Ausbau der A8: Start im März
Bericht: Hubert Schiffmann
Kamera: Stefan Fischer
Schnitt: Karam Al-Ghossein
Der Ausbau der Innkreisautobahn A8 kommt in die heiße Phase: Anfang März starten die eigentlichen Bauarbeiten im 11,6 km langen Abschnitt Pichl-Meggenhofen.
Ein Blick auf die Innkreisautobahn zeigt, wie eng es derzeit zugeht. Diese schmale vor 20 Jahren aus Spargründen gebaute Variante wird mit dem heutigen Verkehr längst nicht mehr fertig. Rund 40.000 Fahrzeuge sind zu Spitzenzeiten täglich unterwegs und beinahe 40 Prozent davon sind Lastkraftwagen.
Bereits im November wurde mit den Vorbereitungsarbeiten für den Ausbau begonnen. Ab 2. März wird 5 Nächte lang jeweils nur 1 Fahrstreifen pro Richtung zur Verfügung stehen, da 7.000 Betonleitwände zur Einrichtung des Gegenverkehrsbereichs aufgestellt werden müssen.
"Es wird nicht ohne Behinderungen gehen, aber wir setzen auf höchste Aufmerksamkeit und Disziplin der Verkehrsteilnehmer. Zudem wurde die Polizei gebeten, während der Bauarbeiten besonders streng zu kontrollieren um den Verkehr trotz der Beschränkungen sicher und flüssig halten zu können", betonte Straßenbaureferent Landeshauptmannstellvertreter Franz Hiesl.
"In der ersten Bauphase wird bis November 2009 die Richtungsfahrbahn Suben saniert, danach bis Dezember 2010 jene in Fahrtrichtung Wels. Für die Bauarbeiten wurde die Verkehrsinformation verstärkt. Per Videokameras überwacht die ASFINAG die Situationen im Baustellenbereich", so ASFINAG-Projektleiter Dipl.-Ing. Günter Watzinger.
"Auf Staus wird auf insgesamt 8 Warntafeln auf allen Zulaufstrecken hingewiesen. Zudem verteilen die Außenhandelsstellen der Wirtschaftskammer Österreich in 11 europäischen Ländern die Baustelleninformationen an die dortigen Frächter", berichtete Franz Wolfsgruber vom Güterführungsgewerbe.

