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Landeskorrespondenz Nr. 221 vom 25. September 2007

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LH Pühringer gibt die Träger der Landeskulturpreise und Talentförderungsprämien 2007 bekannt: Prof. Käthe Recheis erhält Großen Kulturpreis des Landes

(LK) Seit 1975 vergibt das Land Landeskulturpreise, um damit qualitätvolle künstlerische Arbeit anzuerkennen, Künstlerinnen und Künstler in ihrem Weg zu unterstützen und zu ermutigen. 2007 wurde die Vergabe der Landeskulturpreise neu organisiert. Ziel der Reform ist es, mit dem neuen Landeskulturpreis für interdisziplinäre Kunstformen und dem Landeskulturpreis für Kunst im interkulturellen Dialog auch neue Formen künstlerischer Arbeit hervorzuheben, gleichzeitig aber eine Inflation an Preisen zu verhindern. Daher werden heuer neben dem Großen Landeskulturpreis, der heuer Adalbert Stifter gewidmet ist, fünf Landeskulturpreise, 13 Talentförderungsprämien sowie zwei Landespreise für initiative Kulturarbeit vergeben, gibt Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer bekannt. "Mit den Landeskulturpreisen wollen wir einerseits das breite Spektrum künstlerischen Arbeitens in Oberösterreich hervorheben und seine Qualität anerkennen. Darüber hinaus sind diese Auszeichnungen aber auch ein Signal für die Bedeutung, die Kunst und Kultur für unser Land und seine Entwicklung haben", so Pühringer.

 

Aufgrund der Entscheidung unabhängiger Fachjurys werden heuer folgende Persönlichkeiten ausgezeichnet:

 

Den mit 11.000 Euro dotierten Großen Kulturpreise des Landes, den Adalbert Stifter Preis, erhält Frau Prof. Käthe RECHEIS. Frau Prof. Recheis ist die insgesamt 19. Trägerin und zweite Frau, die mit diesem höchst dotierten Kulturpreis ausgezeichnet wird.

 

Die mit je 7.500 Euro dotierten Landeskulturpreise erhalten:

  • Bildende Kunst: Univ. Prof. Mag. Wolfgang STIFTER, Ottensheim
  • Interdisziplinäre Kunstformen: Udo WID, Bad Ischl/Wien
  • Kunst im interkulturellen Dialog: Prof. Doug HAMMOND, Linz
  • Literatur: Eugenie KAIN, Linz
  • Naturwissenschaften: Univ. Prof. DI Dr. Hannes STOCKINGER, Ried/Wien

Der mit ebenfalls 7.500 Euro dotierte Große Landespreis für Initiative Kulturarbeit geht an den Kulturverein Waschaecht in Wels. Den mit 1.500 Euro dotierten Kleinen Landespreis für Initiative Kulturarbeit erhält der Verein Kult-Ex/Das Kollektiv aus Linz.

 

Mit einer Talentförderungsprämie (dotiert mit jeweils 5.250 Euro) werden folgende Persönlichkeiten ausgezeichnet:

 

Bildende Kunst:

  • Lena GÖBEL, Frankenburg/Wien
  • Mag.ª Astrid HOFSTETTER, Linz
  • Mag.ª Marlene HADERER, Linz
  • Mag.ª Elisabeth WAGNER, Ried/Wien

Interdisziplinäre Kunstformen:

  • Mag.ª Pia SCHAUENBURG, Linz
  • Mario SINNHOFER, Linz

Literatur:

  • Stefan ROIS, Ottensheim

Wissenschaft:

  • Dr. Benjamin DIEPLINGER, Feldkirchen
  • Mag.ª Dr.in Elisabeth GOTSCHI, Attnang-Puchheim
  • Dr. Gernot HUEBER, Linz
  • Dr.in Karin KLOIBER, Wels/Wien
  • Mag.ª Dr.in Ursula QUATEMBER, Traun/Wien
  • Mag. Dr. Paul SCHANDA, Kirchdorf

Die feierliche Überreichung der Landeskulturpreise und Talentförderungsprämien durch Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer findet am Mittwoch, 7. November 2007 um 10 Uhr im Steinernen Saal des Linzer Landhauses statt.

Verkehrsreferent Haider: LKW-Verkehrsgipfel - bestmöglicher Anrainerschutz anerkanntes Ziel aller Teilnehmer

Zwei Varianten für Verordnungsentwurf werden geprüft

 

(LK) Einigkeit herrschte Montag Abend bei den Teilnehmern an der Gesprächsrunde zum Thema zunehmender LKW - Verkehr in Oberösterreich im Linzer Landhaus. An diesem Termin unter der Leitung von Verkehrsreferent LHStv. DI Erich Haider nahmen Vertreter aller Landtagsparteien, der Transportwirtschaft, der Fachabteilungen Verkehrsrecht und Verkehrstechnik des Landes und der Grazer Universitätsprofessor Dr. Stefan Hausberger, TU Graz, teil.
"Wir waren uns einig, dass wir in Oberösterreich die Anrainer an stark befahrenen Strassen bestmöglich vor den Beeinträchtigungen durch den steigenden LKW-Verkehr schützen wollen. Daher haben wir ein Maßnahmenbündel geschnürt, das sowohl die Interessen des Anrainerschutzes als auch der Wirtschaft berücksichtigen soll. Was wir für dieses Ziel seitens des Landes über das Verkehrsreferat leisten können, wollen wir tun. Daher wurde auch die geltende Mautausweich-Verordnung einer eingehenden Überprüfung auf ihre Sinnhaftigkeit und Wirksamkeit unterzogen. Um die Verordnung noch wirksamer und treffsicherer zu machen, werden nun zwei Varianten für eine Modifizierung der geltenden Bestimmungen ausgearbeitet. Die beste Variante geht dann in die Begutachtung", fasste Erich Haider die Ergebnisse der Gespräche zusammen.

 

Das Maßnahmenbündel umfasst die Bereiche

  • verstärkte Überwachung bekannter überregionaler LKW-Routen durch die Polizei
  • Modifizierung der Mautausweichverordnung des Landes
  • Erlassung regionaler LKW-Fahrverbote an Strecken, die nicht in der Nähe von Autobahnverbindungen liegen, durch die zuständigen Bezirkshauptmannschaften (siehe Beispiel B 1 Frankenmarkt).

Studie untermauert: Schnellster Weg ist der umweltfreundlichste und wirtschaftlichste

 

Sehr aufschlussreich seien auch die Ausführungen von Univ.Prof. Dr. Stefan Hausberger von der TU Graz zu diesem Thema gewesen. Dieser habe in einer im Auftrag des Landes erstellten Studie aufgezeigt, dass im Regelfall der schnellste Weg zwischen zwei Zielen einerseits auch die wenigste Belastung für die Umwelt bedeute und andererseits auch der wirtschaftlichste für die Unternehmer sei.
Daher habe auch die Abteilung Verkehrstechnik des Landes anhand dieser Erkenntnis eingehende Überprüfungen der von der Mautausweichverordnung in erfassten Strecken vorgenommen. Dabei habe sich gezeigt, dass überall dort, wo eine Autobahn in der Nähe bestehe, die zeitlich kürzte Strecke über diese führe. Dieses Ergebnis erziele man auch bei der Eingabe dieser Strecke in handelsübliche Routenplaner, ergänzte Haider.

 

"Aus diesem Grund lautet auch der von mir der Landesregierung und den Gesprächsteilnehmern vorgelegte Vorschlag für eine Änderung der Mautausweichverordnung, den LKW-Lenkern die Benützung der zeitlich kürzesten Strecke vorzuschreiben. Diese Vorschrift kann dann von der Polizei einfach überprüft werden. Dazu kommt noch, dass auch der Unabhängige Verwaltungssenat bei seinen Entscheidungen bisher auf solche Routenplaner zurückgegriffen hat", so der Verkehrsreferent des Landes.

 

Es sei aber auch der Vorschlag gemacht worden, so eine Vorschrift nicht an die Verwendung eines Routenplaners zu koppeln, sondern in der Verordnung alle Strecken genauer zu definieren. Dieser Vorschlag wird nun ergänzend ausgearbeitet und dann in seinen Auswirkungen dem erstgenannten gegenüber gestellt.

 

80 % des Schwerverkehrs ist regionaler Wirtschaftsverkehr:
Daher Anrainerschutz und berechtigte Wirtschaftsinteressen vereinen

 

"Ich verfolge das Ziel, sowohl Anrainerinteressen als auch die Anforderungen eines florierenden Wirtschaftsraumes, wie ihn darstellt, bestmöglich zusammen zu führen. Dabei steht fest, dass alle Messungen an den bekannten LKW-Routen ergeben haben, dass der Anteil des regionalen Wirtschaftsverkehrs flächendeckend bei 80 Prozent liegt. Jeder muss daher sehen, dass unsere Bemühungen um Unterbindung von Mautausweichverkehr und unnötigen LKW-Fahrten immer nur eine maximale Reduktion von 20 % erzielen können. Wer anderes den betroffenen Anrainern vormacht, handelt unseriös", macht Erich Haider deutlich.

Termine der Beratungsstellen

Jugendberatung und Jugendinformation

 

(LK) Infos, Tipps und Beratung für junge Leute zu verschiedenen Fragen und Anliegen. Vertraulich, persönlich und kostenlos.

 

Jugendservice des Landes Oberösterreich:

  • Jugendservice des Landes Oberösterreich, Linz, Bahnhofplatz 1, 4021 Linz, Tel. (+43 732) 17 99: Montag  bis  Freitag von 13:00 bis 18:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice@ooe.gv.at, www.jugendservice.at
  • Jugendservice Freistadt, Hauptplatz 12, 4240 Freistadt, Tel. (+43 7942) 725 72, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr
    E-Mail: jugendservice-freistadt@ooe.gv.at
  • Jugendservice Gmunden, Kirchengasse 9, 4810 Gmunden, Tel. (+43 7612) 17 99, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr
    E-Mail: jugendservice-gmunden@ooe.gv.at
  • Jugendservice Kirchdorf an der Krems, Kirchengasse 6, 4560 Kirchdorf, Tel. (+43 7582) 604 16, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-kirchdorf@ooe.gv.at
  • Jugendservice Perg, Johann-Paur Straße 1, 4320 Perg, Tel. (+ 43 7262) 581 86, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr
    E-Mail: jugendservice-perg@ooe.gv.at
  • Jugendservice Schärding, Linzer Straße 22, 4780 Schärding, Tel. (+43 7712) 357 07, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-schaerding@ooe.gv.at
  • Jugendservice Grieskirchen, Roßmarkt 10, 4710 Grieskirchen, Tel. (+43 7248) 644 64, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-grieskirchen@ooe.gv.at

Termine außerhalb der Öffnungszeiten sind möglich. Auf Wunsch wird auch gerne zurückgerufen.

 

Sozialmedizinische Beratung bei Alkoholproblemen

(LK) Sprech- und Beratungsstunden für Alkoholkranke und deren Angehörige finden am Donnerstag, 27. September 2007, in der Bezirkshauptmannschaft Freistadt, Promenade 5, 4240 Freistadt, von 08:30 Uhr bis 12:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Ried, Parkgasse 1, 4910 Ried, von 08:00 bis 13:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Urfahr-Umgebung, Peuerbachstraße 26, von 14:00 bis 18:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Perg, Dirnbergerstraße 11, von 08:30 bis 12:30 Uhr und von 14:00 bis 16:00 Uhr, im Bezirk Vöcklabruck, Außenstelle 5310 Mondsee, Krankenhausstraße 8, von 09:00 bis 12:00 Uhr; im Bezirk Vöcklabruck, Dr. Anton-Bruckner-Straße 17, 4840 Vöcklabruck, von 08:00 bis 12:00 Uhr, im Bezirk Linz-Land, Außenstelle 4470 Enns, Dr. Karl Rennerstraße 31, von 14:00 bis 18:00 Uhr, im Bezirk Schärding, im Bezirksaltenheim Schärding, Tummelplatzstraße 7, 4780 Schärding, von 08:00 bis 13:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Gmunden, Esplanade 10, 4810 Gmunden, von 08:00 bis 12:00 Uhr, sowie im Bezirk Gmunden, Außenstelle 4820 Bad Ischl, Bahnhofstraße 10, von 14:00 bis 17:00 Uhr, statt.

 

(LK) Eine therapeutische Zusammenkunft von Selbsthilfegruppen für Alkoholkranke und deren Angehörige findet am Donnerstag, 27. September 2007, für den Bezirk Linz-Land, Außenstelle 4470 Enns, Dr. Karl Rennerstraße 31, ab 19:00 Uhr, sowie für den Bezirk Vöcklabruck, Frauengruppe, Dr. Anton-Bruckner-Straße 17, 4840 Vöcklabruck, von 19:00 bis 20:30 Uhr, statt.

 

Familienberatung

(LK) Familienberatung durch Arzt, Jurist und Sozialarbeiter am Donnerstag, 27. September 2007, in den Familienberatungsstellen des Landes Oberösterreich bei den Bezirkshauptmannschaften Gmunden (Tel. +43 7612/ 792-345) von 17:00 bis 19:00 Uhr und Steyr (Tel. +43 7252/ 523 61-82) von 18:00 bis 20:00 Uhr.


Familienberatung für den Bezirk Wels-Land

(LK) Familienberatungen durch einen Juristen und eine Psychologin für den Bezirk Wels-Land erfolgen nach telefonischer Vereinbarung. Anmeldungen werden während der Amtsstunden unter der Telefonnummer (+43 7242) 618-452 entgegen genommen: Montag und Donnerstag von 07:00 bis 12:00 Uhr und von 13:00 bis 17:00 Uhr, Dienstag von 07:00 bis 17:00 Uhr, Mittwoch von 07:00 bis 13:00 Uhr und Freitag von 07:00 bis 12:30 Uhr.


. Energiesparverband

(LK) Produktunabhängige Energieberatung für Haushalte, Unternehmen und Gemeinden erhalten Sie beim Energiesparverband.
Montag bis Freitag von 08:00 bis 17:00 Uhr,
Landstraße 45, 4020 Linz
Energiesparhotline:
(+43) 800 205 206 oder (+43 732) 77 20-148 60
office@esv.or.at, www.energiesparverband.at

Pressekonferenzen

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Pressekonferenz am 25. September 2007

Staatssekretärin Christine Marek Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit und Wirtschafts-Landesrat KommR Viktor Sigl
Land Oberösterreich


zum Thema

Aktive Arbeitsmarktpolitik: Starke Initiativen für Jugendbeschäftigung und Lehre

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Pressekonferenz am 25. September 2007

Landesrat Rudi Anschober, Pater Javier Herrán Koordinator der entwicklungspolitischen Projektarbeit der Salesianer Don Boscos in Ecuador, Hildegard Pesendorfer Jugend Eine Welt, Anton Bauer Leb's Net's 21 und Alexander Hader Spes-Akademie


zum Thema

"Oö. Umweltkongress 2007 zeigt Wege zur aktiven Gestaltung der Globalisierung auf. Internationale Zukunftskonferenz Global Marshall Plan: - Umsetzung der Millenniumsziele in Ecuador - setzt um: Maßnahmenkatalog für Regionen und Gemeinden

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Presseinformationen

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