nur gegen Voranmeldung, Montag, 30. April 2012, von 9:00 Uhr bis 11:30 Uhr und  von 14:30 Uhr bis 18:00 Uhr, (+43 732) 77 20-151 00, Altstadt 17
  • 1. Landtagspräsident Friedrich Bernhofer
     nur gegen Voranmeldung, Montag, 30. April 2012, von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr
     (+43 732) 77 20-111 50, Landhaus
  • 2. Landtagspräsidentin Gerda Weichsler-Hauer
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 52, Landhaus
  • 3. Landtagspräsident Dipl.-Ing. Dr. Adalbert Cramer
     nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 54, Landhaus




Lawinenlagebericht des Amtes der Oö. Landesregierung vom 27. April 2012

(LK) Hinweise zur allgemeinen Lawinensituation. Markanter Tagesgang der Lawinengefahr! Die Lawinengefahr ist von der Tageszeit abhängig und steigt in Bereichen, wo noch genügend Schnee vorhanden ist, bereits am Vormittag rasch von mäßig auf erheblich an. Mit der starken Erwärmung wird die Schneedecke in allen Expositionen bis in die Hochlagen an- bzw. durchfeuchtet. Vor allem sonnseitig ist bei genügend Schnee mit spontanen Nassschneeabgängen sowie in den höheren Lagen mit Lockerschneelawinen mittleren teils größeren Ausmaßes zu rechnen. Vorhandene Schneemäuler sind unbedingt zu beachten. Auch in schattseitigen Hängen kann bereits durch geringe Zusatzbelastung der schwere, feuchte bis nasse Schnee ausgelöst werden. Touren sollten am Vormittag und somit rechtzeitig beendet werden. Die Lawinensituation wird sich auch in den kommenden Tagen durch das sehr milde sonnige Wetter nicht wesentlich ändern.


Europäische Lawinengefahrenskala:
1 gering
2 mäßig
3 erheblich
4 groß
5 sehr groß

 

Achtung Redaktionen!
Auf der Landeshomepage finden Sie den Amtlichen Lawinenwarndienst unter der Internetadresse: http://www.land-oberoesterreich.gv.at/lawinenwarndienst





Logo Landeskorrespondenz

PRESSEINFORMATION

Information zur Pressekonferenz mit

Landeshauptmann Dr. Josef PÜHRINGER, Aufsichtsratsvorsitzender der Thermenholding GmbH, und Gen.Dir. Markus ACHLEITNER, Geschäftsführer der Thermenholding GmbH


am 27. April 2012 zum Thema

"Eurothermen auf Erfolgskurs" & Präsentation österreichweite market-Umfrage "Thermen in Österreich"




Logo Landeskorrespondenz

PRESSEINFORMATION

Information zur Pressekonferenz mit

Landesrat Max Hiegelsberger, Prof. Dr. Hartmut Graßl, Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg, Dr. Kurt Weinberger, Vorstandsvorsitzender Österreichische Hagelversicherung


am 27. April 2012 zum Thema

"Folgen der Klimaänderung für die Landwirtschaft"