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Oö. Hundehalte-Sachkundeverordnung

Damit der Hund auch richtig gehalten wird, muss sich sein neues Herrl oder Frauerl das nötige Wissen dafür aneignen.

Wer benötigt einen allgemeinen Sachkundenachweis?

Hundehalterinnen und Hundehalter, die seit 1. Juli 2003 einen neuen Hund anmelden und bisher mit einem anderen oder früheren Hund noch keine Ausbildung im Sinn des § 4 Oö. Hundehalte-Sachkundeverordnung (zB. Begleithundeprüfung BgH-1) nachweisen können, benötigen einen Allgemeinen Sachkundekursnachweis. Dieser ist dann gegeben, wenn die künftige Hundehalterin bzw. der Hundehalter eine mindestens dreistündige theoretische Ausbildung, gehalten von einer Tierärztin bzw. einem Tierarzt und einer Hundetrainerin bzw. einem Hundetrainer, absolviert hat.

Erweiterte Sachkunde

Wenn die Auffälligkeit eines Hundes durch die Bürgermeisterin oder den Bürgermeister (Magistrat) mit Bescheid festgestellt wurde, so ist gleichzeitig die Hundehalterin bzw. der Hunderhalter aufzufordern, binnen einer angemessenen Frist, längstens innerhalb eines Jahres, den Nachweis einer erweiterten Sachkunde für den auffälligen Hund zu erbringen.
Die erweiterte Sachkunde ist als gegeben anzunehmen, wenn die Hundehalterin bzw. der Hundehalter nachweist, dass mit diesem Hund eine der nachstehenden Ausbildungen absolviert und die dazugehörende Prüfung erfolgreich abgelegt wurde:

  1. Begleithundeprüfung mit Verhaltenstest (BH-Prüfung), Begleithundeprüfung (BGH-1) oder eine darauf aufbauende Ausbildung nach der Österreichischen Prüfungsordnung (ÖPO) des Österreichischen Kynologenverbandes (ÖKV).
  2. Begleithundeprüfung mit Verhaltenstest (BH-V), Begleithundeprüfung I (BHI) oder eine darauf aufbauende Ausbildung nach der Prüfungsordnung der Österreichischen Hundesport Union (Ö.H.U.).
  3. Ausbildung zum Jagdhund nach der Prüfungsordnung des Oö. Landesjagdverbandes für die "Brauchbarkeitsprüfung für Jagdhunde in Oberösterreich", Ausgabe 1996 oder  den Leistungsprüfungen nach der Prüfungsordnung des Österreichischen Jagdgebrauchshundeverbandes (ÖJGV).
  4. Ausbildung zum Blindenführhund im Sinn des § 39a Bundesbehindertengesetz, BGBl.I Nr. 150/2002.

Wenn Sie Fragen dazu haben, wenden Sie sich bitte an:

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