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Eschentriebsterben

Die Esche (fraxinus excelsior) ist die zweithäufigste Laubbaumart in Österreich, sie wird jedoch zurzeit von einem eingeschleppten Pilz befallen. Wie betroffene Eschen aussehen und was zu tun ist lesen Sie hier:

Die Eschen werden zurzeit von einem aus Ost-Asien eingeschleppten Pilz, den Schlauchpilz, das so genannte „kleine weiße Stengelbecherchen“, befallen. Erkrankte Bäume sind durch das Absterben von Trieben, Zweigen, Ästen sowie Kronenteilen charakterisiert.

Weitere Symptome sind Welke-Erscheinungen, Rindenverfärbungen und Blattflecken. Abgestorbene Baumteile können in weiterer Folge jederzeit abbrechen und herunterfallen. Auch die Wurzeln können im weiteren Verlauf der Krankheit absterben, so können befallene, aber nach außen hin scheinbar gesunde Eschen auch ohne Sturmeinwirkung umfallen.

Jeder Waldeigentümer bzw. Grundeigentümer sollte deshalb dringend seine Eschen kontrollieren und bei einem Befall mit dem Pilz fällen, da Eigentümer für Schäden durch umfallende Bäume oder Baumteile haftbar gemacht werden können. Besonders entlang von Straßen, Wegen und in Siedlungen müssen Eschen laufend auf Befall kontrolliert werden. Nur die befallenen Äste zu entfernen ist nicht sinnvoll, da weitere Infektionen mit dem Pilz sicher schon vorhanden oder aber zu erwarten sind.

Forstadjunkt Mario Gebhart, Forstdienst der BH Rohrbach

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