Auf einer Windschutzscheibe hab jemand 'Winter' in den Schnee geschrieben (Foto: rupbilder - Fotolia)

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Grösse und Kontrast

 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Baugeschichte


 

 

 Alte Ansicht der Studienbibliothek Linz aus 1911 (Foto: Landeskulturdirektion) 

 

 Der Entwurf des Linzer Architekten H. Wolfsgruber für den

 geplanten Neubau der Studienbibliothek, der ursprünglich

 schon 1914 realisiert werden sollte, aber wegen des Ersten

 Weltkrieges nicht zustande kam. Als Standort war ein Areal

 im Bereich des Landesmuseums vorgesehen. 

 

 Schicksalsweg der Studienbibliothek Linz (Foto: Landeskulturdirektion)                                             

 Schon in den ersten Jahren

 des Bestandes der "bibliotheca

 publica" wurden die Bestände

 vom Linzer Jesuitenkollegium

 ins  kaiserliche Schloss

 (1778), von dort nach der

 Übernahme durch das Stift

 Kremsmünster (1783) in

 dessen Haus in der

 Herrenstraße (die heutige

 Bischofsresidenz) und 1784

 in das ehemalige Baumgartenberger

 Freihaus an der Landstraße

 Nr. 30 (heute Klosterhof),

 übersiedelt. Im letzteren

 Hause verblieb die Bibliothek

 zwar bis 1928, musste

 aber dann, wegen der

 Baufälligkeit des Gebäudes

 in den Wirtschaftshof

 ausgelagert werden. Erst im

 Jahr 1932 konnte die

 Studienbibliothek ein für

 damalige Verhältnisse

 großzügiges und modernes

 Gebäude am Schillerplatz

 beziehen, das vom Wiener

 Ministerialrat Julius

 Smolik geplant worden war.

 

Bibliothek mit zahlreichen Büchern (Foto: Landeskulturdirektion)     Öffentliche Studienbibliothek in Linz (Foto: Landeskulturdirektion)

 Eingang der Studienbibliothek (Foto: Landeskulturdirktion) 

 

 Von 1784 bis 1928 war

 die Studienbibliothek im

 Haus Landstraße Nr. 30

 (heute Klosterhof)

 untergebracht.
 Im Erdgeschoß befand

 sich die Buchhandlung

 Quirin Haslinger.

 

 

Artikel über Studienbibliothek (Foto: Landeskulturdirektion) 

 

Fassadenskizze der Studienbibliothek Linz (Foto: Landeskulturdirektion)   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Fassadenskizze der

 Studienbibliothek

 Linz von Robert

 Buchner, 1929, nach

 den Plänen von Julius

 Smolik (Wien).

 

 

 

 

 

 

 

Dr. Konrad Schiffmann (Foto: Landeskulturdirektion)   

 

 

 

 

 

 Dr. Konrad Schiffmann baute die

 damals modernste österreichische

 wissenschaftliche Bibliothek.

 

 

 

 

              

                         

Dieses Bild zeigt Schiffman, einen stehenden Mann und ein Schiff im Grauformat (Foto: Landeskulturdirektion)  Als in den Jahren 1929

 und 1930 das ehemalige

 Baumgartenberger

 (Kremsmünsterer) Stiftshaus

 auf der Landstraße Nr. 30

 vom neuen Besitzer, der

 Salzburger Stieglbrauerei,

 zu einer Gaststätte umgebaut

 wurde, gestaltete der Münchener

 Architekt Franz Zell (1878-1948),

 der auch den Stieglkeller in

 Salzburg erneuert hatte,

 das Innere des Gebäudes

 vollkommen um. Im ehemaligen

 Direktionszimmer der

 Studienbibliothek im 1. Stock

 wurde das sogenannte

 "Blaue Zimmer" eingerichtet,

 in dem zahlreiche Fresken-

 Genrebilder mit Schäfer- und

 Musikantendarstellungen

 den Raum schmücken.  

 Ein Bild fügt sich aber in diesen Rahmen nicht ein: Es zeigt einen älteren

 Mann vor einem Schreibpult. Der Dargestellte ist Dr. Konrad Schiffmann,

 auf den auch die Abbildungen eines Schiffes und und eines stehenden

 Mannes im oberen Teil des angedeuteten Glasfensters im Hintergrund

 hinweisen.