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Landeskorrespondenz Nr. 23 vom 27. Jänner 2006

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Pressekonferenz

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Landeskorrespondenz

2006 ist Baubeginn für Altheim Ost

(LK) Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl betonte heute im Zuge eines Besuches im Bezirk Braunau, dass das Projekt Altheim Ost  im Zusammenhang mit der Umfahrung Altheim West eine zukunftsorientierte Gesamtlösung sei. Baubeginn für Altheim Ost wird im  Mai 2006 sein und die Fertigstellung erfolgt 2007. Die Umfahrung Altheim Ost entlastet das Ortszentrum Altheim wesentlich und ist zugleich eine wichtige Verkehrsinfrastruktur für bestehende Betriebe!

 

Am 05. November 2005 wurde bereits die Umfahrung Altheim West eröffnet. Durch die 7 km lange Umfahrung können bereits bis zu 70% des Verkehrs verlagert werden. "Doch erst mit der Errichtung der Umfahrung Ost ist die größtmögliche Entlastung des Ortszentrums vom Schwerverkehr und Durchzugsverkehr gegeben und die Umfahrung Altheim Ost  ist auch eine wichtige Verkehrsinfrastruktur für Leitbetriebe der Region", betont Hiesl.

 

Der Bau der Umfahrung Altheim Ost ist für Mai 2006 vorgesehen und die Fertigstellung wird 2007 erfolgen. Das Projekt kostet rund 5 Millionen Euro und hat eine Länge von knapp drei Kilometer. Die Trasse führt vom Kreisverkehr Altheim Ost über die Geinberger Landesstraße, Weidenthal nach Mauernberg.
Dort erfolgt die Einbindung in die B141 ebenfalls durch einen Kreisverkehr.

Helmuth Rechberger (+43 732) 77 20-121 55

LR Ackerl: "Mindestpreise für Zigaretten sinnvoll!"

Mindestpreise sind nicht gleichbedeutend mit Mindestprofiten

 

(LK) Sozial-Landesrat Josef Ackerl freut sich, dass seine Forderung nach einem Mindestpreis bei Zigaretten bei der Bundesregierung angekommen ist. "Ein zu niedriger Preis senkt die Hemmschwelle beim Griff nach dem Einstiegssuchtmittel Nr.1!" so Ackerl. "Unsere millionenschweren Bemühungen in der Suchtprävention würden konterkariert!" Ackerl betont aber auch, dass Mindestpreise nicht gleichbedeutend sind mit garantierten Profiten für die Tabakindustrie oder der Ausschaltung des Marktes. "Die Lösung liegt in einem fixen Aufschlag – quasi einem "Präventionseuro" - pro verkaufter Packung Zigaretten!" so Ackerl. Die dadurch gewonnen Steuereinnahmen müssen aber dem Gesundheitssystem und der Suchtprävention zweckgewidmet werden.

 

Bereits vor einer Woche hat der für den Jugendschutz und mit für die Suchtprävention zuständige oberösterreichische Landesrat Josef Ackerl einen Mindestpreis für Zigaretten als Antwort der Politik auf den derzeitigen Preiskampf gefordert. Der Vorstoß der Bundesregierung findet daher seine Zustimmung, er fordert aber auch Garantien. "Ein Mindestpreis kann über einen fixen Betrag als Steueraufschlag auf jede verkaufte Packung erreicht werden, ohne per Gesetz die Profite der Tabakindustrie zu erhöhen!" so Ackerl. "Und die Einnahmen aus diesem Steuermodell müssen zwingend der Suchtprävention und dem Gesundheitssystem zufließen und dürfen nicht zum Stopfen anderer Budgetlöcher verwendet werden!"

Peter Binder (+43 732) 77 20-151 12 oder (+43 664) 829 89 89

Präsident Enzenhofer lädt den Vorsitzenden der Islamischen Glaubensgemeinschaft zu Gespräch nach

(LK) Der Amtsführende Präsident des Landesschulrates für , Fritz Enzenhofer, hat den Vorsitzenden der Islamischen Glaubensgemeinschaft und Chef der in Österreich tätigen islamischen Religionslehrer/innen, Prof. Anas Schakfeh, zu einem Besuch nach Linz eingeladen. Präsident Schakfeh soll damit die Möglichkeit erhalten sich vor Ort zu informieren, wie Integration in Linzer Schulen funktioniert und dass unsere Lehrer/innen in großartiger Weise bemüht sind gute Integrationsarbeit zu leisten.

 

Der Unterricht in den Schulen - und gerade der Religionsunterricht - ist hervorragend geeignet, mit der Vermittlung von Werten wie Toleranz und Hochachtung gegenüber jeweils anders Denkenden und anderen Kulturen völkerverbindend zu wirken und unberechtigte Vorurteile abzubauen.

 

"Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich hat in der Vergangenheit bei anstehenden Problemen oft die richtigen Worte gefunden", meint Enzenhofer und ersucht die Islamische Glaubensgemeinschaft auch jetzt und in Zukunft auf geeignete Art darauf einzuwirken, dass der  Geist aus dem Bekenntnis zu gegenseitigem Respekt an alle Mütter, Väter, Schülerinnen und Schüler islamischen Glaubens weiter gegeben und ein wichtiger Schritt zu einem fruchtbaren Zusammenleben in gegenseitigem Respekt und Anerkennung gesetzt wird. Enzenhofer: "Es ist mir ein besonderes Anliegen gemeinsam weiter in diese Richtung zu arbeiten."

 

Präsident Enzenhofer wies in seiner Einladung auch auf den Wert des Menschen sowie auf die Gleichberechtigung von Frau und Mann als elementare Eckpfeiler einer humanistischen Gesellschaft hin.

Karl Steinparz (+43 732) 70 71-40 81

Sprechtage der Regierungsmitglieder

Sprechtage für die Woche vom 30. Jänner bis 3. Februar 2006

 

  • Landeshauptmann-Stellvertreter Hiesl
    31. Jänner 2006, von 8:00 bis 12:00 Uhr, (+43 732) 77 20-121 90, Kärntnerstr. 12
  • Landesrat Ackerl
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-151 10, Altstadt 30
  • Landesrat Dr. Josef Stockinger
     nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 11, Landhaus
  • 2. Landtagspräsidentin Gerda Weichsler
     nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 52, Landhaus
  • 3. Landtagspräsidentin Doris Eisenriegler
     nur gegen Voranmeldung, (+43 732 ) 77 20- 111 54, Landhaus

Romana Puchner (+43 732) 77 20-114 12

Lawinenlagebericht des Amtes der Oö. Landesregierung vom 27. bis 30. Jänner 2005

(LK) Heute Freitag ist es im Bergland durchwegs sonnig, es ziehen nur dünne hohe Wolken durch. Der Wind um Süd ist mäßig bis lebhaft und in 1500m Höhe wird es etwas milder mit minus 2 Grad. Das Wetter am Wochenende ändert sich nicht wesentlich, es gibt im Bergland viel Sonnenschein mit wenig Wolken. Der Wind aus Ost bis Südost ist mäßig und in 1500m Höhe wird es milder mit bis zu plus 2 Grad.

 

Schneedeckenaufbau:
Gestern gab es zeitweise in den Kammlagen durch Wind aus Südost bis Süd neue meist kleinräumige Verfrachtungen und nordseitig sind somit störanfällige Triebschneeablagerungen entstanden. Ansonsten hat sich die Schneedecke besonders sonnseitig bis in die mittleren Höhenlagen weiter gesetzt und gefestigt. Vor allem in den Hochlagen ist die Schneedecke stark durch Windeinfluss geprägt. Windgepresster, schattseitig oft noch pulvriger und sonnseitig örtlich oberflächlich verharschter Schnee ist neben abgeblasenen Bereichen anzutreffen. Überschneiter Oberflächenreif stellt in den Schattlagen immer noch eine potentielle Gleitschicht dar.

 

Gefahrenbeurteilung: 
Die Lawinengefahr wird überwiegend als mäßig eingestuft
Gefahrenstellen wie frisch eingewehtes kammnahes Steilgelände sowie stark verfüllte Mulden und Rinnen vorwiegend nordseitig und teils noch ältere Einwehungen ost- bis südseitig, sind noch zu beachten. An schattseitigen Hängen und Mulden stellt überschneiter Oberflächenreif immer noch eine gefährliche Gleitschicht dar. Hier ist eine Auslösung von Schneebrettlawinen bereits bei geringer Zusatzbelastung möglich. Einzelne Selbstauslösungen von Lawinen sind nur aus besonnten extrem steilen Gelände möglich

 

Gefahreneinstufung nach der fünfteiligen europäischen Lawinengefahrenskala

  • Gefahrenstufe: 2
  • Tendenz der Gefahr: gleichbleibend

Europäische Lawinengefahrenskala:

 

1 gering
2 mäßig
3 erheblich
4 groß
5 sehr groß

 

Auf der Landeshomepage finden Sie den Amtlichen Lawinenwarndienst unter der Internetadresse: http://www.ooe.gv.at/lawinenwarndienst

Dipl.-Ing. Florian Stifter (+43 732) 77 20-124 92

Termine der Beratungsstellen

Oberösterreichische Kinder- und Jugendanwaltschaft/KiJA

 

(LK) Beratung für Kinder, Jugendliche und deren Bezugspersonen. Auskünfte und Informationsmaterialien zu Kinder- und Jugendthemen.
Vertraulich und kostenlos.
KiJA/Oberösterreichische Kinder- und Jugendanwaltschaft, Tel: (+43 732) 77 97 77
www.kija.at, e-mail: kija@ooe.gv.at, 4021 Linz, Promendade 37
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, von 10:00 - 12:00 Uhr
Montag, Dienstag und Donnerstag von 14:00 - 16:00 Uhr.

 

Oö. Patienten- und Pflegevertretung

 

(LK) Das Büro der Oö. Patienten- und Pflegevertretung in Linz, Bahnhofsplatz 1, Tel. (+43 732) 77 20-142 15, ist am Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 07:30 bis 17:00 Uhr sowie am Freitag von 07:30 bis 13:00 Uhr besetzt. In diesem Büro hält ein Oö. Patientenvertreter einmal pro Woche gegen telefonische Voranmeldung einen Sprechtag ab. 

 

EU-Auskünfte

 

(LK) Kostenlose Auskünfte zum Themenbereich EU und EWR gibt es im Info-Point-Europa, Amt der Oö. Landesregierung, Altstadt 30, 4010 Linz, Tel. (+43 732) 77 20-140 20, Fax: (+43 732) 77 20-140 22.


Therapiezentrum Traun  für Medikamenten- und Alkoholabhängige

 

(LK) Das Therapiezentrum Traun  für Medikamenten- und Alkoholabhängige in 4050 Traun, Oberer Flötzerweg 1 bietet Erstkontakte für eine ambulante oder stationäre Therapie, Beratung für Angehörige, Psychotherapie sowie nachstationäre Behandlung. Telefonische Terminvereinbarungen von Montag bis Freitag in der Zeit von 09:00 bis 12:00 Uhr unter der Telefonnummer (+43 7229) 644 36-36 erbeten.

 

Sozialmedizinische Beratung bei Alkoholproblemen

 

(LK) Sprech- und Beratungsstunden für Alkoholkranke und deren Angehörige finden am Montag, 30. Jänner 2006, in der Bezirkshauptmannschaft Vöcklabruck, Außenstelle, Jungmairgasse 1 von 08:00 bis 12:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Urfahr-Umgebung, Peuerbachstraße 26, von 08:00 bis 12:00 Uhr, im Bezirk Linz-Land, Landesdienstleistungszentrum, Kärntnerstraße 1, von 08:30 bis 12:30 Uhr; im Bezirk Schärding, Bezirksaltenheim Schärding, Tummelplatzstraße 7, von 08:00 bis 13:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Gmunden, Esplanade 10, von 08:00 bis 12:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Freistadt, Promenade 5, von 08:30 bis 12:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Ried, Parkgasse 1, von 08:00 bis 13:00 Uhr, sowie in der Bezirkshauptmannschaft Eferding, Stadtplatz 1 (Sparkassengebäude, 3. Stock), von 08:00 bis 12:00 Uhr statt.


Beratungen im Eltern-Kind-Zentrum Ried

 

(LK) Das Eltern-Kind-Zentrum Ried im Innkreis., Riedholzstraße 17, Eingang Nord bietet folgende Beratungen an:

 

Elternsprechstunde:

  • jeden Donnerstag von 13:00 bis 17:00 Uhr, Tel. (+43 7752) 912-361

Beratung von Eltern mit behinderten Kindern:

  • jeden 3. Dienstag im Monat von 09:30 bis 11:00 Uhr, Tel. (+43 7752) 912-361

Zivildienst-Beratung

 

(LK) Beratungen und aktuelle Infos für künftige und aktive Zivildienstleistende sowie Zivildiensteinrichtungen in Linz, Amt der Oö. Landesregierung, LandesJugendReferat, Bahnhofplatz 1, Tel. (+43 732) 77 20-152 65. Beratungen finden montags von 14:00 - 17:00 Uhr statt.

 

Reisemedizinische Beratungsstelle

 

(LK) Um möglichen gefährlichen Erkrankungen bei Fernreisen vorbeugen zu können, hat die Landes-Sanitätsdienstabteilung Linz, Bahnhofsplatz 1, Montag bis Freitag von 10:00 bis 13:00 Uhr sowie Dienstag zusätzlich von 15:00 bis 18:00 Uhr eine "Reisemedizinische Beratungsstelle" eingerichtet, die über wichtige Vorsorge-Impfungen bei Reisen in ferne Länder informiert und Impfungen durchführt. Info-Telefon: (+43 732) 77 20-141 07.

 

Oö. Schulservice

 

(LK) In der Schulservicestelle des Landesschulrates für Oberösterreich können sich Schüler, Eltern und Lehrer informieren und beraten lassen. Rat und Hilfe in allen Schulfragen erteilen jeweils Montag bis Freitag Elisabeth Messner, Tel. (+43 732) 70 71-91 21, und Mag. Gertraud Schwarzmair, Tel. (+43 732) 70 71-91 22.

Pressekonferenzen

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Pressekonferenz am 27. Jänner 2006

Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl


zum Thema

"Umfahrung Dietachdorf: Nur noch 5 Monate bis Verkehrsfreigabe, B 309 Heuberg bis Enns:Baubeginn im Jahr 2007"

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Rückfragen-Kontakt:

Helmuth Rechberger (+43 732) 77 20-121 55 oder (+43 664) 412 39 80           

Seit einigen Jahren läuft in Oberösterreich die Straßenbauinfrastrukturoffensive "Straßen für die Zukunft". Diese Offensive werden wir auch 2006 fortsetzen, denn gut ausgebaute Straßen sind die Wohlstandsachsen der Zukunft, zeigt Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl auf. Durch die Infrastrukturoffensive wollen wir den Wirtschaftsstandort Oberösterreich noch attraktiver gestalten und damit zusätzliche Arbeitsplätze schaffen bzw. die Voraussetzungen für die tausenden Pendler in Oberösterreich spürbar verbessern.

 

STUFENPLAN FÜR INFRASTRUKTURAUSBAU - STRASSE IM RAUM ENNS-STEYR  

 

Die Errichtung der Nordumfahrung Enns ist der erste Schritt im Rahmen eines Stufenplanes für den Infrastruktur-Ausbau im Raum Enns-Steyr:

  • 2006 Eröffnung Nordumfahrung Enns
  • 2006 Eröffnung Umfahrung Dietachdorf
  • 2007 Ausbau der B 309 bis Westautobahn

Die Verkehrsanbindung von Steyr an die A 1 Westautobahn hat eine lange Geschichte. Sie war 1986 baureif, die Gründe waren bereits eingelöst. Durch Interventionen des damaligen Steyrer Bürgermeisters wurde sie aber vom damaligen Minister gestrichen. 1996 wurden die Neuplanungen wieder aufgenommen, seither arbeiten wir mit Hochdruck an der Realisierung dieser wichtigen Straßenverbindung.

 

B 309 HEUBERG BIS ENNS: BAUBEGINN IM JAHR 2007

 

"Die optimale Verkehranbindung des Wirtschaftsraumes Steyr an die A 1 Westautobahn ist ein oberösterreichisches Leitprojekt und hat absolute Priorität. Wir werden auf die Einhaltung des ambitionierten Zeitplanes besonders achten", verspricht Hiesl.

 

2007 soll der Baubeginn für den Abschnitt Heuberg bis Enns der neuen B 309 Steyrer Straße sein. Die Bauzeit wird 2 bis 3 Jahre betragen", verspricht Hiesl.

 

Wichtige Ziele im Jahr 2006:

  • Abschluss der Planungen
  • UVP-Prüfung
  • Verordnung der Trasse durch Oö. Landesregierung

Nach den Behördenverfahren wollen wir jedenfalls noch 2007 mit dem Bau beginnen. 2009 bzw. spätestens 2010 wollen wir diese wichtige Verkehrsinfrastruktur bis zur A 1 Westautobahn fertigstellen, nennt Hiesl den weiteren Fahrplan.

 

Die neue B 309 weist von der Umfahrung Dietachdorf bis zur A 1 Westautobahn eine Gesamtlänge von 13,5 km auf.

 

Ausgleichsflächen:

  • ca. 14 ha Wald
  • 3 ha Bachrenaturierung auf 3,1 km Länge
  • 10 ha trassennahe Gestaltungsflächen

Die Gesamtbaukosten werden derzeit auf rund 56 Mio. Euro (ohne Knoten Enns-West) geschätzt.

 

UMFAHRUNG DIETACHDORF: NUR NOCH 5 MONATE BIS ZUR ERÖFFNUNG

 

Am 6. September 2003 erfolgt der Startschuss für die Umfahrung Dietachdorf. Die Gesamtkosten für die 3 km lange Umfahrung belaufen sich auf rund 17 Mio. Euro.

 

Die Verkehrsfreigabe wird bereits in 5 Monaten, im Juni 2006 erfolgen.

 

Die Planungen gehen in die Zeit der frühen 70iger Jahre zurück (damals S 37 Steyrer Schnellstraße, welche im Bereich Dietach bereits eingelöst war). Nachdem die S 37 aus dem Gesetz gestrichen wurde, wurden 1987 Umfahrungsvarianten im Osten und Westen untersucht, wobei damals schon die Ostvariante von der Wasserrechtsbehörde wegen der Nähe zur Wasserversorgungsanlage der Stadt Steyr abgelehnt wurden.

 

Auf Verlangen der Gemeinde Dietach wurden auf Basis eines generellen Projektes für die Ost- und Westvariante eine Korridoruntersuchung mit Wirkungsanalyse ausgearbeitet und Ende 1999 der Gemeinde vorgestellt mit dem Ergebnis, dass nur eine Westvariante ausführbar ist.

 

Es wurde dann eine Westumfahrung mit abgesenkter Trasse mit drei 80 m langen Grünbrücken zusammen mit der Gemeinde geplant. Weiters wurden die Eingriffe in die Agrarstruktur von der ABB Linz über ein Zusammenlegungsverfahren weitgehend ausgeglichen.


85 % DES VERKEHRS KÖNNEN AUF UMFAHRUNG VERLAGERT WERDEN

 

Die B 309 (ehemals B 115) stellt die wichtigste Verkehrsverbindung für den Industriestandort Steyr mit der A 1 Westautobahn bzw. mit dem oö. Zentralraum dar. Die Umfahrung Dietachdorf stellt im Anschluss an die ausgebaute Nordspange Steyr und Umfahrung Dornach eine wesentliche Verbesserung für den Durchzugsverkehr auf der B 309 dar.

 

Die Ortsdurchfahrt ist zum Teil sehr eng und unübersichtlich, vor allem im Zentrum bei der Kreuzung bestehende B 309 mit der Thann Straße und Winklonger  Gemeindestraße (Unfallhäufungspunkt).

 

Verkehrsbelastung Dietachdorf: Derzeit ca. 12.000 KFZ/24h. Es ist für den Ort Dietachdorf mit einer Umlagerung von 80 - 85 % auf die neue Umfahrung zu rechnen.

 

3 GRÜNBRÜCKEN UND 2 NIVEAUFREIE ANSCHLÜSSE

 

Für die Umfahrung Dietachdorf sind 3 Grünbrücken mit je 80 m Länge vorgesehen. Der Ort ist über 2 niveaufreie Anschlüsse (im Norden Fa. Engel, im Süden bei Fa. Braunsberger/Baumax) an die neue B 309 angeschlossen.

 

Bauloslänge:                                rd. 3,0 km
Dammschüttung:                          61.000 m3
Offener Abtrag:                          281.000 m3
Frostschutzschichte:                    22.000 m3
mech.stat. Tragschichte:              48.000 m2
bit. Tragschichte:                         46.000 m2
Deckschichte:                               44.000 m2

 

Weiters wurde im Zuge des Bauloses „Umfahrung Dietachdorf“ der Kreisverkehr Nordspange (B 309, B 115 u. B 122a) mit 1 Brückenbauwerk errichtet und auch bereits für den Verkehr freigegeben.

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Pressekonferenz am 27. Jänner 2006

KommR Viktor Sigl, Wirtschafts- und Europa-Landesrat, Dr. Horst Zajonc, Leiter der Wirtschaftsförderung der Stadt Karlsruhe und Ing. Beatrice Negeli-Ganz, Projektleiterin CLOE, TMG


zum Thema

"Clusters linked over Europe - CLOE - So vernetzen wir unsere Cluster international"

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Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • Mag. Gerlinde Pöchhacker, Geschäftsführerin TMG
  • und Vertreter der beteiligten Regionen

Rückfragen-Kontakt:

  • Gerhard Rumetshofer, Land , (+43 732) 77 20-151 02 oder (+43 664) 144 95 63
  • Mag. Harald Hochgatterer, TMG, (+43 732) 798 10-50 62

Wirtschafts- und Europa-Landesrat Viktor Sigl:
Klares JA zur internationalen Vernetzung über Cluster!

Oberösterreich ist heute die stärkste Region Österreichs in Sachen Industrie, Export und Beschäftigung und macht auch international gesehen eine gute Figur. Das Zauberwort heißt einmal mehr - Vernetzung. Und zwar durch Cluster-Initiativen mit starken Unternehmen in unseren großen, wirtschaftlichen Stärkefeldern. Sie ermöglichen Innovation, beschleunigen sie, machen sie marktreif und sorgen so für langfristigen, wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen. Sie sind ein effizientes Instrument, um Ressourcen und Mittel zu bündeln, kritische Größen zu erreichen und die Verbreitung von Wissen und Know-how zu gewährleisten. Große und kleine Unternehmen profitieren voneinander. Damit werden Wirtschaft und Standort nachhaltig gestärkt!

 

Eine zusätzliche, wichtige Funktion nehmen sie im Bereich der Internationalisierung ein: Sie wirken als "Brückenköpfe" über Grenzen hinweg und bewerkstelligen die Regionen und Länder übergreifende Zusammenarbeit.

 

Oberösterreich setzt die clusterorientierte Innovationspolitik seit 1998 erfolgreich um und kooperiert seither auch mit anderen, innovativen Regionen. Dieser Umstand bewirkte, dass sich unser Land als eine führende Region für Cluster-Initiativen positioniert hat. Das haben auch mehrere Evaluationen von namhaften Experten unter-strichen, die als ein "Vorbild und Vorzeigemodell für innovative und erfolgreiche Cluster-Politik" darstellen.

 

Erfolgsfaktor: Internationale Vernetzung
Besondere Bedeutung hat - neben der Vernetzung im eigenen Land - die grenz- und regionenübergreifende Kooperation. Dieser Gedanke wurde auch im Strategischen Programm "Innovatives 2010" aufgegriffen: Denn hier ist eine starke internationale Verknüpfung der oö. Cluster- und Netzwerk-Initiativen vorgesehen, die klare Vorteile für Wirtschaft und Industrie mit sich bringt.

 

Oberösterreich ist hier gut unterwegs: Etwa mit dem EU-Projekt CLOE (Clusters linked over Europe). Hier arbeiten Regionen aus acht Ländern - Deutschland, Österreich, Frankreich, Schweden, Estland, Rumänien, Russland und neu - Großbritannien - erstmals über ihre Cluster-Initiativen gezielt zusammen.

 

Die Ziele von CLOE in der Übersicht

  • neue grenzübergreifende Innovationsimpulse insbesondere in den Bereichen Automobil und Nanotechnologie schaffen,
  • neue Marktzugänge innerhalb Europas erschließen
  • und einen klaren Vorsprung im globalen Wettbewerb zu sichern.

Die CLOE-Fakten
Das Projekt CLOE hat eine Laufzeit von drei Jahren und wird aus dem europäischen Förderprogramm Interreg III C von der Europäischen Kommission kofinanziert. Das Gesamtvolumen beträgt 1,52 Millionen Euro, dabei entfallen auf Oberösterreich rund 240.00 Euro. 50 Prozent davon werden vom Land finanziert.

 

"Clusters linked over Europe" schafft für die Wirtschaft wichtige Erfolgs-Voraussetzungen: Unsere Unternehmen können sich noch stärker im internationalen Umfeld einbringen und neue Verbindungen knüpfen. Gerade KMU profitieren und können durch CLOE europaweit (!) erfolgreich sein. Genau genommen profitieren die Unternehmen doppelt: Denn durch die Vernetzung der Cluster-Initiativen - etwa den laufenden Know-how- und Erfahrungsaustausch - erhalten sie unterm Strich ein noch besseres und vor allem internationaleres Service", erklärt Wirtschafts- und Europa-Landesrat Viktor Sigl.

 

Dr. Horst Zajonc:
CLOE: Regionen verbinden, Zukunft schaffen!

Im Dezember 2004 startete das Projekt "CLOE: Clusters linked over Europe" offiziell mit einer Auftaktveranstaltung in Karlsruhe. Mit dem Projekt vernetzen die sich europäischen Top-Regionen Oberösterreich, Karlsruhe (Deutschland), Lyon (Frankreich), Wermland (Schweden), Tartu (Estland), Temesvar (Rumänien) und Kaliningrad (Russland). Und die Vernetzung geht weiter: Neuerdings auch mit dabei: Die Region Nottingham (UK).

 

Ziel der Partner ist, die jeweils stark entwickelten Wirtschaftsbranchen ihrer Region enger miteinander zu verbinden. Damit sollen die regionalen Aktivitäten und Leistungen verstärkt und die Wirtschafts- und Investitionsstandorte auch außerhalb Europas - wie zum Beispiel in Asien oder der USA - vermarktet und für bestimmte Industriebranchen empfohlen werden. Darüber hinaus setzt CLOE Innovationsimpulse durch aktive Vernetzung von Partnern aus Forschung, Wissenschaft und Industrie.

 

Die Vorgabe: Europaweit führendes Kommunikations- und Informationsinstrument für Cluster-Manager und die Industrie zu werden. Karlsruhe fungiert dabei als so genannter Lead-Partner und Initiator des Projekts.

 

Drei strategische Prämissen

  • Optimierung von Cluster-Methoden, -Tools, Prozessen
  • Stimulierung der Kooperation zwischen den Unternehmen der verschiedenen Cluster-Initiativen,
  • Förderung der Internationalisierung der CLOE-Partner - und das innerhalb und außerhalb Europas!

Themenschwerpunkte
Gemäß den Stärken der einzelnen Regionen setzt das CLOE-Programm auf zwei Schwerpunktfelder:

  • Automobil
  • Nanotechnologie

In diesen Bereichen soll den regionalen Unternehmen das spezifische Know-how der beteiligten Regionen zugänglich gemacht und gemeinsame Projekte forciert werden. Erfahrungsaustausch und die gezielte Pflege von Wirtschaftsbeziehungen - das sind die Ziele!

 

Die Aktivitäten

  • Austausch von Erfahrungen im Aufbau von Branchenclustern/-initiativen. Kernstück: Ein Cluster-Management-Guide, der zeigt, wie man eine Cluster-Initiative erfolgreich aufbaut.
  • Entwicklung einer Internet-Plattform. Ziel ist die Verknüpfung der Datenbanken der einzelnen CLOE-Regionen, um so leichter, schneller und unkomplizierter geeignete Kooperationspartner im internationalen Umfeld zu finden.
  • gemeinsame, internationale Vermarktung und Öffentlichkeitsar-beit für die europäischen Partnerregionen.
  • Themenspezifische Events in den CLOE-Regionen zum Wis-sensaustausch, und um Zugang zu den Aktivitäten und zum Know-how der einzelnen Regionen zu schaffen.

"Mit CLOE schaffen wir erstmals ideale Bedingungen für eine europaweite Vernetzung von Regionen und Unternehmen. Voneinander lernen und bestmögliches Service anbieten - darauf setzen wir! Besonders freut uns, dass wir neuerdings auch die Region Nottingham als Partner begrüßen dürfen. Gemeinsam setzen wir so einen Meilenstein für die europäische Wirtschaftspolitik!", so Dr. Horst Zajonc.

 

Ing. Beatrice Negeli-Ganz:
Oberösterreich bringt seine Expertise gezielt ein!

Oberösterreich bringt bei den Themenschwerpunkten seine Expertise gezielt ein: Etwa im Bereich "Automobil" mit dem Automobil- und Mechatronik-Cluster, im Bereich "Nanotechnologie" mit dem Kunststoff-Cluster.

 

Erstmals: Cluster-Management-Guide
Mit dem Cluster-Management-Guide, bei dem die TMG hauptverantwortlich beteiligt war, wurden erstmals die wichtigsten Schritte für die Installierung einer Cluster-Initiative festgeschrieben. Der Guide zeigt, wie man erfolgreich eine Cluster-Initiative aufbaut, finanziert und weiterentwickelt. "Best Practice Beispiele" aus den CLOE-Regionen veranschaulichen den Prozess zusätzlich. Damit haben wir unsere Erfah-rungen für andere Regionen verfügbar gemacht.

 

Weitere Aktivitäten in Oberösterreich
Am 26. Jänner erfolgte in Linz das vierte CLOE-Meeting im Rahmen eines Round Tables zum Thema "Nanotechnologie in Europa - eine Leistungsschau der CLOE-Regionen". Alle Vertreter stellten ihre Aktivitäten - wie zum Beispiel die Teilnahme an spezifischen F&E-Projekten, spezielle F&E-Einrichtungen oder Nanonetzwerke - vor. Auch ein Memorandum zum Thema Nanotechnologie wurde unter-zeichnet.

 

Anschließend fand gemeinsam mit dem oberösterreichischen Kunst-stoff-Cluster ein "Industrie-Workshop" mit dem Titel "Erfolgreich in Nischen - Mit Spezialkunststoffen neue Segmente erobern" statt. In-ternational erfolgreiche Experten berichteten über die neuesten Entwicklungen und Trends bei Kunststoffen, über deren Verarbeitungen und innovative Anwendungen.


Und so geht’s weiter

  • Verbreitung des Cluster-Management-Guides. Kostenlose Verteilung innerhalb des Netzwerkes und allen Interessenten auch außerhalb der CLOE-Regionen
  • Umsetzung der Internet-Plattform, die die einzelnen Cluster-Datenbanken vernetzt und die Unternehmen über die Grenzen hinaus sichtbar macht
  • Abschlussevent und Präsentation der Projektergebnisse prä-sentiert im Frühjahr 2007 in

"Mit dem CLOE-Projekt hat sich Oberösterreich mit starken und interessanten Regionen in ganz Europa vernetzt und so stabile Seilschaften in den für unsere Region so wichtigen Wirtschaftsbereichen Automobil und Nanotechnologie gebildet. Damit haben unsere Unternehmen einen deutlich leichteren Zugang zu Märkten und Technologien!", erklärt Projektleiterin Ing. Beatrice Negeli-Ganz abschließend.

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Pressekonferenz am 27. Jänner 2006

Landesrat Rudi Anschober und Mag. Michael Holzberger, J. Kepler Uni Linz


zum Thema

"Oö. Hochwasserschutzprogramm: Sicherheitsprogramm UND Beschäftigungsmotor"

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Rückfragen-Kontakt:

Mag.ª Sandra Haidinger (+43 732) 77 20-120 83

Oö. Hochwasserschutzprogramm: Sicherheitsprogramm UND Beschäftigungsmotor

 

Wenige Tage vor Beginn der entscheidenden Budgetverhandlungen der Bundesländer mit der Bundesregierung über die zukünftigen Bundesgelder für den Hochwasserschutz hat Umwelt-Landesrat Rudi Anschober von der Universität Linz die Beschäftigungseffekte des oö. Hochwasserschutzprogramms berechnen lassen. Die Ergebnisse beweisen: Das ambitionierte Oö. Hochwasserschutzprogramm ist nicht nur ein notwendiges und wichtiges Sicherheitsprogramm für zehntausende betroffene Anrainer/innen der Fließgewässer, sondern auch ein wichtiger Beschäftigungsmotor mit einer hohen regionalen Wertschöpfungswirkung: alleine für die erste Hälfte des Hochwasserschutzprogramms von 2003 bis 2007 errechnet die Universität Linz eine zusätzliche bzw. gesicherte Beschäftigung zwischen 480 und 600 Personen sowie mit einem zusätzlichen regionalen Volkseinkommen von zwischen 36,8 und 46 Mio. Euro und einem zusätzlichen regionalen BIP von 52 bis 65 Mio. Euro.

 

Für das gesamte 10 jährige Bauprogramm rechnet Anschober daher mit einem Gesamtbeschäftigungseffekt von 1.000 bis 1.500 Personen (bei etwa gleichbleibenden Projektvolumen). Dabei noch nicht eingerechnet sind die vermiedenen Katastrophenschäden, die in den nächsten Wochen in einem zweiten Teil des Projektes berechnet werden und sich ebenfalls volkswirtschaftlich äußerst positiv niederschlagen.
Anschober: "Damit haben wir ein weiteres wichtiges Argument für die ab Montag beginnenden Budgetverhandlungen: Zeigt die Bundesregierung Einsehen und werden die Bundesbudgets um rund 6 Mio. Euro jährlich auf die notwendigen Summen aufgestockt, dann kann in den nächsten Jahren im raschest möglichen Tempo mehr Sicherheit für zehntausende Menschen geschaffen und zusätzlich ein enorm wichtiger Beschäftigungseffekt erzielt werden - Wertschöpfung, die in der Region bleibt und Arbeitsplätze bei regionalen Planungsbüros, Technikern und Baufirmen schafft."

Presseinformationen

Amt der Oö. Landesregierung • 4021 Linz, Landhausplatz 1 • Telefon (+43 732) 77 20-0 E-Mail post@ooe.gv.at