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Landeskorrespondenz Nr. 25 vom 6. Februar 2014

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LR Anschober: Schon 25 Gemeinden handeln fair! – "Freue mich über das Engagement der oberösterreichischen Gemeinden für fairen Handel!"

Engerwitzdorf erhält Auszeichnung zur FAIRTRADE-Gemeinde

 

(LK) Engerwitzdorf hat eine Unterstützungserklärung beschlossen, die die Verwendung von fair gehandelten Produkten auf Gemeindeebene nachhaltig verankern soll. Am Donnerstag, 6. Februar 2014 wird der Gemeinde die Auszeichnung zur FAIRTRADE-Gemeinde verliehen – sie ist damit oberösterreichweit schon die 25.!

 

"FAIRTRADE heißt Gutes genießen – mit gutem Gewissen. Fairer Handel und faire Produkte sind leider nicht selbstverständlich. Genau deshalb brauchen wir mehr Vorzeigegemeinden, wie nun auch Engerwitzdorf, die sich mit viel Engagement für eine fairere Welt einsetzen. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten und wünsche weiterhin gutes und vor allem faires Gelingen", so Umwelt-Landesrat Rudi Anschober.

 

Im Rahmen des FAIRTRADE-Gemeindeprojekts setzen die Gemeinden künftig ein
Maßnahmenpaket um, das unter anderem ein verbessertes Angebot von fair gehandelten Produkten in Geschäften und Gastronomiebetrieben der Region, aktive Bewusstseinsbildung für den Fairen Handel und die Verwendung von FAIRTRADE-Produkten bei Sitzungen, in Kantinen sowie bei Gemeindeveranstaltungen umfasst.

 

Zentraler Punkt ist auch die Benennung einer FAIRTRADE-Arbeitsgruppe, die als Kontaktstelle zur Verfügung steht und für die Evaluierung sowie für die Einhaltung und Weiterentwicklung der Ziele verantwortlich ist. Diese kann sich vom Klimabündnis Oberösterreich und der Gütesiegel-Initiative FAIRTRADE Österreich beraten lassen.

 

Norbert Rainer vom Klimabündnis Oberösterreich begrüßt den Entschluss von Engerwitzdorf: „Durch den Bezug fair gehandelter Produkte setzt Engerwitzdorf einen weiteren sozialverträglichen und nachhaltigen Schritt entsprechend dem Klimabündnismotto ‚global denken - lokal handeln‘. Die Kampagne bringt unterschiedliche Akteur/innen aus Handel, Politik und Zivilgesellschaft zusammen."

 

"Wenn sich Gemeinden oder Städte zur Einhaltung dieser Maßnahmen selbst verpflichten, verankern sie den Fairen Handel nachhaltig im Gemeinde- bzw. Städteleben. Dadurch wird ein sichtbares Zeichen zur Förderung von Kleinbauernfamilien und Arbeiter/innen auf Plantagen in Afrika, Asien und Lateinamerika gesetzt“, erklärt Anschober.

 

London, Rom, Brüssel und Kopenhagen – sie alle haben eines gemeinsam: Sie sind FAIRTRADE-Städte und damit Teil der weltweiten gleichnamigen Kampagne, an der mittlerweile 1.300 Gemeinden aus 24 Ländern teilnehmen - in Oberösterreich sind es mit Engerwitzdorf schon 25 Gemeinden, österreichweit 116. Die oö. Gemeinden, gereiht nach ihrem Beitrittsdatum, ab Oktober 2007: Rainbach im Mühlkreis, Losenstein, Molln, Hartkirchen, Steinbach/Steyr, Enns, Tragwein, Lembach, Zell an der Pram, Ostermiething, Tollet, Bad Ischl, Grünbach bei Freistadt, Braunau am Inn, Gutau, Hagenberg, Ottensheim, Kirchberg ob der Donau, St. Johann am Wimberg, St. Peter am Wimberg, Vöcklabruck, Gallneukirchen, Krenglbach, Sattledt, Engerwitzdorf.

 

Weitere Informationen:

www.fairtrade.at
www.klimabuendnis.at/oberoesterreich/

Klimabündnis Oberösterreich
Mag.a Ulrike Singer
0732.77 26 52
ulrike.singer@klimabuendnis.at

Lawinenlagebericht des Amtes der Oö. Landesregierung vom 6. Februar 2014

(LK) Heute Donnerstag ist es im Bergland anfangs noch stark bewölkt und es schneit zeitweise lokal noch etwas. Es lockert dann aber auf und die Sonne kommt etwas durch. In 1.500 m Höhe hat es minus 1 Grad und in 2.000 m Höhe minus 4 Grad. Der Wind aus Nordwest ist schwach. Er dreht am Abend auf Süd und legt etwas zu. Morgen Freitag ist es sehr mild, sonnig und es gibt mäßigen, teils starken Südföhn. Gegen Abend setzt leichter Schneefall ein. In 1.500 m Höhe hat es zu Mittag plus 8 Grad und in 2.000 m Höhe plus 7 Grad.

 

Schneedeckenaufbau:
In der Nacht hat es lokal bis zu 5 cm Neuschnee gegeben. Mit der Abkühlung hat sich die Altschneeoberfläche stabilisiert und sie ist oft auch tragfähig verharscht. Vor allem im Nordsektor der Hochlagen befinden sich noch ältere teils auch umfangreiche Triebschneeablagerungen, die durch starken bis stürmischen Wind um Süd der letzten Tage gebildet wurden. Im Inneren ist die Schneedecke schon bis teils in die sonnseitigen Hochlagen feucht. In den Schattseiten enthält sie kantige Schichten und Harschschichten. Bis in die sonnseitig mittleren Lagen liegt nur mehr wenig Schnee oder es ist aper.

 

Gefahrenbeurteilung:
Die Lawinengefahr wird über 1.800 m Höhe lokal als mäßig, ansonsten als gering eingestuft. Vor allem im Nordsektor der Hochlagen befinden sich noch ältere Triebschneeablagerungen die lokal noch zu beachten sind. Die Gefahrenstellen befinden sich in steilen verfüllten Mulden und Rinnen, eingewehten Steilhänge sowie bei Übergängen von mehr zu wenig Schnee. Eine Auslösung von Schneebrettlawinen ist insbesondere bei großer Zusatzbelastung möglich.

Gefahrenbeurteilung nach der fünfteiligen europäischen Lawinengefahrenskala

  • Gefahrenstufe: 1, oberhalb von 1.800 m Höhe Stufe 2
  • Tendenz: Mit den sehr milden Temperaturen und der starken Sonneneinstrahlung gibt es morgen einen leichten Tagesgang der Lawinengefahr.

 

Europäische Lawinengefahrenskala:
1 gering
2 mäßig
3 erheblich
4 groß
5 sehr groß

 

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Auf der Landeshomepage finden Sie den Amtlichen Lawinenwarndienst unter der Internetadresse: http://www.land-oberoesterreich.gv.at/lawinenwarndienst

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Pressekonferenz am 6. Februar 2014

Bildungs-Landesrätin Mag.a Doris Hummer


zum Thema

"Ergebnis der oberösterreichweiten Elternbefragung zur außerfamiliären Kinderbetreuung"

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Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • Hofrat Dr. Ernst Fürst, Leiter der Abteilung Statistik des Landes
  • Hofrätin Dr.in Barbara Trixner, Leiterin der Gruppe Kinderbetreuung, Direktion Bildung und Gesellschaft, Land

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