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Landeskorrespondenz Nr. 217 vom 14. November 2014

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Nochmals „Gold“ für Hargelsberg bei der Bewegungsinitiative „Wir machen Meter“

Gesundheitsreferent LH Pühringer: „Gewinner sind alle, die mitgemacht haben“

 

(LK) Bei einer großen Abschluss-Gala am 13. November 2014 in Linz wurden die Sieger der Bewegungsinitiative „Wir machen Meter“ 2014 des Gesunden Oberösterreich geehrt. Der erste Platz ging zum zweiten Mal nach 2013 eindeutig an die Gemeinde Hargelsberg im Bezirk Linz-Land. Silber holte sich die Gemeinde Leopoldschlag (Bezirk Freistadt) und Bronze die Gemeinde Oepping (Bezirk Rohrbach).

 

Die Bilanz der Initiative „Wir machen Meter“ 2014 kann sich sehen lassen: 298 Gemeinden, 171 Kindergärten und 178 Volksschulen haben teilgenommen. Über 8,5 Milliarden gesunde Meter (exakt 8.533,118.950) wurden gesammelt. Das entspricht fast 213 Erdumkreisungen oder 600 Mal der Strecke von Linz nach New York und retour. 2013 waren es 5,3 Milliarden Meter.

 

„Die hohe Beteiligung in den Gemeinden, Kindergärten und Volksschulen ist beeindruckend. Der Wettbewerb hat verdiente Sieger hervorgebracht. Gewinner sind aber alle, die mitgemacht haben. Denn sie haben mit der Bewegung unglaublich viel für ihre eigene Gesundheit getan“, so Gesundheitsreferent Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer bei der Siegerehrung.

 

Die Kinder haben eine großartige Leistung vorgelegt. Bereits im Juni holte sich die Volksschule Haibach ob der Donau den „Wir machen Meter“-Award in der Kategorie Volksschule. Im Juli hatten die Kinder des Kindergartens Geboltskirchen in der Kategorie Kindergarten die Nase vorn. Im Rahmen der Gala wurden den Kindern die Siegerschecks überreicht.

 

Die Gemeinde Hargelsberg sammelte auch heuer wieder die meisten gesunden Meter und darf sich über 25.000 Euro für einen Bewegungsparcours oder gesundheitsfördernde Aktivitäten freuen.

 

Die zweitplazierte Gemeinde Leopoldschlag erhielt 1.500 Euro, die Gemeinde Oepping für den dritten Platz 1.000 Euro für gesundheitsfördernde Aktivitäten.

 

Erstmalig wurden neben den drei Siegergemeinden auch die Bezirkssieger in den weiteren Bezirken geehrt: Die Gemeinden, die die meisten Meter in ihrem Bezirk gesammelt haben, erhielten jeweils 350 Euro für gesundheitsfördernde Aktivitäten.

 

„Wir machen Meter“-Bezirkssieger 2014:
Braunau - St. Johann am Walde
Eferding - Haibach ob der Donau
Gmunden - Obertraun
Grieskirchen - Meggenhofen
Kirchdorf - Oberschlierbach
Perg - St. Georgen an der Gusen
Ried - Andrichsfurt
Schärding - Engelhartszell
Steyr-Land - Adlwang
Urfahr-Umg. - Schenkenfelden
Vöcklabruck - Redleiten
Wels-Land - Aichkirchen

 

Für nächstes Jahr ist die Initiative „Wir machen Meter“ wieder geplant. 2015 werden neben den Gemeinden, Kindergärten und Volksschulen auch die Betriebe und Vereine eingeladen, gesunde Meter zu sammeln.

 

Mehr Fotos zum Event finden Sie ab 15:00 Uhr auf der Landeshomepage unter www.land-oberoesterreich.at

Landeshauptmann Pühringer zu Stellungsstraße: "Ich gehe davon aus, dass Einigung mit Verteidigungsministerium hält."

(LK) Zur aktuellen Diskussion um die Stellungsstraße des Bundesheeres in Oberösterreich stellt Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer klar fest: "Ich gehe davon aus, dass die Einigung, die ich mit Verteidigungsminister Gerald Klug getroffen habe, hält und die Stellungsstraße von Linz in die Kaserne Hörsching übersiedelt." Einen "Stellungstourismus" von angehenden Präsenzdienern lehnt Landeshauptmann Pühringer kategorisch ab: "Das wäre purer Unsinn."

 

Zu den notwendigen Investitionen in der Kaserne Hörsching betont Landeshauptmann Pühringer: "Diese sind im überschaubaren Bereich und meiner Meinung nach mehr als gerechtfertigt, weil sie zum einen jedenfalls passieren müssten und zum anderen, weil das Bundesheer durch den Verkauf der Kaserne Ebelsberg beachtliche Einnahmen in Oberösterreich macht."

LR Anschober / GVO-Test: Mais und Maisprodukte in Oberösterreich sind "sauber"

(LK) Im Zuge einer Schwerpunktaktion des Gesundheitsministeriums wurden in allen Bundesländern Mais und Maisprodukte auf vorhandene gentechnisch veränderte Maissorten untersucht. In wurden 14 Proben gezogen.

 

Der GVO-Test ergab: Es wurde keine Probe beanstandet. Oberösterreichs Mais und Maisprodukte sind GVO- frei!

 

LR Anschober: "Ich bin froh, dass sich die Konsumentinnen und Konsumenten in darauf verlassen können, dass ihre Lebensmittel - aktuell getestet Mais und Maisprodukte - GVO-frei sind und keine damit einhergehenden Gefährdungen zu befürchten sind. Ein wesentlicher Schritt, um dies auch zukünftig zu sichern, ist das von aus durchgesetzte Selbstbestimmungsrecht der Regionen bei GVO."

 

Hintergrund zur Schwerpunktaktion:
Der Anbau von gentechnisch verändertem Mais und das Inverkehrbringen von daraus gewonnenen Lebensmitteln sind in der EU nur aufgrund einer Zulassung möglich.
Für nicht zugelassene GVO gilt EU-Weit eine Nulltoleranz.

Landesrat Hiegelsberger: Erntefrischer Apfelgruß zum „Tag des Apfels“ – Am besten schmeckt's aus der Region

Gesund, kalorienarm und wächst vor der Haustür: Am Tag des Apfels erinnern die oö. Apfelbauern und Oberösterreichs Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger an den gesunden und klimafreundlichen Genuss aus der Region.

 

(LK) Immer am zweiten Freitag im November, heuer am 14. November 2014, wird der "Tag des Apfels" gefeiert. Dieses Jahr bekommt der Tag des Apfels mehrfache Aktualität: Die Ernte war hervorragend. Andererseits traf das Russland-Embargo die Apfelbauern als Erste, die Marktsituation ist angespannt. 20 Cent pro Kilo bekommt der Landwirt bzw. die Landwirtin derzeit weniger für seine/ihre Äpfel. Das ist ein Minus von etwa einem Drittel.

 

„Der Großteil der oberösterreichischen Konsumentinnen und Konsumenten ist bereit, heimische Äpfel aus der regionalen Produktion zu kaufen. Äpfel aus heimischer Landwirtschaft sind vitaminreicher, als von weit her transportierte Sorten“, betont Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger.
Der Apfel ist nach wie vor das beliebteste Obst der Oberösterreicher/innen. Als gesunde Jause bekannt, liefert er einen Vitamin- und Mineralstoffcocktail und ist damit eine wohlschmeckende Gehirnnahrung! Er ist dazu ein echtes "Light"-Produkt.

 

Heurige Ernte hervorragend – Preise so niedrig wie noch nie
Rund 65.000 Tonnen Äpfel verspeisen Herr und Frau Österreicher durchschnittlich im Jahr. In Oberösterreich werden 3 Mal so viele Äpfel gegessen als in unserem Bundesland produziert werden.
Die heurige Apfelernte ist für die Apfelbauern außergewöhnlich erfreulich. Die stets passende Witterung sorgte für eine überdurchschnittliche Menge und hervorragende Qualität. Die Freude der Apfelbauern ist jedoch getrübt. Der EU-weite Exportstopp nach Russland hat das bestehende Marktgefüge kräftig durcheinander gewirbelt. In Oberösterreich, wo die Apfelbauern ihre Ware hauptsächlich für den Heimmarkt absetzen, sind die Bauern indirekt davon betroffen.

„Die Apfelpreise sind für die Landwirtinnen und Landwirte so niedrig wie noch nie. Umso wichtiger ist es, die Konsumentinnen und Konsumenten zu motivieren, noch mehr frische Äpfel zu genießen. Die Apfelbauern bieten heuer eine außergewöhnliche Qualität. Bei der großen heimischen Sortenvielfalt ist garantiert für jeden Geschmack etwas dabei“, betont der Agrar-Landesrat.

 

Das Genussland Oberösterreich ist auch ein Apfelland.
In Österreich werden auf rund 7.000 Hektar Äpfel kultiviert. Die überwiegende Menge kommt dabei aus der Steiermark mit rund 5.500 Hektar. Auch in Oberösterreich gibt es nennenswerte Apfelanlagen. Die rund 100 Apfelbäuerinnen und Apfelbauern in Oberösterreich haben heuer zirka 10.000 Tonnen Speiseäpfel geerntet, die 340 Hektar Apfel-Obstgärten machen Oberösterreich immerhin zum 4.-größten Apfelland Österreichs.
„Obstbau und Obstverarbeitung sind ein wichtiges Standbein der oberösterreichischen Landwirtschaft. Sie tragen dazu bei, dass Wertschöpfung und Arbeitsplätze in den Regionen bleiben – ein Beitrag für starke und zukunftsfähige ländliche Regionen,“ so Hiegelsberger.
Über die Produktion von Tafeläpfeln hinaus, hat der Obstanbau in Form von Streuobstwiesen in Oberösterreich eine lange Tradition. Immerhin 15.000 Hektar Streuobst mit mehr als 1,2 Millionen Hochstammobstbäumen gibt es hierzulande.

Sprechtage für die Woche vom 17. bis 21. November 2014

  • Landeshauptmann-Stellvertreter Ing. Reinhold Entholzer
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-120 40, Altstadt 30
  • Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-171 50, Altstadt 30
  • Landesrat Max Hiegelsberger
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 10, Landhaus
  • Landesrätin Mag.ª Gertraud Jahn
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-151 10, Altstadt 30
  • Landesrat Mag. Dr. Michael Strugl MBA
    nur gegen Voranmeldung, Montag, 17. November 2014 von 11:30 Uhr bis 13:00 Uhr und von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr, Dienstag, 18. November 2014 von 11:30 Uhr bis 12:00 Uhr und von 14:30 Uhr bis 17:15 Uhr, Mittwoch, 19. November 2014 von
    9:00 Uhr bis 9:30 Uhr sowie Freitag, 21. November 2014 von 9:00 Uhr bis 11:30 Uhr und von 12:30 Uhr bis 13:30 Uhr, (+43 732) 77 20-151 01, Altstadt 17
  • 1. Landtagspräsident Viktor Sigl
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 50, Landhaus
  • 2. Landtagspräsidentin Gerda Weichsler-Hauer
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 52, Landhaus
  • 3. Landtagspräsident Dipl.-Ing. Dr. Adalbert Cramer
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 54, Landhaus

Pressekonferenzen

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Pressekonferenz am 14. November 2014

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer


zum Thema

"IV. Internationale Hartheim Konferenz - Demenz als ethische und sozialpolitische Herausforderung"

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Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • Obmann Konsulent Dr. Günther Weixlbaumer, Verein Schloss Hartheim
  • Stellvertretende Obfrau Konsulentin Dr.in Brigitte Kepplinger, Verein Schloss Hartheim
  • Geschäftsführer RegRat Herbert Loidl, Stiftung Hartheim

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Pressekonferenz am 14. November 2014

Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl und Jugendforscher Axel Dammler von iconkids & youth (Spezialinstitut für Kinder- und Jugendforschung)


zum Thema

"Eltern stärken – Eltern bilden! Zielgruppe Kind - Wie Kinder konsumieren lernen"

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Pressekonferenz am 15. November 2014

Bundesminister Alois Stöger, Tschechischer Vizeminister Ing. Karel DOBEŠ, Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl, Landesrätin Mag.a Gertraud Jahn, DI Gernot Brandtner (GF ASFINAG), Dr. Klaus Schierhackl (Vorstand ASFINAG), DI Alois Schedl (Vorstand ASFINAG), Dr. Claudia Kahr (Tunnelpatin), Bürgermeister Mag. Christian Jachs und Bürgermeister Josef Brandstätter


zum Thema

"'An Freistadt führt ein Weg vorbei' - Verkehrsfreigabe: S 10 Umfahrung Freistadt"

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Presseinformationen

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