Landeskorrespondenz Nr. 192 vom 1. September 2010

Landeskorrespondenz:
Pressekonferenz:
(LK) Mit dem Goldenen Ehrenzeichen des Landes Oberösterreich wurde am 30. August 2010 Energie AG-Generaldirektor Dr. Leopold Windtner ausgezeichnet.
Wie Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer in seiner Laudatio betonte, gelang es der damaligen OKA unter der Leitung von Windtner, sich in kürzester Zeit völlig neu aufzustellen. Durch Umstrukturierung und Vorbereitung auf die Herausforderungen des freien Strommarktes hat sich die OKA in den 90er-Jahren fit für die Zukunft gemacht. Von 1994 bis heute wurde ein Umsatz von 13,6 Milliarden Euro erwirtschaftet.
Im Jahr 2003 wurde mit dem Einstieg in das internationale Abfallgeschäft durch den Erwerb von leistungsstarken Unternehmen in Ungarn und Tschechien aus einem klassischen Stromversorger ein internationaler Player mit zentral¬euro¬päischem Format.
Unter Windtners Leitung wurde das Unternehmensportfolio konsequent weiter entwickelt. Es umfasst mittlerweile auch den Abwasserent- und -versorgungsbereich, den Warmwasserversorgungsbereich und den prosperierenden Telekombereich.
Pühringer wies auch darauf hin, dass die Energie AG unter Windtners Führung laufend neue Zukunftsfelder betrete: Energieeffizienz, Energieberatung und neue Energietechniken prägen heute das Unternehmensgeschehen.
Der Konzern Energie AG beschäftigt heute ca. 6.000 Mitarbeiter/innen in Österreich, Deutschland, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Rumänien, Ukraine, Moldawien und Südtirol.
Pühringer würdigte daneben auch die Bereitschaft Windtners, sich neben seiner Tätigkeit als Generaldirektor der Energie AG ehrenamtlich zu engagieren.
Als Präsident der Sportunion, als Vorsitzender des Landessportrats, als Präsident des OÖ. Fußballverbandes und nicht zuletzt seit Februar 2009 als Präsident des ÖFB. Weiters war Windtner langjähriger Präsident der Österreichischen Pfadfinder und ist seit 1996 Obmann der Florianer Sängerknaben.
12 neue Mietkauf-Reihenhäuser in Andorf
(LK) Wohnbau-Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner freute sich, am 31. August 2010 die Schlüssel für 12 neue Mietkauf-Reihenhäuser an die neuen Mieter/innen bzw. Eigentümer/innen in Andorf im Innviertel übergeben zu dürfen.
"Gemeinsam mit der Innviertler Gemeinnützigen Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaft, ISG, und der Gemeinde Andorf konnte das Projekt verwirklicht werden," bedankte sich der Wohnbau-Landesrat für die gute Zusammenarbeit im Interesse der Bevölkerung.
"Wohnen ist ein elementares Grundbedürfnis für jeden Menschen. Die Mittel, welche die Wohnbauförderung des Landes Oberösterreich hierfür bereitstellt, werden sorgsam verwendet. Das ist die Politik dem Steuerzahler schuldig," bekräftigte Haimbuchner.
Auch Umweltminister Nikolaus Berlakovich auf Distanz, aber kein klares Nein
(LK) Viele oberösterreichische Gemeinden sind verunsichert, weil in den vergangenen Monaten Diskussionen über die Errichtung von CO2-Speicherungen (CCS) in ausgebeuteten Gaslagern geführt wurden.
Umwelt-Landesrat Rudi Anschober erteilt diesen Denkspielen eine klare Absage: "CO2-Speicherung bringt keine Lösung der Klimakrise, sondern ist enorm teuer, bindet Finanzmittel, die wir für die Energieumstellung brauchen und ist technisch unerprobt und unsicher".
Landesrat Rudi Anschober hat auch den Umweltminister Nikolaus Berlakovich um eine klare Positionierung ersucht. Dieser sieht (Zitat): "zumindest kurz- und mittelfristig keine sinnvolle und realistische Klimaschutzoption", schließt aber CCS auch definitiv nicht aus, sondern will offene Fragen vor einer endgültigen Entscheidung beantwortet haben.
Landesrat Rudi Anschober: "Forschung und Investition in CCS wäre eine Fehlentwicklung - die Bundesregierung soll die Verunsicherung durch ein klares Nein stoppen".
(LK) Vereinzelt können Gänsefuß und Ragweed auf unbebauten Flächen und Dämmen zu lokalen Belastungen führen. Der Pilzsporenanteil ist allgemein hoch.
Tonbanddienste:
AKH Linz: (+43 732) 78 06-69 19
LKH Freistadt: (+43 50 554) 76-284 00
LKH Vöcklabruck: (+43 50 554) 71-499 00

Information zur Pressekonferenz mit
Umweltminister Niki Berlakovich und Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl
am 31. August 2010 zum Thema

