Amt der Oö. Landesregierung
4021 Linz • Landhausplatz 1

Telefon (+43 732) 77 20-0
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Strahlengefahr

Bei Strahlengefahr sind die Anweisungen der Behörden unbedingt zu beachten. Die Medien informiern laufend über den richtigen Umgang mit Katastrophensituationen.

Landeswarnzentrale

Telefon 130

Verhalten der Bevölkerung:

Unbedingt die Anweisungen der Behörden beachten. Die Medien informieren laufend über das richtige Verhalten in der jeweiligen Katastrophensituation.

Wenn Sie das Sirenensignal "Warnung" (ein dreiminütiger gleichbleibender Dauerton) hören, sollten Sie

  • grundsätzlich Rundfunkgerät einschalten und weitere Verhaltensempfehlungen entgegennehmen

  • Ihre Familie, Bekannte und Nachbarn verständigen. Denken Sie an Kinder und Hilfebedürftige

  • den Aufenthalt im Freien vermeiden. Verschließen Sie im Haus oder in der Wohnung alle Fenster und Türen. Lüftungen abschalten

  • wenn vorhanden, Schutzfiltersysteme einschalten

  • Radio- und / oder TV-Gerät einschalten und einen österreichischen Sender wählen und die Informationen abhören

  • Gibt es in Ihrer Wohnung keinen Schutzraum oder Schutzfilter, können Sie die Fenster und Türen mit Klebestreifen abdichten

  • Immer wieder für Frischluftzufuhr sorgen

  • Keine offenen Flammen in abgedichteten Räumen entfachen

  • Kleine Räume und solche, in denen sich mehrere Personen aufhalten, dürfen nur kurz abgedichtet sein, dann müssen Sie für Frischluftzufuhr sorgen

  • Halten Sie die wichtigsten Haushaltsvorräte bereit
    Wichtig: ein ausreichender Wasservorrat

  • Kaliumjodidtabletten vorbereiten aber erst nach offizieller Empfehlung verwenden! Die Tabletten bekommen Sie in jeder Apotheke. (Durch zeitgerechte Einnahme kann die Aufnahme von radioaktivem Jod in die Schilddrüse verhindert werden)

  • Halten Sie sich möglichst in Räumen mit massiven Mauern und wenig Fenstern auf. Meiden Sie Dachausbauten und Holzhäuser wegen ihrer geringeren Abschirmwirkung! Vermeiden Sie längeren Aufenthalt vor Fensterflächen, die Strahlenbelastung ist hier deutlich höher

  • Bei unbedingt notwendigem Aufenthalt im Freien leicht zu reinigende Kleidung mit glatter Oberfläche - z.B. Regenschutz - tragen

  • Achten Sie nach dem Durchzug der radioaktiven Wolke, wenn sich der Fallout (Niederschlag) auf dem Boden abgelagert hat, auf besondere Reinlichkeit. Schuhe vor Betreten der Wohnung unbedingt ausziehen

  • Fußböden feucht reinigen. Nur Staubsauber mit Feinfilter verwenden

  • Unbedingt die Anweisungen der Behörden beachten. Die Medien informieren laufen über das richtige Verhalten in der jeweiligen Katastrophensituation Österreich verfügt über ein Strahlenfrühwarnsystem zur raschen Erkennung von großräumiger radioaktiver Verstrahlung. Die Daten sind u.a. in der Landesstrahlenwarnzentrale abrufbar

  • Die radioaktiven Stoffe befinden sich zunächst als Gas oder an Staubteilchen gebunden in der Luft. Die gefährlichste Belastung zu Beginn eines Unfalles entsteht daher durch Einatmen von radioaktiv verseuchter Luft

  • Der Aufenthalt in Innenräumen bei geschlossenen Fenstern und Türen kann die Schadstoffbelastung deutlich verringern.

Warnung und Alarmierung (Sirenen)

Im Anlassfall wird die Bevölkerung gewarnt und Einsatzkräfte werden alarmiert. Die Warnung erfolgt über Sirenensignale und Medien.

Sirenensignale:

  • Warnung:
    Gleichbleibender Dauerton von drei Minuten: herannahende Gefahr, Aufforderung zum Einschalten des Rundfunks zur Entgegennahme von Gefahrenmeldungen
  • Alarm:
    Auf- und abschwellender Heulton von mindestens einer Minute: unmittelbare Gefahr, unverzüglich Ergreifen von geeigneten Schutzmaßnahmen (durch Eigeninitiative oder aufgrund von Rundfunkmeldungen bzw. Lautsprecherdurchsagen)
  • Entwarnung:
    Gleichbleibender Dauerton von einer Minute: Ende der Gefahr

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