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Wasserbeschaffenheit an den Landesbadeplätzen und den EU-Badegewässerstellen

Ergebnisse der oberösterreichischen Badeplatz- und Badegewässeruntersuchungen (Bewertungen nach der neuen Badegewässerverordnung BGBl.II 349/2009 - BGewV).

In Oberösterreich gibt es prinzipiell zwei verschiedene Programme, wo die Badewasserqualität geprüft wird:
EU-Badegewässer und andere Badestellen an Oberflächengewässer, die vom Land Oberösterreich untersucht werden.

Beginnend mit der Badesaison 2010 werden für die Bewertungen der Badewasserqualität (wie in der neuen Badegewässerverordnung BGBl. II 349/2009 - BGewV gefordert) neue bakteriologische Parameter herangezogen. Der Parameter "Gesamtcoliforme Bakterien" wird daher ab der Saison 2010 nicht mehr bestimmt. Maßgeblich für die neue Beurteilung sind nun die Parameter "Intestinale Enterokokken" mit einem Grenzwert von 400 KBE pro 100 ml und "Escherichia coli" mit einem Grenzwert von 1000 KBE pro 100 ml. Die bisherigen Richtwerte von jeweils 100 KBE pro 100 ml bleiben gleich.

Prinzipiell sind die Badestellen an Fließgewässern anfälliger auf witterungsbedingte Veränderungen: besonders nach Gewittern können diffus (z. B. aus der Landwirtschaft) oder punktuell (z. B. Kläranlagenentlastungen) vermehrt Keime eingeschwemmt werden.
Fließgewässer sind bei der Wasserqualität traditionellerweise etwas problematischer, da es über längere Strecken zu sogenannten Sammeleffekten kommen kann. Starkregenfälle könnten stärkere, zeitlich begrenzte, Belastungen mit Bakterien liefern.

Großraum AtterseeGroßraum HallstätterseeGroßraum TraunseeInnviertler SeenLinz UmlandNördliches MühlviertelÖstliches MühlviertelSüdöstliche Seen Landkarte von Oberösterreich mit den Badestellen

(Quelle: Land )

 

 

Badestellen im Rahmen des Landesprogrammes:

Diese ca. 35 nicht so stark besuchten Badestellen werden vom Land Oberösterreich zwei Mal pro Jahr in den Monaten Mai bis August untersucht. Die Probenahme und anschließende Testdurchführung erfolgt dabei vom Land Oberösterreich. Mehr als die Hälfte dieser Stellen liegen an Fließgewässern.


Zusätzlich werden im Zuge des ASM (Amtliches Seen-Messnetz) und des AIM (Amtliches Immissionsmessnetz) bakteriologische Parameter erhoben, die ebenfalls Aufschlüsse für eine Badeeignung geben können. Die Seen werden dabei fünf Mal und die Flüsse zwölf Mal über das gesamte Jahr verteilt untersucht. Die Probenahme und Testdurchführung erfolgt ebenfalls vom Land Oberösterreich.

Aktuellste Ergebnisse 2017:

Badestellen im Rahmen des EU-Programmes:

Das sind  43  stark frequentierte Stellen an oberösterreichischen Seen, die fünf Mal pro Jahr in den Sommermonaten Juni bis August im Rahmen des EU-Badegewässer-Programmes nach EU-RL 2006/7/EG kontrolliert werden. Die Probenahme erfolgt vom Land Oberösterreich, die Testdurchführung von der AGES-Linz, die auch sofort nach Freigabe der Ergebnisse die aktuellsten Daten auf ihrer Homepage der Öffentlichkeit zur Verfügung stellt.

Aktuellste Ergebnisse 2017:

 

(ASM) Diese Seen werden im Rahmen des ASM (Amtliches Seen-Messprogramm) fünf Mal jährlich (über das ganze Jahr verteilt) von der Abteilung OGW-GS über der tiefsten Stelle im See beprobt und im eigenen Landeslabor analysiert.

Wenn Sie Fragen dazu haben, wenden Sie sich bitte an:

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