Amt der Oö. Landesregierung
4021 Linz • Landhausplatz 1

Telefon (+43 732) 77 20-0
Fax (+43 732) 77 20-2116 68

E-Mail post@ooe.gv.at
www.land-oberoesterreich.gv.at

Thermische Solaranlagen für Gemeinden

Ziel dieser Förderung ist die Forcierung thermischer Solaranlagen zur Heiz- und Warmwasseraufbereitung im kommunalen Bereich.

Wer wird gefördert?

Gemeinden

Was wird gefördert?

Forcierung der energetischen Nutzung erneuerbarer Energien (Umsetzung des Landesenergiekonzeptes und des EU-Klima- und Energiepakets 2020), insbesondere
 

  • thermische Solaranlagen zur Prozess-, Heiz- und Warmwasseraufbereitung
  • thermische Solaranlagen zum Antrieb von Kühlanlagen

    
Förderungsrelevante Kosten (ohne MWSt.) sind Kosten für:

  • Solaranlage
  • Verrohrung
  • Verteilernetz
  • Wärmespeicher
  • weitere, für den Betrieb relevante Anlagenteile

  
Hinweis:
Anlagen mit einer Aperturfläche kleiner 5 bm² werden nicht gefördert.

Wie wird gefördert?

Fördersatz Land
Basisförderung 25 Prozent der förderfähigen Netto-Investitionskosten +
Kosten des Wärmemengenzählers bis 300 Euro
Zuschläge 10 Prozent für Klimabündnis-EGEM-Gemeinden
Die Zuschläge sind kumulierbar.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

Allgemeine Kriterien: 

  • Der Antrag auf zusätzliche Landesförderung muss vor der ersten rechtsverbindlichen Bestellung von Anlagenteilen, vor Lieferung, vor Baubeginn oder vor einer anderen Verpflichtung, die die Investition unumkehrbar macht, wobei der früheste dieser Zeitpunkte maßgebend ist, bei der Landesförderstelle einlangen.

  • Die jeweilige vollinhaltliche Anerkennung und Einhaltung der Richtlinien zur Umweltförderung in Oberösterreich idgF und Allgemeinen Förderungsrichtlinien des Landes Oberösterreich idgF.

  

Technische Kriterien:

  • Nachweis über das Führen einer Energiebuchhaltung.
  • Mindestaperturfläche 5 .
  • Es dürfen nur Kollektoren verwendet werden, für die eine Produktzertifizierung einer anerkannten Prüfstelle für den Kollektor nach der "Solar Keymark"-Richtlinie vorliegt.
  • Einbau eins Wärmemengenzählers.

Erforderliche Unterlagen VOR Umsetzung der Maßnahme:

  • Antragsformular Land
  • Angebote
  • Finanzierungsplan (bei Abgangsgemeinden: Genehmigung durch IKD)

Erforderliche Unterlagen NACH Umsetzung der Maßnahme:

  • Rechnungen und Zahlungsbestätigungen
  • Abrechnungsformular Land
  • Kopie des Förderantrages an die Bundesförderstelle (falls möglich)
  • Erledigungsschreiben der Bundesförderstelle (falls vorhanden)
  • Behördenbestätigung
  • Aktuelle Jahresbilanz aus der Energiebuchhaltung

     
Weitere Unterlagen sind bei Bedarf der Förderstelle vorzulegen.

Alle angeführten Unterlagen können elektronisch per E-Mai: foerderungsantrag.us.post@ooe.gv.at übermittelt werden.
 

Abwicklung / Antragstellung

Die einfache und schnelle Abwicklung Ihrer Förderungsanträge ist ein wesentlicher Aspekt unserer Arbeit. Damit dieses gemeinsame Ziel erreicht werden kann, möchten wir für die betreffenden Maßnahmen die optimale Antragstellung und Durchführung aufzeigen:

  1. Antragstellung:
    Der Förderungsantrag ist VOR Durchführung der Maßnahme an die Förderstelle des Landes zu senden. Sämtliche notwendigen Unterlagen für die Beurteilung der Förderungsfähigkeit Ihrer Investition sind mit dem Antrag zu übermitteln. Das Fehlen von Unterlagen verzögert die Bearbeitung des Antrages. 
       
  2. Beurteilung:
    Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Förderungsteams prüfen die Vollständigkeit der Unterlagen und Einhaltung der Kriterien. Nach Abschluss der Kontrolle wird ein auf Basis der prognostizierten Kosten vorläufiger Fördervorschlag erarbeitet.
    Dieser genehmigte Fördervorschlag dient der Gemeinde auch als notwendige Kofinanzierungszusage für das Bundesförderprogramm. 
     
  3. Genehmigung:
    Nach Genehmigung durch das zuständige Landesregierungsmitglied oder der Landesregierung wird Ihnen der vorläufige Fördervorschlag übermittelt.
     
  4. Auszahlung:
    Nach Umsetzung der Maßnahmen und Vorlage der Rechnungen wird der endgültige Förderbetrag errechnet und auf das von Ihnen angegebene Konto überwiesen. Sollte die tatsächliche Förderung geringer als die, auf Basis der Kostenschätzung, kalkulierte Förderung sein, so reduziert sich die Förderung. Vor Auszahlung ist der Förderstelle nachzuweisen, dass sich die Gemeinde um eine Bundesförderung bemüht hat.

Laufzeit:
1. Juli 2014 bis 30. September 2016 und Maßgabe der vorhandenen finanziellen Mittel.

Formular

Wenn Sie Fragen dazu haben, wenden Sie sich bitte an:

Amt der Oö. Landesregierung • 4021 Linz, Landhausplatz 1 • Telefon (+43 732) 77 20-0 E-Mail post@ooe.gv.at