Landeskorrespondenz Nr. 196 vom 7. September 2010

Landeskorrespondenz:
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LH-Stv. Hiesl: Mit der OÖ Familienkarte Abenteuer für die ganze Familie zu günstigen Preisen erleben
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"Wasser Marsch" für Eferdinger Gemüse
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Intercity-Verbindung Linz-Graz bleibt laut ÖBB bis Sommer 2011 erhalten
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LR Anschober: Nach Merkels Kniefall vor der Atomlobby geht Kampf gegen Bedrohung Isar weiter
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Jüngste Volksschuldirektorin bei Präsident Bernhofer
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Einladung 2. Integrativer Wandertag im Naturpark Mühlviertel, Rechberg am 11. September 2010
LH-Stv. Hiesl: Mit der OÖ Familienkarte Abenteuer für die ganze Familie zu günstigen Preisen erleben
(LK) "Es ist mir ein großes Anliegen, dass unsere Familien gemeinsam viel Zeit verbringen. Aber bei vielen Familien hinterlässt ein gemeinsamer Ausflug ein großes Loch in der Haushaltskassa. Deshalb unterstützen wir die Familien auch mit den Aktionen der OÖ Familienkarte", so LH-Stv. und Familienreferent Franz Hiesl.
Rechtzeitig zum Schulbeginn startet daher die OÖ Familienkarte mit neuen attraktiven Aktionen. In Kooperation mit der ÖBB können Besitzer/innen einer Familienkarte auf Entdeckungstour in München inklusive Ermäßigungen für das Sea Life und freien Eintritt in die BMW Welt gehen. Auch die Linzer Eishockeymannschaft "Black Wings" kommt aus der Sommerpause zurück. Für die Heimspiele am 26. September und 3. Oktober gibt es daher ein besonderes Angebot für Besitzer/innen einer Familienkarte: Zum Spitzenpreis von fünfzehn Euro können diese Spiele von der ganzen Familie besucht werden.
Weitere Aktionen wie Ermäßigungen für das Damentennisturnier "Generali Ladies" in Linz und für den Tierpark Schönbrunn runden die Herbst-Highlights der OÖ Familienkarte ab. Weitere Informationen auf
www.familienkarte.at.
Agrar-Landesrat Stockinger: Gemüsebau profitiert vom neuen Wasserkonzept
(LK) 70 verschiedene Gemüsearten werden im Eferdinger Becken von den Bauern erzeugt. Eferding ist somit die Gemüsekammer Oberösterreichs. Mit einem völlig neuen Wasserversorgungskonzept für den Gemüsebau stellen die Eferdinger Bauern die Weichen für die Zukunft. 261 Bauern mit 750 ha Gemüsefläche haben sich bereits 2006 zur größten Bewässerungsgenossenschaft in Österreich zusammengeschlossen mit dem Ziel, frisches Brunnenwasser über Hydranten direkt an die Gemüsefelder zu liefern. Der erste Bauabschnitt des 4,3 Mio. Euro teuren Projektes, das aus dem Agrarressort mitgefördert wird, ist abgeschlossen. Über 7 Ökobrunnen und 11 km Rohrleitungen sind jetzt bereits 240 ha Gemüsefläche an den Hydranten als "Brunnenwasserhahn" angeschlossen.
"Frisches Wasser ist ein Qualitätskriterium für den Gemüsebau ebenso wie gesunde Böden. Das unterscheidet uns von den Substratkulturen der Gemüse-Importware. Gerade in Zeiten der Klimadiskussion und müssen kurze Transportwege und die Versorgung mit frischem Gemüse aus der Region Vorrang haben" argumentiert Agrar-Landesrat Dr. Josef Stockinger das neue Brunnenwasserkonzept in Eferding.
(LK) "Die ÖBB Personenverkehr AG hat uns aktuell mitgeteilt, dass nun doch die Intercity-Direktverbindungen zwischen Linz und Graz im Fahrplan 2011 zumindest bis zum Sommer angeboten wird. Die Züge werden zu denselben Fahrzeiten wie bisher verkehren", informiert Verkehrs-Landesrat Dr. Hermann Kepplinger.
Während die laut ÖBB-Darstellung schlecht ausgelasteten IC-Verbindungen im letzten Jahr nur noch durch Zuzahlungen der Länder Oberösterreich und Steiermark gefahren wurden, wurde diese Woche der Schnellzug-Erhalt bekannt gegeben. Bis Mitte 2011 versucht die ÖBB die Zeit zu nutzen, um ein für die Reisenden attraktives und wirtschaftlich darstellbares Fahrplanangebot zu entwickeln.
ÖBB müssen IC-Verbindung erhalten
Landesrat Kepplinger fordert anlässlich dieser neuen Wendung, "dass die Intercitys jedenfalls das ganze Fahrplanjahr 2011 verkehren sollen. Schließlich ist eine Schnellzugverbindung zwischen der zweit- und der drittgrößten Stadt Österreichs Bestandteils eines überregionalen verkehrlichen Grundangebots, für das die ÖBB einen gesetzlichen Auftrag haben."
Oberösterreichs Energie-Landesrat hofft auf neue Gutachten und Rechtsschritte und übt heftige Kritik an der fehlenden Anti-Atompolitik der österreichischen Bundesregierung
(LK) Heftige Kritik am "völligen Tiefschlaf der Anti-Atompolitik der Bundesregierung" übt Oberösterreichs Umwelt-Landesrat Rudi Anschober. "Ein paar Alibibriefe zu schreiben, ist zuwenig. Wo bleibt die Offenlegung des Gutachtens über Isar1, das der Bundesregierung seit Juli vorliegt? Wo bleibt ein konsequenter politischer Druck? Wo bleibt das Bilden einer Allianz der Anti-Atom-Länder innerhalb der EU? Wie schon gegen Temelin und Mochovce: die Bundesregierung läßt Oberösterreich auch beim Kampf gegen den Risikoreaktor Isar1 völlig im Stich, hat die Antiatompolitik zum Nebenthema verkommen lassen. Eine koordinierte und engagierte österreichische Antiatompolitik findet seit Jahren nicht mehr statt. Müde Proteste nach erfolgten Negativentscheidungen sind zuwenig."
Anschober fordert daher von der Bundesregierung die Offenlegung der Zusammenfassung jenes Sicherheitsgutachtens zu Isar1 und der alten Generation der Siedewasserreaktoren SWR69, das seit Jahren erarbeitet wurde und seit Juli vorliegt.
Anschober: "Eine der Bedingungen für die Laufzeitverlängerung der Altreaktoren werden bestimmte Sicherheitsauflagen sein. Daher ist es jetzt entscheidend, alle Kritikpunkte auf den Tisch zu legen. Auch in meinem Auftrag arbeiten Gutachter an der Vorlage einer neuen Risiko-Studie. Ein Weiterbetrieb des Risikoreaktors Isar1 bis 2019 ist längst keine unumstößliche Gegebenheit. Im Gegenteil: ich sehe gute Chancen, einen Weiterbetrieb rasch zu stoppen."
Anschober setzt dabei auf drei Punkte:
- die Risikopunkte des AKW Isar1 und deren Beleg in neuen Sicherheitsgutachten;
- die Tatsache, dass das deutsche Verfassungsgericht über die Zulässigkeit einer derart gravierenden Laufzeitverlängerung ohne Zustimmung des Bundesrats entscheiden wird;
- die Neuwahl des deutschen Bundestags und damit der deutschen Bundesregierung 2013 - dies könnte auch den Atomkurs wieder völlig ins Gegenteil wenden.
Anschober: "Bereits in den kommenden Tagen und Wochen wird es einen massiven Widerstand gegen den Beschluss der deutschen Bundesregierung bei etlichen Demonstrationen und Kundgebungen geben. An drei dieser Kundgebungen werde ich als eingeladener Redner teilnehmen. Wir werden die grenzüberschreitende Allianz gegen atomare Bedrohungen weiter ausbauen und verstärken."
(LK) Vor kurzem überreichte Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer die Ernennungsdekrete an zahlreiche Direktoren von oberösterreichischen Pflichtschulen. Petra Leidinger, die neue Direktorin der Volksschule Engelhartszell (Bez. Schärding), war mit 29 Jahren die Jüngste unter allen.
Nun nützte der Engelhartszeller Bürgermeister Roland Pichler den ersten Besuch bei seinem Vorgänger in dessen Büro im Landhaus, um der zuständigen Landesrätin Mag.ª Doris Hummer die jüngste Direktorin Oberösterreichs vorzustellen.
Die Volksschule Engelhartszell wird derzeit zweiklassig geführt und die Schülerzahl ist steigend. Unter einem Dach befindet sich auch der Caritas-Kindergarten und die Landesmusikschule. Der im Hause befindliche Mehrzwecksaal dient nicht nur der Schule und dem Kindergarten, er wird auch für Kulturveranstaltungen und Caritas-Einrichtungen intensiv genutzt. Mit der geplanten Generalsanierung der Schule 2012 wartet auf die neue Direktorin eine große Herausforderung.
Der Naturpark Mühlviertel veranstaltet heuer gemeinsam mit der Oö. Akademie für Umwelt und Natur den
2. Integrativen Wandertag, am 11. September 2010
"Wasser, Erde, Feuer, Luft - auf Tuchfühlung mit den Elementen".
Am Dorfplatz in Rechberg ist der Beginn. Zwischen 14:00 Uhr und 15:00 Uhr besteht die Möglichkeit des Einstiegs. Ziel des Integrativen Wandertages, ist es, Natur barrierefrei erlebbar zu machen. Die Veranstaltung richtet sich an die Zielgruppen Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer sowie Familien mit Kleinkindern, die noch hauptsächlich im Kinderwagen, die Umgebung erkunden.
Die Wanderroute verläuft auf einem 4,5 km langen Rundweg durch den Naturpark Mühlviertel, ein Landschaftsschutzgebiet, welches viele naturkundliche und kulturelle Besonderheiten aufweist.
"Spielerisch die vier Elemente erleben" steht im Mittelpunkt dieses Wandertages. Die Teilnehmenden bekommen dazu bei themenbezogenen Aktivstationen Informationen sowie Auskünfte zur regionalen Tier- und Pflanzenwelt (Wie singt die seltene Heidelerche?, Wer kennt die "Kranewitt Staud´n"?, Was opferte man vor Jahrtausenden auf den Schalensteinen?). Den Wandernden eröffnen sich zudem herrliche Ausblicke auf die Hügellandschaft des unteren Mühlviertels und die Alpenkette. Der Ausklang des Wandertages erfolgt bei einer genussvollen Jause und Musik.
Die Anmeldung zum Integrativen Wandertag ist über das Naturparkbüro (Tel.: 07264/4655-18 oder unter
www.naturpark-muehlviertel.at) abzuwickeln. Auf der Homepage steht auch der Folder zur Veranstaltung zum Download bereit.
Das Institut für Naturschutz der Oö. Akademie für Umwelt und Natur hat einige Aktivitäten zum Thema Barrierefreiheit gesetzt, u.a. den Wanderführer "Natur barrierefrei erleben" und das "Wanderportal online" mit barrierefreie Routen. Informationen dazu sind unter
www.natur-ooe.at und
www.naturwandern.at abrufbar.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Info & Anmeldung im Naturparkbüro:
Tel.: 07264-4655-18
EMail: info@naturpark-muehlviertel.at
Die Oö. Akademie für Umwelt und Natur …
… ist ein Kompetenzzentrum des Landes Oberösterreich zur
- Bildung und Information
- Verbindung von Wissenschaft und Praxis
- Koordination von Initiativen
in den Bereichen Umwelt, Natur und Nachhaltige Entwicklung mit dem Ziel, die Lebensgrundlagen der Menschen dauerhaft zu sichern.

Information zur Pressekonferenz mit
Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, Konsulent Herbert Scheiböck Präsident des OÖ. Forum Volkskultur und Bürgermeister Franz Hofer (Kirchberg ob der Donau)
am 7. September 2010 zum Thema

