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InnovationsassistentInnen/-beraterInnen für KMU

InnovationsassistentInnen sind JungakademikerInnen, die im Unternehmen bei der Planung und Umsetzung eines konkreten Innovationsvorhabens zum Einsatz kommen.

Wer wird gefördert?

  • Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Oberösterreich
  • Innovationsassistentinnen und Innovationsassistenten (Junge Absolventinnen und Absolventen einer Universität oder Fachhochschule)
  • Beraterin und Berater (Coach bzw. Fachberaterin oder Fachberater)

Was wird gefördert?

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU, bis 250 Mitarbeiter) in Oberösterreich werden bei der Durchführung von innovativen Projekten (Prozessinnovation) von Innovationsassistentinnen und Innovationsassistenten unterstützt.

Innovationsassistentinnen und Innovationsassistenten sind Jungakademikerinnen und Jungakademiker, die im Unternehmen bei der Planung und Umsetzung eines konkreten Innovationsvorhabens zum Einsatz kommen. Sie bringen ihr fachspezifisches Wissen aus dem Studium in den Innovationsprozess ein.

Eine erfahrener Beraterin oder ein erfahrener Berater begleitet die Innovationsassistentin / den Innovationsassistenten und sichert die erfolgreiche Umsetzung des Projekts.

 

Zweck des Förderprogramms:

KMU erhalten durch das Förderprogramm eine maßgeschneiderte Unterstützung und professionelles Know-how für die Durchführung eines innovativen Vorhabens. Infolge können Engpässe bei Ressourcen (Zeit, Geld) abgebaut und Qualifikation (Technologien, Kooperation F&E) erweitert werden. Weiters werden Strukturen und Prozesse für stetig fortgesetzte Innovationen und Kooperationen mit externen Know-how-Trägerinnen und -Trägern geschaffen.

InnovationsassistentInnen wird der Berufseinstieg erleichtert, sie werden direkt vom Unternehmen angestellt um an der Planung und Umsetzung eines Innovationsprojektes mitzuarbeiten. Sie werden während der Projektdauer von erfahrenen externen Beraterinnen/Beratern mit fachspezifischem Know-how und Projektexpertise begleitet. Ergänzend erhalten die InnovationsassistentInnen während des Projektes eine praxisorientierte Zusatzausbildung.

Wie wird gefördert?

Die Förderung des Unternehmens besteht aus einem Zuschuss zu den Gehaltskosten der InnovationsassistentInnen als maximaler Pauschalbetrag in Höhe von € 29.500 für einen maximalen Zeitraum von 24 Monaten. Die Kosten für die Beraterin oder den Berater werden bis zu einem Ausmaß von maximal zehn Beratungstagen mit Kosten von max. 10.500,-- Euro übernommen. Das Programmmanagement/Der Fördergeber kann die Förderung von der Erfüllung von Auflagen abhängig machen.

Abwicklung / Antragstellung

Alle Anträge sind vor Beginn des Innovationsprojektes und der Anstellung einer Innovationsassistentin/eines Innovationsassistenten schriftlich unter Verwendung des aufgelegten Antragsformulars an das Programmmanagement dieses Förderungsprogrammes zu richten.

Das Förderprogramm ist in Jahrgänge unterteilt, in denen die Abwicklung des Programms für alle geförderten KMU organisiert wird. Einreichungen sind grundsätzlich an keine Fristen gebunden. Geförderte Projekte müssen jedoch dem jeweils aktuellen Jahrgang zugeordnet werden, was zu einer Verschiebung des Förderungszeitraumes führen kann.

Dem Programmmanagement obliegt eine erste Evaluierung der eingelangten Anträge, die bei unzureichender Übereinstimmung mit den Förderungskriterien nicht in den weiteren Prozess zur Förderentscheidung eingebunden werden können.

Die Förderungsentscheidung erfolgt durch einen unabhängigen Programmbeirat. Dieser Beirat tritt mindestens einmal pro Jahrgang auf Einberufung durch die Programmträgerin zusammen und empfiehlt auf Basis der Förderungskriterien (Punktebewertung nach Einzelkriterien mit zugeordneten Schwellenwerten) für den jeweiligen Jahrgang die am besten geeigneten Anträge zur Förderung.

Insgesamt können pro Jahrgang rund 10 Unternehmen gefördert werden. Die zur Förderung empfohlenen Unternehmen erlangen die Förderfähigkeit durch die Anstellung einer Innovationsassistentin/eines Innovationsassistenten und Beauftragung einer Beraterin/eines Beraters (Teambildung).

Für den Abschluss der Teambildung kann dem Unternehmen vom Programmmanagement eine angemessene Frist gesetzt werden. Es besteht kein Rechtsanspruch auf Förderung.

 

Kontakt und Beratung für Fragen:

Business Upper Austria Wirtschaftsagentur GmbH
Abteilung Strategien & Programme
Hafenstraße 47-51, 4020 Linz
Telefon (+43 732) 79 810-50 97

Richtlinie:

Weiterführende Informationen

Wenn Sie Fragen dazu haben, wenden Sie sich bitte an:

Amt der Oö. Landesregierung • 4021 Linz, Landhausplatz 1 • Telefon (+43 732) 77 20-0 E-Mail post@ooe.gv.at