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Landeskorrespondenz Nr. 71 vom 11. April 2013

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Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer: Das Musiktheater präsentiert sich als "Haus der Künste"

(LK) Am Donnerstag, 11. April 2013, wird das Linzer Musiktheater mit einem Festakt offiziell eröffnet. "Das Musiktheater versteht sich nicht nur als einer der modernsten Theaterbauten Europas, es ist ein Haus der Künste, ein Haus, das das Selbstbild Oberösterreichs als hervorragendes Kulturland spiegelt", erklärt Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer. "Architektur, Musik und Kunst gehen in diesem Haus eine einzigartige Symbiose ein, was die Symbolkraft des Hauses zusätzlich unterstreicht."

 

Im Rahmen einer Feier am Mittwoch, 10. April 2013 wurden nicht nur die bereits verwirklichten "Kunst am Bau"-Projekte präsentiert, es wurde auch an der Kasse des Musiktheaters die erste Eintrittskarte verkauft, der Shop eröffnet, die Jukebox in Betrieb genommen und das von Balduin Sulzer komponierte Pausensignal war erstmals zu hören.

 

"Kunst am Bau" im Musiktheater
Die im Rahmen von "Kunst am Bau" im und um das Musiktheater verwirklichten Projekte wurden im Rahmen eines geladenen Wettbewerbs von einer Fachjury ausgewählt.

 

Bei den ausgewählten Projekten handelt es sich um:

  • Gestaltung Trafohäuschen am Platz vor dem Musiktheater: Prof. Hans Kupelwieser (geb. 1948 in Lunz am See)
  • Gestaltung Lamellenwand: Constantin Luser (geb. 1976 in Graz)
  • Wandgestaltung: Oliver Dorfer (geb. 1963 in Linz)
  • Hängeskulptur: Klaus Pinter (geb. 1940 in Schärding)
  • Einhausung Straßenbahn: Johannes Deutsch (geb. 1960 in Linz). Dieses Projekt wird aus technischen Gründen erst in den kommenden Monaten umgesetzt.

 

Zu den im Rahmen von "Kunst am Bau" verwirklichten Projekten zählen weiters:

 

Das Projekt "KlangFoyer", eine interaktive, 15 Meter lange Medienwand, die genauso wie ein "SpielTisch" in Zusammenarbeit mit dem AEC entstanden ist, und die den Besucherinnen und Besuchern das Eintauchen in die Musiktheaterwelt ermöglichen. In einer  "HörBar" werden Musik, Klang und Stimme präsentiert. Kunstvermittlung wird so in einer neuen Art gelebt.

 

Die Integration von zeitgenössischer bildender Kunst, die durch eine großzügige Schenkung zweier großformatiger Arbeiten von Gottfried Mairwöger (1951 – 2003) an das Land Oberösterreich und den Ankauf einer großformatigen Arbeit der Linzer Künstlerin Elisabeth Plank aus dem Ankaufsprogramm des Landes ermöglicht wird. Die Arbeiten von Gottfried Mairwöger und Elisabeth Plank werden in den sogenannten "Künstler-Lichthöfen" im Musiktheater präsentiert.

 

Der Kostenrahmen für alle im Zusammenhang mit Kunst am Bau stehenden Projekte liegt bei mehr als 1,2 Millionen Euro.

 

Musiktheater Buch "Am Volksgarten 1"
Am Mittwoch, 10. April 2013, wurde im Musiktheater zudem das Buch "Am Volksgarten 1 – Musiktheater im Aufbruch" präsentiert, das im Verlag Anton Pustet anlässlich der Musiktheater-Eröffnung erschienen ist. Das Buch veranschaulicht, dass in Linz nicht nur räumlich, sondern auch programmatisch ein zeitgenössi¬sches Musiktheater verhandelt wird. Architekten, Intendanten und Dirigenten, Komponisten, Kulturschaffende, Architekturkritiker und Bühnentechniker erzählen in dieser Neuerscheinung von ihrer Passion für das Musiktheater im 21. Jahrhundert, so unter anderen Thomas Macho, Elke Heidenreich, Terry Pawson, Dieter Bartetzko,
Andrea Amort, Dennis Russell Davies, Bob Israel und viele mehr. Das Buch (ISBN 978-3-7025-0711-4) ist ab sofort zum Preis von 29 Euro im Buchhandel erhältlich.

 

Hinweis: Honorarfreies Bildmaterial von der Präsentation im Musiktheater ist im Anschluss an die Veranstaltung im Pressebereich auf der Homepage des Landestheaters abrufbar: Icon Externer Link www.landestheater-linz.at

LH Dr. Pühringer überreichte Berufstitel und Ehrenzeichen

(LK) Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer überreichte am 10. April 2013 an verdiente Persönlichkeiten des Landes Oberösterreich Berufstitel und Ehrenzeichen. Der Festakt fand in feierlichem Rahmen im Veranstaltungszentrum Redoutensäle in Linz statt. Als Ehrengäste konnten Landtagspräsident Friedrich Bernhofer, Landtagspräsidentin a.D. Angela Orthner, Bundesratspräsident a.D. em. Univ.-Prof. Dr.Dr.h.c. Herbert Schambeck, Bundesrat Bgm. Ewald Lindinger, NAbg. a.D. Hans Hofer, Vizepräsident MR Dr. Thomas Fiedler, Ärztekammer und Landesschulratsdirektor Hofrat Dr. Josef Niedermaier begrüßt werden.

 

Hinweis: Die Fotos zu dieser Veranstaltung stehen auf der Homepage des Landes (Medienservice > Event-Fotos) zum Download zur Verfügung.

 

Das "GROSSE GOLDENE EHRENZEICHEN FÜR VERDIENSTE UM DIE REPUBLIK ÖSTERREICH" erhielt:

  • Landesamtsdirektor-Stv. Nationalratsabgeordneter a.D. W.Hofrat Dr. Peter SONNBERGER, ehem. Mitglied des Nationalrates und ehem. Mitglied des Stadtsenates Linz, aus Linz

 

Das "ÖSTERREICHISCHE EHRENKREUZ FÜR WISSENSCHAFT UND KUNST I. KLASSE" erhielt:

  • FH-Prof. MMag. Dr. Johann MAYR, ehem. Professor für Medientheorie, Mediensoziologie und Mediengeschichte sowie Grundlagen der Philosophie, Soziologie und Psychologie am Fachhochschul-Studiengang "Medientechnik und –design" in Hagenberg, aus Linz

 

"MEDIZINALRÄTIN/MEDIZINALRAT" wurden:

  • Dr. Michael BSTEH, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Linz, aus Wilhering
  • Dr.in Gabriele MOHR-BAUMANN, Ärztin für Allgemeinmedizin in Linz, aus Linz
  • Dr. Franz SCHRAMM, Arzt für Allgemeinmedizin in Traun, aus Traun,

 

"BAURAT h.c." wurde:

  • Dipl.-Ing. Joachim KLEINER, Zivilingenieur für Bauwesen in Wels, aus Wels

 

Das "SILBERNE EHRENZEICHEN FÜR VERDIENSTE UM DIE REPUBLIK ÖSTERREICH" erhielt:

  • Ehren-Oberbrandrat Anton WOLFRAM, Ehrenvorsitzender der Kameradschaft höherer Feuerwehroffiziere Oberösterreichs, aus Wartberg an der Krems

 

Das "GOLDENE VERDIENSTZEICHEN DER REPUBLIK ÖSTERREICH" erhielten:

  • Amtsleiter i.R. Josef BACHLEITNER, ehem. Amtsleiter der Friedensgemeinde Moosdorf, aus Feldkirchen
  • Amtsleiter i.R. OAR i.R. Herbert EHRENBRANDNER, ehem. Amtsleiter der Marktgemeinde Micheldorf, aus Micheldorf in Oberösterreich 
  • Amtsleiter i.R. Alois LEITHNER, ehem. Amtsleiter der Gemeinde Rainbach im Innkreis, aus Rainbach im Innkreis

 

Das "SILBERNE VERDIENSTZEICHEN DER REPUBLIK ÖSTERREICH" erhielten:

  • Vizebürgermeister a.D. Leopold HUBER, ehem. Vizebürgermeister der Gemeinde Sipbachzell, aus Sipbachzell
  • Margareta LEITNER, ehem. Sekretärin am Institut für Staatsrecht und Politische Wissenschaften der Johannes Kepler Universität in Linz, aus Linz

 

Die "GOLDENE MEDAILLE FÜR VERDIENSTE UM DIE REPUBLIK ÖSTERREICH" erhielten:

  • Gemeinderat a.D. Hermann AUSSERHUBER, ehem. Gemeinderat der Gemeinde Sipbachzell, aus Sipbachzell
  • Gemeindevorstand a.D. Johann Anton KÖNIG-FELLEITNER, ehem. Gemeindevorstand der Gemeinde Sipbachzell, aus Sipbachzell

 

Das "Bundes-Ehrenzeichen" erhielt:

  • Dipl.-Ing.in Sigrid GRUBER-BARTH, Museumskustodin im öffentlich privaten Kutschenmuseum Gruber sowie Nationalparkrangerin im Nationalpark Kalkalpen aus Großraming

Kurzentrum mit 200 Betten entsteht in Bad Goisern - Fa. Künig investiert 20 Mio. Euro in Schwefelheilbad

(LK) Auf dem Areal des ehemaligen Kurhotels Bad Goisern errichtet die Fa. Künig mit Sitz in Kufstein ein neues Schwefelheilbad mit 150 Zimmern auf Vierstern-Niveau. Rund 20 Millionen Euro werden investiert. Am Mittwoch, 10. April 2013, fand der offizielle Spatenstich in Bad Goisern mit LH-Stv. Josef Ackerl, Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Viktor Sigl und Geschäftsführer Mag. Engelbert Künig statt. Die Fertigstellung und Eröffnung ist für Herbst 2014 geplant.

 

Neben Schwefel-Anwendungen und Massagen soll im Kurzentrum künftig ein umfassendes Therapieangebot mit Elektrotherapie, Gamma-Swing, Ganzkörperkältetherapie und CO2-Therapien unter einem Dach möglich sein. "Mit der natürlichen Heilkraft des Schwefels können chronische Schmerzen und Funktionsstörungen bei Erkrankungen des Bewegungsapparates erfolgreich behandelt werden", erklärt der künftige Geschäftsführer, Mag. Engelbert Künig. Sein Unternehmen betreibt bereits zehn Kurzentren in Österreich und Deutschland. Jenes in Bad Goisern soll längerfristig zu einem internationalen Kompetenzzentrum für die Behandlung mit Schwefel ausgebaut werden.
"Mit dem Schwefelheilbad entsteht ein neuer Leitbetrieb für den Gesundheitstourismus, der mindestens 80 Arbeitsplätze schafft und im Vollbetrieb rund 70.000 Nächtigungen nach Bad Goisern bringen wird", betont Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Viktor Sigl.
"Das moderne Kurzentrum ist ein wichtiges Projekt für die Gemeinde. Einerseits, um die Rolle von Bad Goisern als Kurort nachhaltig zu definieren, andererseits um Arbeitsplätze zu sichern und die regionale Wirtschaft zu stärken. Aus Mitteln des Gemeinderessorts haben wir das Projekt daher mit 1,85 Millionen Euro unterstützt", so Gemeindereferent LH-Stv. Josef Ackerl.
Bürgermeister Peter Ellmer hebt die Bedeutung für die Entzerrung der Saisonen hervor: "Mit dieser Millionen-Investition wird Goisern seinen Status als Bad festigen und ausbauen. Sie wird dazu beitragen, dass das Innere Salzkammergut als einzige touristische Region in Oberösterreich das 2-Saisonenkonzept weiter glaubhaft 
darstellen kann. Und mit dem Tourismus wird das Kurzentrum indirekt auch die lokale Wirtschaft stärken."

Genussland und Berufschule 3 in Wels präsentieren: Regionalität macht Schule – Einzelhandelslehrlinge zeigen, warum heimische Lebensmittel die bessere Wahl sind

Ein Lehrlings-Projekt macht Schule für Regionalität beim Lebensmitteleinkauf. Bei einem "Tag voller regionaler Genüsse" präsentierten rund 40 Schülerinnen und Schüler der REWE-Abschlussklasse für Lebensmittel-Einzelhandel ihr Abschlussprojekt zum Thema "Regionale Lebensmittel – besser leben" den Schulkamerad/innen und der Öffentlichkeit.
Oberösterreichs Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger zeigte sich von dem nachhaltigen und bisher einzigartigen Abschlussprojekt beeindruckt: "Es macht Freude, dieses große Engagement der Lehrlinge in der Bewusstseinsbildung für den Einkauf regionaler Lebensmittel zu sehen. Sie sind wichtige Multiplikatoren für den Wert heimischer Lebensmittel."

 

(LK) Eigentlich ist ein Abschlussprojekt in der Berufschule 3 in Wels im Bereich Lebensmittel-Einzelhandel nicht vorgesehen. Die Schüler/innen der REWE-Abschluss-Klasse Lebensmittel-Einzelhandel haben sich dennoch freiwillig und auch in ihrer Freizeit mit dem regionalen Einkauf von Lebensmitteln auseinandergesetzt. In ihrem Abschlussprojekt hinterfragten sie die Bedeutung des regionalen Einkaufs von Lebensmitteln für die Umwelt, die Gesellschaft, die Erzeuger und die Konsument/innen. Dabei sammelten sie viele Vorteile für die jeweiligen Bereiche.
Im Rahmen eines Abschlussprojektes unter dem Motto: „Ein Tag voller regionaler Genüsse“ präsentieren die Lehrlinge am 10. April 2013 ihren knapp 400 Schulkolleg/innen ihre Ergebnisse und zehn Genussland Oberösterreich-Partnerbetriebe boten ihre Produkte zum Verkosten an. In einem Fachvortrag zum Thema „Regionale Lebensmittel – besser leben“, informierten sie ihre Mitschüler/innen über die Bedeutung des regionalen Lebensmitteleinkaufs.
Ihr Ziel war es, mit dieser Einladung zur Verkostung der regionalen Spezialitäten ihre Schulkolleg/innen von der Qualität und vom gesellschaftlichen Wert der präsentierten heimischen Lebensmittel zu überzeugen und zum Kauf anzuregen.

Regionalität macht Schule – Premiere auch für das Genussland
Das ist die erste Kooperation von Genussland Marketing Oberösterreich mit einer Schule. "Mit einer Berufsschule, wo Lehrlinge für den Lebensmittel-Einzelhandel ausgebildet werden, macht das doppelt Sinn. Sie sind die zukünftigen Entscheidungsträger bei der Sortimentsgestaltung sowie bei der Bewerbung und Produktpräsentation von regionalen Lebensmitteln im Lebensmittelgeschäft. Und jede und jeder Einzelne ist auch selbst eine Konsumentin oder ein Konsument", sagt Landesrat Hiegelsberger, der möglichst viele Menschen für den regionalen Lebensmitteleinkauf sensibilisieren möchte.

 

Einzigartiges Projekt mit einzigartigem Engagement
Alle Vorbereitungen fanden in Rahmen des Unterrichtes fächerübergreifend statt. Nicht nur die Schüler/innen haben ihre Freizeit geopfert, um das Projekt auf die Beine zu stellen. Und das Projekt erregt großes Interesse. Neben Oberösterreichs  Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger reisten zur Präsentation auch hohe Vertreter der REWE Group an:  Merkur-Vorstand Klaus Pollhammer, REWE Group International AG Personaldirektor Johannes Zimmerl, REWE Group International AG Karriereschmiede Lehrlingsbeauftrage für Österreich Doris Rannegger, Obmann des Lebensmittelhandels KR Johannes Jetschgo, Merkur Regionalleiter für Oberösterreich Wallner, Merkur Marktleiter/innen aus ganz Oberösterreich, Billa Marktleiter/innen,
Penny-Markt Lehrlingsbeauftragter für Österreich Mario Zwickl, Genussland Marketing Oberösterreich Geschäftsführer Josef Lehner und viele mehr.

 

Die teilnehmenden Genussland-Produzenten:

  • Sauwald Erdäpfel Pamminger, St. Ägidi
  • Bio-Gemüse Pflügelmeier, Fraham
  • Suppen, Saucen, Gewürze Auinger, Haslach
  • Edelobstverwertung Parzmair, Schwanenstadt
  • Mühlviertler Naturbäcker, Bräuer, Reichenthal
  • Apfelino Obsthof, Schiefermüller, Mistelbach
  • Hofmolkerei Staufer, Zipf
  • Strobl Obst, St. Georgen
  • Bio-Manufaktur Zagler, Braunau am Inn
  • Österreichische Bergkräuter, Dirnberger,  Hirschbach

 

"Das Genussland Marketing Oberösterreich und die Berufsschule 3 in Wels beschreiten mit dieser Kooperation einen sinnvollen, spannenden und nachhaltigen Weg", sind Josef Lehner, Geschäftsführer Genussland Marketing und Projektleiter Dipl.-Päd. Gerhard Gruber überzeugt. "Die Bewusstseinsbildung der jungen Menschen für den Einkauf regionaler Lebensmittel kann zu einer Änderung des Konsumverhaltens führen, von der wir Menschen und unsere Umwelt profitieren."

Lawinenlagebericht des Amtes der Oö. Landesregierung vom 11. April 2013

(LK) Heute Donnerstag ziehen im Bergland immer wieder Wolkenfelder durch. Meist scheint aber jedoch die Sonne. In 1.500 m Höhe hat es zu Mittag plus 7 Grad und in 2.000 m Höhe plus 4 Grad. Der Wind um Süd ist mäßig. Morgen Freitag ziehen vermehrt Wolken auf und über 1.600 m Höhe schneit es zeitweise etwas. In 1.500 m Höhe hat es plus 1 Grad und in 2.000 m Höhe minus 1 Grad. Der Wind um West ist mäßig.

 

Schneedeckenaufbau:
Nur sehr wenige Zentimeter Neuschnee hat es gestern in den Hochlagen gegeben, darunter unergiebigen Regen. Über Nacht hat sich die Altschneedecke kaum gefestigt und ist nur teils tragfähig verharscht. Mit den sehr milden Temperaturen und der Sonneneinstrahlung weicht die Oberfläche rasch auf, verliert somit an Festigkeit und wird vor allem sonnseitig feucht bis nass und schwer. Die kompakte Altschneedecke ist abgesehen von den nordseitigen Hochlagen bis zum Boden durchfeuchtet. In den tiefen Lagen liegt nur mehr wenig Schnee, sonnseitig ist es aper.

 

Gefahrenbeurteilung:
Die Lawinengefahr wird nur in der Früh als gering eingestuft. Ab den späten Vormittagsstunden steigt sie dann durch die sehr milden Temperaturen und zeitweise Sonneneinstrahlung auf mäßig, bis in die mittleren Lagen sogar auf erheblich an. Aus sehr steilen, nicht entladenen Bereichen sind Selbstauslösungen von Feucht- und Nassschneelawinen unbedingt zu beachten. In den nordseitigen Hochlagen sind noch ältere Triebschneeablagerungen vorhanden, auf die ebenfalls noch zu achten ist.

 

Gefahrenbeurteilung nach der fünfteiligen europäischen Lawinengefahrenskala

  • Gefahrenstufe: 1 - 3
  • Tendenz: Nur mehr leichter Tagesgang der Lawinengefahr.

 

Europäische Lawinengefahrenskala:
1 gering
2 mäßig
3 erheblich
4 groß
5 sehr groß

 

Achtung Redaktionen!
Auf der Landeshomepage finden Sie den Amtlichen Lawinenwarndienst unter der Internetadresse: http://www.land-oberoesterreich.gv.at/lawinenwarndienst

Pressekonferenzen

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Pressekonferenz am 11. April 2013

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, ORF-Landesdirektor Mag. Kurt Rammerstorfer und ORF OÖ Programm- und Sportchef Reinhard Waldenberger


zum Thema

"Oberösterreich bewegt sich - Neue Initiative: Wir machen Meter"

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Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • Dr. Heinrich Gmeiner, Koordinator "Gesundes Oberösterreich"

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Pressekonferenz am 11. April 2013

Bildungs-Landesrätin Mag.a Doris Hummer, Mag. Karl Lehner, MBA (Sprecher des gespag-Vorstandes) und Mag. Rudolf Wagner (Kaufmännischer Direktor LKH Freistadt)


zum Thema

"Betriebliche Kinderbetreuung: gespag-Spital in Freistadt ist -Pilotprojekt"

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Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • Mag. Thomas Mörth (Gruppe Kinderbetreuung, Direktion Bildung und Gesellschaft, Land )

Presseinformationen

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