Amt der Oö. Landesregierung
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Kulturland Oberösterreich

Das Land Oberösterreich hat nach dem zweiten Weltkrieg zunächst in seiner Wirtschaftsstruktur eine rasante Entwicklung vom überwiegenden Agrar- zum Industrieland vollzogen. Dies mit allen Konsequenzen auch eines gesellschaftlichen Wandels.

Parallel hiezu veränderte sich auch das Kulturleben des Landes in Quantität und Qualität. Die Landeskulturpolitik hatte daran maßgeblichen Anteil, in dem sie die bestehenden Kulturinstitutionen des Landes teils neu gestaltete oder überhaupt neue aufbaute. Zudem wurde im Jahr 1947 mit der neugegründeten Kulturabteilung erstmals in der Geschichte der Landesregierung die Basis für Förderung, Beratung und Koordination in Kulturfragen des Landes und der Kulturschaffenden gelegt.


Meilensteine auf diesem Weg waren:

  • die Renovierung des Landestheaters (1955)
  • der Neubau der Kammerspiele (1957)
  • der Umbau des Linzer Schlosses zum Schlossmuseum (1963)
  • die erste Landesausstellung (Kunst der Donauschule 1965)
  • die Gründung des Bruckner Orchesters (1968)
  • der Neubau des Bruckner-Konservatoriums (1968)
  • Neubau des Landesarchives (1970), Bau des Brucknerhauses (1974)
  • Umbau des ehemaligen Ursulinenklosters zum Landeskulturzentrum Ursulinenhof (1974-1977)
  • die Gründung des OÖ. Landesmusikschulwerkes (1977)
  • Gründung des OK Offenes Kulturhaus Oberösterreich in der früheren Ursulinenschule (1987)
  • Reaktivierung der OÖ. Landesgalerie (1987)
  • Beschluss des Landes-Kulturförderungsgesetzes (1987)
  • Gründung der OÖ. Landesmusikdirektion (1990)
  • Neueröffnung des Literaturzentrums Stifterhaus (1993)
  • Gründung des Biologiezentrums (1993)
  • Reform der Landeskulturverwaltung durch Einrichtung der Landeskulturdirektion (1994)
  • Umwandlung der Studienbibliothek in die Landesbibliothek (1998)
  • die Akkreditierung des Bruckner-Konservatoriums als Anton Bruckner Privatuniversität (2004)
  • Standortentscheidung für ein Musiktheater am Volksgarten (2006)
  • Neu- und Umbau der . Landesbibliothek (2008)
  • der Spatenstich zum neuen Musiktheater (2009)
  • der Neubau des neuen Südtraktes des Schlossmuseums (2009)
  • Eröffnung der neuen Kunstsammlung des Landes Oberösterreich im . Kulturquartier (2009)
  • der Spatenstich zum neuen Gebäude der Anton Bruckner Privatuniversität (2011)
  • Eröffnung der neuen Musiksammlung des Landes Oberösterreich in der Direktion Kultur (2012)
  • Eröffnung des neuen Musiktheater am Volksgarten (2013)


In der Kulturentwicklung lassen sich seit 1945 grosso modo etwa drei Perioden ausmachen:

  • Zeit des Wiederaufbaus und der Fundamentierung unter Landeshauptmann Dr. Heinrich Gleißner

  • Zeit des Ausbaus der Einrichtungen und der Breiten- und Basiskultur unter Landeshauptmann Dr. Josef Ratzenböck

  • Zeit des Ausbaus der Kulturförderung und institutioneller Innovationen unter Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer


Die Entwicklung des Kulturlandes Oberösterreich spiegelt sich in aktuellen Zahlen wider:

Seit 1965 wurden 30 Landesausstellungen mit einer Gesamtbesucherzahl von über 8 Mio. Besuchern durchgeführt. Der Besucherschnitt beträgt also rund 266.000 pro Ausstellung.

Das Kulturleben des Landes wird zu einem erheblichen Teil von einer Basisbewegung getragen: Im Lande arbeiten ca. 250 Galerien und Künstlerateliers, 15 Künstlervereinigungen mit 750 Mitgliedern, zehn Literaturvereinigungen mit 350 Mitgliedern, vierzig Musikfestivals mit 65.000 Besuchern, 25 Konzertreihen mit 40.000 Besuchern, 15 Theaterfestivals mit 25.000 Besuchern, achtzig Kulturvereine mit 16.000 Besuchern, 500 Musikkapellen mit 16.000 Mitgliedern und 250 Chöre mit 10.000 Mitgliedern. Die größte landesumfassende Kulturbewegung stellt das Landesmusikschulwerk dar: In 151 Schulen unterrichten 1.446 Lehrer 55.787 Schüler.

Wenn Sie Fragen dazu haben, wenden Sie sich bitte an:

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