Amt der Oö. Landesregierung
4021 Linz • Landhausplatz 1

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Automatisch beschickte Biogene Einzelfeuerungsanlagen für Gemeinden kleiner 400 kW Nennwärmeleistung

Ziel dieser Förderung ist die Forcierung biogener Eizelfeuerungsanlagen im kommunalen Bereich.

Wer wird gefördert?

  • Gemeinden

Was wird gefördert?

Forcierung der energetischen Nutzung erneuerbarer Energien (Umsetzung des Landesenergiekonzeptes und des EU-Klima- und Energiepakets 2020), insbesondere
 

  • biogene Einzelfeuerungsanlagen (Hackgut- und Pelletsanlagen)

               
Hinweis:
Es werden nur automatisch beschickte Biomasseheizkessel gefördert.

 

Förderungsrelevante Kosten (ohne MWSt.) sind Kosten für:

  • Automatisch beschickte Biomassefeuerungsanlagen (Feuerungsanlage, Beschickung, Rauchgasreinigung)
  • Nebenkosten (z. B. Heizhaus, Spänesilo, stationärer Zerspaner bzw. Hacker etc.) maximal in der Höhe von 75 Prozent der Anlagenkosten

Wie wird gefördert?

Fördersatz Land
Basisförderung 20 Prozent der förderfähigen Netto-Investitionskosten 
Zuschläge 10 Prozent für Klimabündnis-EGEM-Gemeinden
Die Zuschläge sind kumulierbar.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

Allgemeine Kriterien: 

  • Der Antrag auf zusätzliche Landesförderung muss vor der ersten rechtsverbindlichen Bestellung von Anlagenteilen, vor Lieferung, vor Baubeginn oder vor einer anderen Verpflichtung, die die Investition unumkehrbar macht, wobei der früheste dieser Zeitpunkte maßgebend ist, bei der Landesförderstelle einlangen.

  • Die jeweilige vollinhaltliche Anerkennung und Einhaltung der Richtlinien zur Umweltförderung in Oberösterreich idgF und Allgemeinen Förderungsrichtlinien des Landes Oberösterreich idgF.

  

Technische Kriterien:

  • Keine technische Anschlussmöglichkeit an eine biogene Fern-/Nahwärmegemeinschaftsanlage.
  • Das Land fördert solche automatisch beschickte Festbrennstoffkessel, die die festgelegten Emissionsgrenzwerte des Österreichischen Umweltzeichens nach der Richtlinie UZ 37 erfüllen.
  • Kesselwirkungsgrad gemäß Österreichischem Umweltzeichen von mindestens 90 Prozent.
  • Über die behördlich vorgeschriebenen Emissionsauflagen hinaus sind folgende Grenzwerte dauerhaft einzuhalten (siehe Tabelle).
  • Nachweis über das Führen einer Energiebuchhaltung.

 

  CO
mg/MJ
Org. C
mg/MJ
NOx
mg/MJ
Staub
mg/MJ
CO
mg/Nm3
Org. C
mg/Nm3
NOx
mg/Nm3
Staub
mg/Nm3
Pelletszentralheizung 60 3 100 15 110 5 183 27
Hackgutzentralheizung 150 5 100 30 274 9 182* 55
   

Bezogen auf 11 % O2
*ab 1.1.2015 geltende Werte

 

Erforderliche Unterlagen VOR Umsetzung der Maßnahme:

  • Antragsformular Land
  • Angebote
  • Finanzierungsplan (bei Abgangsgemeinden: Abstimmung/Genehmigung mit/durch IKD)

    

Erforderliche Unterlagen NACH Umsetzung der Maßnahme:

  • Rechnungen und Zahlungsbestätigungen
  • Abrechnungsformular Land
  • Kopie des Förderantrages an die Bundesförderstelle (falls möglich)
  • Erledigungsschreiben der Bundesförderstelle (falls vorhanden)
  • Behördenbestätigung
  • Aktuelle Jahresbilanz aus der Energiebuchhaltung

     
Weitere Unterlagen sind bei Bedarf der Förderstelle vorzulegen.

Alle angeführten Unterlagen können elektronisch per E-Mai: foerderungsantrag.us.post@ooe.gv.at übermittelt werden.

Abwicklung / Antragstellung

Die einfache und schnelle Abwicklung Ihrer Förderungsanträge ist ein wesentlicher Aspekt unserer Arbeit. Damit dieses gemeinsame Ziel erreicht werden kann, möchten wir für die betreffenden Maßnahmen die optimale Antragstellung und Durchführung aufzeigen:

  1. Antragstellung:
    Der Förderungsantrag ist VOR Durchführung der Maßnahme an die Förderstelle des Landes zu senden. Sämtliche notwendigen Unterlagen für die Beurteilung der Förderungsfähigkeit Ihrer Investition sind mit dem Antrag zu übermitteln. Das Fehlen von Unterlagen verzögert die Bearbeitung des Antrages. 
       
  2. Beurteilung:
    Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Förderungsteams prüfen die Vollständigkeit der Unterlagen und Einhaltung der Kriterien. Nach Abschluss der Kontrolle wird ein auf Basis der prognostizierten Kosten vorläufiger Fördervorschlag erarbeitet.
    Dieser genehmigte Fördervorschlag dient der Gemeinde auch als notwendige Kofinanzierungszusage für das Bundesförderprogramm. 
     
  3. Genehmigung:
    Nach Genehmigung durch das zuständige Landesregierungsmitglied oder der Landesregierung wird Ihnen der vorläufige Fördervorschlag übermittelt.
     
  4. Auszahlung:
    Nach Umsetzung der gelisteten Maßnahmen und Vorlage der Rechnungen wird der endgültige Förderbetrag errechnet und auf das von Ihnen angegebene Konto überwiesen. Sollte die tatsächliche Förderung geringer als die, auf Basis der Kostenschätzung, kalkulierte Förderung sein, so reduziert sich die Förderung. Vor Auszahlung ist der Förderstelle nachzuweisen, dass sich die Gemeinde um eine Bundesförderung bemüht hat.
    Wurde kein Antrag auf Bundesförderung gestellt, so muss das gegenüber der Umweltschutzförderstelle begründet werden. Erst wenn diese Begründung plausibel (nicht anerkannt wird z. B. zu hoher Verwaltungsaufwand) ist, wird die Landesförderung ausbezahlt.

Laufzeit:
1. Juli 2014 bis 31. Dezember 2016 und Maßgabe der vorhandenen finanziellen Mittel.

Formular

Wenn Sie Fragen dazu haben, wenden Sie sich bitte an:

Amt der Oö. Landesregierung • 4021 Linz, Landhausplatz 1 • Telefon (+43 732) 77 20-0 E-Mail post@ooe.gv.at