Abgerissene Kalenderblätter und ein neuer Kalenderblock für 2012 (Foto: Mytho - Fotolia)

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Landeskorrespondenz Nr. 188 vom 13. August 2008


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Landeskorrespondenz:

Pressekonferenz:


LR Ackerl: "Pflegepaket erster Schritt in die richtige Richtung!"

Umsetzung der Pflegegelderhöhung kostet in Oberösterreich rund 5 Millionen Euro - aber: Ausgleich des Pflegegeldwertverlusts fehlt noch!

 

(LK) Die Verbesserung beim Pflegegeld, die Sozialminister Buchinger im Bund durchgesetzt hat, wird auf das oberösterreichische Landespflegegeld umgelegt. "Ersten Berechnungen zufolge wird das rund fünf Millionen Euro kosten, von denen 40 Prozent von den Gemeinden im Wege des Umlageverfahrens mitfinanziert werden!" so Sozial-Landesrat Josef Ackerl. Die Erhöhungen beim Bundespflegegeld werden sich im Bereich der stationären Pflege hingegen positiv auswirken. "Das gilt aber noch nicht für den Wertverlust beim Pflegegeld seit seiner Einführung!" so Ackerl, der hier eine Zusatzmaßnahme vom Finanzminister einfordert.

 

Die Verbesserungen beim Bundespflegegeld - prozentuelle Erhöhungen nach Pflegegeldstufen, Verbesserungen für Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen und für Menschen mit demenziellen Erkrankungen - werden von Oberösterreichs Sozial-Landesrat Ackerl ausdrücklich begrüßt: "Ein wichtiger erster Schritt in die richtige Richtung!" Diese Verbesserungen werden natürlich auch beim oberösterreichischen Landespflegegeld umgesetzt, weshalb Ackerl erste entsprechende Berechnungen anstellen ließ. "Rund fünf Millionen Euro Mehraufwand ergeben sich aus diesen Verbesserungen für das Land!" so Ackerl "Die Auswirkungen der Verbesserungen für demenzkranke Personen sind darin aber aufgrund fehlender Erfahrungswerte nicht berücksichtigt!" 40 Prozent dieses Mehraufwandes werden im Umlageverfahren von den Gemeinden mitfinanziert, wobei sich die Erhöhung des Bundespflegegeld im Bereich der stationären Pflege allerdings positiv auswirken wird.

 

Die zu erwartenden Mehreinnahmen im stationären Pflegebereich werden freilich nicht den Wertverlust des Pflegegeldes seit seiner Einführung wettmachen können.

 

"Seit Einführung des Pflegegeldes haben sich die Zuschüsse der Städte und Gemeinden zur stationären Pflege versechsfacht - auch aufgrund dieses Wertverlustes!" so Ackerl. Hier ist der Finanzminister gefordert, einen Weg für einen Ausgleich dieses Wertverlustes zu finden - vor allem im Interesse der Betroffenen.





LR Anschober: Krieg im Kaukausus zeigt Notwendigkeit der stärkeren Eigenversorgung mit Energie

(LK) Energiewende aus Gründen des Klimaschutzes, der Preisstabilisierung und der Versorgungssicherheit Gebot der Stunde. OÖ. Energiewende richtige Antwort, wo bleiben die Initiativen der Bundesregierung für mehr Versorgungssicherheit durch Steigerung der Eigenversorgung?

 

"Neben dem unendlichen menschlichen Leid zeigt der Krieg im Kaukasus rund um Süd-Ossetien auch dramatisch das Risiko der hohen Abhängigkeit der EU von Energielieferungen aus Krisenregionen auf", so kommentiert oö. Landesrat Rudi Anschober die jüngste Entwicklung im Kaukasus. Aktuell liegt die Importabhängigkeit der EU bereits bei 50 Prozent. Auch in Österreich ist die Importabhängigkeit mit rund 72 (!) Prozent sehr hoch. Rund ein Drittel dieser Energielieferungen werden durch Georgien transportiert, auch die geplante Nabucco-Pipeline soll durch Georgien führen. Die Angriffe russischer Truppen auf den Schwarzmeerhafen Poti (Am Westende der Baku-Supsa-Pipeline) sowie auf die BCT-Pipeline (transportiert rund 800.000 Barrel Öl täglich) hatten offensichtlich auch symbolische Bedeutung, als Signal an die EU und Erinnerung an die Importabhängigkeit.

 

LR Anschober: "Langfristige Versorgungssicherheit und Preisstabilität kann daher nur durch verstärkte Energieeffizienz und Eigenerzeugung erreicht werden. Versorgungssicherheit und Preisstabilität haben daher den selben Lösungsansatz wie der Klimaschutz: eine Energiewende weg von der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern und hin zu Energieeinsparung durch Energieeffizienz und erneuerbare Energieträger". Oberösterreich befinde sich mit dem von LR Anschober durchgesetzten Beschluss der schrittweisen Umsetzung der Energiewende (bis 2030 schrittweise Abdeckung des gesamten Bedarf an Raumwärme und Strom durch Eigenerzeugung erneuerbarer Energie) deshalb am völlig richtigen Weg. Derzeit arbeiten 20 Energieexperten im Auftrag Anschobers an einem Umsetzungsprogramm für die Energiewende. LR Anschober: "Mittlerweile liegen bereits fast 200 Maßnahmenvorschläge vor - bis Jahresende soll der Arbeitsprozess abgeschlossen sein - mein wichtigstes Projekt befindet sich punktgenau im Zeitplan und auf Kurs."

 

Gleichzeitig werden im neuen Landesförderprogramm "-Klimabonus" einige gänzlich unbestrittene Maßnahmen vorgezogen (Förderung von E-Fahrzeugen und besonders verbrauchsarmen Fahrzeugen, Nützung industrieller Abwärme, Energieeffizienzsteigerungen in allen Bereichen). Schrittweise werden diese Förderaktionen von uns präsentiert und gestartet. Und schließlich ist mit dem bisherigen Kurs der Landesenergiepolitik schon ein Zwischenergebnis zu verzeichnen, das Oberösterreich in wesentlichen Teilbereichen schon jetzt zum Europameister der Energiewende macht (bereits 78 Prozent des Stromverbrauches stammt aus erneuerbarer Energie, 40 Prozent des Wärmeverbrauches aus Erneuerbarer Energie und 30 Prozent des Gesamtenergieverbrauches). "Diese Zahlen zeigen, dass der Kurs stimmt, dass wir aber noch viel zu tun haben, um in Dienste der Versorgungssicherheit, des Klimaschutzes und der Preisstabilität bei Strom und Raumwärme energieautark zu werden", so der Landesrat.

 

Ein erfolgreiches Beispiel zum Schluss: Energie-Landesrat Anschober hat durchgesetzt, dass der Umstieg von Ölheizungen auf Pellets vom Land (gemeinsam mit einem Bundeszuschuss) mit insgesamt bis zu 4500 Euro gefördert wird. (Nachfragen an: Amt der Oö. Landesregierung, Direktion für Landesplanung, wirtschaftliche und ländliche Entwicklung, Abteilung Land- und Forstwirtschaft, Telefon: (+43 732) 77 20-118 33). Noch kein Förderangebot des Landes hat bisher eine derartige Lawine an Anfragen und Interesse ausgelöst. Der Vorteil: rund ein Drittel der Umstellungskosten werden damit gefördert und damit Preisstabilität und Klimaschutz ermöglicht. Der aktuelle Preisvergleich:

 

Preisvergleich Heizöl/Pellets:

Grafik: Preisentwicklung seit 2008: Heizöl extraleicht - Pellets... in Cent / kWh





Pollenwarndienst O.Ö. vom 13. bis 20.8.2008

(LK) Die Pollenbelastung ist allgemein gering bis mäßig. Auf unbebauten Flächen vor allem des Alpenvorlands können Pollen von Beifuß und Gänsefuß zu derzeit noch mäßigen Belastungen führen. Lokal kann auch die Nachblüte von Gräsern die Belastung verstärken. Ansonsten sind noch Pollen von Mais und Brennessel sowie Pilzsporen häufig.

 

Tonbanddienste:
AKH Linz: (+43 732) 78 06-69 19
LKH Freistadt: (+43 50 554) 76-284 00
LKH Vöcklabruck: (+43 50 554) 71-499 00





Termine der Beratungsstellen

Jugendinformation und Jugendberatung

 

(LK) Infos, Tipps und Beratung für junge Leute zu verschiedenen Fragen und Anliegen. Vertraulich, persönlich und kostenlos.

 

Jugendservice des Landes Oberösterreich:

  • Jugendservice des Landes Oberösterreich, Linz, Bahnhofplatz 1, 4021 Linz, Tel. (+43 732) 17 99, Montag  bis  Freitag von 9:00 bis 12:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice@ooe.gv.at, Icon Externer Linkwww.jugendservice.at
  • Jugendservice Eferding, Stadtplatz 4, 4070 Eferding, Tel. (+43 7272) 758 23, Dienstag und Donnerstag von 9:00 bis 12:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-eferding@ooe.gv.at
  • Jugendservice Ried im Innkreis, Roßmarkt 9, 4910 Ried/I., Tel. (+43 7752) 715 15, Dienstag und Donnerstag von 9:00 bis 12:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-Ried@ooe.gv.at
  • Jugendservice Rohrbach, Pfarrplatz 1, 4150 Rohrbach, Tel. (+43 7289) 17 99, Dienstag und Donnerstag von 9:00 bis 12:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-rohrbach@ooe.gv.at
  • Jugendservice Steyr, Bahnhofstraße 1, 4400 Steyr, Tel. (+43 7252) 17 99, Dienstag und Donnerstag von 9:00 bis 12:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-steyr@ooe.gv.at
  • Jugendservice Wels,  Rablstraße 16, 4600 Wels, Tel. (+43 7242) 21 14-11, Dienstag und Donnerstag von 9:00 bis 12:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-wels@ooe.gv.at
  • Jugendservice Braunau, Salzburger Vorstadt 13, 5280 Braunau, Tel. (+43 7722) 222 33, Dienstag und Donnerstag von 9:00 bis 12:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-braunau@ooe.gv.at
  • Jugendservice Freistadt, Hauptplatz 12, 4240 Freistadt, Tel. (+43 7942) 725 72, Montag und Mittwoch von 9:00 bis 12:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-freistadt@ooe.gv.at
  • Jugendservice Gmunden, Kirchengasse 9, 4810 Gmunden, Tel. (+43 7612) 17 99, Montag und Mittwoch von 9:00 bis 12:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-gmunden@ooe.gv.at
  • Jugendservice Grieskirchen, Roßmarkt 10, 4710 Grieskirchen, Tel. (+43 7248) 644 64, Montag und Mittwoch von 9:00 bis 12:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-grieskirchen@ooe.gv.at
  • Jugendservice Kirchdorf an der Krems, Kirchengasse 6, 4560 Kirchdorf, Tel. (+43 7582) 604 16, Montag und Mittwoch von 9:00 bis 12:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-kirchdorf@ooe.gv.at
  • Jugendservice Perg, Johann-Paur Straße 1, 4320 Perg, Tel. (+43 7262) 581 86, Montag und Mittwoch von 9:00 bis 12:00 Uhr
    E-Mail: jugendservice-perg@ooe.gv.at
  • Jugendservice Schärding, Linzer Straße 22, 4780 Schärding, Tel. (+43 7712) 357 07, Montag und Mittwoch von 9:00 bis 12:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-schaerding@ooe.gv.at
  • Jugendservice Vöcklabruck, Parkstraße 2a, 4840 Vöcklabruck, Tel. (+43 7672) 757 00, Dienstag und Donnerstag von 9:00 bis 12:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-voecklabruck@ooe.gv.at


Termine außerhalb der Öffnungszeiten sind möglich. Auf Wunsch wird auch gerne zurückgerufen.

 

Oberösterreichische Kinder- und Jugendanwaltschaft/KiJA

 

Kinderrechtliche Beratungen der KiJA OÖ.
Psychosoziale und juristische Beratung und Begleitung für Kinder, Jugendliche und deren Bezugspersonen.
Auskünfte und Informationsmaterialien zu Kinder- und Jugendrechten.
Vertraulich und kostenlos.
Tel. (+43 732) 77 97 77
Telefonische und persönliche Beratungszeiten:
MO - FR 10:00 Uhr - 12:00 Uhr
MO, DI und DO 14:00 Uhr - 16:00 Uhr und nach Vereinbarung.
Mail: kija@ooe.gv.at

Mobbing- und Gewaltpräventionsstelle der KiJA OÖ.
Das Angebot der Mobbing- und Gewaltpräventionsstelle der Kinder- und Jugendanwaltschaft OÖ. ist für Kinder und Jugendliche kostenlos und umfasst Workshops mit Schulklassen, Mobbingberatung für Mobbingopfer, -täter und deren Eltern, Lehrer/innen-Fortbildungen und schulbegleitende Projekte.
Tel. (+43 664) 15 21 824
Telefonische Beratungszeiten:
MO 7:30 Uhr - 16:00 Uhr
DI - DO 7:30 Uhr - 13:00 Uhr
Mail: mobbingstelle.kija@a1.net

Kinder- und Jugendanwaltschaft Oberösterreich/KiJA OÖ.
Promenade 37,
4021 Linz
www.kija-ooe.at

 

Antidiskriminierungsstelle des Landes

 

(LK) Der Aufgabenbereich der Antidiskriminierungsstelle erstreckt sich auf alle Angelegenheiten des Landes, der Städte und der Gemeinden, sofern diese Angelegenheiten in die Gesetzgebungskompetenz des Landes fallen. Aufgabe der Antidiskriminierungsstelle ist unter anderem die Förderung und die Verwirklichung der Gleichbehandlung.
Personen, die diskriminiert oder belästigt werden, wurden oder dies vermuten können sich zur Wahrung ihrer Rechte kostenlos anonym und vertraulich an die Antidiskriminierungsstelle des Landes wenden:
Antidiskriminierungsstelle beim Amt der Oberösterreichischen Landesregierung
Altstadt 30 (Eingang Theatergasse)
4021 Linz
Tel.: (+43 732) 77 20-114 46
Fax.: (+43 732) 77 20-116 21
E-Mail: as.post@ooe.gv.at

Mo, Di, Do: 09:00 - 12:00 Uhr und 14:00 - 16:00 Uhr
Mi, Fr: 09:00 - 12:00 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung
Um Voranmeldung wird gebeten!

 

O.Ö. Energiesparverband

 

(LK) Produktunabhängige Energieberatung für Haushalte, Unternehmen und Gemeinden erhalten Sie beim O.Ö. Energiesparverband.
Montag bis Freitag von 08:00 bis 17:00 Uhr,
Landstraße 45, 4020 Linz
Energiesparhotline:
(+43) 800 205 206 oder (+43 732) 77 20-148 60
office@esv.or.at, Icon Externer Linkwww.energiesparverband.at

 

EU-Auskünfte

(LK) Kostenlose Auskünfte zum Themenbereich EU und EWR gibt es im Europa-Büro des Landes , Amt der Oö. Landesregierung, Altstadt 30, 4021 Linz, Tel. (+43 732) 77 20-140 20, Fax: (+43 732) 77 20-140 22.





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PRESSEINFORMATION

Information zur Pressekonferenz mit

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und o.Univ.Prof. DI Dr. Richard Hagelauer


am 13. August 2008 zum Thema

"Oberösterreichs Zukunftsschau - Expertengutachten zur Weichenstellung des Landes OÖ"




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PRESSEINFORMATION

Information zur Pressekonferenz mit

Wirtschafts- und Bildungs-Landesrat KommR Viktor Sigl und Mag. Eva-Maria Mörtenhuber (Direktion Bildung und Gesellschaft, Land OÖ)


am 13. August 2008 zum Thema

"Technik im Kindergarten: Land fördert Physikalische Experimentierkisten für unsere Knirpse"


Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • Erika Holezius, Gemeindekindergarten Ottnang/Hausruck
  • Helga Kaltenbrunner, Städt. Kindergarten Gmunden-Schörihub
  • Kindergartenkinder vom Städt. Kindergarten Gmunden-Schörihub



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PRESSEINFORMATION

Information zur Pressekonferenz mit

Landesrat Rudi Anschober


am 13. August 2008 zum Thema

"Luftgüte in Oberösterreich" Aktuelle Daten und langfristige Entwicklung. Spürbare Verbesserungen bei SO2 und Feinstaub, weiterer Handlungsbedarf bei Stickoxiden und CO2


Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • HR. Mag. Dr. DI. Elisabeth Danninger, Direktion Umwelt und Wasserwirtschaft