Auf einer Windschutzscheibe hab jemand 'Winter' in den Schnee geschrieben (Foto: rupbilder - Fotolia)

Zurück zum Beginn der Seite

Grösse und Kontrast

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Zurück zum Beginn der Seite

Landesmuseen


Kontakt Direktion:

Oberösterreichische Landesmuseen

Direktion, Verwaltung, Bibliothek

Museumstraße 14

4020 Linz

Tel. (+43 732) 77 44 82-0

Fax: (+43 732) 77 44 82-66

E-Mail: direktion@landesmuseum.ac.at 

www.landesmuseum.at

 

Kontakt zu den 12 Schauplätzen:


Landesgalerie Oberösterreich

Museumstraße 14

4010 Linz

Tel. (+43 732) 77 44 82-0

Fax: (+43 732) 77 44 82-66

E-Mail: galerie@landesmuseum.at

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 9:00 bis 18:00 Uhr,

Samstag, Sonntag, Feiertag 10:00 bis 17:00 Uhr, Montag geschlossen
Eintritt: 4 Euro 

Ermäßigt: 2,20 Euro

Schlossmuseum

Tummelplatz 10

4010 Linz

Tel. (+43 732) 77 44 19-0

Fax: (+43 732) 77 44 19-29

E-Mail: schloss@landesmuseum.at

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 9:00 bis 18:00 Uhr,

Samstag, Sonntag, Feiertag 10:00 bis 17:00 Uhr, Montag geschlossen
Eintritt: 4 Euro

Ermäßigt: 2,20 Euro

Biologiezentrum

J.-W.-Klein-Straße 73

4040 Linz-Dornach

Tel. (+43 732) 75 97 33-0,

Fax: (+43 732) 75 97 33-99

E-Mail: bio-linz@landesmuseum-linz.ac.at.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 17:00 Uhr,

Sonntag, Feiertag 10:00 bis 17:00 Uhr, Samstag geschlossen

Eintritt frei!


Kubinhaus Zwickledt

Zwickledt 7

4783 Wernstein am Inn,

Tel. (+43 7713) 66 03

Öffnungszeiten: Dienstag bis Donnerstag 10:00 bis 12:00 Uhr  und 14:00 bis 16:00 Uhr,

Freitag 9:00 bis 12:00 Uhr und 17:00 bis 19:00 Uhr,

Samstag, Sonntag, Feiertag 14:00 bis 17:00 Uhr, Montag geschlossen

Eintritt: 3 Euro

Photomuseum Bad Ischl

Jainzen 1

4820 Bad Ischl

Tel. (+43 6132) 244 22

Öffnungszeiten: täglich 9:30 bis 17:00 Uhr

Eintritt: 3 Euro

Anton-Bruckner-Gedenkstätte

Augustinerstraße 3

4052 Ansfelden

Tel. (+43 7229) 871 28

Mittwoch 14:00 bis 16:00 Uhr,

Sonntag 10:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 16:00 Uhr sowie nach Vereinbarung
Eintritt frei!

 

Freilichtmuseum Sumerauerhof

Samesleiten 15

4490 St. Florian

Tel: (+43 7224) 80 31

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10:00 bis 12:00 und 13:00 bis 17:00 Uhr geöffnet,

Montag geschlossen

Eintritt: 3 Euro

Stelzhamer-Gedenkstätte

Großpiesenham 26

4874 Pramet

Tel. (+43 7754) 83 87

Öffnungszeiten: 1. April bis 31. Oktober; täglich 9:00 bis 12:00 und 13:00 bis 17:00 Uhr

Eintritt frei!

OÖ. Schifffahrtsmuseum

Greinburg 1

4360 Grein

Tel. (+43 7268) 70 07-18

E-Mail: mail@schloss-greinburg.at

www.schloss-greinburg.at
Öffnungszeiten: 1. Mai bis 26. Oktober; täglich 09:00 bis 17:00 Uhr,

Eintritt Schloss Greinburg inkl. OÖ. Schifffahrtsmuseum: 5 Euro


Mühlviertler Schlossmuseum Freistadt

Schloßhof 2

4240 Freistadt

Tel. (+43 7942) 722 74

E-Mail: schlossmuseum.freistadt@aon.at

Öffnungszeiten: täglich von 9:00 bis 12:00 und 14:00 bis 17:00 Uhr,

Samstag, Sonntag, Feiertag 14:00 bis 17:00 Uhr

Eintritt: 2,40 Euro

Ermäßigt: 1,60 Euro

Zoll- und finanzgeschichtliche Sammlung

Kaarstr. 21

4020 Linz

Tel: (+43 732) 76 05 od. 24 53

Fax: (+43 732) 76 05-26 68

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 8:00 bis 13:00 Uhr

Eintritt frei!

Waffensammlung

Schloss Ebelsberg

Schloßweg 7

4030 Linz-Ebelsberg

Tel: (+43 732) 30 76 32

E-Mail: schloss-ebelsberg@aon.at

Öffnungszeiten: Samstag, Sonntag, Feiertag 10:00 bis 12:00 und 13:00 bis 17:00 Uhr und nach Vereinbarung
Eintritt: 3 Euro

Fakten und Ziele:

"Mission Statement" für die oö. Landesmuseen:

"Die Oberösterreichischen Landesmuseen verstehen sich als Ort umfassender objektbezogener Forschung und deren Vermittlung. Das historisch sowie gegenwärtig relevante Objekt soll im Rahmen unseres Bildungsauftrags für den Menschen konkret erfahrbar gemacht werden".

Dieses Zitat aus unserem Leitbild weist bereits auf unsere Aufgabenbereiche im Sinne der internationalen Museumsdefinition hin: Sammeln, Bewahren, Forschen, Vermitteln und Ausstellen. Und das für die gesamte Natur-, Kultur- und Kunstgeschichte Oberösterreichs.

 

Fakten zu Stammhaus und den 12 Schauplätzen:Die Landesmuseen umfassen drei große Ausstellungshäuser in der Landeshauptstadt - das Schlossmuseum, die Landesgalerie und das Biologiezentrum, sowie neun weitere Präsentationsorte in Oberösterreich.

 

Stiegenhaus Landesgalerie Linz (Foto: OÖ. Landesmuseen)Das Stammhaus:

Verwaltet und zentral organisiert im historischen Francisco Carolinum, dem Stammhaus in der Museumstrasse, gestalten sich die Landesmuseen als "Kulturkonzern mit vielen Standorten".

In der Museumstrasse sind neben der Landesgalerie die Bereiche Graphische Sammlung, Bibliothek, Direktion, Verwaltung, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit beherbergt.

 

Die Landesgalerie:

Die Landesgalerie ist die wissenschaftliche Fachinstitution des Landes Oberösterreich für moderne und zeitgenössische Kunst und im Stammhaus in der Museumstrasse situiert.

Ihre Schwerpunkte sind die Kunst des 20. Jahrhunderts, zeitgenössische Kunst mit Oberösterreichbezug, österreichische Kunst im internationalen Kontext, interdisziplinäre Projekte und thematisch zusammenhängende Ausstellungsreihen.

 

Das Schlossmuseum:

Das Linzer Schlossmuseum beherbergt die kulturwissenschaftlichen Sammlungen der Landesmuseen (Kunst vom Mittelalter bis zur Moderne - Gotik, Malerei des 19. Jhdts., Kunstgewerbe, sowie Historische Musikinstrumente, Numismatik, Volkskunde, Ur- und Frühgeschichte, Römerzeit, Mittelalterarchäologie und Technikgeschichte).
Das Linzer Schlossmuseum stellt das Sachkulturgüterarchiv des Landes Oberösterreich dar und ist Schauplatz vielfältiger, landeskundlicher Forschungen im geisteswissenschaftlichen Bereich.

Die Dauerausstellungen vermitteln einen Gang durch die Kulturgeschichte von Oberösterreich. Zudem finden jährlich Großausstellungen, welche sich mit landeskundlichen, sowie internationalen Themen beschäftigen (Schwerpunkte sind Ethnologie, Kunst- und Kulturgeschichte), sowie kleinere Präsentationen aus Beständen des Hauses, statt.

 

Das Biologiezentrum:

Das Biologiezentrum in Linz/Dornach stellt mit seinen mehr als vier Millionen Objekten die größte naturkundliche Sammlung des Landes Oberösterreich dar und nimmt damit österreichweit, nach dem Naturhistorischen Museum Wien, den zweiten Platz ein.

Das Biologiezentrum betreut die Naturwissenschaftlichen Sammlungen des Oberösterreichischen Landesmuseums.

Wechselnde Ausstellungen zu naturwissenschaftlichen Themen eröffnen "Fenster in die Wissenschaft", darüber hinaus werden jährlich zwei Sonderausstellungen konzipiert.

 

 

Die weiteren neun "Schauplätze":

  • Kubinhaus Zwickledt: Hier lebte 53 Jahre lang, bis zu seinem Tod, der Zeichner Alfred Kubin. Heute können Kubins Wohnräume, sowie Veranstaltungen und Ausstellungen besucht werden.
  • Photomuseum Bad Ischl: Im noblen Marmorschlössl, dem ehemaligen Teehaus der Kaiserin Elisabeth, sind die photogeschichtliche Sammlung Hans Frank, einmalige Exponate und wechselnde Sonderausstellungen zu besichtigen.
  • Anton-Bruckner-Gedenkstätte Ansfelden: Im Geburtshaus Anton Bruckners können Besucher einen Eindruck vom Leben und Schaffen des oberösterreichischen Musikgenies gewinnen.
  • Freilichtmuseum Sumerauerhof: Der ansehnliche Vierkanter in idyllischer Lage bei St. Florian, ist Denkmalhof und Freilichtmuseum und beherbergt eine in Europa einzigartige Bauernmöbelsammlung der Volkskundeabteilung der Landesmuseen, sowie Sonderausstellungen und Veranstaltungen.
  • Stelzhamer-Gedenkstätte, Pramet: Im Geburtshaus des bedeutendsten Mundartdichters Oberösterreichs ist das "Muadastübl" unverändert erhalten und zu besichtigen.
  • OÖ. Schifffahrtsmuseum, Grein: Die Greinburg im Strudengau eignet sich hervorragend als Erinnerungsstätte der regen Schifffahrt, die jahrhundertelang wesentlich zum wirtschaftlichen Aufschwung unserer Heimat beigetragen hat.
  • Mühlviertler Heimathaus Freistadt: Die Sammlungschwerpunkte Hinterglasmalerei und Bauernmöbel, sowie mühlviertler Volkskunde und lokale Geschichte erwarten den Besucher im Schloss von Freistadt.
  • Zoll- und finanzgeschichtliche Sammlung, Linz- Urfahr: Die Sammlung im Finanzamt Urfahr umfasst alle Bereiche, die im dienstlichen Leben eines Finanz-, Zoll-, oder Zollwachebeamten in Verwendung standen.
  • Waffensammlung, Schloss Ebelsberg: Die wehrkundliche Sammlung in Schloss Ebelsberg bietet einen Überblick über die Entwicklung der Hand- und Feuerwaffen vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart.

Geschichtliches:

 

Landesgalerie:

1854 auf Anregung Adalbert Stifters gegründet, erfolgte bereits 1866 die definitive Übergabe der Landesgalerie in das Eigentum des Landes. Sie ist österreichweit die erste offizielle Institution zur Förderung der Gegenwartskunst und wurde von Wilfried Seipel nach 1985 reaktiviert. Unter Gunter Dimt wird die Landesgalerie aus dem Direktionsbereich ausgegliedert und als eigenständige Abteilung weitergeführt.

Mit Peter Assmann wird erstmals ein eigener Leiter für den neugeschaffenen Bereich bestellt, dessen Leitung im Jahr 2000 Martin Hochleitner übernimmt.

 

Schlossmuseum:

799 erstmals in einer Passauer Urkunde erwähnt, gestaltete sich die Geschichte des Schlosses und seiner Verwendung wechselvoll. Kaiser Friedrich III. machte es, nach umfangreichen Umbauten, in den 80-iger Jahren des 15. Jahrhunderts, zu seinem Alterssitz. Das "Friedrichstor", als Haupteingang durch die westliche Wehrmauer, ist als Relikt noch vorhanden.

Im Jahre 1604 begann Kaiser Rudolf II. mit dem Bau eines "newen schloß gebew(s)", das erst im Jahre 1631, unter Ferdinand II., mit Errichtung der Kapelle, abgeschlossen war. In den Franzosenkriegen diente das Gebäude als Militärspital, ein verheerender Brand zerstörte 1800 den Süd- und Kapellentrakt. Die nur notdürftig instandgesetzte Ruine diente dann als k.k. Provinzialstrafhaus, anschließend als Kaserne des oberösterreichischen Hausregiments "K.K. Infanterieregiment Nr. 14 Großherzog von Hessen und bei Rhein" und der Gendarmerie. 1959 wurde das Linzer Schloss, durch die Widmung für das Landesmuseum, vor dem Verfall bewahrt und 1963 als Linzer Schlossmuseum eröffnet.

 

Biologiezentrum:

Die naturkundlichen Sammlungen haben ihren Ursprung im Gründungsjahr des Oberösterreichischen Landesmuseums 1833.

In den Anfängen der Sammlungstätigkeiten stand eine Arche Noah im Zentrum des Interesses, das Sammlungsziel stellten einerseits praktische Aspekte wie Schädlinge und Unkräuter bzw. andererseits Abnormitäten dar.

Erst später wurde der wissenschaftliche Wert von Sammlungen, einschließlich Ihrer Funddaten, erkannt.

Im 19. Jahrhundert sorgten ehrenamtliche Sammlungsbetreuer für den Ausbau und den Erhalt der Sammlungen, 1914 wurde mit der Einstellung eines ausgebildeten Naturwissenschaftlers der Grundstein für eine professionelle Sammlungsführung gelegt.

1993 übersiedelten die biologischen Sammlungen von der Museumstrasse in das Biologiezentrum in Linz-Dornach, welches die wissenschaftlichen Einrichtungen der Abteilungen für Botanik, Zoologie der Wirbeltiere und wirbellosen Tiere beherbergt.