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Landeskorrespondenz Nr. 4 vom 8. Jänner 2014

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LH Pühringer/LH-Stv. Ackerl: Konsulententitel für verdiente Persönlichkeiten aus dem Sozialbereich

(LK) Siebzehn verdienten Persönlichkeiten aus dem Sozialbereich wurde am Dienstag, 7. Jänner 2014, von Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Sozialreferent LH-Stv. Josef Ackerl der Ehrentitel 'Konsulent bzw. Konsulentin für Soziales' verliehen.
"Heute ehren wir Menschen, die hinschauen und anpacken. Wir ehren Personen, die sich engagieren, die anderen Menschen konkret Mut machen und Krankheit, Hilflosigkeit, Armut oder Ausgrenzung nicht als Schicksal hinnehmen", betonte der Landeshauptmann. Ihr Engagement soll durch die Verleihung der Auszeichnungen ins Licht der Öffentlichkeit gerückt werden.

 

Landeshauptmann-Stv. Ackerl betonte in seinen Laudationes, wie wertvoll das hohe Engagement der Geehrten für den sozialen Zusammenhalt  in unserer Gesellschaft ist. "Sie alle haben ein großes Herz bewiesen, denn Liebe, Zuneigung und Wertschätzung kann man sich nicht kaufen!" so Ackerl.

 

Der Ehrentitel Konsulent/Konsulentin für Soziales wurde verliehen an:
Mag.a (FH) Andrea Boxhofer, Prof. Peter Hans Dimmel, Mag. Othmar Friedl, Victoria Gebetsberger, Gabriele Huber,  Martin König MBA, Ferdinand Kühtreiber, Sonja Löffler MBA, Mag. Michael Mooslechner, Dr.in Eva Oberbichler-Meiseleder, Mag. Karl Osterberger, Erich Rammer, Elisabeth Rosenmayr, Helmut Schatzl, Dr.in Doris Thalhammer, Mag.a Dr.in Viktoria Tischler, Dr. Hans Peter Zierl.

 

Hinweis: Die Fotos zu dieser Veranstaltung stehen auf der Homepage des Landes (www.land-oberoesterreich.gv.at > Medienservice > Event-Fotos) zum Herunterladen zur Verfügung.

Agrar-Landesrat Hiegelsberger: Land- und forstwirtschaftliche Ausbildung: "Wo Wissen wächst, da wachsen Zukunftschancen und Lebensqualität im ländlichen Raum."

Noch nie waren die oberösterreichischen Bäuerinnen und Bauern so gut ausgebildet wie heute. "Wissen schafft Innovationen und dies ist der Schlüsselfaktor für die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Landwirtschaft", betont Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger.

 

(LK) "Daher ist es nicht verwunderlich, dass der Zustrom zu den landwirtschaftlichen Bildungsinstituten auch im Jahr 2013 ungebrochen ist. Dies belegen auch die Zahlen und Daten für das Jahr 2013", betont Hiegelsberger. Immerhin wurden im vergangenen Jahr 1.386 landwirtschaftliche Facharbeiterinnen und Facharbeiter und 123 Meisterinnen und Meister ausgebildet. Zu den Schwerpunkten zählten die Bereiche der Land- und Forstwirtschaft, die Pferde- und Fischereiwirtschaft, der Gartenbau, der Obstbau und die Obstverwertung sowie das Ländliche Betriebs- und Haushaltsmanagement.
Weiters werden derzeit in den Landwirtschaftlichen Fachschulen gesamt 3.029 Landwirtschaftliche Berufs- und Fachschüler/innen unterrichtet: 2.948 Fachschüler/innen und 81 Berufsschüler/innen. "Seit 2006 können die Landwirtschaftlichen Fachschulen ein durchschnittliches Wachstum von 3,5 Prozent aufweisen. In den Abendschulen beträgt das Wachstum sogar 46 Prozent seit dem Jahr 2006", betont Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger.

 

Weltbevölkerung und Energiebedarf steigen. Ernährung und Energie lauten die Trends für die Landwirtschaft im 21. Jahrhundert. Dafür braucht es bestens ausgebildete Facharbeiterinnen und Facharbeiter und passende Qualifikationen. "Wissen schafft Innovationen und ist der Schlüsselfaktor für die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Landwirtschaft", betont Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger. Dabei kommt der Bildung sowie den landwirtschaftlichen Bildungseinrichtungen eine besonders wichtige Rolle zu.

"Noch nie waren die oö. Bäuerinnen und Bauern so gut ausgebildet wie heute. Die Ausbildung wird dabei gezielt an neue Herausforderungen angepasst", erklärt Hiegelsberger.

 

"Oberösterreich hat im Bundesländervergleich in der Landwirtschaft die jüngsten Betriebsführer. Dies spiegelt auch das Bildungsniveau der Landwirtinnen und Landwirte in unserem Bundesland wider", stellt der Agrar-Landesrat weiters fest. "Um sich auf den wachsenden internationalen Märkten wettbewerbsfähig positionieren zu können, ist für die Landwirtschaft eine quantitative und qualitative Verbesserung der Innovation von steigender Bedeutung", so der Agrar-Landesrat weiter.

 

"Die Landwirtschaft ist ein bedeutender Faktor für die Wirtschaft und Gesellschaft. Ein landwirtschaftlicher Betrieb versorgt im Durchschnitt 70 Menschen mit Lebensmitteln. 100.000 Arbeitsplätze stehen in direktem Zusammenhang mit der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette. Dies macht den Arbeitsplatz Bauernhof und die land- und forstwirtschaftliche Aus- und Weiterbildung so wichtig für Oberösterreich", betont Hiegelsberger.
"Dabei sind die Landwirtschaftlichen Fachschulen in Kombination mit dem Ländlichen Fortbildungsinstitut der Landwirtschaftskammern (LFI) bedeutende Partner für die Bäuerinnen und Bauern. Denn gerade in einer Zeit, in der sich Rahmenbedingungen ständig verändern, ist die Bildung und Fortbildung ein wichtiger Baustein, um neue Potenziale zu entdecken und Innovationen zu stärken", ist der Agrar-Landesrat überzeugt.

LR Hummer fordert eine nachvollziehbare und transparente Bildungspolitik - Konsequenz in der Umsetzung und ehrliches Evaluieren

(LK) Im Moment sind in Oberösterreich noch nicht einmal die Hälfte der Klassen (45 %)  auf die Neue Mittelschule umgestellt. "Wir wissen, dass vielerorts die Schulen von den Neuerungen stark gefordert sind – allen voran funktioniert das Teamteaching mit Sicherheit noch nicht überall. Jetzt schon wieder mitten in dieser Umstellung ein neues Experiment zu beginnen und die alternativlose Schule – die Gesamtschule – einzuführen, bringt uns in der Qualität des Unterrichts keinen Schritt weiter", sagt Oberösterreichs Bildungs-Landesrätin Mag.ª Doris Hummer.

 

Im Wesentlichen geht es nicht darum, wie wir die Schule nennen, sondern was in den Klassenzimmern passiert und wie motiviert und engagiert unsere Pädagog/innen arbeiten können. Daher ist die ständige Debatte über die Überschrift eine völlig verkehrte.

 

Zur Forderung von AK-Präsident Kalliauer zeigt sich Landesrätin Hummer amüsiert – fordert doch der Präsident mit dem Argument der Gymnasialreife eine Gesamtschule und wünscht sich Wien - das Schlusslicht in den Bildungsstandards -  als Vorbild.

 

Es gibt in der Bildungspolitik keinen Heiligen Gral, sondern nur konsequente und nachhaltige Schulentwicklung, die sich durch eine an den Stärken und Talenten der Kindern orientierten Pädagogik auszeichnet.

 

"Bauen wir jetzt gemeinsam das Haus der NMS fertig, da gibt es noch genug zu tun und reißen wir nicht schon wieder den Rohbau um",  appelliert LR Hummer.

Karin Jenatschek wird neue Büroleiterinbei LR Strugl - Gerhard Rumetshofer wechselt in Landessportdirektion

Wechsel an der Spitze des Büros von Wirtschafts- und Sport-Landesrat Dr. Michael Strugl

 

(LK) Das neue Jahr 2014 bringt im ersten Halbjahr einen Wechsel an der Spitze des Büros von Wirtschafts- und Sport-Landesrat Dr. Michael Strugl mit sich: Mit 1. Mai wird der bisherige Büroleiter Mag. Gerhard Rumetshofer (42) in die Landessportdirektion wechseln und dann ab 1. Juli neuer Landessportdirektor im Sportland Oberösterreich werden, wo er Alfred Hartl nachfolgen wird, der in Pension geht. Neue Büroleiterin von Landesrat Strugl wird ab 1. Mai die
39-jährige Mag. Karin Jenatschek. Sie war bislang in der . Technologie- und Marketinggesellschaft (TMG) tätig und wird bereits mit 1. Februar in das Büro von Landesrat Strugl wechseln.

 

"Ich schätze die Kompetenz und Arbeit von Karin Jenatschek schon lange. Sie kennt den Wirtschafts- und Industriestandort ausgezeichnet, ist sehr gut vernetzt und kennt die Strukturen im Land. Ich freue mich sehr, dass ich sie nun in mein starkes Team holen kann", sagt Wirtschafts-Landesrat Michael Strugl. "Auf der anderen Seite möchte ich im Sportressort weiter neue Akzente und Initiativen setzen – und weiß dies ab Sommer auch bei meinem bisherigen Büroleiter Gerhard Rumetshofer in ausgezeichneten Händen. Er kennt den Sportbereich insgesamt sehr gut, bringt sehr viel sportliches Know-how, Professionalität und eigene Erfahrung sowie bereits große Führungskompetenz mit", so Strugl, der beim Neujahrsempfang von Bürgermeister Alfred Hartl bereits zu dessen 25-Jahr-Jubiläum als Landessportdirektor gratulierte und sich sehr für seine langjährige Arbeit bedankte.

 

Karin Jenatschek (geb. Schachinger) stammt aus Polling im Innviertel, hat in Linz Handelswissenschaft studiert und wohnt nunmehr mit ihrem Mann Jörg und dem
2-jährigen Sohn Johannes in Leonding. Sie ist seit mehr als 15 Jahren für die TMG tätig, war dort Marketingleiterin und baute unter anderem das Netzwerk der Auslandsoberösterreicher/innen mit auf.

 

Zudem war Jenatschek bereits bei der Erstellung und Umsetzung der Strategischen Wirtschafts- und Forschungsprogramme des Landes seit 1998 maßgeblich engagiert und verantwortlich.

 

Gerhard Rumetshofer wechselte mit 1. Mai 2005 von der Rundschau als Pressesprecher zum damaligen Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl, wo er mit 1. Jänner 2008 auch Büroleiter wurde. In dieser Funktion blieb er auch beim neuen Wirtschafts- und Sport-Landesrat Dr. Michael Strugl. Der 42-Jährige Rumetshofer stammt aus Bad Kreuzen im Bezirk Perg, ist verheiratet mit Gabi und Vater von drei Kindern (Sarah, Laura, Simon). Sport ist die große Leidenschaft des Bad Kreuzners, in seiner Freizeit zählen insbesondere Fußball sowie Laufen, Rad und Ski fahren zum sportlichen Betätigungsfeld.

Lawinenlagebericht des Amtes der Oö. Landesregierung vom 8. Jänner 2014

(LK) Heute Mittwoch ist es im Bergland recht sonnig, nur ab und zu ziehen hohe Wolkenfelder durch. In 1.500 m Höhe hat es plus 5 Grad und in 2.000 m Höhe plus 3 Grad. Der Wind um Südwest ist schwach bis mäßig. Morgen Donnerstag ziehen einige hochliegende Wolkenfelder durch, sonst ist es wieder recht sonnig. In 1.500 m Höhe hat es bis zu plus 10 Grad und in 2.000 m Höhe bis plus 7 Grad. Der Südwind ist mäßig.

 

Schneedeckenaufbau:
In den nordseitigen Hochlagen sind noch ältere Triebschneeablagerungen vorhanden. An der Schneeoberfläche hat sich über Nacht eine dünne Harschschicht gebildet, die vor allem sonnseitig mit der Erwärmung und Einstrahlung wieder aufweicht. Nur mehr in den schattseitigen Hochlagen ist die Schneedecke teils noch locker. Ansonsten ist sie unregelmäßig verteilt, oft windgepresst und lokal hart oder vereist. Rücken und Grate sind stark abgeweht, Mulden und Rinnen oft verfüllt. Bis in die mittleren Höhenlagen liegt nur sehr wenig Schnee oder es ist aper.

 

Gefahrenbeurteilung:
Die Lawinengefahr wird überwiegend als gering eingestuft. Vor allem in den nordseitigen Hochlagen sind noch kleinräumige und geringmächtige Triebschneeablagerungen durch zuletzt starken Wind um Süd vorhanden. Zu beachten sind hier verfüllte steile Mulden und Rinnen, eingewehte Steilhänge und Übergänge von mehr zu wenig Schnee. Auf Grund der milden Temperaturen und der Sonneneinstrahlung sind Feuchtschneerutsche aus sehr steilem Gelände möglich, die wegen der geringmächtigen Schneedecke aber nur kleine Ausmaße erreichen. Vereinzelt besteht auch noch Absturzgefahr.

 

Gefahrenbeurteilung nach der fünfteiligen europäischen Lawinengefahrenskala

  • Gefahrenstufe: 1
  • Tendenz: Keine wesentliche Änderung der Lawinengefahr.

 

Europäische Lawinengefahrenskala:
1 gering
2 mäßig
3 erheblich
4 groß
5 sehr groß

 

Achtung Redaktionen!
Auf der Landeshomepage finden Sie den Amtlichen Lawinenwarndienst unter der Internetadresse: http://www.land-oberoesterreich.gv.at/lawinenwarndienst

Pressekonferenzen

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Pressekonferenz am 8. Jänner 2014

Landesrat Rudi Anschober


zum Thema

"Ziele und Initiativen 2014: Es geht ums Ganze!"

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Pressekonferenz am 8. Jänner 2014

Frauen- und Bildungs-Landesrätin Mag.a Doris Hummer und Mag. Gerhard Leitner, MSc (Geschäftsführer LIMAK Austrian Business School)


zum Thema

"Programm zur Förderung derKarriereperspektiven von Frauen"

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Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • Mag.a Ursula Schöneborn-Siligan, p LL.M., MBA (LIMAK-Absolventin, Abteilungsleiterin MIC Customs Solutions)
  • HR Ing. Dr. Hermann Felbermayr (Leiter Direktion Bildung und Gesellschaft, Land )

Presseinformationen

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