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Landeskorrespondenz Nr. 123 vom 2. Juli 2014

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BM Rupprechter/LH Pühringer/LR Hiegelsberger: Startschuss für modernes forstliches Bildungszentrum Traunkirchen

Investitionen von knapp 24 Millionen Euro am Campus Buchberg

 

(LK) In Traunkirchen in Oberösterreich entsteht ein neues, modernes Aus- und Weiterbildungszentrum für Forstwirte. Die forstliche Ausbildungsstätte Ort und die Forstfachschule Waidhofen/Ybbs werden damit an einem Standort zusammengelegt. Ab 2016 werden am neuen Campus am Gelände des ehemaligen Krankenhauses Buchberg rund 120 Schüler/innen und knapp 8.000 Kursteilnehmer/innen ausgebildet. Das Projekt wurde heute von Bundesminister DI Andrä Rupprechter, Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger in Traunkirchen präsentiert.

 

"In Traunkirchen wird ein neues, europaweit einzigartiges forstliches Bildungszentrum geschaffen. Wir nutzen hier die einmalige Chance, ein forstliches Aus- und Weiter¬bildungszentrum mit direkter Verbindung zur Forschung zu etablieren. Traunkirchen steht für ein zukunftsorientiertes Bildungsangebot mit Schule, dualer Ausbildung und lebenslangem Lernen", betonte Bundesminister Andrä Rupprechter.

 

Der Baubeginn ist für Herbst 2014 geplant. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt rund 23,7 Mio. €. Durch das Projekt werden in der Region fast 50 Arbeitsplätze neu geschaffen oder gesichert.

 

Bundesminister Rupprechter: „Mit Investitionen in die Aus- und Weiterbildung machen wir die Jugend fit für den europäischen und internationalen Wettbewerb."

 

Für Landeshauptmann Josef Pühringer ist das geplante forstliche Bildungszentrum in Traunkirchen "ein Leuchtturmprojekt für das Salzkammergut und ganz Oberösterreich. Der Bund mietet sich ein, Bauträger Riedenhof liefert das nötige Angebot, die Gemeinde Traunkirchen und das Land die passende Infrastruktur – dazu kommen noch die Mittel aus der Wohnbauförderung und der Studentenheimförderung des Landes. Wir bringen damit die optimale Voraussetzung für die Entscheidung des Ministeriums, die Ausbildung und Forstkompetenz in unserem Bundesland anzusiedeln." Der Campus Buchberg habe mit dem Projekt eine gesicherte Zukunft. Die forstliche 
Ausbildungsstätte Landschloss Ort habe gute Arbeit geleistet. Mit dem neuen Standort ganz in der Nähe sei die Fortsetzung dieser Arbeit weiterhin gewährleistet.

 

Besonders hob der Landeshauptmann die Bedeutung des Großprojekts für die Region hervor: "Investitionen von fast 24 Millionen Euro sind ein wichtiger Impuls für die regionale Wirtschaft."

 

Auch Oberösterreichs Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger begrüßt die Standortentscheidung: "Bildung ist die Fahrkarte in die Zukunft – das gilt auch für die Land- und Forstwirtschaft." Wald und Holz sind in Oberösterreich die Basis für einen der wichtigsten Wirtschaftszweige. Fast 70.000 Menschen leben von Wald und Holz und was daraus produziert wird.

 

Mit Traunkirchen bekommt Oberösterreich ein weiteres Kompetenzzentrum in Wald- und Forstangelegenheiten. Hiegelsberger: "Die Bundesforste haben in Ebensee das technische Kompetenzzentrum ausgebaut, nun kommt über das Landwirtschaftsministerium auch die forstliche Ausbildungsstätte als Kompetenzzentrum über Oberösterreich hinaus nach Traunkirchen.  Das hat auch eine große Bedeutung für die heimische Forstwirtschaft."
 
Das forstliche Bildungszentrum Traunkirchen umfasst rund 7.000 , Schülerheim und die Mensa weitere 3.000 . Dazu kommen Außenanlagen, Garagen, Lehrforstgarten und Übungsplätze im Freien. Weiters ist die Errichtung einer Biomasse Heizungsanlage samt "Fernwärmenetz" geplant. Damit können auch die angrenzende Wohnsiedlung und die bestehenden Objekte versorgt werden.

 

Von den Gesamtinvestitionen sind 17,2 Mio. € für das Schul- und Verwaltungsgebäude budgetiert, die vom Bund über ein Mietmodell aufgebracht werden. Die restlichen 6,5 Mio. € entfallen auf Mensa und Schülerheim, die von privaten Betreibern investiert werden. Nach der derzeitigen Kalkulation können die Kosten im Vergleich zu den bisherigen Standorten um 20 % reduziert werden, bei einem wesentlich besseren Bildungsangebot.

LH Pühringer gratuliert den Schülerinnen und Schülern der Volksschule Haibach ob der Donau zum „Wir machen Meter“-Award 2014

(LK) Mit knapp 500.000 Metern pro Kind setzte sich die Volksschule Haibach ob der Donau bei der Gesundheitsaktion des Landes Oberösterreich "WIR MACHEN METER" gegen 178 andere Volksschulen durch. Für diese hervorragende sportliche Leistung übergab Landeshauptmann und Gesundheitsreferent Dr. Josef Pühringer am 2. Juli 2014 im Linzer Landhaus den Schülerinnen und Schülern den „Wir machen Meter“-Award 2014 in der Kategorie Volksschulen und einen Gutschein im Wert von 2.000 Euro für ein Bewegungsgerät.

Der erste Wettbewerb der Bewegungsinitiative „Wir machen Meter“ des Gesunden Oberösterreich ist am Freitag, 27. Juni 2014 zu Ende gegangen. Die Sieger-Volksschule ist Haibach ob der Donau mit insgesamt mehr als 26 Millionen Meter. Knapp 500.000 Meter sammelte jede einzelne Schülerin und jeder einzelner Schüler der Volksschule im Zeitraum von drei Monaten und verhalf somit der Volksschule zum Sieg.

178 Volksschulen aus ganz Oberösterreich nahmen an der Aktion „Wir machen Meter“ von 26. März bis 26. Juni 2014 teil. Genau 786.061.991 Meter wurden insgesamt von den Volksschulen gesammelt, das ist in etwa soviel wie 20x rund um den Äquator.
 
Doch das Metersammeln ist noch nicht zu Ende – der nächste Wettbewerb in der Kategorie Kindergarten mit insgesamt 171 angemeldeten Kindergärten endet am 26. Juli 2014. Auch in der Kategorie Gemeinden, bisher 297 angemeldete Gemeinden, können noch bis 26. Oktober 2014 Meter gesammelt und ein eigener Bewegungsparcours im Wert von 25.000 Euro gewonnen werden.

 

"Ich gratuliere der Volksschule Haibach ob der Donau sehr herzlich zu diesem großartigen Erfolg. Die Schülerinnen und Schülern haben gezeigt, dass es vor allem auch Spaß macht, gemeinsam viele gesunde Meter zu machen", so Landeshauptmann Pühringer abschließend.

 

Mehr Informationen zu „Wir machen Meter“ auf www.gesundes-oberoesterreich.at

Landeshauptmann Pühringer: Intensiver Kulturaustausch zwischen Oberösterreich und Québec vereinbart

Oberösterreichische Kunstschaffende können sich für Auslandsaufenthalt in Québec bewerben

 

(LK) Das Kulturland Oberösterreich hat durch ein Kooperationsabkommen mit seiner Partnerregion Québec eine neue Möglichkeit für Kunstschaffende initiiert: erstmals wird – mit Unterstützung des Landes Oberösterreich und der Regierung von Québec – oberösterreichischen Künstlerinnen und Künstlern ein zweimonatiger Arbeits- und Studienaufenthalt in Québec ermöglicht, und zwar in der Stadt Sherbrooke am „Centre en art actuel Sporobole“. Parallel dazu werden Kunstschaffende aus Québec einen zweimonatigen Arbeitsaufenthalt im Atelierhaus Salzamt in Linz verbringen.

 

„Mit dieser neuen Vereinbarung wollen wir einerseits die Zusammenarbeit mit unserer Partnerregion Québec vertiefen, andererseits unseren Kunstschaffenden neue Möglichkeiten bieten, sich auch international zu positionieren“, erklärt Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer: „Für das Kunst- und Kulturland Oberösterreich bietet dieser Austausch die Möglichkeit, neue, grenzüberschreitende Kontakte zu knüpfen und so die Vernetzung über unsere Grenzen hinaus voranzutreiben.“

 

Das Kulturland Oberösterreich bietet zur Zeit im Rahmen der Förderung künstlerischer Arbeit Kunstschaffenden die Möglichkeit, einmonatige Studien- und Arbeitsaufenthalte in Ateliers in Gmunden, Paliano und Krumau zu absolvieren. Darüber hinaus hat das Land Oberösterreich im Atelierhaus „Salzamt“, das der Stadt Linz gehört und von dieser betrieben wird, ein Atelier und ein dazu gehörendes Appartement gemietet. Dieses Atelier im Salzamt steht vorrangig ausländischen Kunstschaffenden zur Verfügung, um den künstlerischen Austausch über die Grenzen Oberösterreichs hinaus zu fördern und zu unterstützen.

 

Oberösterreichische Kunstschaffende können sich ab sofort für einen zweimonatigen Studien- und Arbeitsaufenthalt in Sherbrooke bewerben. Nähere Auskünfte und Informationen erteilt die Kunstsammlung des Landes Oberösterreich, Landstraße 31, 4020 Linz, E-Mail: diekunstsammlung.kd.post@ooe.gv.at, Telefon: 0732/7720-16395, Internet: Icon Externer Link www.diekunstsammlung.at

LH Pühringer/LR Strugl: "Aktive oö. Arbeitsmarktpolitik unterstützt 70.000 Oberösterreicher/innen"

Beschäftigung auf Rekordniveau, aber auch die Arbeitslosigkeit steigt in

 

(LK) Die Trends der vergangenen Monate setzen sich am oö. Arbeitsmarkt im Juni 2014 fort: Die Anzahl der unselbständig Beschäftigten stieg auch im Juni wieder auf ein Rekordhoch mit rund 627.000 Oberösterreicher/innen - damit ca. 3.500 mehr als im Vormonat. Der Arbeitsmarkt zeigt jedoch keine Entspannung, auch die Arbeitslosenquote ist weiter angestiegen und zeigte + 20,8 % mehr vorgemerkte Arbeitslose als im Vormonat (+5.508 zum Mai 2014). Mit einer Arbeitslosenquote von aktuell 4,9 % nimmt unser Bundesland im Juni Rang 2 im Österreich-Durchschnitt ein.

 

Junge, Frauen und Geringqualifizierte im Fokus
Kein anderes Bundesland investiert so viel in die aktive Arbeitsmarktpolitik wie Oberösterreich. Jugendliche, Frauen und Geringqualifizierte stehen im Mittelpunkt. Die Palette der Unterstützungsangebote erreicht aber u.a auch die Langzeitarbeitslosen (1 Jahr und länger), deren Zahl sich im Juni stark erhöht (+355 Personen, +233,6 %) hat. "Durch die Förderung von sozialökonomischen Betrieben und gemeinnützigen Beschäftigungsprojekte unterstützen wir diese Zielgruppe am Arbeitsmarkt", erklären Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl.

 

Offene Stellen
Die Zahl an offenen Stellen in den heimischen Unternehmen - per Ende Juni waren es knapp 7.000 - weist einen leichten Rückgang auf, zeigt aber weiterhin den hohen Bedarf an Fachkräften. Lehrlinge sind gesucht, in Oberösterreich waren 432 Lehrstellensuchende gemeldet, dies bedeutet einen Rückgang um 22,3 % (-124) gegenüber dem Juni 2013. Dem gegenüber stehen 353 offene Lehrstellen, auch diese Zahl war im Vergleich zum Vorjahresmonat rückläufig.

Arbeitslosenquote insgesamt Juni 2014

Bundesländer Arbeitslosenquote 1. Halbjahr 2014

LH-Stv. Entholzer: "Neues Kapitel im öffentlichen Verkehr in der Region Gmunden"

Spatenstichfeier für den Bahnhof Gmunden


(LK) Als "neues Kapitel im öffentlichen Verkehr für Gmunden und für die gesamte Region" bezeichnet LH-Stv. Reinhold Entholzer die umfassenden Bautätigkeiten, die derzeit im Salzkammergut und speziell in der Stadt Gmunden stattfinden. Mit dem am 2. Juli 2014 erfolgten feierlichen Spatenstich für die Modernisierung des Bahnhofs Gmunden wird ein weiterer Schritt in Richtung einer grundlegenden Angebotsattraktivierung des öffentlichen Verkehrs gesetzt.

 

"Ingesamt werden 45 Millionen Euro in die Nahverkehrsdrehscheibe Bahnhof Gmunden investiert. Zusätzlich zur Bahnhofs-Attraktivierung entsteht eine moderne Park and Ride Anlage mit 150 PKW- und 60 Fahrrad Abstellplätzen. Daneben wird auch die Straßenbahntrasse so verlegt, dass in Zukunft ein umkomplizierter Umstieg von der Bahn auf die neue StadtRegioTram Gmunden-Vorchdorf möglich ist", fasst LH-Stv. Reinhold Entholzer das umfassende Projekt zusammen, dessen Fertigstellung im Sommer 2016 geplant ist.

 

Im Zuge der Arbeiten werden auch die Bahnhalte in Pinsdorf und Aurachkirchen generalsaniert. In Pinsdorf entsteht zusätzlich eine Park & Ride Anlage, die Platz für 62 PKW bieten wird. Die Arbeiten ermöglichen die Auflassung von insgesamt sieben Eisenbahnkreuzungen in der Region.

 

Schon am Freitag, den 4. Juli findet die Eröffnung des neu errichteten Seebahnhofs Gmunden statt. "Der Seebahnhof ist ein erster Grundstein für das Projekt der StadtRegioTram Gmunden-Vorchdorf, welche die Qualität des öffentlichen Verkehrs noch einmal ganz entscheidend erhöhen wird. Was in der Eisenbahn-Stadt Gmunden gerade entsteht, ist die klimafreundliche, komfortable und sichere Mobilität der Zukunft", ist Reinhold Entholzer überzeugt.

LH-Stv. Reinhold Entholzer: Aktuelle Ergebnisse der Gemeinde- Informationsveranstaltung zur StadtRegioTram Linz - Gallneukirchen – Pregarten

(LK) Am 30. Juni 2014 fand die Gemeinde-Informationsveranstaltung zum aktuellen Planungsstand der Korridoruntersuchung der StadtRegioTram Linz – Gallneukirchen – Pregarten in der Gemeinde Engerwitzdorf statt. Im Zuge der Informationsveranstaltung wurden der Planungsstand unter Berücksichtigung des breit angelegten Bürger/innen-Beteiligungsprozesses vorgestellt. "Mir war es wichtig, dass alle Vorschläge der Bürger/innen auf Expert/innenbasis auf ihre Machbarkeit hin geprüft werden. Soweit diese technisch umsetzbar waren, haben ich dazu auch konkrete Trassen-Varianten erarbeiten und überprüfen lassen", so LH-Stv. Reinhold Entholzer, der sich ausdrücklich für die erarbeiteten Vorschläge und die konstruktive und sachliche Diskussion bedankt.

 

Im Verlauf der Veranstaltung wurde mehrmals die Kritik vorgebracht, dass die angelegten Bewertungskriterien, wie beispielsweise "Umweltverträglichkeit", "Lärmbelastung" etc. für viele nicht ohne weiteres nachvollziehbar sind, ohne die teilweise komplexen Berechnungen der Indikatoren zu kennen. "Wir haben daher schon gestern zugesagt, dass es einen Termin zwischen den Gemeindevertreter/innen, den Bürger/inneninitiativen und dem Planungsbüro geben soll, bei dem wir alle Datengrundlagen offenlegen und im Rahmen eines Fachgespräches die Gewichtung der Indikatoren klären", so LH-Stv. Reinhold Entholzer. Nachdem die Fahrzeuge einer RegioTram in Österreich noch relativ unbekannt sind, haben einige Teilnehmer/innen der gestrigen Veranstaltung ihre Unsicherheit im Hinblick auf die zu erwartenden Lärmemissionen zum Ausdruck gebracht. "Auch hier wollen wir pro-aktiv wirken. Daher wird es im Herbst eine gemeinsame Exkursion in die Schweiz geben, wo entsprechende RegioTram Garnituren bereits seit vielen Jahren im Einsatz sind. Ich denke, dass am fahrenden Objekt viele dieser Bedenken aus dem Weg geräumt werden können", ist Reinhold Entholzer zuversichtlich.
 

Auch das weitere Vorgehen wurde gemeinsam festgelegt: "Am Ziel, die Korridoruntersuchungen bis Ende des Jahres 2014 abzuschließen, halte ich fest. Ich möchte nun die Detailgespräche zu den oben angeführten Bewertungsindikatoren abwarten. Sofern keine neuen Fakten mehr auf den Tisch kommen, werde ich dem erarbeiteten Expert/innenvorschlag folgen und die Trasse für den Bau der StadtRegioTram Linz – Gallneukirchen – Pregarten sichern". Wichtig ist zu betonen, dass die Korridoruntersuchung noch weit vom Detailgrad eines konkreten Einreichprojektes entfernt ist. Kleinere Abänderungen der vorgeschlagenen Trasse können sich daher im Zuge der steigenden Detaillierung der Trassenuntersuchung noch ergeben. "Der Sinn der Korridoruntersuchung ist es, schon heute einen gangbaren Weg bis Pregarten freizuhalten. Die betroffenen Gemeinden wachsen teilweise rasch, sodass es wesentlich ist, schon jetzt ein Gebiet für die zukünftige Trasse freizuhalten", betont Reinhold Entholzer.

LR Anschober: Bilanz einer erfolgreichen Zusammenarbeit der Energiespargemeinden in Oberösterreich und Südböhmen

(LK) Die intensive Zusammenarbeit der südböhmischen und oberösterreichischen Gemeinden im Energiebereich feiert dreijähriges Jubiläum – und zieht Bilanz eines erfolgreichen Starts der grenzüberschreitenden Umsetzung der Energiewende.

 

Im Rahmen eines Interreg-Projektes (Europäische territoriale Zusammenarbeit Österreich – Tschechische Republik 2007-2013) konnten sich Gemeindevertreter/innen über die Grenzen hinweg regelmäßig treffen und austauschen. Das Know-How des Energiespargemeinde-Programms, bei dem schon mehr als 200 Gemeinden aktiv mitmachen, konnte in den südböhmischen Raum übertragen werden. Mit dem Ziel, Energieeffizienz zu steigern und erneuerbare Energieträger zu forcieren, wurden auf Initiative von Energie-Landesrat Rudi Anschober grenzübergreifend Energiekonzepte für Gemeinden erstellt, der Austausch zwischen sämtlichen Zielgruppen gefördert, Informationen und Exkursionen für Schüler/innen und Interessenten zu innovativen Energieanlagen Oberösterreichs u.v.a.m. angeboten.
Das EU-Projekt wurde durch das Energy Centre Budweis gemanagt und durch den O.Ö. Energiesparverband als Projektpartner unterstützt.

 

Energie-Landesrat Rudi Anschober: „Der Erfolg dieser Zusammenarbeit beruht auf der Vielschichtigkeit des Projekts, für das sämtliche Zielgruppen eingebunden wurden. Der Projektabschluss nun stellt aber natürlich nicht das Ende der Zusammenarbeit dar. Das Energy Centre Budweis ist weiterhin die zentrale Anlaufstelle für Energieprojekte in Südböhmen. Da Energieeffizienz nicht an der Grenze enden darf, werden weitere gemeinsame Projekte zwischen Oberösterreich und Südböhmen forciert und umgesetzt.“
 
Informationen zum Projekt „EGEM Südböhmen“:
Projekttitel: Energie-Effizienz, Erneuerbare Energieträger und nachhaltige Entwicklung in den benachbarten Regionen Südböhmen – Oberösterreich
Projektdauer: 04/2011 – 06/2014
Projektpartner: Energy Centre Budweis und O.Ö. Energiesparverband
 
Im Rahmen des Projektes wurden u.a.:
-       7 Energiekonzepte für folgende südböhmische Städte und Gemeinden erarbeitet: Nové Hrady, Adamov, Trhové Sviny, Mokrý Lom, Černá v Pošumaví, Planá nad Lužnicí und Velešín,
 -       10 Seminare in südböhmischen Gemeinden zum Thema Energiesparen und Energieeffizienz und ein grenzüberschreitendes Auftaktseminar in Wels veranstaltet,
-       in 10 südböhmischen Städten und Gemeinden wurden Energieberatungstage zu den Themen Biomasse, Solarenergie, Wärmepumpen und energieeffiziente Häuser organisiert,
-      Vorträge für mehr als 500 Schüler/innen in Volks-, Haupt- und Mittelschulen in Südböhmen über praktische Tipps zum Energiesparen im alltäglichen Leben und in der Schule und Informationen über erneuerbare Energieträger gehalten,
-       20 Exkursionen für 852 Schüler/innen südböhmischer Schulen nach Oberösterreich organisiert, bei denen energieeffiziente Häuser und Anlagen für erneuerbare Energie besichtigt wurden. Die beliebtesten Ziele waren u.a.: Welios in Wels, Solarcampus und Ladestation für Elektroautos und E-Fahrräder in Eberstalzell, Windpark Sternwald, Windhaag bei Freistadt mit Photovoltaik-, Solar- und Windanlagen und Biomasseheizanlage und Stromtankstelle in Kremsmünster.
- Exkursionen für Gemeindevertreter/innen (nach Kremsmünster und Unterweitersdorf) und für die Bevölkerung (in die Solar-City Linz, nach Laussa, nach Rohrbach u. a.) organisiert,
-       die Broschüre „Taschenbuch des Energiesparens“ herausgegeben,
-       die Broschüre „Energiesparen für Städte und Gemeinden“ publiziert,
-      eine Broschüre für Unterstufen-Schulen herausgegeben, die Schüler/innen auf verständliche und spielerische Weise mit Energiespartipps für Zuhause und für die Schule bekannt macht. Sie ist in 14 Themenbereiche gegliedert (Energie und ihr Ursprung, Heizung, Lüftung, Beleuchtung, Warmwasseraufbereitung, Speisenzubereitung, Haushaltsgeräte etc.)
-       eine Broschüre für Mittel- und Hochschulen veröffentlicht.
 

Agrar-Landesrat Hiegelsberger zum Schulschluss der Landwirtschaftlichen Berufs- und Fachschulen: "1.100 neue Fachkräfte für das Agrarland Oberösterreich!“

„Wissen schafft Innovationen und ist der Schlüsselfaktor für die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Landwirtschaft. Die Landwirtschaftlichen Fachschulen sind der Bildungsmotor im ländlichen Raum – die Landwirtschaft ein unvergleichlicher Job-Motor in Oberösterreich“, betont Hiegelsberger.

 

(LK) „100.000 Arbeitsplätze stehen in direktem Zusammenhang mit der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette. Und ein landwirtschaftlicher Betrieb versorgt durchschnittlich 70 Menschen mit Lebensmitteln“, bekräftigt Oberösterreichs Agrar-Landesrat die Bedeutung der Landwirtschaft. "Dafür braucht es bestens ausgebildete Facharbeiterinnen und Facharbeiter und passende Qualifikationen, aber auch Kenntnisse über Produktinnovationen, Verfahren und Technologien. Darum ist die Ausbildung in der Landwirtschaft so wichtig", so Hiegelsberger weiter.
Über das landwirtschaftliche Schulwesen kann Hiegelsberger auch im abgelaufenen Schuljahr eine positive Bilanz ziehen. „Der Zustrom zu den landwirtschaftlichen Fachschulen war auch im vergangen Schuljahr 2013/14 ungebrochen“, stellt Hiegelsberger fest. Dies belegen auch die Zahlen: Mit insgesamt mehr als 1.100 jungen Absolventinnen und Absolventen, die im Schuljahr 2013/2014 an den Landwirtschaftlichen Berufs- und Fachschulen Oberösterreichs in den verschiedenen Fachrichtungen und Organisationsformen ausgebildet worden sind, ist abermals eine Steigerung der auf Facharbeiterniveau ausgebildeten Fachkräfte gelungen. Im Vorjahr waren es 1.000 Facharbeiter/innen.

 

„Dieses Potential an jungen und dynamischen Fachkräften steht der 'Firma Landwirtschaft' in den verschiedenen Sparten der Produktion bzw. im Bereich der agrarischen Dienstleistungen zur Verfügung“, betont Hiegelsberger. „Die Wirkung auf die Wirtschaft, inklusive Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen, wächst durch die

 
Weiterentwicklung von Innovationen. Dies trifft umso mehr auf die Landwirtschaft zu“, so der Agrar-Landesrat.

Landwirtschaftliche Fachschulen haben höhere Aufstiegs- und Abschlussquoten:
Laut eine kürzlich veröffentlichten Studie des IHS weisen berufsbildende mittlere Schulen (BMS) eine Abschlussquote von unter 50 % auf. Landw. Fachschulen in – sie sind in der Statistik mit den übrigen BMS vermischt – weisen hingegen eine Abschlussquote von über 70 % auf. Tendenz steigend!
Zudem zeigen die Absolvent/innen-Umfragen, dass viele einen zukunftsorientierten Berufsweg im Gesundheits- und Pflegebereich wählen“, betont Hiegelsberger. „Dies zeigt, dass die Persönlichkeitsbildung, die individuelle Förderung der Talente und Begabungen sowie die Stärkung sozialer Kompetenzen einen hohen Stellenwert in der landwirtschaftlichen Bildungslandschaft einnehmen“, erklärt der Agrar-Landesrat weiter. So wird zudem die Durchlässigkeit zur Matura in Form von Aufbaulehrgängen und Berufsreifeprüfung vermehrt genutzt.

 

Landw. Berufs- und Fachschulen bilden mehr als 1.100 Fachkräfte für das Agrarland Oberösterreich aus:
In der Fachrichtung Landwirtschaft: 604
AbsolventInnen der dritten Jahrgänge: 334
AbsolventInnen der Abendschule: 260
AbsolventInnen der Berufsschule: 10

 

In der Fachrichtung Ländliches Betriebs- u. Haushaltsmanagement: 316
AbsolventInnen der dritten Jahrgänge: 302
AbsolventInnen der Abendschule: 14

 

In der Fachrichtung Gartenbau: 91
AbsolventInnen der vierten Jahrgänge: 41
AbsolventInnen der Abendschule: 22
AbsolventInnen der Berufsschule: 28

 
In der Fachrichtung Pferdewirtschaft: 46
AbsolventInnen des vierten Jahrganges: 16
AbsolventInnen „Horse Management & Economics“ 30

 

Fachrichtung Forstwirtschaft: 58
Abendschule Forstwirtschaft: 43
Berufsschule Anschlusslehre Forstwirtschaft: 15
Facharbeiter für Biomasse und Bioenergie:    13

Oberösterreich und Provinz Guangdong in China beschließen verstärkte Zusammenarbeit


(LK) Am 30. Juni 2014 unterzeichneten Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl und Verteter/Innen der chinesischen Regierung eine Absichtserklärung zur verstärkten Zusammenarbeit zwischen Oberösterreich und der südchinesischen Provinz Guangdong in China. Die Vereinbarung betrifft speziell die wirtschaftliche und wissenschaftliche Kooperation mit dem Guangzhou Development District.

 

Der Guangzhou Development District ist ein Wirtschafts- und Wissenschaftspark in der Provinzhauptstadt von Guangdong. Im Jahre 2012 erwirtschaftete allein dieser Gewerbepark bereits ein BIP von ca. 24 Mrd. € bei einer jährlichen Wachstumsrate von 15 %. Im Mai 2014 fusionierte der Gewerbepark mit einem weiteren Stadtteil von Guangzhou und verfügt nun über eine Fläche von ca. 500 km2 mit ca. einer Million Einwohner/innen.

 

„Für Oberösterreich ist die Zusammenarbeit mit dem Guangzhou Development District eine großartige Chance – es ergeben sich dadurch wechselseitige Chancen für Investitionen und Innovationskooperation“, so Landesrat Strugl. Der Guangzhou Development District ist eine der ältesten und am weitesten entwickelten Sonderwirtschaftszonen Chinas. Dort liegt der Fokus mittlerweile auf High-Tech-Produktion in Bereichen wie Elektro- oder Medizintechnik, Lebensmittel-, Metall- und Automobilindustrie. Daraus ergeben sich auch Synergien mit der oberösterreichischen Entwicklungsperspektive aus dem strategischen Wirtschafts- und Forschungs-programm „Innovatives Oberösterreich 2020“.

 

„Oberösterreichs Wirtschaft braucht internationale Partner. Wir müssen mit den Wachstumsmärkten zusammenarbeiten. In einer langfristigen und strategischen Kooperation können wir uns mit China in den Themen des strategischen Programms vernetzen. Dadurch vermindert sich die Konkurrenz von Fernost, dafür entsteht mehr Komplementarität", fasst Landesrat Strugl zusammen.
 

Die chinesischen Regierungsvertreter/Innen besuchen Oberösterreich derzeit im Rahmen des EU-geförderten Projektes CETREGIO. Dieses Projekt hat zum Ziel, ausgewählte europäische Regionen und chinesische Provinzen zum Thema Innovationspolitik zu vernetzen. Im Herbst findet ein oberösterreichischer Gegenbesuch in China statt. Die TMG als Wirtschaftsagentur des Landes Oberösterreich ist Projektpartner in diesem Austauschprojekt mit China.

Pollenwarndienst für Oberösterreich vom 2. bis 9. Juli 2014

(LK) Die Belastung durch Gräser ist zumeist auf sommerliches geringes Niveau zürückgegangen, nur im höheren Mühlviertel und in den Alpen können noch mäßige Belastungen auftreten. Vereinzelt treten auch noch Roggen und Weizen auf. Die Gräser werden vielfach vom allergologisch bedeutsamen Wegerich übertroffen. Im Pollenspektrum sind noch Holunder, Linde, Doldenblütler und Springkraut von geringer allergologischer Relevanz vertreten. Der Anteil von Pilzsporen ist steigend.

 

Tonbanddienste:
AKH Linz: (+43 732) 78 06-69 19
LKH Freistadt: (+43 50 554) 76-284 00
LKH Vöcklabruck: (+43 50 554) 71-49 90

 

Pressekonferenzen

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Pressekonferenz am 2. Juli 2014

Mag.a Doris Hummer Bildungs-Landesrätin


zum Thema

Fortschritte im oö. Bildungswesen im Schuljahr 2013/14

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Schulschluss 2014

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