Amt der Oö. Landesregierung
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Grün- und Strauchschnittsammelstellen

Förderung von Bezirksabfallverbänden und Statutarstädten für die Planung, Bauleitung und Errichtung von Grün- und Strauchschnittsammelstellen.

Wer wird gefördert?

  • Bezirksabfallverbände
  • Statutarstädte

Was wird gefördert?

  • Planungskosten und Bauleitungskosten
  • Errichtungskosten (wie Asphaltierung, Einfriedung, Befestigung etc.)
  • Container für Grün- und Strauchschnitt (auch Absenkungen, Sammelboxen etc.)

Nicht gefördert werden Maschinen und maschinelle Anlagen sowie die Kosten für Grundstücke.

Wie wird gefördert?

Abhängig von der Anzahl der Einwohnerinnen und Einwohner, welche zu dieser Sammelstelle anliefern, kann die Grünschnittübernahmestelle in folgender Höhe gefördert werden:

  • bis zu 5.000 Einwohnerinnen bzw. Einwohner:
    bis 40 Prozent der anrechenbaren Nettoinvestitionskosten, jedoch maximal 10.000 Euro
  • von 5.001 – 10.000 Einwohnerinnen und Einwohner:
    bis 40 Prozent der anrechenbaren Nettoinvestitionskosten, jedoch maximal 15.000 Euro
  • von 10.001 – 20.000 Einwohnerinnen und Einwohner:
    bis 40 Prozent der anrechenbaren Nettoinvestitionskosten, jedoch maximal 20.000 Euro
  • mehr als 20.000 Einwohnerinnen und Einwohner:
    bis 40 Prozent der anrechenbaren Nettoinvestitionskosten, jedoch maximal 25.000 Euro

 

Hinweis:
Wird eine Sammelstelle im Rahmen eines ASZ-Neubaues bzw. nachträglich in einem bestehenden ASZ errichtet, so erhöht sich die Förderungssumme, unabhängig von der Einwohnerzahl, auf bis 40 Prozent der anrechenbaren Kosten, jedoch maximal 25.000 Euro.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

Das Förderungsansuchen ist vor Baubeginn bei der Förderungsstelle einzureichen. Sowohl für die Errichtung im Altstoffsammelzentrum als auch außerhalb eines ASZ sind jedenfalls folgende Voraussetzungen zur Gewährung einer Förderung zu erfüllen:

  • Die Übernahme von Rasenschnitt und leicht faulfähigen Abfällen muss entweder in flüssigkeitsdichten Containern erfolgen oder die Sammelstelle baulich so ausgeführt sein, dass auftretende Sickerwässer erfasst werden und nicht ungehindert zur Versickerung gelangen können.
  • Für die Grün- und Strauchschnittübernahmestelle müssen sämtliche zum Betrieb erfor­derlichen Bewilligungen vorliegen und diese im Zuge des Förderungsantrages der Förder­stelle übermittelt werden.
  • Grünabfälle bzw. leicht faulfähige Materialien müssen mindestens einmal wöchentlich zu einer bewilligten Bioabfallbehandlungsanlage gebracht werden.
  • Die anliefernden Gemeinden, Statutarstädte bzw. der Bezirksabfallverband haben einen Vertrag mit dem Betreiber der Abfallbehandlungsanlage abzuschließen, in der die gesammelten biogenen Abfälle verarbeitet werden.
  • Die Grünschnittsammelstelle wird vom zuständigen Bezirksabfallverband bzw. der Statutarstadt errichtet.
  • Bei der Übernahme der biogenen Abfälle werden keine gesonderten Gebühren ver­rechnet.
  • Der gesammelte Strauchschnitt wird vor Ort gehäckselt, um im Sinne des Klimaschutzes unnötige Transportwege zu vermeiden.
  • Sollte der Bezirksabfallverband bzw. die Statutarstadt nicht Eigentümer des Grundstückes sein, auf dem die Sammelstelle errichtet wird, so ist eine schriftliche Vereinbarung ‑ getroffen zwischen Grundstückseigentümerin bzw. -eigentümer und Bezirksabfallverband bzw. Statutarstadt ‑ vorzulegen, die eine Nutzung des betreffenden Grundstückes für mindestens zehn Jahre gewähr­leistet.
  • Nachvollziehbare Darstellung über das Einzugsgebiet (Einwohnerinnen und Einwohner).

Erforderliche Unterlagen:

  • Antragsformular Land OÖ (vollständig ausgefüllt und unterfertigt)
  • Genehmigungen, Bescheide, sämtliche erforderliche Bewilligungen
  • Rechnungsbelege und Zahlungsbestätigungen (Kopie)
  • Abrechnungsformular Land OÖ
  • Pachtvertrag (sonstige vertragliche Vereinbarung)

 

Anmerkung: Rechnungen können nur im Leistungszeitraum des Genehmigungsjahres bzw. nach festgelegter Frist anerkannt werden.

 

Weitere Unterlagen sind bei Bedarf der Förderstelle vorzulegen. Alle angeführten Unterlagen können elektronisch per E-Mail an foerderungsantrag.us.post@ooe.gv.at übermittelt werden.

Abwicklung / Antragstellung

Die einfache und schnelle Abwicklung Ihrer Förderungsanträge ist ein wesentlicher Aspekt unserer Arbeit. Damit dieses gemeinsame Ziel erreicht werden kann, möchten wir für die betreffenden Maßnahmen die optimale Antragstellung und Durchführung aufzeigen:

 

Antragstellung

Der Förderungsantrag ist VOR Durchführung der Maßnahme an die Förderstelle des Landes Oberösterreich zu senden. Sämtliche notwendigen Unterlagen für die Beurteilung der Förderungsfähigkeit Ihrer Investition sind mit dem Antrag zu übermitteln. Das Fehlen von Unterlagen verzögert die Bearbeitung des Antrages.

 

Beurteilung

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Förderungsteams prüfen gemeinsam mit den Fachexpertinnen und -experten die Vollständigkeit der Unterlagen und Einhaltung der Kriterien. Nach Abschluss der Kontrolle wird ein auf Basis der prognostizierten Kosten vorläufiger Fördervorschlag erarbeitet.

 

Genehmigung

Nach Genehmigung durch das zuständige Landesregierungsmitglied oder die Landes­regierung wird Ihnen der vorläufige Fördervorschlag übermittelt.

 

Auszahlung

Nach Umsetzung der Maßnahmen und Vorlage der Rechnungen sowie aller notwendigen Unterlagen wird der endgültige Förderbetrag errechnet und auf das von Ihnen ange­gebene Konto überwiesen. Sollten die tatsächlichen Abrechnungskosten geringer sein als in der Kostenschätzung angenommen, so reduziert sich die Förderung aliquot.

Laufzeit

1. April 2016 bis 31. Dezember 2019 und nach Maßgabe der vorhandenen finanziellen Mittel.

Formular

Wenn Sie Fragen dazu haben, wenden Sie sich bitte an:

Amt der Oö. Landesregierung • 4021 Linz, Landhausplatz 1 • Telefon (+43 732) 77 20-0 • E-Mail post@ooe.gv.at