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Landeskorrespondenz Nr. 116 vom 19. Mai 2006


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Landeskorrespondenz:

Pressekonferenzen


LH Pühringer zum 15. Tag der oberösterreichischen Freilichtmuseen am 20. und 21. Mai 2006: "Freilichtmuseen geben einen lebendigen Einblick in die Welt unserer Vorfahren."

(LK) Bereits zu einem Fixpunkt im oberösterreichischen Kulturkalender ist der jährliche "Tag der oberösterreichischen Freilichtmuseen" geworden, der heuer am Wochenende vom 21. und 22. Mai stattfindet.

 

Die oberösterreichischen Freilichtmuseen, die im ganzen Land an ihrem ursprünglichen Standorten zu besichtigen sind, bieten einen lebendigen Einblick in die Wohn-, Arbeits- und Lebensverhältnisse einer Zeit, in der unser Land noch weitgehend agrarisch geprägt war. Sie sind, wie der Kulturreferent Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer betont, wichtige Vermittler unserer Tradition und unserer kulturellen Identität. Ihre Aufgabe ist es, das kulturelle Erbe des Landes und seiner Bevölkerung zu bewahren, und die Verbindungslinie zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft aufrecht zu erhalten. "Die Freilichtmuseen sind lebendige Zeugen für die Entwicklung unseres Landes. Sie vermitteln einen Eindruck vom Leben vergangener Generationen und zeigen, wie Oberösterreich geworden ist", so Pühringer.

 

Das Programm am 15. Tag der OÖ. Freilichtmuseen am 20. und 21. Mai 2006:

 

Das Keltendorf in Mitterkirchen bietet am Samstag ab 14:00 Uhr einen Töpferworkshop und am Sonntag ab 14 Uhr einen Workshop "Holzbau", anschließend ab 16 Uhr spielt die Musikgruppe "Toora Loora Ladies" und einen Fackelzug bei Einbruch der Dunkelheit. Geöffnet ist das Keltendorf an diesem Tag, an dem auch der 350.000ste Besucher erwartet wird, bis 22:00 Uhr.

 

In Gutau ist das Färbermuseum an beiden Tagen von 9:30 Uhr bis 12:00 Uhr und ab 13:30 Uhr geöffnet. Vormittags gibt es Museumsführungen, nachmittags zusätzlich die Möglichkeit "Blaue Geschenkideen" selber zu drucken.

Der Großdöllnerhof in der Gemeinde Rechberg ist an beiden Tagen ab 13:00 Uhr geöffnet. Geboten werden eine Pflanzenbörse, ein Vorgeschmack auf Handwerkskurse wie das Färben von Stoffen und Wolle, sowie die Ausstellungen: "Volksmedizin und Aberglaube" und "Wanderschäferei". Für das leibliche Wohl sorgen die Naturparkbauern.

 

Das Freilichtmuseum in Pelmberg, Gemeinde Hellmonsödt lädt am Samstag von 10:00 bis 12:00 und 14:00 bis 17:00 Uhr zu einem "Tag der Rosen" mit einer Pflanzenausstellung, Beratungsgesprächen und einem "Verkauf übern Gartenzaun" ein. Am Sonntag ist das Freilichtmuseum durchgehend von 10:00 -17:00 Uhr geöffnet. Mundartgedichten unter dem Motto "Oadeiddi - Zwoadeiddi" von Joschi Anzinger werden von der Ziehharmonika-Vizestaatsmeisterin Elke Lichtenauer musikalisch umrahmt. Daneben gibt es liebe Dinge für Haus und Garten.

 

Im Zentralraum präsentiert das Freilichtmuseum Sumerauerhof in St. Florian bei Linz an beiden Tagen zwischen 10:00 und 17:00 Uhr ein Schaumalen von Hinterglasbildern.

 

In der Gemeinde Weyer werden in der Katzensteinermühle traditionelle Handwerkstechniken, etwa das Korbflechten, gezeigt. Ein musikalisches Rahmenprogramm sowie regionale kulinarische Genüsse warten am Samstag ab 14:00 Uhr und am Sonntag ab 10:00 Uhr auf die Besucher (jeweils bis 17:00 Uhr).

 

Das Sensenschmiedemuseum und die Klangwelten in Micheldorf bieten an beiden Tagen zwischen 10:00 und 17:00 Uhr Führungen an, am Sonntag bei freiem Eintritt. Für die Kinder kommt am 21. Mai um 11:00 Uhr der Kasperl.

 

Der "Geyerhammer" in Scharnstein ist ebenfalls an beiden Tagen zwischen 10:00 und 17:00 Uhr geöffnet und lädt jeweils um 15:00 Uhr zu einem Schauschmieden. Zu sehen ist darüber hinaus die Kunstausstellung "Sandschaften" von Christian Glas.

 

Das "Mondseer Rauchhaus" ist an beiden Tagen zwischen 10:00 und 17:00 Uhr zu besichtigen. Am Samstag spielt um 14:30 Uhr die Musikschule Mondsee Volksmusik.

 

Zu einem Weinfest lädt das Innviertler Freilichtmuseum "Brunnbauerhof" in Andorf an diesem Wochenende. Geöffnet ist der "Brunnbauerhof" am Samstag ab 13:00 Uhr und am Sonntag ab 10:00 Uhr (Jeweils bis 18:00 Uhr).

 

In Neukirchen an der Vöckla  ist das Freilichtmuseum Stehrerhof an beiden Tagen von 10:00 bis 17:00 Uhr zu besichtigen. Am Sonntag steht nach einem Gottesdienst um 10:00 Uhr die feierliche Eröffnung der Erweiterung des Dreschmaschinenmuseums am Programm, anschließend treffen sich die Neukirchner Sänger und Musikanten.

 

Ein "Mühlenhuck" mit Volksmusik und Stockschießen erwartet die Besucher an beiden Tagen von 15:00 bis 18:00 Uhr  in der Sagblochstatt des Freilichtmuseums Anzenaumühle in Bad Goisern. Am Samstag ist die Anzenaumühle zudem von 10:00 bis 12:00 Uhr geöffnet. An diesem Tag gibt es auch das berühmte "Anzenaumühlner - Brot".

 

Am 20. Mai von 14:00 bis 17:00 Uhr geöffnet ist die Furthmühle Pram, in der ein Pferdemarkt und eine Gewerbeausstellung stattfindet. Und am Sonntag, 21. Mai von 13:00 bis 19:00 ist die Ausstellung vom Schaf zum Socken im Obermühlviertler Denkmalhof Unterkagerer in Auberg zu sehen. Geöffnet sind auch das  "Mühlviertler Waldhaus" in Windhaag bei Freistadt und das Bauernmöbelmuseum in der Edlmühle in Hirschbach.



Dr.in Elisabeth Mayr-Kern (+43 732) 77 20-154 91

Landeshauptmann Pühringer bei der Eröffnung des Wasserkraftwerkes "Breitenbach NEU" der Wels Strom: Für mehrheitliche Absicherung der Wasserkraft - Bekenntnis zu erneuerbarer Energie

(LK) Die Eröffnung des Wasserkraftwerkes "Breitenbach NEU" der Wels Strom in Gunskirchen am 19. Mai 2006 nutzte Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, um in Hinblick auf die geplante "Elefantenhochzeit" zwischen OMV und Verbund ein klares Bekenntnis zur Sicherung heimischer Wasserkraft abzulegen. "Wir brauchen eine Konstruktion, dass sowohl die Wasserkraft als auch das energetische Leitungsnetz nie in die Hände internationaler Spekulanten gelangen können", so der Landeshauptmann.

 

Pühringer sprach sich für die mehrheitliche Absicherung der Wasserkraft aus und betonte, dass die österreichischen Bundesländer geschlossen großen Wert auf diese Absicherung von Wasserkraft und Leitungsbau legen. "Denn nur so ist in einem Flächenland wie Oberösterreich die energetische Versorgung bis in den letzten Winkel des Landes zu sichern", so Pühringer.

 

Oberösterreich sei in Bezug auf den Verbrauch und die Erzeugung als führendes Industriebundesland auch das Wasserkraftbundesland Nummer 1. "Wasserkraft ist eine regionale, preisstabile, erneuerbare und umweltfreundliche Form der Energie-erzeugung", unterstrich Pühringer. Auch bei der Stromerzeugung aus Ökoenergie mit Kleinwasserkraftwerken, Photovoltaikanlagen, Biogas- und Biomasseanlagen sowie Windenergie sei Oberösterreich in der Republik ganz vorne mit dabei. Mehr als 30 % des Energieverbrauchs kommen bereits aus erneuerbaren Energiequellen wie Wasser, Wind, Sonne, Biomasse und Biogas, 35 % sei das Ziel bis 2010, bekannte sich Pühringer zum weiteren Ausbau der erneuerbaren Energie. Das Land unterstütze Ökostromproduzenten beim Einsatz innovativer Technologien mit Förderungen und Beratung.

 

Von der Ökoenergiebranche profitieren nicht nur Umwelt, Klima sowie Bürgerinnen und Bürger, sondern auch der Wirtschaftsstandort Oberösterreich. Rund 10.000 Menschen seien in der Ökoenergiebranche beschäftigt. Bis 2010 soll es 20 % mehr Ökoenergie-Unternehmen in unserem Bundesland geben, so Pühringer zu den Zielen der Landespolitik.



Mag.ª Karin Speidl (+43 732) 77 20-114 07

PÜHRINGER/ANSCHOBER: Trotz EuGH Urteil zuversichtlich bei Rechtsverfahren gegen Temelin

EuGH Urteil rein formal, nicht inhaltlich begründet - wird seine Klage neu einbringen, um formale Einwände des EuGH zu reparieren

 

(LK) Bei Einbringung der Klage des Landes Oberösterreich gegen Temelin war Tschechien noch nicht Mitglied der Europäischen Union. Entgegen der Meinung des Generalanwaltes kommt der EuGH im Urteil am 18. Mai 2006 zur Ansicht, dass aus diesem formalen Grund das Klagsbegehren des Landes Oberösterreich nicht berechtigt sei.

 

Pühringer/Anschober: "Wir werden als Land Oberösterreich daher rasch die Klage neu einbringen, damit der EU-Mitgliedschaft Tschechiens Rechnung getragen wird und die formulierten Einwände des EuGH keine Gültigkeit mehr haben. Dann sind wir durchaus zuversichtlich, dass wir Linz als Gerichtsstandort durchsetzen können und auf rechtlicher Ebene intakte Chancen bei der Anfechtung von Temelin haben."

 

Entgegen der irrtümlich verbreiteten Darstellung handelt es sich in der Begründung des im EuGH-Urteil angeführten Brüsseler Übereinkommens nicht um das Melker Übereinkommen, sondern um ein Rechtsübereinkommen aus dem  Jahr 1968.

 

"Gleichzeitig appellieren wir vehement an die Bundesregierung das letzte verbleibende Zeitfenster vor der rechtskräftigen Kollaudierung des Blocks 1 des AKW Temelin zu nützen, um politischen wie auch rechtlichen Druck gegen den drohenden Bruch des Melker Übereinkommens auszuüben. Der Bruch des völkerrechtlich verbindlichen Melker Übereinkommens wäre bei Kollaudierung ohne ausreichende Sicherheitsnachrüstungen gegeben", so Anschober und Pühringer abschließend.



Thomas Peter Stadlbauer (+43 732) 77 20-120 82

Oberösterreichs Gemeinden erwirtschafteten 2005 Maastricht-Überschuss

Gemeindereferent LR Stockinger: "Gute Finanzplanung beginnt zu greifen"

 

(LK) Oberösterreichs Gemeinden haben im Jahr 2005 ihre Haushalte vernünftig weiterentwickelt und ihre Schulden reduziert. Insgesamt erwirtschafteten die 445 Städte und Gemeinden Oberösterreichs in ihren Rechnungsabschlüssen im vergangenen Jahr einen Maastricht-Überschuss von 41,5 Mio. Euro. Oberösterreichs Kommunen bleiben damit auf einem verantwortungsvollen Finanzkurs, der nur im Wahljahr 2003 durch ein Maastricht-Defizit von 99 Mio. Euro verlassen wurde. Auch für das Jahr 2006 rechnet Landesrat Dr. Josef Stockinger mit einem positiven Maastricht-Ergebnis.

 

"Damit wird deutlich, dass die Maßnahmen des Gemeinderessorts zur Umsetzung einer mittelfristigen Investitions- und Finanzplanung greifen", sagt Gemeindereferent Dr. Josef Stockinger, der ein zu schnelles Investitionstempo und zu hohe Darlehensaufnahmen als Hauptgründe dafür ansieht, dass auch manche finanziell gut gestellte Gemeinden nur mehr einen sehr engen Finanzspielraum haben.

 

"Als Gemeindereferent lege ich deshalb Wert darauf, dass die Verwirklichung von Großprojekten schrittweise und entsprechend dem Finanzierungsspielraum erfolgt und sich unsere Gemeinden auch über die Folgekosten von Großprojekten schon frühzeitig Gedanken machen und dabei entsprechend begleitet werden", betont Stockinger.

 

Insgesamt haben Oberösterreichs Gemeinden derzeit 2,15 Mio. Euro Finanzschulden, was rund 1.500 Euro/Gemeindebürger ausmacht. ¾ aller Gemeindeschulden sind allerdings in Kanal- und Wasserdarlehen gebunden. Diesen Verbindlichkeiten der Kommunen aus dem Siedlungswasserbau stehen jeweils Gebühreneinnahmen gegenüber. Deshalb sind diese langfristigen Gemeindedarlehen weder maastricht-relevant noch finanziell besonders belastend. Die Verschuldenssituation der oberösterreichischen Gemeinden ist deshalb bis auf wenige Ausreißer insgesamt sehr geordnet.



Ing. Walter Silber (+43 732) 77 20-111 17

Landesrat Kepplinger überreicht goldenes Ehrenzeichen des Landes an Dir. Heinz Rittenschober

(LK) Das Gästehaus der VOEST-Alpine AG war am gestrigen Abend sehr gut besucht. Viele Freunde und berufliche Wegbegleiter waren gekommen. Dir. Heinz Rittenschober, der per Ende März 2006 in den Ruhestand getreten ist, wurde für seine besonderen Verdienste das goldene Ehrenzeichen des Landes verliehen.

 

Dir. Heinz Rittenschober hat sich in seinen Funktionen als Betriebsratsvorsitzender Stellvertreter und als Betriebsratsvorsitzender um die Erhaltung der Arbeitsplätze in Oberösterreich große Verdienste erworben. Nach dem VOEST-Crash Mitte der 80iger Jahre gelang es durch die Gründung der Stahlstiftung durch Umschulungsmaßnahmen für betroffene Mitarbeiter/innen neue Arbeitsplätze zu finden. Weiters ist sein Engagement bei den sozialpartnerschaftlichen Kollektivverhandlungen zu erwähnen und er hatte als einer der Mitbegründer des Mitarbeiterbeteiligungsmodells großen Anteil an der Absicherung der Eigentumsverhältnisse der VOEST-Alpine.

 

Die Krönung seiner Dienste für die Mitarbeiter/innen stellt sein Engagement für das Projekt 'LIFE' dar, welches als Ziel ein längeres und gesünderes Verweilen im Arbeitsprozess insgesamt hat.

 

Heinz Rittenschober hat sich auch bei der LIMAK viele Jahre durch besonderes Engagement ausgezeichnet.



Mag.ª Sabrina Hebenstreit (+43 732) 77 20-120 43

Jugendliche zu Besuch im Linzer Landhaus

(LK) Eine Gruppe 15- bis 18-jähriger Jugendlicher aus einem BFI-Qualifizierungslehrgang stattete kürzlich dem Linzer Landhaus einen Besuch ab. Natürlich wurde auch der Landtagssitzungssaal besichtigt und Landtagspräsidentin Angela Orthner erzählte ihren jungen Besucher/innen von der politischen Arbeit. Orthner verwies in dem Zusammenhang auch auf die sehr erfreuliche Jugendarbeitslosenquote von 4,8 Prozent - ein Minus von 0,5 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres - und auch darauf, wie wichtig es gerade für die jungen Menschen ist, eine gute Ausbildung zu haben, um in den Arbeitsprozess integriert zu werden. "Das Land nimmt gemeinsam mit dem AMS viel Geld in die Hand, um jenen jungen Menschen zu helfen, die es im Leben bisher ein wenig schwerer haben", bestätigte Orthner.



Elke Leitgeb (+43 732) 77 20-117 44

Sprechtage für die Woche vom 22. bis 26. Mai 2006

  • Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl
    nur gegen Voranmeldung, Dienstag, 23. Mai 2006, von 08:00 Uhr bis 10:00 Uhr (+43 732) 77 20-121 90, Bahnhofplatz 1
  • Landesrat Dr. Josef Stockinger
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 11, Landhaus
  • Landesrätin Dr. Silvia Stöger
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 20, Altstadt 30
  • Landesrat Josef Ackerl
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-151 10, Altstadt 30
  • Landesrat Rudi Anschober
    nur gegen Voranmeldung, Mittwoch, 24. Mai 2006, (+43 732) 77 20-120 73, Promenade 37
  • Landtagspräsidentin Angela Orthner
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 56, Landhaus
  • 2. Landtagspräsidentin Gerda Weichsler
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 52, Landhaus
  • 3. Landtagspräsidentin Doris Eisenriegler
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732 ) 77 20- 111 54, Landhaus


Claudia Jungwirth (+43 732) 77 20-116 22

Termine der Beratungsstellen

Oberösterreichische Kinder- und Jugendanwaltschaft/KiJA

 

(LK) Beratung für Kinder, Jugendliche und deren Bezugspersonen. Auskünfte und Informationsmaterialien zu Kinder- und Jugendthemen.
Vertraulich und kostenlos.
KiJA/Oberösterreichische Kinder- und Jugendanwaltschaft, Tel: (+43 732) 77 97 77
Icon Externer Linkwww.kija.at, e-mail: kija@ooe.gv.at, 4021 Linz, Promendade 37
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, von 10:00 - 12:00 Uhr
Montag, Dienstag und Donnerstag von 14:00 - 16:00 Uhr.

 

Oö. Patienten- und Pflegevertretung

 

(LK) Das Büro der Oö. Patienten- und Pflegevertretung in Linz, Bahnhofsplatz 1, Tel. (+43 732) 77 20-142 15, ist am Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 07:30 bis 17:00 Uhr sowie am Freitag von 07:30 bis 13:00 Uhr besetzt. In diesem Büro hält ein Oö. Patientenvertreter einmal pro Woche gegen telefonische Voranmeldung einen Sprechtag ab. 

 

EU-Auskünfte

(LK) Kostenlose Auskünfte zum Themenbereich EU und EWR gibt es im Info-Point-Europa, Amt der Oö. Landesregierung, Altstadt 30, 4010 Linz, Tel. (+43 732) 77 20-140 20, Fax: (+43 732) 77 20-140 22.

 

Therapiezentrum Traun für Medikamenten- und Alkoholabhängige

 

(LK) Das Therapiezentrum Traun  für Medikamenten- und Alkoholabhängige in 4050 Traun, Oberer Flötzerweg 1 bietet Erstkontakte für eine ambulante oder stationäre Therapie, Beratung für Angehörige, Psychotherapie sowie nachstationäre Behandlung. Telefonische Terminvereinbarungen von Montag bis Freitag in der Zeit von 09:00 bis 12:00 Uhr unter der Telefonnummer (+43 7229) 644 36-36 erbeten.  
 

Sozialmedizinische Beratung bei Alkoholproblemen

 

(LK) Sprech- und Beratungsstunden für Alkoholkranke und deren Angehörige finden am Montag, 22. Mai 2006, in der Bezirkshauptmannschaft Grieskirchen, Manglburg 14, 4710 Grieskirchen, von 09:00 bis 12:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Vöcklabruck, Außenstelle, Jungmairgasse 1 von 08:00 bis 12:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Urfahr-Umgebung, Peuerbachstraße 26, von 08:00 bis 12:00 Uhr, im Bezirk Linz-Land, Landesdienstleistungszentrum, Kärntnerstraße 1, von 08:30 bis 12:30 Uhr; im Bezirk Schärding, Bezirksaltenheim Schärding, Tummelplatzstraße 7, von 08:00 bis 13:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Gmunden, Esplanade 10, von 08:00 bis 12:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Ried, Parkgasse 1, von 08:00 bis 13:00 Uhr, sowie in der Bezirkshauptmannschaft Eferding, Stadtplatz 1 (Sparkassengebäude, 3. Stock), von 08:00 bis 12:00 Uhr statt.

 

Beratungen im Eltern-Kind-Zentrum Ried

 

(LK) Das Eltern-Kind-Zentrum Ried im Innkreis., Riedholzstraße 17, Eingang Nord bietet folgende Beratungen an:

Elternsprechstunde:

  • jeden Donnerstag von 13:00 bis 17:00 Uhr, Tel. (+43 7752) 912-361

Beratung von Eltern mit behinderten Kindern:

  • jeden 3. Dienstag im Monat von 09:30 bis 11:00 Uhr, Tel. (+43 7752) 912-361

Zivildienst-Beratung

(LK) Beratungen und aktuelle Infos für künftige und aktive Zivildienstleistende sowie Zivildiensteinrichtungen in Linz, Amt der Oö. Landesregierung, LandesJugendReferat, Bahnhofplatz 1, Tel. (+43 732) 77 20-152 65. Beratungen finden montags von 14:00 - 17:00 Uhr statt.
 

Reisemedizinische Beratungsstelle

(LK) Um möglichen gefährlichen Erkrankungen bei Fernreisen vorbeugen zu können, hat die Landes-Sanitätsdienstabteilung Linz, Bahnhofsplatz 1, Montag bis Freitag von 10:00 bis 13:00 Uhr sowie Dienstag zusätzlich von 15:00 bis 18:00 Uhr eine "Reisemedizinische Beratungsstelle" eingerichtet, die über wichtige Vorsorge-Impfungen bei Reisen in ferne Länder informiert und Impfungen durchführt. Info-Telefon: (+43 732) 77 20-141 07.
 
Oö. Schulservice

(LK) In der Schulservicestelle des Landesschulrates für Oberösterreich können sich Schüler, Eltern und Lehrer informieren und beraten lassen. Rat und Hilfe in allen Schulfragen erteilen jeweils Montag bis Freitag Elisabeth Messner, Tel. (+43 732) 70 71-91 21, und Mag. Gertraud Schwarzmair, Tel. (+43 732) 70 71-91 22.
 
OÖ. Energiesparverband


(LK) Produktunabhängige Energieberatung für Haushalte, Unternehmen und Gemeinden erhalten Sie beim OÖ. Energiesparverband.
Montag bis Freitag von 08:00 bis 17:00 Uhr,
Landstraße 45, 4020 Linz
Energiesparhotline:
(+43) 800 205 206 oder (+43 732) 77 20-148 60
office@esv.or.at, Icon Externer Linkwww.energiesparverband.at





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PRESSEINFORMATION

Information zur Pressekonferenz mit

Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl


am 19. Mai 2006 zum Thema

"Präsentation einer neuen Schutzwegesicherung"


Rückfragen-Kontakt:

Helmuth Rechberger (+43 732) 77 20-121 55



UNFÄLLE AUF SCHUTZWEGEN STEIGEN

 

Während Fußgängerunfälle insgesamt abgenommen haben, schert ein Teilbereich aus. Obwohl seit 1995 der Vorrang für Fußgänger auf Schutzwegen in der StVO verankert ist, sind Unfälle auf Schutzwegen seit 1995 kontinuierlich - zwischen 3 % und 5 % jährlich - angestiegen. 501 Unfälle im Jahre 1995 stehen 721 Unfälle im Jahre 2005 gegenüber, informiert Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl.

 

DURCH SCHUTZWEGBAKEN SOLLEN UNFÄLLE
WIEDER ABNEHMEN

 

Diese negative Entwicklung der Unfallzahlen auf Schutzwegen wollen wir ändern. Als eine Maßnahme werden wir in Oberösterreich im Rahmen eines Pilotversuches in den kommenden Wochen an Landesstraßen der Kategorien B und L, 26 ausgewählte Schutzwege mit blau - weiß gestreiften Schutzwegbaken ausstatten, kündigt Hiesl an.

 

WARUM BLAU-WEIßE SCHUTZWEGBAKEN?

 

Schutzwegbaken erinnern mit den Farben weiß und blau an den Schutzweg (weiße Markierung / blaues Verkehrszeichen). Da diese statisch sind, fesseln sie den Blick nicht unnötig lange und ziehen den Blick genau dorthin, wo er sein soll, nämlich am Gehsteigrand und wieder zurück auf die Fahrbahn, auf den Schutzweg.

 

Die Baken werden beidseitig aufgestellt, damit der Blick über den ganzen Schutzweg wandern kann. Die sehr schmale Bake wurde mit einer Breite von 15 cm gewählt, damit keine Sichtabschattung gegeben ist.

 

Technische Beschreibung: 

 

Es gibt zwei Ausführungsvarianten:

 

Variante1 (zur Ummantelung des VZ - Stehers):
Die Bake besteht aus einem Aluminiumteil, lasergeschnitten und gekantet, nach Form des Verkehrszeichenträgers samt Ausnehmungen für direkt am Rohrsteher anliegende Befestigung, mit retroreflektierender Folie der Type 2 blau - weiß belegt. Die Maße betragen 150 mm in der Breite und 1.250 mm in der Höhe.

 

Variante 2 (Alternative, wenn kein Verkehrszeichensteher am Fahrbahnrand vorhanden ist):
Als Trägermaterial für die Bake wird ein Straßenleitpflock aus Kunststoff mit einer Sonderlänge von 1.500 mm verwendet. Die Folienbelegung und Maße entsprechen der Variante 1.

 

WIRKUNGSWEISE DER BAKEN

  • Signalfunktion: erhöhte Aufmerksamkeit des Fahrzeuglenkers durch die blau-weiße Schutzfolie
  • Hervorragende Sichtbarkeit bei allen Witterungsverhältnissen, sei es bei nasser Fahrbahn, Schneelage, Dunkelheit oder Gegenlicht
  • Steigerung der Aufmerksamkeit mittels Portaleffekt - Erhöhte Anhaltebereitschaft
  • Erhöhter Schutz für Kinder: Der Blick des Fahrzeuglenkers wird auf die in Augenhöhe befindlichen Baken und somit der Hauptgefahrenquelle gelenkt.
  • Einfache Montage: Ohne großen baulichen Aufwand werden die Baken beidseitig des Schutzweges an Haltestangen angebracht

  • Geringe Anschaffungs-, Betriebs- und Wartungskosten



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    PRESSEINFORMATION

    Information zur Pressekonferenz mit

    Bildungs-Landesrat Viktor Sigl und Mag.ª Eva-Maria Mörtenhuber, Abteilung Kindergärten und Horte des Landes Oberösterreich


    am 19. Mai 2006 zum Thema

    "Schwerpunkte und neue Impulse in der Fortbildung für Kindergarten- und Hortpädagog/innen"


    Rückfragen-Kontakt:

    Gerhard Rumetshofer (+43 732) 77 20-151 02



    Bildungs-Landesrat Viktor Sigl / Mag. Eva-Maria Mörtenhuber
    Qualität in Kindergärten und Horten:
    hochwertige Fortbildung für Pädagog/innen

     

    Kinder in den oö. Kindergarten- und Horteinrichtungen haben Anspruch auf Betreuung, Förderung und Bildung. Aber auch die Pädagog/innen haben einen Anspruch auf (Fort)Bildung. Der Fortbildungsbereich des KG- und Hortreferates bietet die Grundlage, um diesem Anspruch gerecht zu werden und achtet darauf, Weiterbildungsangebote zu setzen, die die Qualitäts-entwicklung in Kindergärten und Horten nachhaltig positiv beeinflussen.

     

    Die Fortbildung versteht sich als
    Impulsgeber und Motor für laufende Weiterentwicklung

    Das Fortbildungsprogramm beinhaltet ein umfassendes Seminarangebot zu unterschiedlichsten Themenbereichen, welche für die pädagogische Praxis in den Kindergarten- und Horteinrichtungen von Bedeutung sind.
    Es gilt einerseits, das breite Spektrum der praxisrelevanten Themen mit interessanten Fortbildungsangeboten abzudecken, andererseits wird  auf Bewegungen und aktuellen Strömungen in Kindergärten und Horten Bedacht genommen, um kontinuierliche Weiterentwicklung über ein entsprechendes Seminarangebot sinnvoll zu unterstützen.

     

    Über den gesetzlichen Anspruch hinaus soll Pädagog/innen die Möglichkeit gegeben werden, sich laufend fachlich im Sinne einer qualitativen Kinderbetreuung fortzubilden. Aber auch persönliche Weiterentwicklung ist für dauerhafte Zufriedenheit am Arbeitsplatz ein wesentlicher Bestandteil.

     

    Daher werden einerseits über Seminare und Lehrgänge die vielfältigen Methoden und Möglichkeiten der frühen Förderung von Kleinkindern bzw. Kindern an die Pädagog/innen vermittelt, andererseits beinhalten fast durchgehend alle Seminare auch Anteile, welche die persönliche Weiterentwicklung der Pädagog/innen fördern und unterstützen.

     

    Land investiert jährlich 450.000 Euro in Fortbildung:
    Maßgebliche Leistung für Erhalter von Kindergärten/Horten

    Das Land investiert jährlich rund 450.000 Euro in die Weiterbildung der Kindergarten- und Hortpädagog/innen, der Helfer/innen und leistet dadurch einen wesentlichen Beitrag zur Qualifizierung des pädagogischen Personals bzw. zur Qualitätsentwicklung in den Einrichtungen.
    Das heißt, die verschiedenen Erhalter der KG- und Horteinrichtungen werden einerseits durch Kostenübernahme der Fortbildung ihres Personals vom Land finanziell unterstützt und haben andererseits auch die Gewissheit, dass der Besuch von Seminaren über die Fortbildungsstelle des KG- und Hortreferates inhaltlich der KG- und Hortpraxis zugute kommt.

     

    Fortbildung als Schnittstelle
    Zahlreiche Kooperationspartner

    Das Bewusstsein über die positiven Auswirkungen von Synergieeffekten hat zu zahlreichen internen und externen Kooperationen geführt, die primär unserer Zielgruppe zu Gute kommen bzw. das Fortbildungsangebot bereichern und abrunden. Solche Kooperationspartner sind:

     

    Bildungsmedienzentrum (Bimez) des Landes

    Durch enge Kooperation mit dem Bildungsmedienzentrum konnten bereits einige Errungenschaften verzeichnet werden bzw. befindet sich die Zusammenarbeit im Ausbau:

    • Kindergärten und Horte verstehen sich durch die Impulse seitens Bimez und KG-  und Hortreferat unter anderem verstärkt auch als Orte, an denen Kinder in pädagogisch didaktischer Begleitung durch die Pädagog/innen bewusste Medienerfahrungen machen können
    • KG und Horte können sich sämtliche Medien des Bimez (für Einsatz in KG & Horten, aber auch zu Fortbildung von PädagogInnen) kostenlos ausleihen
    • Das Bimez bietet in Kooperation mit KG- und Hortreferat Fort-bildungen/Vorträge zu medienpädagogisch relevanten Themen
    • KG- und Hortpädagog/innen können über das Bimez eine vielfältige und umfassende medienpädagogische Grundausbildung absolvieren
    • In ist das Bimez mit dem KG- und Hortreferat kompetenter Ansprechpartner für das "IBM KidSmart Early Learning Förder-Programm"

     

    Oö. Akademie für Umwelt und Natur

    Die Akademie für Umwelt und Natur bietet ein breites Spektrum an Veranstaltungen im Umweltbereich an. Jährlich werden einige Seminare, die speziell auf unsere Zielgruppe der Kindergarten- und HortPädagog/innen zugeschnitten sind, im Fortbildungsprogramm angeboten. Somit können wir vom Erfahrungsschatz der "Umweltprofis" profitieren.

     

    Landesmusikschulen

    Im Arbeitsjahr 2006/2007 werden einige Seminare (Musik/Tanz/ Spielpädagogikseminare) in Räumlichkeiten von oö. Landesmusikschulen stattfinden. Somit können wir deren räumliche Ressourcen nutzen und die Streuung der Seminare auf möglichst viele Bezirke verbessern. Auch bei der Themen- und Referentenauswahl für das Seminarprogramm gibt es Schnittstellen zu Landsmusikschulwerk und Landesmusikdirektion.

     

    ÖAMTC

    Durch Kooperation mit dem ÖAMTC (kostenlose Elternabende "Kinder in der Welt des Straßenverkehrs" und spezielles Fortbildungsangebot für Kindergartenpädagog/innen) wird Verkehrserziehung wieder verstärkt Bedeutung beigemessen. Aufgrund der finanziellen Beteiligung durch das Land konnte das Angebot des ÖAMTC, an Elternabenden mitzuwirken, verstärkt werden bzw. konnte für Pädagog/innen ein spezielles Fortbildungsangebot für das Jahr 2006/2007 erstellt werden.

     

    Kooperation mit der OÖ. Landwirtschaftskammer

    Mitarbeiter/innen der Landwirtschaftskammer sind regelmäßig als Referent/innen zum Themenbereich "Gesundheit und Ernährung" über unser Fortbildungsprogramm tätig. Auch die Fachtagung "Gesunde Ernährung", welche am 10. Mai 2006 im LFI stattgefunden hat, war geprägt durch die enge Kooperation und Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer.

     

    Kooperation mit den Ausbildungsstätten (Bakip´s)

    Gerade im Zusammenhang mit der Betreuung von Praktikant/innen aus den Bakip’s durch Ausbildungskindergarten-Pädagog/innen ist die Zusammen-arbeit zwischen Einrichtungen und Ausbildungsstätten unverzichtbar. Unsere Fortbildungsstelle bietet daher mit Didaktiklehrerinnen aus den verschiedenen Bakip’s Seminare zu dieser Thematik an und bietet dadurch die Gelegenheit, dass sich Ausbildungskindergarten-Pädagog/innen und Didaktiklehrer/innen über gegenseitige Erwartungen, pädagogisch/ didaktische Ansätze, etc. entsprechend austauschen können.

     

    Kooperation mit dem Landesschulrat

    Projekt "Denken, Fühlen, Tun": Durch die produktive Zusammenarbeit zwischen dem Kindergarten- und Hortreferat und dem Landesschulrat wurde das Arbeitsbuch "Ich will es! Ich tu es! Ich kann es!" entwickelt, welches in den Kindergärten und Schulen, aber auch zu Hause, für die gezielte Förderung von handmotorischen Fähigkeiten sorgt.
     
    Erhebung des jährlichen Fortbildungsbedarfs

    Berücksichtigung unterschiedlicher Aspekte:
    Wissenschaftliche Erkenntnisse aus pädagogisch-didaktischen Bereich; Rückmeldungen aus der Praxis; Erkenntnisse aus Inspektionsberichten der pädagogischen Aufsicht; Rückmeldungen der Erhalter

     

    Kurzfristige Organisation von Kursangeboten zu aktuellen Themen

    Es werden auch kurzfristig Seminare zu besonders aktuellen Themen wie z.B. Sprachförderung angeboten, wenn die Nachfrage besonders groß ist bzw. erst im laufenden Fortbildungsjahr entsteht.


    Fachtagungen mit Referent/innen aus In- und Ausland

    Jährlich werden zwei bis drei Fachtagungen mit jeweils rund 150 Teilnehmer/innen zu Themenbereichen mit besonders breitem Interesse organisiert (z. B. alterserweiterte Kindergruppe, Medienpädagogik, etc.).

    •  Am 10. Mai fand die Tagung "Genussvoll & gesund: Zwischen Wissen und Genießen" in Kooperation mit der Landwirtschaftkammer statt.
    •  Am 20. Oktober findet die Fachtagung "Faszination Technik", welche in Kooperation mit dem Bundesland Salzburg und dem Oö. Landesmuseum geplant und durchgeführt wird, statt.
    • In konkreter Planung ist darüber hinaus ein österreichweiter Bildungskongress (6 von 9 Bundesländern planen und organisieren den Kongress, es werden jedoch Pädagog/innen und Fachleute aus ganz Österreich eingeladen) "Kleine Kinder - große Bildung", der am 25. und 26. Oktober 2007 in Salzburg stattfinden wird.

     

    Schwerpunkte im Fortbildungsjahr 2006/2007

    Auch das Fortbildungsjahr 2006/2007 bietet Pädagog/innen und Helfer/innen die Möglichkeit, sich mit unterschiedlichsten Themenbereichen auseinander zu setzen. Besondere thematische Schwerpunkte:

    • "Alterserweiterte Kindergruppen"
    • "Bewegung und Ernährung"
    • "Medienpädagogik"
    • "Sprachentwicklung und Sprachförderung"
    • "Umwelt- und Naturwissenschaften"
    • "Verkehrserziehung"
      Darüber hinaus liegt ein inhaltlicher Schwerpunkt weiters in der neu konzipierten Leiter/innen-Schulung, die heuer erstmalig angeboten wird:

    Neu konzipierter Lehrgang "Kompetent führen -
    Der Weg zur professionellen Führungskraft" ab 2006/2007

    Seit 1997 werden über das KG- und Hortreferat spezielle Seminare für Führungskräfte in oö. Kindergärten und Horten angeboten. Das Konzept, das der bisherigen Leiter/innen-Schulung zugrunde liegt, wurde über-arbeitet und an aktuelle Bedürfnisse und Gegebenheiten angepasst.
    Grundidee der Neukonzeption war und ist, die Leiterin/den Leiter eines Kindergartens bzw. Hortes in der vielfältigen Funktion wahrzunehmen und jene Fähigkeiten zu vermitteln, die für kompetente, qualitätsvolle Führung einer solchen Einrichtung mit all ihren Ausprägungen notwendig sind.
    Darüber hinaus erhalten die LeiterInnen erstmalig die Möglichkeit, bei professioneller Begleitung durch qualifizierte und langjährig erfahrene Referent/innen eine Projektarbeit in Peergroups durchzuführen, bei der sie Fragenstellungen aus dem beruflichen Umfeld bearbeiten können.

     

    Zielgruppe

    Insgesamt werden über die Fortbildungsstelle des Kindergarten- und Hortreferates im derzeitigen Fortbildungsjahr 2005/2006 rund 260 Seminare mit rd. 180 Referent/innen aus dem In- und Ausland für 3.240 Kindergarten- und HortPädagog/innen und 1.370 Helfer/innen angeboten.

     

     

    "Balkendiagramm über die Zielgruppe des Fortbildungsjahres"

     

    "Balkendiagramm über die Zielgruppe des Fortbildungsjahres"

     

    Versorgung weiterer Zielgruppen

    Neben den HelferInnen werden weitere Zielgruppen (Mitarbeiter/innen aus Krabbelstuben und Kindgruppen, als auch Tagesmütter) nach Maßgabe freier Plätze über unser Fortbildungsangebot mitversorgt. Auch Mobile Sonderkindergarten-Pädagog/innen erhalten seit Kurzem ein spezielles Kursangebot für ihre Zielgruppe.

     

    Jährliches Fortbildungsangebot

    Die Anzahl der Seminare ist in den Jahren deutlich angestiegen und hat sich bei ca. 230 - 240 Seminaren durchschnittlich eingependelt. 

     

    Balkendiagramm über die Entwicklung Fortbildungsangebot

     

    Balkendiagramm über die Entwicklung Fortbildungsangebot

     

    Fortbildungsjahr 2004/2005 Themenverteilung

     

    Fortbildungsjahr 2004/2005 Themenverteilung

     

    Auslastung nach angebotenen Themenbereichen

     

    Fortbildungsjahr 2004/2005 %-Auslastung der Seminare

     

    Fortbildungsjahr 2004/2005 %-Auslastung der Seminare

     

    Auslastung der Seminare

    2004/2005 (letztgültige Evaluation) lag die Auslastung bei rund 80 Prozent. Erhöhung der Auslastung durch die Nutzung der Restplatzbörse über unsere Homepage http://Icon Externer Linkwww.ooe-kindernet.at/
    Die Auslastung steigt auch durch die Versorgung weitere Zielgruppen (Tagesmütter, MitarbeiterInnen aus Krabbestuben, Kinderkrippen, etc.)

     

    Rückmeldungen zu den Seminaren

    Die  Rückmeldungen zu den Seminare zeigen, dass die Pädagog/innen und Helfer/innen in das kostenlose und umfangreiche Fortbildungsangebot sehr schätzen. Die Rückmeldungen bewegen sich fast ausschließlich im Bereich "sehr zufrieden".  Auf einer Skala von 1-6 (1=sehr zufrieden und 6=nicht zufrieden) lagen fast alle Rückmeldungen im Bereich von 1 bis 1,99. 93 Prozent der TeilnehmerInnen waren mit der Wahl des Seminarortes äußerst zufrieden und 97 Prozent der TeilnehmerInnen waren mit den Leistungen bezüglich Weiterbildungsangebot sehr zufrieden.



    Logo Landeskorrespondenz

    PRESSEINFORMATION

    Information zur Pressekonferenz mit


    Landesrat Josef Ackerl und Mag.ª Edith Jaksch


    am 19. Mai 2006 zum Thema

    "Präsentation der Ergebnisse der neuen oö. Jugendschutzstudie"


    Weitere Gesprächsteilnehmer:
    • Mag.a Brigitta Sonnleitner, Büro LR Ackerl
    • Mag. Reinhard Anreiter, Abteilung Bildung, Jugend und Sport

    Rückfragen-Kontakt:

    Peter Binder (+43 732) 77 20-151 12



    Ergebnisse der Jugendschutz-Studie 2006

     

    Ziel der Studie war die neuerliche Auslotung der Meinungen zum Oö. Jugendschutzgesetz,  die Abtestung des Wissens über die Gesetzesinhalte, vor allem die Neuerungen seit der Novelle im September 2005 und die Abtestung der Wirksamkeit der Informationstätigkeit des Landes. Durchgeführt wurde die Studie vom Institut für statistische Analysen Jaksch &  Partner im Auftrag des JugendReferates des Landes an Eltern, Gewerbetreibenden, der oö. Bevölkerung und Jugendlichen. Der Befragungszeitraum war vom 13. März bis 26. April 2006.

     

    "Die überwiegende Mehrheit der oö. Bevölkerung zeigt sich über die gesetzlichen Bestimmungen gut informiert, ist vor allem auch von der Richtigkeit der neuen Alkopops-Regelung überzeugt", fasst Landesrat Josef Ackerl die Ergebnisse zusammen. Erfreulich: Die Informationstätigkeit des Landes wird von den Oberösterreicher/innen positiv aufgenommen und zeigt  seit der letzten Messung im Jahr 2003 Wirkung.

     

    JSchG - eine sinnvolle Maßnahme
    "Die Sinnhaftigkeit des JSchG wird von den Befragten stärker betont als noch vor 3 Jahren", freut sich Landesrat Josef Ackerl über die positive Entwicklung. Vor allem mehr Eltern (2003: 92 %, 2006: 95 %; + 3 %) und mehr Gewerbetreibende (2003: 89 %, 2006: 92  %; +3 %) sehen das JSchG als sinnvolle Maßnahme, um die Jugend zu schützen.

     

     

    Regelungsbereiche des JSchG sind bekannt

    Das Wissen der Gewerbetreibenden, der Eltern, der Jugendlichen und der oö. Bevölkerung
    über die Bereiche, die das JSchG regelt, hat sich in den letzten 3 Jahren deutlich
    verbessert. Waren es vor 3 Jahren noch 10 % der Gewerbetreibenden die nicht spontan sagen konnte, welche Regelungen das Jugendschutzgesetz aufweist, sind es 2006 nur mehr 4 %. Bei den Eltern sank der Anteil der Gruppe der "Unwissenden" von 8 auf 3 % und bei der Gesamtbevölkerung von 16 auf 7 %.

    Mehrheit von 87% vermutet die Regelung des Alkoholkonsums/Kauf in neuem Jugendschutzgesetz

     

    Zustimmung für Alkopops-Regelung

    8 von 10 Befragten sehen 18 Jahre als die richtige Altersgrenze für die Freigabe von harten Getränken und Alkopops (Mischgetränke mit gebranntem Alkohol,) Auf die Frage "Ab wann sollte der Konsum von harten Getränken, damit sind gebrannte Getränke und auch Alkopops gemeint, für Jugendliche in der Öffentlichkeit erlaubt sein?", gaben 85 % der oö. Bevölkerung, 88 % der Eltern, 85 % der Gewerbetreibenden und 79 % der Jugendlichen 18 Jahre an.

     

    Mehrheit ist für die Freigabe von Alkopops an Jugendliche ab 18  Jahren

     

    Abbildung 3: Alkohol - harte Getränke und Alkopops in der Öffentlichkeit (Basis: Jugendliche)


    Alkopops: Die momentanen In-Getränke
    Auf die Frage, welche Getränke derzeit bei den Jugendlichen angesagt sind fällt auf, dass Alkopops von den Jugendlichen ab 14 Jahren (45 %) und von den zwischen 15 und 17 Jahren von 44 % als die momentanen In-Getränke genannt werden. Auffallend ist des Weiteren, dass es insbesondere harte Getränke sind, die von den älteren Jugendlichen genannt werden (Mischgetränke mit Schnaps 28 %, harte Getränke - z.B. Tequilla, Wodka - 13 %). Wein (5 %) und Bier (12 %) spielen eine untergeordnete Rolle.

     

    Bevölkerung kennt neue Regelung bei Alkopops
    Die überwiegende Mehrheit der Befragten kennt die gesetzlichen Bestimmungen bezüglich des Konsums von harten Getränken und Alkopops in der Öffentlichkeit. Dass der Konsum erst ab 18 Jahren erlaubt ist, ist sowohl den Gewerbetreibenden (81 %), den Eltern (81 %), der oö. Bevölkerung (73 %), als auch den Jugendlichen zwischen 15 und 17 Jahren selbst (94 %) bekannt. Der hohe Bekanntheitsgrad dieser Regelung, die es erst seit September 2005 gibt, lässt sich vor allem auf die Informationstätigkeit des Landes zurückführen. 

     

    Informationsauftrag punkto privaten Bereich
    Ein Informationsgefälle besteht zwischen dem öffentlichen und privaten Bereich. So weiß ein Drittel der Befragten nicht, dass das oö. JSchG auch den Konsum von Alkohol zu Hause regelt.
    "Diese Zahlen sind ein eindeutiger Auftrag die Bevölkerung noch stärker darüber zu informieren, dass das Jugendschutzgesetz nicht nur in der Öffentlichkeit, sondern auch in den eigenen 4 Wänden einzuhalten ist", betont Ackerl.

     

    Wissen zum Tabakkonsum steigt
    Das gesetzliche Mindestalter für den Kauf und Konsum von Tabakwaren ist 2006 deutlich mehr Personen bekannt als 2003. Es wird richtigerweise von 90 % der Gewerbetreibenden (2003: 80 %), von 77 % der Personen in (2003: 62 %) und von 82 % der Eltern (2003: 72 %) genannt. 75 % der 14jährigen (2003: 82 %) und 93 % der 15- bis 17jährigen (2003: 97 %) wissen, ab wann es erlaubt ist zu rauchen.

     

    Weitere Ergebnisse kurzgefasst
    Hoher Bekanntheitsgrad der Bestimmungen über den nächtlichen Aufenthalt und den Besuch von bestimmten Abendlokalen bei den Jugendlichen.
    Der Informationsstand der Gewerbetreibenden hinsichtlich der Altersgrenze für Pornos ist in den letzten 3 Jahren deutlich gestiegen.
    12 % der befragten Jugendlichen haben selbst Freund/innen, die bereits mit Drogen (Hasch, Ecstasy) in Kontakt gekommen sind; in der Gruppe der 15- bis 17-jährigen ist dies bereits ein Fünftel.

     

    Forderung nach mehr Kontrollen durch die Polizei
    Die Mehrheit der Befragten spricht sich dafür aus, dass die Polizei mehr auf die Einhaltung
    des JSchG achten sollte. So wird die Polizei von 60 % der Gewerbetreibenden, von 76 % der Eltern, sogar 62 % der Jugendlichen selbst und von 76 % der oberösterreichischen Bevölkerung aufgefordert, die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes zukünftig mehr als bisher zu kontrollieren. De facto spricht sich niemand für eine Reduktion dieser Überprüfungen aus.

     

     

    Mehrheit von 62 % ist der Meinung, dass die Polizei die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes mehr kontrollieren soll

     

    Abbildung 4: Mehr polizeiliche Kontrollen des JSchG (Basis: Jugendliche)


     

    Landesbroschüren als wichtigste Informationsquelle
    Die Broschüren des JugendReferates sind sowohl für die Eltern als auch für die Jugendlichen die wichtigste Informationsquelle. Am häufigsten (42 %) fungieren bei den Eltern die Broschüren, die in den Schulen verteilt wurden als Informationsquelle, gefolgt von Zeitungsartikel (41 %) und Gesprächen mit Freund/innen und Bekannten oder anderen Personen (38 %). 10 % kennen die neuen Bestimmungen aus dem Internet, 11 % aus Vorträgen und 3 % von Werbespots im Kino. Die Jugendlichen selbst beziehen ihre Informationen diesbezüglich ebenfalls mehrheitlich aus den Broschüren (39 %), den Vorträgen (33%) und Gesprächen mit Freund/innen und Bekannten (33 %).

     

    Forderung nach österreichweiter Vereinheitlichung des JSchG
    Dass der Jugendschutz nicht in allen Bundesländern in Österreich gleich geregelt ist, ist der Mehrheit der Befragten bekannt. Rund 9 von 10 Befragten sprechen sich für eine Harmonisierung aus: 95 % der Gewerbetreibenden, 94 % der Eltern, 93 % der oö. Bevölkerung und 85 % der Jugendlichen. Erste Schritte für eine Harmonisierung des Jugendschutzes wurden bereits gesetzt. So gibt es in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland einheitliche  Bestimmungen. Eine Arbeitsgruppe auf Beamtenebene hatte bereits Harmonisierungsvorschläge für eine österreichweite Lösung entworfen, ihre Tätigkeit aber nach einem Vorstoß aus der Bundesregierung zumindest vorübergehend ruhend gestellt.
    "Die Forderung der oö. Bevölkerung nach einem österreichweit einheitlichen Jugendschutzgesetz sehe ich als eine Bestätigung meines eingeschlagenen Weges und klaren Auftrag in diese Richtung weiterzuarbeiten", so Ackerl. "Allerdings bleibe ich dabei, dass es zu keiner Harmonisierung kommen wird, wenn die gerade erreichten Verbesserungen der Bestimmungen im oberösterreichischen Jugendschutzgesetz wieder verwässert würden!" Dies gelte vor allem für die Regelungen über die Alkohol- und Nikotinabgabe - "Hier sehe ich im Interesse des Schutzes unserer Jugendlichen keinen Spielraum für Kompromisse!" so Ackerl.

    93% sprechen sich für eine Vereinheitlichung des Jugendschutzgesetzes in Österreich aus

     

     Abbildung 5: JSchG in Österreich - Vereinheitlichung (Basis: Bevölkerung)

    Neue Angebote des Landes

    Jugend-Informationspaket

    Damit das Thema Jugendschutz bei Veranstaltungen, wie beispielsweise Veranstaltungen von Jugendzentren, Gemeinde- und Stadtfesten präsent ist, bietet das LandesJugendReferat ein Infopaket mit folgendem Inhalt:

    • Betreuter Jugendschutz-Infostand, bei dem Informationsmaterialien wie z.B. Folder, Broschüren und Plakate präsentiert werden und ein großes Jugendschutz-Gewinnspiel für Jugendliche angeboten wird.
    • Preisverlosung durch eine/n Moderator/in auf der Bühne. Dabei werden wertvolle Sachpreise, wie z.B MP-3 Player zur Verfügung gestellt.
    • Um die Wichtigkeit des Angebotes von alkoholfreien Getränken für Jugendliche zu unterstreichen, kann zusätzlich zum Jugendschutz-Infostand gratis die Barfuss-Bar des Institutes für Suchtprävention gebucht werden, bei der ausschließlich alkoholfreie Cocktails von Jugendlichen selbst gemixt und serviert werden. Das Land trägt die Kosten im Wert von 275 Euro.

    Veranstalter-Servicepaket

    • Um Veranstalter von Jugendevents, Sommer- und Zeltfesten in der Organisation und Durchführung ihrer Events so zu unterstützen, dass die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen erleichtert wird, bietet das Land folgendes Angebot:
    • Infoblatt mit Maßnahmen und Tipps für Festveranstalter
    • Armbänder in 3 Farben um den Alkoholausschank zu erleichtern
    • Plakat mit den wichtigsten Bestimmungen für den Aushang
    • A-5 Tischflyer mit den wichtigsten Bestimmungen
    • Vorträge für Vereine, Veranstalter und Gemeinden
      Broschüren für Jugendliche