Weg aus der Krise
Bericht: Frank Witte
Kamera: Leonhard Felhofer
Schnitt: Leonhard Felhofer
Die Wirtschaftskrise des Jahres 2009 war auch an Oberösterreich nicht spurlos vorbeigegangen. Unser Land musste als Industrie- und Exportland einen Einbruch der Wirtschaftsleistung von 4,1 Prozent hinnehmen. Inzwischen hat sich Oberösterreich aber wieder als Wirtschaftsmotor einen Namen gemacht und ist an die bundesweite Spitze zurückgekehrt.
Dass sich Oberösterreich in seiner Wirtschaftspolitik auf einem guten Weg befindet, zeigen die Daten der Ratingagentur Standard & Poor´s: Oberösterreich wurde in der jüngsten Bewertung mit einem "Tripple A", also dem Bestwert, ausgezeichnet. Der Krise hatte unser Land mit einer aktiven Politik entgegengesteuert.
Trotz des schwersten Konjunktureinbruches seit 1945 konnte Oberösterreich die Arbeitslosenzahlen niedrig halten. Derzeit liegt die Arbeitslosenquote bei nur 3,4 Prozent, womit unser Land unter allen Bundesländern den besten Wert erzielt. Oberstes Ziel ist, dass Oberösterreich die Vollbeschäftigung weiter im Auge hat. Das Mittel dafür ist eine aktive Arbeitsmarktpolitik.
Erfreulich ist ein weiteres Indiz für eine gute Wirtschafts- und Ausbildungspolitik: Während in 19 EU-Staaten die Jugendarbeitslosigkeit bei über 20 Prozent liegt, beträgt dieser Wert in Oberösterreich nur 4,1 Prozent.

