Abgerissene Kalenderblätter und ein neuer Kalenderblock für 2012 (Foto: Mytho - Fotolia)

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Landeskorrespondenz Nr. 193 vom 2. September 2010


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Landeskorrespondenz:

Pressekonferenzen


Hoher Besuch bei der Oö. Landesausstellung "Renaissance und Reformation" auf Schloss Parz

(LK) Am 1. September 2010 konnten sich die Organisatoren der Oö. Landesausstellung 2010 "Renaissance und Reformation" über einen hohen Besuch freuen. Bundespräsident Dr. Heinz Fischer wurde von Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, der Bürgermeisterin von Grieskirchen Maria Pachner und dem Abgeordneten zum Nationalrat Wolfgang Großruck auf Schloss Parz empfangen und besuchte anschließend die Ausstellung.





LH Pühringer bei Eröffnung der Welser Messe: Arbeitsmarkt und Strukturreformen sind Schwerpunkte der nächsten Monate

(LK) "Der Arbeitsmarkt und die anstehenden Strukturreformen werden die Schwerpunkte der oö. Landespolitik in den nächsten Monaten sein", betonte Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer bei der Eröffnung der Welser Messe am 1. September 2010. "Es ist uns durch Konjunkturpakete und Kurzarbeit gelungen, auch in den Krisenjahren wider Erwarten das Bundesland mit der geringsten Arbeitslosenquote zu bleiben." Dennoch bleibe der Arbeitsmarkt erste Herausforderung an die Landespolitik, "denn Arbeit zu haben ist für die Menschen das ganz Entscheidende. Arbeit ist Lebenssinn und Lebensperspektive. Arbeitslosigkeit ist Hoffnungslosigkeit", erklärte Pühringer.

 

Wirtschaftsforscher befürchten derzeit, dass es in den Wintermonaten zu einer erhöhten Arbeitslosigkeit kommen könnte. "Wir werden daher rechtzeitig seitens der öffentlichen Hand untersuchen, welche laufenden Bauten wir vorziehen können, damit wir in den Wintermonaten Impulse für den Arbeitsmarkt setzen können", so Pühringer.

 

Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit in den nächsten Monaten müssen die Strukturreformen sein. "Wir haben die Verwaltungs- und Spitalsreform bereits gestartet und nehmen diese Aufgabe sehr ernst. Wir haben diese Reformen professionell vorbereiten lassen und Expertengremien eingesetzt, die der Politik bis zum Frühjahr Vorschläge unterbreiten werden, wie wir unsere Verwaltung schlanker und fitter machen können.

 

Wir tun das, um für die Zukunft finanzielle Freiräume zu schaffen, denn Zukunft ist mehr als die Verlängerung der Gegenwart. Es geht darum, finanzielle Potenziale frei zu bekommen, damit am Zukunftsland Oberösterreich weiter gebaut und gestaltet werden kann", sagte Pühringer.

 

Der Landeshauptmann stellte an dieser Stelle auch klar, dass das Land Oberösterreich ein großes Interesse hat, dass auch auf Bundesebene Staats- und Verwaltungsreformen konsequent durchgeführt werden: "Die Bundesländer sind weder Reformblockierer noch Reformverweigerer, wie das von manchen Wiener Stellen so dargestellt wird.

 

Die Länder sind gerne bereit, Verantwortung zu tragen, z.B. für den Schulbereich. Vorausgesetzt, dass im Rahmen des Finanzausgleichs auch die entsprechenden Mittel zur Verfügung gestellt werden.

 

Die Länder sind zu Reformen bereit, man kann und darf uns einiges zutrauen, wenn man uns fair finanziell ausstattet."





Positiver Trend am Arbeitsmarkt in setzt sich fort: Jugendbeschäftigung gilt weiter besonderes Augenmerk

Pühringer / Sigl: "Mehr als 8.330 offene Stellen bedeuten nicht nur höchstes Arbeitsplatzangebot aller Bundesländer, sondern sind große Chance, noch mehr Menschen in Beschäftigung zu bringen."

 

(LK) Der positive Trend am Arbeitsmarkt in Oberösterreich setzte sich auch im August fort: Mit Ende August verfügte unser Bundesland mit 4,1 % hinter Salzburg ex aequo über die zweitniedrigste Arbeitslosenquote aller Bundesländer. Dies ist ein Rückgang um 0,5 Prozentpunkte gegenüber August des Vorjahres. Der Österreichschnitt liegt bei 5,9 %. Auch die Zahl der Beschäftigten bleibt in deutlich über der 600.000er Marke: Rund 613.600 Personen waren mit Ende August laut AMS in Beschäftigung - um 8.200 Personen bzw. 1,4 % mehr als im Vorjahr.

 

Erfreulich sei, so Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl, dass die Zahl der offenen Stellen nicht nur das höchste Arbeitsplatzangebot aller Bundesländer bedeute, sondern auch die Chance, noch mehr Menschen in Beschäftigung zu bringen. Mit Ende August waren beim AMS 8.336 offene Stellen gemeldet - um 1.367 Stellen bzw. 19,6 % mehr als im August des Vorjahres. "Diese Zahlen verdeutlichen, dass unsere aktive Arbeitsmarktpolitik treffsicher ist und die oö. Wirtschaft jetzt wieder verstärkt Arbeitskräfte nachfragt. Unsere Unternehmen blicken wieder optimistischer und zuversichtlicher in die Zukunft", so Pühringer und Sigl. Die Arbeitslosigkeit ist im August bis auf Linz in allen Bezirken - zum Teil sehr deutlich - gesunken, insbesondere im Innviertel in den Bezirken Braunau und Schärding.

 

Dennoch, betonen Pühringer und Sigl, gebe es keinen Anlass sich zurückzulehnen: "Wir müssen uns weiter enorm anstrengen, um Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen. Insbesondere die Jugendbeschäftigung braucht weiter unsere volle Aufmerksamkeit."  Rund 6.000 Lehrverträge wurden im ersten Halbjahr in angemeldet - ein Plus von 5,9 % gegenüber dem Vorjahr. Dennoch sind noch viele junge Menschen auf der Suche nach einem Lehrplatz oder einem Ausbildungsplatz.
Dafür laufen die zwei großen oö. Initiativen "Lehrstellen-Offensive bei Firmen" und "Perspektive Job - Jugend hat Vorrang" mit JobCoaches und persönlicher Betreuung für junge Menschen auf Hochtouren weiter. 35 Millionen Euro werden heuer in Oberösterreich in die Jugendbeschäftigung investiert. Mehr als 4.400 Jugendliche in Oberösterreich werden vom Maßnahmenpaket für junge Menschen im "Pakt für Arbeit und Qualifizierung 2010" profitieren.





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PRESSEINFORMATION

Information zur Pressekonferenz mit

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, Naturschutz-Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner, Direktor Dr. Erich Mayrhofer, Nationalpark Kalkalpen und Dr. Werner Beutelmeyer, market-Institut


am 2. September 2010 zum Thema

"Welche Rolle spielt der Nationalpark Kalkalpen in den Augen der Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher? - eine aktuelle market-Umfrage"




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PRESSEINFORMATION

Information zur Pressekonferenz mit

Landeshauptmann-Stv.  Josef Ackerl


am 2. September 2010 zum Thema

"Wider die Mythenbildung - Fakten zur Altenpflege und -betreuung aus Oberösterreich"