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Wald - Eschensterben - Gesunde Eschen dringend gesucht!

Das Esche(trieb)sterben führt seit einigen Jahren zu schweren Schäden an Eschen. Viele Eschen sind bereits abgestorben. Ursache für diese massive Erkrankung ist ein Pilz, der aus Ostasien eingeschleppt worden ist.
Aber nicht jede Esche bei uns ist gleich betroffen. So gibt es in Beständen neben abgestorbenen auch noch fast gesunde Eschen. Diese Unterschiede sind – wie viele Untersuchungen beweisen – auf die Genetik zurückzuführen. Dies ist auch die Hoffnung resistente Eschen züchten zu können.

Gesunde Eschen dringend gesucht!

Züchtung gegen das Eschentriebsterben

Das Esche(trieb)sterben führt seit einigen Jahren zu schweren Schäden an Eschen. Viele Eschen sind bereits abgestorben. Ursache für diese massive Erkrankung ist ein Pilz, der aus Ostasien eingeschleppt worden ist.

Aber nicht jede Esche bei uns ist gleich betroffen. So gibt es in Beständen neben abgestorbenen auch noch fast gesunde Eschen. Diese Unterschiede sind – wie viele Untersuchungen beweisen – auf die Genetik zurückzuführen. Dies ist auch die Hoffnung resistente Eschen züchten zu können.

Aus diesem Grund hat nun das Waldforschungszentrum gemeinsam mit der Universität für Bodenkultur ein Forschungsprojekt mit dem Ziel einer Resistenzforschung gestartet.

Dabei wird von noch gesunden Eschen Saatgut gewonnen, anschließend angebaut und die jungen Eschen einer hohen Dosis des Krankheitserregers ausgesetzt. So sollen jene Eschen herausgefunden werden, die die höchste Resistenz aufweisen. Diese Eschen mit geprüfter Resistenz sollen dann über Saatgutplantagen vermehrt werden. Damit ist zu rechnen, dass in einigen Jahren wieder resistente Eschen zur Verfügung stehen werden.

Für den Beginn der Forschung ist es aber erforderlich Saatgut von noch gesunden Eschen zu gewinnen. Die Forscher rufen nun alle Waldbesitzer auf gesunde Esche zu melden. Diesen Aufruf unterstützt auch der zuständige LR Max Hiegelsberger, da „die Esche auf vielen oberösterreichischen Standorten durch keine andere Baumart ersetzt werden kann“.

Die gemeldeten Eschen sollen folgende Eigenschaften aufweisen:

keine sichtbaren Kronenschäden aufweisen
Stammdurchmesser max. 30 cm
nur samentragende Bäume
die Bäume müssen im Wald stehen (Eschen in der Flur oder in Parks unterliegen wegen des Entfernen des abgefallenen Laubes nur einen geringen Infektionsdruck und haben daher nur eine geringe Aussagekraft)

Wenn Sie solche Bäume kennen, bitten wir Sie diese Bäume entweder den Bezirksförstern zu melden oder direkt an die Abt. Land- und Forstwirtschaft telefonisch (0732/7720-14661) oder per email (erna.kloimstein@ooe.gv.at  ). Hier erhalten Sie gerne auch weitere Auskünfte.

Weiterführende Informationen

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