Innovatives Oberösterreich 2010plus
Programm Innovatives Oberösterreich 2010
Ziel: Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der oö. Unternehmen.
Das Investitionsvolumen von 600 Millionen Euro - davon über 300 Mio. Euro allein für den Bereich F&E – sollen für die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der oö. Unternehmen aufgewendet werden. Die Umsetzung wird von Land, Bund, EU und aus privaten Mitteln finanziert.
Im Mittelpunkt des Programms steht eine Bündelung der Kräfte auf fünf Schwerpunktfelder: Forschung &
Entwicklung, Berufliche Qualifikation, Netzwerke, Wirtschafts- und Technologiestandort und EU–Networking.
Die Programmerstellung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem Rat für Forschung und Technologie für Oberösterreich.
Der Rat für Forschung und Technologie für Oberösterreich umfasst 29 Mitglieder und setzt sich aus einem Vorsitzenden, einem Stellvertreter sowie weiteren 25 stimmberechtigten und 2 beratenden Mitgliedern ohne Stimmrecht zusammen.
Der RFT OÖ hat dazu drei strategische Grundsätze formuliert, die als Basis für dieses Programm gelten: Stärken stärken und Neues wagen, Hebelwirkung und Umsetzbarkeit.
- Stärken stärken und Neues wagen: Die bestehenden Stärken des Wirtschafts- und Technologiestandortes Oberösterreich sind auszubauen und neue Chancen zu nutzen
- Hebelwirkung: Es sind solche Maßnahmen zu forcieren, mit denen möglichst hohe Hebelwirkungen von öffentlichen und privaten Mitteln zur Steigerung der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit erzielt werden können
- Umsetzbarkeit: Hauptaugenmerk ist auf solche Maßnahmen zu legen, welche oberösterreichische Unternehmen bei der Umsetzung von Ideen in Markterfolge unterstützen.
Verantwortlich für das Programmmanagement bei der Umsetzung ist die OÖ. Technologie- und Marketinggesellschaft mbH (TMG).
Erfolg durch Forschung und Entwicklung
Forschung und Entwicklung massiv stärken. Das ist ein zentrales Ziel des Strategischen Programms "Innovatives OÖ 2010". Schwerpunkte sind: Eine Bündelung der Kräfte auf fünf Schwerpunktfelder (Mechatronik, Informations- und Kommunikationstechnologie, Life Sciences, innovative Werkstoffe und Logistik), eine noch stärkere Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Forschungseinrichtungen und eine richtungsweisende Anschlussförderung für FFG-Projekte (vormals FFF).
Qualifikation sichert Arbeit und Wohlstand
Arbeitsplätze mit Zukunft und Mitarbeiter/innen mit innovationsorientierter Qualifikation für die Wirtschaft. Erreicht werden soll das durch eine breite Palette von Maßnahmen: Jugendliche und Frauen für technische Ausbildungen begeistern, die Weiterbildung von Arbeitnehmer/innen forcieren und die beruflichen Bildungsstrukturen den Bedürfnissen der Wirtschaft anpassen. Außerdem sollen Spitzenkräfte in Oberösterreich identifiziert, gefördert und natürlich im Land gehalten werden.
Cluster und Netzwerke stärken die oö. Wirtschaft
Netzwerke ermöglichen und beschleunigen Innovation. Sie machen sie marktreif und bringen Erfolg. OÖ hat sich als Kompetenzregion für Cluster-Initiativen und Netzwerke positioniert. Jetzt wird das "Clusterland" stabilisiert, weiterentwickelt und noch internationaler ausgerichtet. Auch die Netzwerke in den Bereichen Humanressourcen, Logistik und Design & Medien werden weitergeführt. Neu ist das Netzwerk "Umwelttechnik" und ein Coaching bei Forschungsprojekten.
Standort OÖ sichern
Voraussetzungen für die unternehmerische Tätigkeit verbessern und damit die Attraktivität des Landes für Investoren sichern. Das will die oö. Standort- und Technologiepolitik. Zusätzlich soll der Standort gezielt beworben werden. Wichtig ist dabei die direkte Ansprache von Unternehmen. Aber auch bestehende Firmen sollen bei Ausbauplänen unterstützt werden. Last but not least: Ausbau der CATT Innovation Management GmbH, die Unternehmen in allen Fragen der Technologie- und Mobilitätsförderung berät, sowie Breitband-Internet für alle.
Aktiv in Brüssel mitspielen
Die historische Chance der Erweiterung um die neuen Mitgliedsstaaten nutzen. Die Verstärkung der Austauschbeziehungen mit diesen steht im Mittelpunkt des Themenfelds EU-Networking. Außerdem will Oberösterreich aktiver seine Positionen in Brüssel einbringen. Etwa durch mehr Oberösterreicher/innen in den europäischen Institutionen. Zusätzlich sollen Förderprogramme besser genutzt und mehr Partnerschaften - vor allem mit den neuen Mitgliedstaaten - eingegangen werden.
- Innovatives OÖ 2010plus
- Strategien und Maßnahmen im Detail
- Rat für Forschung und Technologie für Oberösterreich
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OÖ Technologie- und Marketinggesellschaft.
Die TMG bietet als "one-stop-shop" für Unternehmen aus dem In- und Ausland kostenfreie Beratung und Unterstützung bei Betriebsansiedlungen, Betriebsverlagerungen und Betriebserweiterungen in Oberösterreich.
Wenn Sie Fragen dazu haben, wenden Sie sich bitte an:
Amt der Oö. Landesregierung
Direktion für Landesplanung, wirtschaftliche und ländliche Entwicklung
Abteilung Wirtschaft

