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Landeskorrespondenz Nr. 222 vom 20. November 2013

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LH Pühringer überreichte Rettungs-Dienstmedaillen

(LK) Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer überreichte am 19. November 2013 an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Österreichischen Roten Kreuzes, Landesverband Oberösterreich, Rettungs-Dienstmedaillen. Der Festakt fand in feierlichem Rahmen im Steinernen Saal des Linzer Landhauses statt. Als Ehrengäste konnten KO LAbg. Gottfried Hirz, der Vizepräsident des Roten Kreuzes WHR Dr. Heinz Steinkellner und der Vizepräsident des Roten Kreuzes , Vzbgm. Dr. Günter Mayr begrüßt werden.

 

Hinweis: Die Fotos zu dieser Veranstaltung stehen auf der Homepage des Landes www.land-oberoesterreich.gv.at  (Medienservice > Event-Fotos) zum Download zur Verfügung.

 

Die ". RETTUNGS-DIENSTMEDAILLE IN GOLD" erhielt:

  • Hauptsanitätsmeister Leopold HOLZINGER, aus Inzersdorf im Kremstal

 

Die ". RETTUNGS-DIENSTMEDAILLE IN SILBER" erhielten:

  • Haupthelfer Andreas ENGLEDER, aus Walding
  • Hauptsanitätsmeister Josef FORTHUBER, aus Pischelsdorf am Engelbach
  • Rettungsrat Maria GRALL, aus Kirchdorf an der Krems
  • Hauptzugsführer Josef HASLINGER, aus Walding
  • Hauptzugsführer Norbert HOFINGER, aus Walding
  • Hauptzugsführer Josef RANINGER, aus Walding
  • Hauptzugsführerin Helga STADT, aus Walding
  • Oberrettungsrat Johannes THÜRRIEDL, aus Freistadt
  • Hauptzugsführerin Gertrude WÖGERBAUER, aus Walding

 

Die ". RETTUNGS-DIENSTMEDAILLE IN BRONZE" erhielten:

  • Haupthelfer Alfred ASCHAUER, aus Traun
  • Hauptsanitätsmeister Franz BAIER, aus Braunau am Inn
  • Haupthelferin Ingrid BARATSITS, aus Eferding
  • Abteilungskommandant Dr. Martin BINDER, aus Kirchdorf an der Krems,
  • Haupthelfer Mag. Peter BROZEK, aus Wels
  • Hauptzugsführerin Herta BUCHEBNER, aus St. Pantaleon
  • Haupthelferin Doris DANNERBAUER, aus Alkoven
  • Hauptsanitätsmeister Heinrich ERNST, aus Pregarten
  • Sanitätsmeister Heinz FEICHTENBÖCK, aus Neustift im Mühlkreis
  • Hauptzugsführerin Gabriele GRASSNIGG, aus Oberschlierbach
  • Hauptzugsführer Franz GRUBER, aus Vorchdorf
  • Haupthelferin Gabriele HINTEREGGER, aus Spital am Pyhrn
  • Abteilungskommandant Helmut HINTERHÖLZL, aus Hartkirchen
  • Haupthelfer Fritz HUEMER, aus Stroheim
  • Hauptsanitätsmeisterin Maria HUMMER, aus Kremsmünster
  • Hauptzugsführerin Gabriele LEITNER, aus Freistadt
  • Haupthelferin Maria MAYR, aus Schlierbach
  • Kolonnenkommandant Holger OPPENBORN, aus Engerwitzdorf
  • Haupthelfer Manfred REINDL, aus Sandl
  • Kolonnenkommandant Ing. Manfred ROISER, aus Kremsmünster
  • Rettungsrat Alfons STEINMETZ MSc, MBA, aus St. Georgen an der Gusen
  • Hauptzugsführer Dipl.-Ing. Peter WIMBERGER, aus Haag
  • Sanitätsmeister Hermann WOLFGRUBER, aus Ranshofen

Katastrophenschutz-Landesrat Hiegelsberger: Landesweite Stabsübung – Behörden und Einsatzorganisationen proben den Hochwassereinsatz

Am Freitag, 22. November 2013 probt das Katastrophenschutz-Management des Landes Oberösterreich den Einsatzablauf zwischen den Einsatzorganisationen und den Behörden auf allen Ebenen (Gemeinde, Bezirk, Land). Übungsannahme ist ein Donau-Hochwasser.
"Im Katastrophenfall müssen nicht nur die Einsatzorganisationen vor Ort auf den Ernstfall bestens vorbereitet sein. Richtiges Katastrophenschutz-Management zwischen den Einsatzorganisationen und den Behörden ist für den Einsatzablauf wesentlich. Dass die Übungsannahme im heurigen Jahr ein starkes Donau-Hochwasser ist, ist Teil der Evaluierung und Aufarbeitung des Juni-Hochwassers 2013", so Katastrophenschutz-Landesrat Max Hiegelsberger.

 

(LK) Aktueller denn je ist das heurige Thema bei der Landeskatastrophenschutzübung: Die landesweite Stabsübung des Oö. Katastrophenschutz-Managements soll die Abläufe im Hochwasserfall weiter optimieren. Verbesserungsmöglichkeiten, die sich nach Evaluierung des heurigen Hochwassers gezeigt haben, werden hier bereits erprobt. Gefragt wird dieses Mal nicht primär das Funktionieren der Einsätze vor Ort in den Einsatzgebieten sein, sondern das Katastrophenschutz-Management auf Stabsebene mit dem Ziel, Abläufe in und zwischen den verschiedenen Ebenen im Ernstfall zu optimieren.

 

Mehrere hundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bzw. Beteiligte mit den verschiedensten Funktionen sind an der Übung beteiligt. In den Stabsstellen auf Landesebene, Bezirkshauptmannschaften und Gemeinden sowie Vertreter der Freiwilligen Feuerwehren, vom Roten Kreuz, Polizei und dem Bundesheer trainieren am fiktiven Katastrophenszenario die Abläufe zwischen den Einsatzorganisationen und den Bezirken, aber auch zwischen Bezirks- und Landesebene sowie Bezirks- und Gemeindeebene. Unzählige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch Freiwillige werden dabei eingebunden.

Der für den Katastrophenschutz des Landes Oberösterreich zuständige Landesrat Max Hiegelsberger erwartet sich wichtige Ergebnisse zu den Abläufen im Katastrophenfall zwischen den Behörden sowie mit den Einsatzkräften, aber auch im Bereich der Kommunikation nach außen, dass heißt, bei der Information der Bevölkerung: "Auch zusätzliche Informationsschienen, wie etwa der Einsatz eines Call-Centers werden getestet. Des Weiteren wird ein vereinfachtes Krisen- und Katastrophenschutzportal des Landes Oberösterreich geprüft, wo aktuelle Informationen, Verhaltensregeln, usw. rund um das Ereignis zu finden sind und auch rasch auf mögliche Falschmeldungen in sozialen Netzwerken reagiert werden kann.

 

Überdies werden auch Verbesserungen, die durch Änderungen im Entwurf des Hochwasserrahmenplanes schon abgebildet sind, erprobt. Das sind etwa eine standardisierte Information unter anderem der Gemeinden über Pegelstände und Prognosen durch informativere Hochwasserberichte sowie die Anwesenheit von sechs Fachbereichen im Landesstab in Sachverständigenfunktion. Die Gemeinden und Bezirke werden über das Erreichen der Alarmstufen telefonisch automatisiert informiert.

 

Für schnelle Hilfsmaßnahmen im Ernstfall sind die gute Zusammenarbeit zwischen den Behörden und den Einsatzorganisationen sowie optimierte Ablaufpläne besonders wichtig. "Der Krisenstab des Landes Oberösterreich sowie die Zusammenarbeit zwischen den Behörden aller Ebenen und den Einsatzorganisationen haben beim Juni-Hochwasser 2013 gut funktioniert. Verbesserungen kann und muss es aber immer geben, Stillstand ist da, wo es um die Sicherheit der Menschen geht, jedenfalls nicht angebracht", so Hiegelsberger.

1 Idee – 10 Jahre – über 100 Erfolgsstories "Cross-Mentoring" – die oberösterreichische Plattform für weibliche Nachwuchsführungskräfte ist 10 Jahre alt

So sieht sie aus – eine moderne, selbsternannte Tafelrunde von elf neuen weiblichen Nachwuchsführungskräften. Bei der Zertifikatsverleihung Dienstag Abend im Linzer Schloss standen elf selbstbewusste Frauen, die ab sofort die Karriereleiter hochklettern werden, mit ihren Mentor/innen auf der Bühne.

 

(LK) Das Cross-Mentoring Programm ist mit bisher 127 teilgenommenen Mentees eine große Erfolgsgeschichte. 2001 wurde das Programm  im europäischen Jahr der Chancengleichheit vom Verein "Frauen im Trend" initiiert und mit der Begleitung des Instituts "Kössler & Partner" 2002/03 erstmals mit acht Unternehmen durchgeführt.

 

„Das Cross-Mentoring stellt eine bewährte Maßnahme zur Förderung weiblicher Nachwuchsführungskräfte dar und unterstützt diese, sich persönlich und beruflich weiterzuentwickeln“, ist Frauen-Landesrätin Mag.a Doris Hummer überzeugt. Sie hat im Jahr 2010 die Schirmherrschaft von Landtagspräsidentin a.D. Angela Orthner übernommen, welche das Programm als Vorsitzende des Vereins Frauen im Trend initiiert hat.
Seit 2003 haben über 120 Teilnehmerinnen das vom Land Oberösterreich finanzierte und vom Netzwerk Humanressourcen organisierte Programm absolviert.

 

Cross-Mentoring ist ein Führungskräfteentwicklungsprogramm, das weibliche Nachwuchs-Führungskräfte stärken und auf künftige Aufgaben vorbereiten soll. Mentee und Mentor oder Mentorin kommen aus unterschiedlichen Firmen und Institutionen und arbeiten ein dreiviertel Jahr zusammen.

 

Durch regelmäßige Treffen wird rasch ein Vertrauensverhältnis aufgebaut, das den unkomplizierten Austausch über berufliche Themen und Herausforderungen ermöglicht. Die Mentee bekommt die Möglichkeit, von der erfahrenen Führungskraft zu lernen und Fragen aus dem Alltag zu diskutieren. Das firmenübergreifende Matching unterstützt den Dialog über Organisationen hinweg und ermöglicht einen Blick über den Tellerrand.

Darüber hinaus stellt es ein wertvolles Instrument zur Mitarbeiter/innen-Bindung dar.
Im diesjährigen Durchgang haben die Unternehmen Energie AG Oberösterreich, DSM Fine Chemicals, LIWEST, VKB-Bank, HYPO Oberösterreich, . Gesundheits- und Spitals-AG, Johannes Kepler Universität, Industriellenvereinigung Oberösterreich, WKO Oberösterreich, Amt der Oö. Landesregierung und die Clusterland Oberösterreich GmbH teilgenommen.

 

Das Förderprogramm Cross Mentoring soll Frauen bestärken, den eigenen Weg zu gehen und die Fähigkeiten umzusetzen. Frauen sollten ihre Vorteile als Frau nützen.

 

"Cross-Mentoring hat einen erheblichen Beitrag dazu geleistet, den Suchscheinwerfer in Unternehmen gezielt auf Frauen zu richten" freut sich Frauen-Landesrätin und Schirmherrin des Förderprogramms Mag.a Doris Hummer.
Zehn Jahre Erfolgsgeschichte sind aber noch lange nicht genug - am 23. Jänner wird die Auftakt-Veranstaltung die elfte Runde Cross-Mentoring einläuten und noch viele Durchgänge sollen folgen, so Doris Hummer. 

 

Nähere Infos unter:  www.netzwerk-hr.at/crossmentoring

Mechatronik-Cluster mit dem Gold-Label ausgezeichnet

Wirtschafts-Landesrat Strugl: „Auszeichnung der EU rückt
heimischen Mechatronikstandort in den europäischen Blickpunkt“

 

(LK) Der Mechatronik-Cluster ist im Oktober – nach dem Kunststoff-Cluster im Jahr 2012 ¬– als zweiter Cluster der Clusterland Oberösterreich GmbH von der EU mit dem Gold-Label für exzellentes Cluster-Management ausgezeichnet worden. Die beiden bundesländerübergreifenden Cluster Mechatronik und Kunststoff werden von Christian Altmann in Oberösterreich und Harald Bleier in Niederösterreich gemanagt, die sich nun – als einzige in Europa – über eine doppelte Auszeichnung freuen.

 

Das im Zuge eines 2-Tages-Assessement erworbene Qualitäts-Zertifikat wird von der Europäischen Kommission durch das European Secretariat for Cluster Analysis vergeben. Insgesamt wurden bisher 27 Cluster-Organisationen aus ganz Europa (davon 5 in Österreich) mit dem Gold-Label als derzeit höchste Stufe für qualitatives Clustermanagement ausgezeichnet. "Diese wichtige internationale Anerkennung beweist, dass wir mit einer bundesländerübergreifenden Zusammenarbeit im Clusterbereich und der gemeinsamen Leitung des Mechatronik-Clusters und des Kunststoff-Clusters die Synergien im Management optimal genützt haben,“ freut sich Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl.

 

Benchmark nützt dem Cluster
Ziel des Gütezeichens ist es, die Professionalität von Clustermanagements zu steigern, sich mit anderen zu messen, voneinander zu lernen und Weiterentwicklungspotenziale aufzuzeigen. „Als Cluster bekommt man einen Spiegel vorgehalten: Stärken werden aufgezeigt aber auch mögliche organisatorische oder strategische Schwachstellen“, sagt Cluster-Manager Christian Altmann. „Nicht zu unterschätzen ist der Wissens- und Erfahrungsaustausch durch das Assessment und durch die Diskussion mit den unabhängigen Evaluatoren. Und: „Die Auszeichnung steigert die Bekanntheit des Mechatronik-Standorts Oberösterreich und nutzt so indirekt auch unseren Partner-Unternehmen“, ergänzt Altmann.

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