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Landeskorrespondenz Nr. 2 vom 4. Jänner 2011

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. Entwicklungshilfe für eine gerechtere Welt: Eduard-Ploier-Preis 2011 und Eduard-Ploier-Journalistenpreis 2011 ausgeschrieben

(LK) Das Land bekennt sich seit mehr als 40 Jahren zur Entwicklungshilfe. Mit 1 Million Euro aus dem Entwicklungshilfe-Budget des Landes werden jährlich mehr als 100 Entwicklungshilfeprojekte unterstützt. "Entwicklungshilfeprojekte sollen "Hilfe zur Selbsthilfe" ermöglichen, die Lebensverhältnisse spürbar verbessern und ein Bewusstsein der oberösterreichischen Bevölkerung für dieses Anliegen schaffen", sagt Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, der seit Oktober 2010 für die Entwicklungszusammenarbeit zuständig ist. "Das bewusste Engagement der oberösterreichischen Landespolitik für Entwicklungszusammenarbeit ist auch ein Stück Friedenspolitik", betont der Landeshauptmann.
 
Das Land Oberösterreich schreibt daher auch im Jahr 2011 wieder den Eduard-Ploier-Preis für Entwicklungszusammenarbeit und den Eduard-Ploier-Journalisten-Preis für Publikationen, welche die Idee der Entwicklungshilfezusammenarbeit ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken, aus.

 

EDUARD-PLOIER-PREIS 2011

Eduard Ploier hat in der Entwicklungszusammenarbeit durch Jahrzehnte aus tiefster Überzeugung und mit großer Dynamik gewirkt. Er hat schon frühzeitig erkannt, dass Entwicklungshilfe nicht bloß im Geben von Almosen besteht, sondern dass sie als Hilfe zur Selbsthilfe zu begreifen ist. In Würdigung seiner Verdienste und um das Gedankengut der Entwicklungszusammenarbeit zu verbreiten und zu vertiefen sowie um hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Entwicklungszusammenarbeit zu würdigen, wurde der Eduard-Ploier-Preis geschaffen, der hiemit zum Stichtag 4. Jänner 2011, dem Todestag Eduard Ploiers, ausgeschrieben wird.

 
Bei der Einreichung um den Eduard-Ploier-Preis des Landes Oberösterreich und der Diözese Linz ist zu beachten, dass

  • das Projekt realisiert sein oder konkret realisierbar erscheinen soll,
  • das Projekt eine regionale Bedeutung erreicht haben oder voraussichtlich erreichen soll,
  • das Projekt beispielgebend und/oder innovativ sein soll.

Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen sowie Personenvereinigungen aus ganz Österreich, wobei ein Bezug zum Bundesland Oberösterreich gegeben sein muss.

 

Die Preisträger/innen werden durch eine Jury, bestehend aus je einem Vertreter der dem Kuratorium angehörenden Einrichtung festgelegt. Diese Kuratoren stiften durch finanzielle Leistungen den Eduard-Ploier-Preis. 
 
Förderungspreise:
Die Vergabe der Preise erfolgt gemäß den Statuten des Kuratoriums für den Eduard-Ploier-Preis, wobei ein Preis oder mehrere Preise in der Höhe bis zu einem Gesamtbetrag von 24.000 Euro regelmäßig und zwar im Abstand von jeweils zwei Jahren, an einen/eine oder mehrere Preisträger/innen, vergeben werden können.

 

EDUARD-PLOIER-JOURNALISTENPREIS 2011

Das Eduard-Ploier-Preis-Kuratorium stiftet für hervorragende journalistische Leistungen zur Förderung der Entwicklungszusammenarbeit den Eduard-Ploier-Journalistenpreis. Der Preis verfolgt das Ziel, die Idee von Eduard Ploier im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit aufzugreifen und jene publizistischen Leistungen zu fördern, die das Gedankengut der Entwicklungszusammenarbeit und die Hilfe zur Selbsthilfe einer breiten Öffentlichkeit nahe bringen.

 

Würdigungspreis:
Der Preis wird jedes zweite Jahr an Journalistinnen/Journalisten vergeben, die über Projekte berichten, die mit Oberösterreich in Beziehung stehen. Die Höhe des Preises beträgt  3.000 Euro. Der Eduard-Ploier-Journalistenpreis wird als Würdigungspreis vergeben. Der Einreicher muss nicht der Autor/die Autorin sein.
 

Einreichung:
Bewerbungen um den Eduard-Ploier-Preis sind schriftlich mit einer entsprechenden Projektbeschreibung vorzunehmen.

Für die Bewerbung um den Eduard-Ploier-Journalistenpreis kommen nur jene journalistischen Arbeiten in Betracht, die in den der Ausschreibung vorangegangenen zwei Jahren in Zeitungen, Zeitschriften, Fernsehen, Radio und Internet veröffentlicht wurden. Die Arbeiten sind der Einreichung beizulegen.
 
Einreichschluss:
Die Einreichungen für den Eduard-Ploier-Preis 2011 und für den Eduard-Ploier-Journalistenpreis 2011 können bis 15. April 2011 beim Amt der Oö. Landesregierung, Bahnhofplatz 1, 4021 Linz, zu Handen Herrn Hofrat Mag. Hubert Huber abgegeben werden.
 
Die Preisträger 2009 waren:

  • Otto Hirsch für die Projekte "Solidarität gegen Krieg, Aufbau einer Schneiderei, Schule, Kindergarten und Sozialberatungsstelle" in Kunduz, Afghanistan und "Bau einer Gesundheitsstation Kaabong in Uganda"
  • Dipl.-Ing. Monika Mensah Offei für das Entwicklungshilfeprojekt "Gesundheitseinrichtung in Ghana - Gansmens Medical Centre"
  • Prälat Mag. Josef Ahammer für seine 44 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit in der Missions Verkehrsarbeitsgemeinschaft MIVA
  • Prof. Andreas Gruber aus Wels für die Filmprojekte "Kaffee mit Milch und Zucker", "Coffee to go" und "Um Fair zu sein - Kaffeegenuss ohne Umwege"

Den Eduard-Ploier-Journalistenpreis 2009 erhielt Redakteur

  • Mag. Ernst Gansinger von der Kirchenzeitung der Diözese Linz.

Lawinenlagebericht des Amtes der Oö. Landesregierung vom 4. Jänner 2011

(LK) Heute Dienstag ziehen im Bergland ein paar Wolkenfelder durch, sonst ist es überwiegend sonnig. In 1.500 m Höhe hat es minus 6 Grad, in 2.000 m Höhe minus 8 Grad. Der Wind um Südwest ist mäßig. Morgen Mittwoch ist es überwiegend sonnig. Der Wind um Südwest ist schwach bis mäßig. In 1.500 m Höhe hat es minus 4 Grad und in 2.000 m Höhe minus 5 Grad.

 

Schneedeckenaufbau:
In den letzten 24 Stunden hat es nur wenig Neuschnee gegeben. Die zuletzt durch teils stürmischen Wind um Nordwest gebildeten meist kleinen Triebschneeablagerungen wurden dünn überdeckt. Diese und der letzte Neuschnee liegen auf einer teils lockern und pulvrigen, sonst harten verharschten, aber auch in den Hochlagen windgepressten Altschneeoberfläche. Teilweise wurde auch Oberflächenreif eingeschneit. Die Schneedecke ist allgemein sehr unregelmäßig verteilt. Kämme und Grate sind oft abgeweht.

 

Gefahrenbeurteilung:
Die Lawinengefahr wird als gering, über rund 1.800 m Höhe als mäßig eingestuft. Zu beachten sind vor allem in den Hochlagen ältere teils auch dünn überdeckte meist kleine Triebschneeablagerungen hauptsächlich im Süd- und Ostsektor. Die Gefahrenstellen befinden sich in kammnahen eingewehten Steilhängen sowie in verfüllten steilen Mulden und Rinnen. Eine Auslösung von Schneebrettlawinen ist insbesondere bei großer Zusatzbelastung möglich.

 

Gefahrenbeurteilung nach der fünfteiligen europäischen Lawinengefahrenskala

  • Gefahrenstufe: 1-2
  • Tendenz: Keine wesentliche Änderung der Lawinensituation.

Europäische Lawinengefahrenskala:
1 gering
2 mäßig
3 erheblich
4 groß
5 sehr groß

Achtung Redaktionen!
Auf der Landeshomepage finden Sie den Amtlichen Lawinenwarndienst unter der Internetadresse: http://www.land-oberoesterreich.gv.at/lawinenwarndienst

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Pressekonferenz am 4. Jänner 2011

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer


zum Thema

"Oö. Kultur 2011 - Schwerpunkte und Initiativen"

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Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • Direktor Dr. Reinhard Mattes, Direktion Kultur

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Pressekonferenz am 4. Jänner 2011

Landesrat Rudi Anschober


zum Thema

"2011 wird das Jahr mit den größten Investitionen der Landesgeschichte in den Hochwasserschutz"

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Pressekonferenz am 3. Jänner 2011

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, dem Vorsitzenden der Landeshauptleutekonferenz und dem Präsidenten des Bundesrates Bundesrat Gottfried Kneifel


zum Thema

"Oberösterreich übernimmt Vorsitz in Landeshauptleutekonferenz und Bundesrat"

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