Amt der Oö. Landesregierung
4021 Linz • Landhausplatz 1

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Elektrisch betriebene Wärmepumpen für Gemeinden

Ziel dieser Förderung ist die Forcierung von Wärmepumpen zur Heizwärme - und Warmwasserversorgung im kommunalen Bereich.

Wer wird gefördert?

Gemeinden

Was wird gefördert?

Forcierung der energetischen Nutzung erneuerbarer Energien (Umsetzung des Landesenergiekonzeptes und des EU-Klima- und Energiepakets 2020), insbesondere
 

  • Wärmepumpen zur Heizwärme- und Warmwasserversorgung

  
Hinweis: Luftwärmepumpen werden nicht gefördert.
 

Förderungsrelevante Kosten (ohne MWSt.) sind Kosten für:

  • Wärmepumpe
  • Wärmequellenanlage (Erdwärmekollektor, Grundwasserbrunnen, Tiefenbohrung)
  • primärseitige hydraulische Installation
  • Anlagenregelung

Wie wird gefördert?

Fördersatz Land
Basisförderung 20 Prozent der förderfähigen Netto-Investitionskosten +
Kosten des Wärmemengenzählers bis 300 Euro
Zuschläge 10 Prozent für Klimabündnis-EGEM-Gemeinden
Die Zuschläge sind kumulierbar.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

Allgemeine Kriterien: 

  • Der Antrag auf zusätzliche Landesförderung muss vor der ersten rechtsverbindlichen Bestellung von Anlagenteilen, vor Lieferung, vor Baubeginn oder vor einer anderen Verpflichtung, die die Investition unumkehrbar macht, wobei der früheste dieser Zeitpunkte maßgebend ist, bei der Landesförderstelle einlangen.

  • Die jeweilige vollinhaltliche Anerkennung und Einhaltung der Richtlinien zur Umweltförderung in Oberösterreich idgF und Allgemeinen Förderungsrichtlinien des Landes Oberösterreich idgF.

  

Technische Kriterien:

  • Nachweis über das Führen einer Energiebuchhaltung.
  • Keine technische Anschlussmöglichkeit an eine biogene Fern-/Nahwärmegemeinschaftsanlage.
  • Einbau eines Wärmemengenzählers.
  • Mindest-Leistungszahl (COP) von 5,1 für Wasser/Wasser-Wärmepumpen und 4,3 für Sole/Wasser-Wärmepumpen.
  • Betriebspunkte:
    Wasser/Wasser: W10/W35, Sole/Wasser: BO/W35, Erdkollektor: E4/W35
    (Prüfung muss nach der ÖNORM EN 14 511 erfolgen.)
  • Betrieb der Wärmepumpe muss ausschließlich mit Strom aus erneuerbaren Energieträgern erfolgen.
  • Zur Kontrolle der Jahresarbeitszahl sind ein Wärmemengenzähler sowie ein separater Stromzähler für den Verdichter und die Hilfsantriebe zu installieren.
  • Das globale Treibhauspotenzial (GWP) des Kühlmittels darf den Wert von 2.000 über ein Jahrhundert nicht übersteigen.

Erforderliche Unterlagen VOR Umsetzung der Maßnahme:

  • Antragsformular Land
  • Angebote
  • Finanzierungsplan (bei Abgangsgemeinden: Genehmigung durch IKD)
  • Nachweis über den Einsatz von Strom aus erneuerbarer Energie durch einen Stromliefervertrag oder die Jahresrechnungen, die sicherstellen, dass der Strom aus 100 Prozent erneuerbarer Energie bezogen wird (gemäß E-Control bzw. Stromkennzeichnung). Es gilt der Händlermix

Erforderliche Unterlagen NACH Umsetzung der Maßnahme:

  • Rechnungen und Zahlungsbestätigungen
  • Abrechnungsformular Land
  • Nachweis über Bezug von Strom aus 100 Prozent erneuerbarer Energieträger
  • Kopie des Förderantrages an die Bundesförderstelle (falls möglich)
  • Erledigungsschreiben der Bundesförderstelle (falls vorhanden)
  • Behördenbestätigung
  • Aktuelle Jahresbilanz aus der Energiebuchhaltung

     
Weitere Unterlagen sind bei Bedarf der Förderstelle vorzulegen.

Alle angeführten Unterlagen können elektronisch per E-Mai: foerderungsantrag.us.post@ooe.gv.at übermittelt werden.

Abwicklung / Antragstellung

Die einfache und schnelle Abwicklung Ihrer Förderungsanträge ist ein wesentlicher Aspekt unserer Arbeit. Damit dieses gemeinsame Ziel erreicht werden kann, möchten wir für die betreffenden Maßnahmen die optimale Antragstellung und Durchführung aufzeigen:

  1. Antragstellung:
    Der Förderungsantrag ist VOR Durchführung der Maßnahme an die Förderstelle des Landes zu senden. Sämtliche notwendigen Unterlagen für die Beurteilung der Förderungsfähigkeit Ihrer Investition sind mit dem Antrag zu übermitteln. Das Fehlen von Unterlagen verzögert die Bearbeitung des Antrages. 
      
  2. Beurteilung:
    Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Förderungsteams prüfen die Vollständigkeit der Unterlagen und Einhaltung der Kriterien. Nach Abschluss der Kontrolle wird ein auf Basis der prognostizierten Kosten vorläufiger Fördervorschlag erarbeitet.
    Dieser genehmigte Fördervorschlag dient der Gemeinde auch als notwendige Kofinanzierungszusage für das Bundesförderprogramm.
     
  3. Genehmigung:
    Nach Genehmigung durch das zuständige Landesregierungsmitglied oder der Landesregierung wird Ihnen der vorläufige Fördervorschlag übermittelt. 
     
  4. Auszahlung:
    Nach Umsetzung der Maßnahmen und Vorlage der Rechnungen wird der endgültige Förderbetrag errechnet und auf das von Ihnen angegebene Konto überwiesen. Sollte die tatsächliche Förderung geringer als die, auf Basis der Kostenschätzung, kalkulierte Förderung sein, so reduziert sich die Förderung. Vor Auszahlung ist der Förderstelle nachzuweisen, dass sich die Gemeinde um eine Bundesförderung bemüht hat.

Laufzeit:
1. Juli 2014 bis 31. Dezember 2016 und Maßgabe der vorhandenen finanziellen Mittel.

Formular

Weiterführende Informationen

Wenn Sie Fragen dazu haben, wenden Sie sich bitte an:

Amt der Oö. Landesregierung • 4021 Linz, Landhausplatz 1 • Telefon (+43 732) 77 20-0 E-Mail post@ooe.gv.at